Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Öffentlich-rechtliche Abteilung 1P.111/2002
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1P.111/2002 /sta

Urteil vom 25. März 2002

I. Öffentlichrechtliche Abteilung

Bundesgerichtsvizepräsident Aemisegger, Präsident,
Bundesrichter Nay, Aeschlimann,
Gerichtsschreiber Pfäffli.

X. ________, Beschwerdeführer,

gegen

Untersuchungsrichteramt III Bern-Mittelland, Amthaus, Hodlerstrasse 7, 3011
Bern,
Staatsanwaltschaft III Bern-Mittelland, Amthaus, Hodlerstrasse 7, 3011 Bern.

Nichteintretensbeschluss

(Staatsrechtliche Beschwerde)

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:

1.
X. ________ wandte sich mit einer als "Beschwerde wegen unerlaubten
Handlungen gegen meine Person" bezeichneten Eingabe vom 17. Februar 2002 an
das Bundesgericht. Dieses teilte ihm mit Schreiben vom 26. Februar 2002 mit,
seine Beschwerde stehe offenbar im Zusammenhang mit einem
Nichteintretensbeschluss des Untersuchungsrichteramtes III Bern-Mittelland
vom Juli 2001. Eine staatsrechtliche Beschwerde - um eine solche würde es
sich vorliegend wohl handeln - sei erst gegen letztinstanzliche kantonale
Entscheide zulässig. Ein solcher Entscheid sei jedoch aus seiner Eingabe
nicht ersichtlich. Ausserdem genüge die Eingabe den Begründungsanforderungen
gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht.

2.
Mit Schreiben vom 14. März 2002 teilte X.________ dem Bundesgericht
sinngemäss mit, dass er an seiner Beschwerde festhalten wolle. Ausserdem
ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege.

Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassung.

3.
Die staatsrechtliche Beschwerde ist, von hier nicht zutreffenden Ausnahmen
abgesehen, nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheid zulässig (Art. 86
OG). Ein solcher Entscheid lässt sich den Eingaben des Beschwerdeführers
nicht entnehmen. Ausserdem genügen die Eingaben den Begründungsanforderungen
von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht (vgl. BGE 127 I 38 E. 3c mit Hinweisen).

Auf die staatsrechtliche Beschwerd kann somit nicht eingetreten werden.

4.
Angesichts der offensichtlichen Aussichtslosigkeit der vorliegenden
Beschwerde kann dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht entsprochen
werden (Art. 152 OG). Somit hat der unterliegende Beschwerdeführer die
bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (Art. 156 Abs. 1 OG).

Demnach erkennt das Bundesgericht

im Verfahren nach Art. 36a OG:

1.
Auf die staatsrechtliche Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.

4.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Untersuchungsrichteramt III
Bern-Mittelland und der Staatsanwaltschaft III Bern-Mittelland schriftlich
mitgeteilt.

Lausanne, 25. März 2002

Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: