Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Öffentlich-rechtliche Abteilung 1P.444/2002
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1P.444/2002 /sta

Urteil vom 23. Juli 2003

I. Öffentlichrechtliche Abteilung

Bundesgerichtspräsident Aemisegger, Präsident,
Bundesrichter Aeschlimann, Féraud,
Gerichtsschreiberin Tophinke.

Verkehrs-Club der Schweiz, Sektion Aargau, c/o Präsident X.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter Hübner, Limmatquai 3, 8001 Zürich,

gegen

1.Erschliessungsgesellschaft A.________,
bestehend aus:
1.1 B.________,
1.2 C.________ AG,
1.3 D.________ AG,
1.4 E.________ AG,
1.5 F.________ AG,
1.6 Bank G.________,
1.7 H.________,
1.8 I.________ AG,
2.Vorsorgestiftung J.________,
3.K.________ AG,
Beschwerdegegner, alle vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Beat Ries,
Bleichemattstrasse 43, Postfach, 5001 Aarau,
Regierungsrat des Kantons Aargau, 5000 Aarau,
vertreten durch das Baudepartement des Kantons Aargau, Rechtsabteilung,
Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau,
Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 4. Kammer, Obere Vorstadt 40, 5000
Aarau.

Art. 6 Ziff. 1 EMRK, Art. 9 BV (Parteientschädigung),

Staatsrechtliche Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des
Kantons Aargau, 4. Kammer, vom 28. Mai 2002.

Sachverhalt:

A.
Die Einwohnergemeinde Oftringen legte vom 15. Dezember 1998 bis 19. Januar
1999 eine Teiländerung des Bauzonenplans im Gebiet "Kallernhag" mit einer
Änderung bzw. Ergänzung des Art. 34 der Gemeindebauordnung (BO) öffentlich
auf. Art. 34 BO regelt die Nutzung der Spezialzone Autobahnanschluss (SPA),
welche rund 105'000 m2 umfasst. Gemäss der geänderten Nutzungsvorschrift sind
in dieser Zone neu Fachmärkte für den Verkauf von Gütern des aperiodischen
Bedarfs zulässig. Dabei wird ein Gesamtkontingent für entsprechende
Verkaufsflächen von maximal 50'000 m2 für die gesamte Zone festgelegt. Als
nicht zulässig erachtet werden Verkaufsbetriebe und Einkaufszentren für den
Verkauf von Gütern des täglichen und periodischen Bedarfs mit einer
Verkaufsfläche von mehr als 3'000 m2 pro Anlage. Die Summe dieser
Verkaufsflächen wird für die gesamte Zone auf maximal 5'000 m2 beschränkt.
Ferner enthält der geänderte Art. 34 BO Bestimmungen um eine übermässige
Verkehrs- und Umweltbelastung zu vermeiden. Gleichzeitig mit der Auflage der
Änderung der kommunalen Nutzungsplanung stellte der Gemeinderat dem
Regierungsrat den Antrag, den Standort "Autobahnanschluss" für
Einkaufszentren und Fachmärkte in den kantonalen Richtplan aufzunehmen. Die
Richtplanänderung wurde vom Grossen Rat am 14. Dezember 1999 beschlossen.

Die von der Sektion Aargau des Verkehrs-Clubs der Schweiz (nachstehend VCS)
gegen die Änderung der Nutzungsplanung erhobene Einsprache wies der
Gemeinderat Oftringen am 18. Oktober 1999 ab.

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Gemeinde Oftringen hiessen an der
Urnenabstimmung vom 24. Oktober 1999 sowohl die Änderung des Zonenplans wie
auch der Bauordnung gut. Die Abstimmungsergebnisse wurden im amtlichen
Publikationsorgan am 1. November 1999 publiziert.

B.
Gegen den Abstimmungsbeschluss führte der VCS beim Regierungsrat des Kantons
Aargau Beschwerde. Er erhob raumplanungs- und umweltrechtliche Einwände gegen
die in Art. 34 BO vorgenommene Ausscheidung grosser Flächen für
verkehrsintensive Nutzungen (Einkaufszentren, Fachmärkte, Freizeitanlagen)
und forderte namentlich zusätzliche Begrenzungen des Verkehrsaufkommens. Die
von der Änderung der fraglichen Nutzungsvorschrift betroffenen
Grundeigentümer beteiligten sich am Beschwerdeverfahren. Mit Beschluss vom 8.
November 2000 wies der Regierungsrat die Beschwerde des VCS ab, soweit er
darauf eintrat, auferlegte diesem die Verfahrenskosten von Fr. 1'900.-- und
verpflichtete ihn, den Grundeigentümern eine Parteientschädigung von Fr.
32'431.70 inkl. Fr. 2'262.70 MwSt. zu bezahlen.

Am gleichen Tag genehmigte der Regierungsrat die Änderung des Bauzonenplans
und der Bauordnung.

C.
Der VCS erhob am 11. Dezember 2000 gegen den Beschwerdeentscheid und den
Genehmigungsbeschluss des Regierungsrates Beschwerde an das
Verwaltungsgericht des Kantons Aargau. Das Verwaltungsgericht wies am 3. Juli
2001 das Gesuch des VCS um einen vorgängigen Teilentscheid über die Höhe der
Parteientschädigung im regierungsrätlichen Beschwerdeverfahren ab. Wegen des
hohen Kostenrisikos zog der VCS daraufhin mit Schreiben vom 28. Juli 2001 die
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den regierungsrätlichen
Genehmigungsbeschluss zurück, mit welcher er die Änderung von Art. 34 BO
beanstandete. Hingegen hielt er an der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen
den Beschwerdeentscheid fest, mit welcher der Kostenentscheid des
Regierungsrates (Parteientschädigung) angefochten wurde. Mit Urteil vom 28.
Mai 2002 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab.

D.
Gegen das verwaltungsgerichtliche Urteil hat der VCS mit Eingabe vom 4.
September 2002 staatsrechtliche Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. Er
beantragt Aufhebung des angefochtenen Entscheides und Rückweisung der Sache
an das Verwaltungsgericht zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen. Er rügt
eine Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV), von Art. 6 Ziff. 1 EMRK sowie
(implizit) eine Missachtung des Grundsatzes der derogatorischen Kraft des
Bundesrechts (Art. 49 Abs. 1 BV).

Das Verwaltungsgericht verzichtet auf eine Vernehmlassung. Das Baudepartement
des Kantons Aargau beantragt für den Regierungsrat Abweisung der Beschwerde,
soweit darauf eingetreten werden könne. Das Gleiche beantragen auch die
Beschwerdegegner.

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:

1.
Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob und
inwieweit es auf die bei ihm eingereichten Beschwerden eintreten kann (BGE
128 I 46 E. 1a S. 48 mit Hinweisen).

1.1 Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Kostenentscheid, der in
einem kantonalen Beschwerdeverfahren hinsichtlich einer kommunalen
Nutzungsplanänderung gefällt wurde. Der Beschwerdeführer macht unter anderem
geltend, die hohe Parteientschädigung, die er den obsiegenden
Grundeigentümern zu entrichten habe, verstosse gegen das in Art. 33 RPG
mitenthaltene Beschwerderecht der Umweltschutzorganisationen. Angesichts
dieser "Kostenbarriere" werde den beschwerdelegitimierten Verbänden faktisch
verwehrt, Einwendungen gegen Nutzungspläne bei den zuständigen
Rechtsmittelinstanzen vorzubringen. Es fragt sich, ob die vorliegende
Beschwerde als staatsrechtliche oder als Verwaltungsgerichtsbeschwerde
entgegenzunehmen ist. Die staatsrechtliche Beschwerde ist nur zulässig, wenn
die behauptete Rechtsverletzung nicht sonstwie durch Klage oder Rechtsmittel
beim Bundesgericht oder einer andern Bundesbehörde gerügt werden kann (Art.
84 Abs. 2 OG).

1.1.1 Das Bundesgericht beurteilt letztinstanzlich
Verwaltungsgerichtsbeschwerden gegen Verfügungen, die sich auf öffentliches
Recht des Bundes stützen oder stützen sollten (Art. 97 Abs. 1 OG in
Verbindung mit Art. 5 VwVG). Im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde
sind auch auf unselbständiges kantonales Ausführungsrecht zum Bundesrecht
gestützte Anordnungen zu überprüfen sowie auf übrigem kantonalem Recht
beruhende Anordnungen, die einen hinreichend engen Sachzusammenhang mit der
im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu beurteilenden Frage des
Bundesverwaltungsrechts aufweisen. Soweit dagegen dem angefochtenen Entscheid
selbständiges kantonales Recht ohne den genannten Sachzusammenhang zum
Bundesrecht zugrunde liegt, steht ausschliesslich die staatsrechtliche
Beschwerde zur Verfügung (BGE 123 I 275 E. 2b S. 277).

In der Hauptsache hatte der Beschwerdeführer vor dem Regierungsrat des
Kantons Aargau eine Teiländerung des Art. 34 der Oftringer Bauordnung wegen
umweltschutzrechtlichen Ungenügens angefochten. Der neue Abs. 6 dieser
Nutzungsvorschrift enthält folgende konkrete Massnahmen zum Schutz der
Umwelt:
"Um eine übermässige Verkehrs- und Umweltbelastung zu vermeiden, sind die
Nutzungen innerhalb der SPA so zu wählen und allenfalls zu limitieren, dass
pro 1'000 m2 anrechenbare Grundstücksfläche maximal 9 Fahrzeuge/h auf das
öffentliche Strassennetz ausfahren. Bis zu 1/3 der Teilkontingente können
durch Dienstbarkeitsvertrag innerhalb der SPA verschoben werden, sofern keine
öffentlichen Interessen entgegenstehen. Der Gemeinderat kann die Erhöhung von
Teilkontingenten um maximal 30 % bewilligen, wenn dadurch die
Spitzenbelastung der K 104 aufgrund sich ergänzender Nutzungskombinationen
oder verschobenen Benützungsspitzen nicht erhöht wird."
1.1.2Gemäss Art. 34 Abs. 3 RPG steht gegen Nutzungspläne grundsätzlich nur
die staatsrechtliche Beschwerde zur Verfügung. Das Bundesgericht lässt
indessen die Verwaltungsgerichtsbeschwerde auch gegen Nutzungspläne zu, wenn
ein solcher Plan bundesrechtlich, namentlich umweltschutzrechtlich bestimmte
Anordnungen enthält, die als Verfügungen im Sinne von Art. 5 VwVG betrachtet
werden können und entsprechende Rügen etwa aus dem Bereich des Bundesgesetzes
über den Umweltschutz vom 7. Oktober 1983 (USG; SR 814.01) sowie der
zugehörigen Ausführungsverordnungen vorgebracht werden (BGE 121 II 72 E. 1b-d
S. 75 f.). Von einer Verfügung im Sinne von Art. 5 VwVG kann etwa dann
ausgegangen werden, wenn und soweit Pläne anlagebezogen derart detaillierte
und verbindliche Anordnungen treffen, dass allfällig nachfolgende
Bewilligungsverfahren weitgehend präjudiziert sind oder gar überflüssig
werden (BGE 119 Ia 285 E. 3c S. 290). Vorliegend ist zumindest nicht
ausgeschlossen, dass das Bundesgericht eine entsprechende Beschwerde gegen
die fragliche Nutzungsplanänderung in der Sache als
Verwaltungsgerichtsbeschwerde entgegengenommen hätte. Fraglich ist indessen,
ob der VCS, auch wenn er im Namen der gesamtschweizerischen Organisation
aufgetreten wäre, zur Erhebung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde in der Sache
legitimiert gewesen wäre. Nach dem Anhang zur Verordnung über die Bezeichnung
der im Bereich des Umweltschutzes sowie des Natur- und Heimatschutzes
beschwerdeberechtigten Organisationen vom 27. Juni 1990 (SR 814.076) ist der
Verkehrsclub der Schweiz (VCS) eine nach Art. 55 USG beschwerdeberechtigte
Umweltschutzorganisation. Gemäss Art. 55 Abs. 1 USG steht den
gesamtschweizerischen Organisationen das Beschwerderecht indessen nur
insoweit zu, als Verfügungen über die Planung, Errichtung oder Änderung von
ortsfesten Anlagen zur Diskussion stehen, für die eine
Umweltverträglichkeitsprüfung nach Art. 9 USG erforderlich ist und die mit
Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht angefochten werden können.
Nach Art. 1 der Verordnung vom 19. Oktober 1988 über die
Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPV; SR 814.011) in Verbindung mit Ziff. 11.4
und 80.5 des Anhanges zu dieser Verordnung unterliegen Projekte für
Parkhäuser und -plätze für mehr als 300 Motorwagen sowie für Einkaufszentren
mit mehr als 5000 m2 Verkaufsfläche der Umweltverträglichkeitsprüfung nach
Art. 9 USG. Im vorliegenden Fall werden zwar auf Nutzungsplanstufe für die
Spezialzone Autobahnanschluss Verkaufsflächen für Fachmärkte für den Verkauf
von Gütern des aperiodischen Bedarfs (Gesamtkontingent 50'000 m2) und solche
für den Verkauf von Gütern des täglichen und periodischen Bedarfs (gesamthaft
maximal 5'000 m2) ausgeschieden. Solche Nutzungen sind zudem in der Regel mit
einem verstärkten Aufkommen des motorisierten Verkehrs verbunden und bedürfen
der Zurverfügungstellung entsprechender Parkplätze. Indessen liegen noch
keine Projekte für konkrete Anlagen vor. Es bedürfte vertiefter Abklärung, ob
bereits der Nutzungsplan bezogen auf die Spezialzone Autobahnanschluss der
UVP-Pflicht untersteht. Zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde legitimiert wäre
der VCS allenfalls mit der Rüge, der Nutzungsplan sei zu Unrecht nicht der
UVP unterstellt worden (BGE 118 Ib 381 E. 2b/cc S. 391). Es kann mangels
konkreter Rügen nicht abschliessend beurteilt werden, ob dem VCS in der
Hauptsache die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen die umstrittene
Nutzungsplanänderung zugestanden wäre oder nicht.

1.1.3 Angefochten ist vorliegend jedoch einzig der Kostenentscheid, der sich
ausschliesslich auf kantonales Recht stützt. Ein kantonalrechtlicher
Kostenentscheid kann nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung mit
Verwaltungsgerichtsbeschwerde angefochten werden, wenn gleichzeitig die sich
auf öffentliches Recht des Bundes stützende Verfügung in der Hauptsache
angefochten wird. Die strittigen prozessualen Nebenfolgen werden diesfalls
wegen ihres engen Sachzusammenhangs mit den zu beurteilenden Fragen des
Bundesverwaltungsrechts bzw. wegen des Grundsatzes der "Einheit des
Prozesses" im verwaltungsgerichtlichen und nicht im staatsrechtlichen
Beschwerdeverfahren beurteilt (BGE 122 II 274 E. 1b/aa S. 277 f.). Anders
verhält es sich, wenn die Hauptsache zwar vom Bundesverwaltungsrecht geregelt
wird, vor Bundesgericht aber ausschliesslich der Kostenpunkt beanstandet wird
und sich dieser auf kantonales Recht stützt. In solchen Fällen liegt keine
mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde anfechtbare Verfügung (Art. 5 VwVG, Art. 97
OG) vor und ist eine Eingabe als staatsrechtliche Beschwerde zu behandeln,
sofern die entsprechenden Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind (BGE 122 II
274 E. 1b/bb S. 278; zur weitergehenden Praxis des Eidgenössischen
Versicherungsgerichts, welches die Verwaltungsgerichtsbeschwerde in
Bundessozialversicherungsstreitigkeiten auch dann gegen Zwischen- und
Endentscheide, die sich auf kantonales Verfahrensrecht stützen, zulässt, wenn
in der Hauptsache selbst nicht Beschwerde geführt wird vgl. Entscheid vom 3.
April 2000, publ. in SZS 2001 173). Im vorliegenden Fall ist der
Kostenentscheid grundsätzlich mit staatsrechtlicher Beschwerde anzufechten.

1.1.4 Es fragt sich allerdings, ob die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wiederum
zulässig ist, wenn geltend gemacht wird, der kantonalrechtliche
Kostenentscheid vereitele materielles Bundesrecht (vgl. BGE 122 II 274 E. 1b
S. 277; Urteil vom 23.10.1998 [1P.181/1998] E. 1b). Die Rüge des
Beschwerdeführers, der Kostenentscheid verstosse gegen das in Art. 33 RPG
mitenthaltene Beschwerderecht der Umweltschutzorganisationen, könnte auch
dahingehend verstanden werden, dass dieser letztlich auf eine Vereitelung der
richtigen Anwendung materiellen Umweltschutzrechts hinauslaufe, da die
Umweltschutzorganisationen aufgrund des entsprechenden Kostenrisikos ihre
Kontrollfunktion nicht mehr oder nur noch eingeschränkt wahrnehmen können.
Das Bundesgericht erachtet die Verwaltungsgerichtsbeschwerde als zulässig,
wenn eine kantonale Rechtsmittelinstanz in einer bundesrechtlichen Materie
gestützt auf kantonales Verfahrensrecht auf eine Beschwerde nicht eintritt.
Ihr Nichteintretensentscheid sei geeignet, die richtige Anwendung des
Bundesrechts zu vereiteln. Die Rüge, das kantonale Verfahrensrecht sei in
bundesverfassungswidriger oder bundesrechtswidriger Weise angewendet worden,
könne daher in einem solchen Falle mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde
vorgebracht werden, unabhängig davon, ob zugleich eine Verletzung von
materiellem Bundesverwaltungsrecht behauptet werde (BGE 127 II 264 E. 1a S.
267; 123 I 275 E. 2c S. 277 mit Hinweisen). Hingegen ist ein
kantonalrechtlicher Zwischenentscheid hinsichtlich der Verweigerung der
unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung im Zusammenhang mit einer
bundesrechtlichen Materie mit staatsrechtlicher Beschwerde anzufechten, wenn
nicht auch der Entscheid in der Sache selbst angefochten wird. Grund dafür
ist, dass in diesem Fall der auf kantonales Prozessrecht gestützte Entscheid
die Durchsetzung von Bundesrecht nicht unmittelbar vereiteln kann (BGE 123 I
275 E. 2d S. 277 f.; Urteil vom 13. März 2000 [1A.225/1999] E. 1b, ZBl
102/2001 S. 47). Vorliegend kann die Frage indessen offen bleiben, ob der vom
kantonalen Recht geregelte Kostenentscheid wegen der allenfalls geltend
gemachten Vereitelung von Bundesrecht mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde
anfechtbar ist, da der Beschwerdeführer nicht als bevollmächtigter Vertreter
der gesamtschweizerischen Organisation, sondern in eigenem Namen als
kantonale Sektion des VCS Beschwerde führt und deswegen zur Erhebung des
genannten Rechtsmittels nicht legitimiert ist (Urteil 1A.7/1999 und
1P.25/1999 vom 8. März 1999 E. 1c, ZBl 101/2000 S. 428 f.; BGE 125 II 50 E.
2b S. 54 f.; BGE 123 II 289 E. 1e/bb S. 293).

1.1.5 Der Kostenentscheid kann folglich einzig mit staatsrechtlicher
Beschwerde angefochten werden. Im Folgenden ist zu prüfen, ob die übrigen
Sachurteilsvoraussetzungen für die staatsrechtliche Beschwerde erfüllt sind.

1.2 Der Beschwerdeführer ist durch den vom Verwaltungsgericht geschützten
Entscheid des Regierungsrates, den betroffenen Grundeigentümern eine
Parteientschädigung von Fr. 32'431.70 zu bezahlen, in seinen Rechten
persönlich berührt und zur Erhebung der staatsrechtlichen Beschwerde im Sinne
von Art. 88 OG legitimiert. Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegner wird
die Legitimation zur Anfechtung einzig des Kostenentscheides mit
staatsrechtlicher Beschwerde vor Bundesgericht nicht dadurch ausgeschlossen,
dass der Beschwerdeführer in eigenem Namen, als Sektion Aargau des VCS, und
nicht als Vertreter der gesamtschweizerischen Organisation VCS auftritt (vgl.
dazu Bundesgerichtsurteil 1A.7/1999 und 1P.25/1999 vom 8. März 1999 E. 1b und
1c sowie E. 2 , ZBl 101/2000, 428 ff.).
1.3 Fraglich ist indessen, ob die Rügen der Bundesrechtswidrigkeit sowie der
Verletzung von Art. 6 Ziff. 1 EMRK in der staatsrechtlichen Beschwerde
genügend begründet sind. Gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss die
Beschwerdeschrift die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung
darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze
und inwiefern sie durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt
worden sind.

Der Beschwerdeführer macht geltend, die Festsetzung einer Parteientschädigung
von Fr. 32'431.70 verstosse gegen das in § 33 RPG mitenthaltene
Beschwerderecht der Umweltorganisationen (Beschwerdeschrift, S. 11). Die vom
Verwaltungsgericht praktizierte Berechnungsweise und die damit verbundene
drastische Erhöhung der Parteikosten verletze im Sinne einer "Kostenbarriere"
die Minimalanforderungen an das Verfahren nach Art. 33 Abs. 2 RPG (in
Verbindung mit Art. 6 Ziff. 1 EMRK), da sich die beschwerdelegitimierten
Privaten und Verbände angesichts des enormen Kostenrisikos von einigen
Zehntausendfranken faktisch ausser Stande sehen, ihre Einwendungen gegen
Nutzungspläne bei den zuständigen Rechtsmittelinstanzen vorzubringen
(Beschwerdeschrift, S. 7). Der Beschwerdeführer rügt damit implizit offenbar
eine Verletzung des in Art. 49 Abs. 1 BV verankerten Grundsatzes der
derogatorischen Kraft des Bundesrechts, welcher auch unter der Herrschaft der
neuen Bundesverfassung als verfassungsmässiges Individualrecht angerufen
werden kann (BGE 127 I 60 E. 4a S. 68 mit Hinweisen). Indessen legt er nicht
weiter dar, inwiefern Art. 33 RPG ihm als kantonaler Sektion des VCS im
Nutzungsplanungsverfahren ein Beschwerderecht einräumt, welches durch die
hohe Parteientschädigung vereitelt wird. Wie oben dargelegt, ist es nicht
ausgeschlossen, dass ein Nutzungsplan vom VCS als gesamtschweizerischer
Umweltschutzorganisation vor Bundesgericht angefochten werden kann. Dafür
müssen indessen die entsprechenden Voraussetzungen gemäss Art. 55 USG,
allenfalls gemäss Art. 12 des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 über den Natur-
und Heimatschutz (NHG; SR 451) gegeben sein. Soweit diese Voraussetzungen
vorliegen, sind die gesamtschweizerischen Umweltschutzorganisationen auch
legitimiert und - sofern sie am weiteren Verfahren teilnehmen wollen - auch
verpflichtet, von den Rechtsmitteln im kantonalen Bereich Gebrauch zu machen
(Art. 55 Abs. 3-5 USG; Art. 12 Abs. 3 und Art. 12a NHG). Im kantonalen
Verfahren können sich die gesamtschweizerischen Organisationen dabei durch
ihre lokale oder regionale Sektion vertreten lassen. Ob die Sektion dabei
ausdrücklich im Namen der nationalen Organisation handeln muss oder eine
stillschweigende Vertretung genügt, wurde in BGE 125 II 50 E. 2b offen
gelassen. Art. 33 RPG gewährt den Umweltschutzorganisationen keine
weitergehenden Beschwerderechte im kantonalen Rechtsmittelverfahren
hinsichtlich eines Nutzungsplanes als das Bundesrecht bereits in Art. 55 USG
sowie Art. 12 NHG vorsieht. Nach Art. 33 Abs. 3 lit. a RPG gehört zu den
Mindestanforderungen, denen das kantonale Recht zu genügen hat, dass die
Beschwerdebefugnis zur Erhebung kantonaler Rechtsmittel gegen Verfügungen und
Nutzungspläne nicht enger umschrieben werden darf als dies für die
Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht gilt. Die Legitimation zur
Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht ist grundsätzlich in Art.
103 OG geregelt. Art. 103 lit. c OG verweist auf spezielle bundesrechtliche
Bestimmungen, die bestimmte Organisationen zur Beschwerdeführung ermächtigen,
namentlich auf Art. 55 USG und Art. 12 NHG. Art. 33 Abs. 3 lit. a OG
verschafft einer Umweltschutzorganisation nur dann die Möglichkeit, sich am
innerkantonalen Rechtsmittelverfahren zu beteiligen, wenn die Voraussetzungen
der jeweiligen bundesrechtlichen Bestimmung, aus welcher eine Organisation
oder Behörde ihr Beschwerderecht ableitet, erfüllt sind (Aemisegger/Haag,
Kommentar zum Bundesgesetz über die Raumplanung, N. 33, 50 f. zu Art. 33).
Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern dem VCS gegen die konkrete
Nutzungsplanänderung gestützt auf Art. 55 USG bzw. allenfalls Art. 12 NHG
überhaupt ein Beschwerderecht zustehen und inwiefern durch die Auflage der
hohen Parteientschädigung an die kantonale Sektion Bundesrecht verletzt sein
sollte. Auf die Rüge der Bundesrechtswidrigkeit kann daher nicht eingetreten
werden. Art. 33 Abs. 2 und 3 RPG stellen nur Mindestanforderungen auf. Der
Kanton kann selbstverständlich den Umweltschutzorganisationen im kantonalen
Nutzungsplanbeschwerdeverfahren ein Beschwerderecht einräumen, das über jenes
vom Bundesrecht verbriefte hinausgeht. Der Regierungsrat des Kantons Aargau
hat denn auch den Beschwerdeführer zur Beschwerde zugelassen und diese unter
umweltschutzrechtlichen Gesichtspunkten eingehend geprüft. Soweit geltend
gemacht wird, das vom kantonalen Recht gewährte Beschwerderecht der
Umweltschutzorganisationen werde durch den Kostenentscheid verletzt, kann
sich der Beschwerdeführer nicht mehr auf den Grundsatz der derogatorischen
Kraft des Bundesrechts (Art. 49 Abs. 1 BV) berufen. Offen steht bloss noch
der Einwand, kantonales Recht sei willkürlich angewandt worden (Art. 9 BV).

Der Beschwerdeführer legt ferner nicht weiter dar, inwiefern Art. 6 Ziff. 1
EMRK verletzt sein sollte. Auch insoweit kann auf die staatsrechtliche
Beschwerde nicht eingetreten werden.

Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen sind erfüllt. Auf die staatsrechtliche
Beschwerde ist unter den genannten Vorbehalten einzutreten.

2.
Der im kantonalen Nutzungsplanbeschwerdeverfahren unterlegene
Beschwerdeführer beanstandet nicht, dass er als ideeller Verband den privaten
Beschwerdegegnern eine Parteientschädigung zu zahlen hat. Indessen erachtet
er die Bemessung der Parteientschädigung als willkürlich.

2.1 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kommt den Kantonen bei der
Bemessung der Parteientschädigung für den Rechtsvertreter ein weiter
Ermessensspielraum zu. Das Bundesgericht kann nur eingreifen, wenn die
kantonalen Bestimmungen, welche den Umfang der Entschädigung umschreiben, in
Verletzung von Art. 9 BV willkürlich angewendet werden oder wenn die
kantonalen Behörden ihr Ermessen überschreiten oder missbrauchen (vgl. BGE
125 V 408 E. 3a S. 409; 118 Ia 133 E. 2b S. 134). Willkürlich ist ein
Entscheid nicht schon dann, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar
erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst dann, wenn er
offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem
Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass
verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft.
Willkür liegt sodann nur vor, wenn nicht bloss die Begründung eines
Entscheides, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 127 I 54 E. 2b; 125
I 166 E. 2a S. 168; 124 I 247 E. 5 S. 250; 123 I 1 E. 4a S. 5; je mit
Hinweisen).

2.2 Gemäss § 36 Abs. 1 des Aargauer Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege
vom 9. Juli 1968 (VRPG) ist im Beschwerdeverfahren vor dem Verwaltungsgericht
dem Obsiegenden eine angemessene Entschädigung für die Kosten der Vertretung,
Verbeiständung oder Beratung durch Anwälte zuzusprechen. Dies gilt nach § 36
Abs. 2 VRPG auch in den übrigen Beschwerdeverfahren, mithin auch in solchen
vor dem Regierungsrat; der zugehörige Vorbehalt, dass der Beizug eines
Rechtsvertreters nicht "offensichtlich unbegründet" gewesen sein darf, ist
hier nicht aktuell. Nach der aargauischen Praxis ist eine Entschädigung
angemessen, wenn sie gemäss den bestehenden staatlichen Tarifen berechnet
wird (AGVE 1992, S. 397). Massgebend ist vorliegend das Dekret über die
Entschädigung der Anwälte vom 10. November 1987 (Anwaltstarif; AnwT).

Nach dem Anwaltstarif setzt sich in vermögensrechtlichen Zivilstreitsachen
die Entschädigung des Anwalts für die Vertretung oder Verbeiständung einer
Partei aus einem streitwertabhängigen Grundhonorar sowie ordentlichen und
ausserordentlichen Zu- und Abschlägen zusammen (§ 3 Abs. 1 lit. a und §§ 6
bis 8 AnwT). In Verfahren, die das Vermögen der Parteien weder direkt noch
indirekt beeinflussen, beträgt das Grundhonorar je nach Bedeutung und
Schwierigkeit des Falles Fr. 1'210.-- bis Fr. 14'740.-- (§ 3 Abs. 1 lit. b
AnwT). In Verwaltungssachen gelten die genannten Bestimmungen sinngemäss,
soweit das Bundesrecht nichts anderes bestimmt. Soweit das Bundesrecht die
Berücksichtigung des Streitwertes untersagt, ist § 3 Abs. 1 lit. b AnwT
sinngemäss anzuwenden (§ 5 Abs. 1 AnwT). § 5 Abs. 2 AnwT sieht in
Verwaltungssachen bei hohen Streitwerten eine Reduktionsmöglichkeit vor.
Danach kann das Honorar bis zu einem Drittel gekürzt werden, sofern der
Charakter des Verfahrens dies als gerechtfertigt erscheinen lässt.

2.3 Das Verwaltungsgericht erachtete den vorliegenden Fall als eine
vermögensrechtliche Streitsache und bemass bei der Festlegung der
Parteientschädigung das Grundhonorar somit nach dem Streitwert und nicht nach
der in § 3 Abs. 1 lit. b AnwT vorgesehenen Pauschale. Für die Bestimmung des
Streitwertes stellte das Gericht auf die Differenz zwischen dem Verkehrswert
der betroffenen Grundstücke vor und nach der Änderung der Nutzungsplanung ab
und berechnete den Streitwert nach der Formel: "massgebende Grundfläche x
Quadratmeterpreisdifferenz". Es übernahm die von den Beschwerdegegnern in der
anwaltlichen Kostennote genannte Fläche von 89'000 m2 sowie die geltend
gemachte Preisdifferenz von Fr. 50.--/m2 und errechnete einen Streitwert von
Fr. 4'450'000.--. Gestützt darauf kam das Gericht gemäss dem in § 3 Abs. 1
lit. a AnwT enthaltenen Streitwerttarif auf ein Grundhonorar von Fr.
102'700.--. Es machte sodann von der in § 5 Abs. 2 AnwT verankerten
Reduktionsmöglichkeit Gebrauch und kürzte das Honorar um einen Drittel auf
Fr. 68'466.--. Ferner übernahm das Gericht, gestützt auf § 7 Abs. 2 AnwT, die
in der Kostennote vorgenommene weitere Kürzung des Honorars um 50 % trotz des
Hinweises der Beschwerdegegner, das Verfahren sei mit einem enormen Aufwand
verbunden gewesen. Nach der genannten Bestimmung vermindert sich das Honorar
gemäss den §§ 3-6 AnwT um bis zu 50 %, wenn ein Verfahren nur geringe
Aufwendungen erfordert. Die auf diese Weise errechnete Parteientschädigung
von Fr. 34'233.--, in der Kostennote auf Fr. 30'000.-- abgerundet, zuzüglich
der Auslagen und der Mehrwertsteuer, insgesamt somit Fr. 32'431.70, bewertete
das Verwaltungsgericht auch nicht als unverhältnismässig. Angesichts der
Beschwerdeanträge des Beschwerdeführers vor dem Regierungsrat und der
Mehrzahl der Klienten habe eine sorgfältige Bearbeitung des Mandats den
Zeitaufwand von 61.27 Stunden erfordert und das daraus resultierende
Stundenhonorar gerechtfertigt.

2.4 Der Beschwerdeführer wendet gegen diese Festlegung der
Parteientschädigung im Wesentlichen ein, indem das Verwaltungsgericht die
vorliegende Streitsache als eine rein vermögensrechtliche Angelegenheit
betrachte und den Streitwerttarif anwende, verkenne es in willkürlicher Weise
die Bedeutung des Rechtsmittelverfahrens über Nutzungsplanfestsetzungen. In
diesem gelangten häufig neben dem Raumplanungsrecht - wie auch im
vorliegenden Fall - umweltschutzrechtliche Vorschriften zur Anwendung, denen
kein ökonomischer Interessenwert beigemessen werden könne. Der nicht
vermögensrechtliche Charakter der Planungsbeschwerde zeige sich darin, dass
der Beschwerdeführer kein kommerzielles, sondern vielmehr ein ausschliesslich
ideelles und damit ganz klar ein öffentliches Interesse verfolge.

2.4.1 Wie bereits dargelegt beträgt nach § 3 Abs. 1 lit. b AnwT das
Grundhonorar des Anwalts in Verfahren, die das Vermögen der Parteien weder
direkt noch indirekt beeinflussen, je nach Bedeutung und Schwierigkeit des
Falles Fr. 1'210.-- bis Fr. 14'740.--. Das Verwaltungsgericht zog aus dieser
Bestimmung den Umkehrschluss, dass eine vermögensrechtliche Streitsache
vorliege, wenn ein Verfahren das Vermögen der Parteien beeinflusse, und eine
nicht vermögensrechtliche Streitsache, wenn dies nicht der Fall sei. In
Nutzungsplanungsverfahren beeinflusse ein Beschwerdeverfahren regelmässig den
Wert des davon betroffenen Grundstücks im Sinne von § 3 AnwT. Die Ein-, Um-
oder Auszonung eines bestimmten Grundstückes wirke sich auf dessen
Verkehrswert aus. Wenn sich Grundeigentümer mit Parteistellung am Verfahren
beteiligten, sei von einer vermögensrechtlichen Streitsache auszugehen. Im
konkreten Fall gehe es um die Änderung bzw. Ergänzung der Spezialzone
Autobahnanschluss innerhalb der bestehenden Bauzone. Am Verfahren seien die
betreffenden Grundeigentümer mit Parteistellung beteiligt. Daher handle es
sich vorliegend um eine vermögensrechtliche und somit streitwertabhängige
Streitsache im Sinne von § 3 Abs. 1 lit. a AnwT.

2.4.2 Der aargauische Dekretsgeber wollte das Anwaltshonorar in
Verwaltungssachen sinngemäss gleich berechnet haben wie in Zivilverfahren
(vgl. AGVE 1991, S. 358), sofern Bundesrecht dem nicht entgegensteht (§ 5
Abs. 1 AnwT). Anders als in Strafsachen (vgl. § 9 AnwT) sieht der
Anwaltstarif in Zivil- und Verwaltungssachen grundsätzlich keine Bemessung
der Parteientschädigung nach dem Zeitaufwand des Anwalts vor. Vielmehr
berechnet sich das Grundhonorar in diesen Angelegenheiten entweder nach dem
Streitwert (§ 3 Abs. 1 lit. a AnwT) oder dann nach einer Pauschale (§ 3 Abs.
1 lit. b AnwT). Für Planungs- und Bausachen sieht das geltende Recht keine
Ausnahmen davon vor. Das Baudepartement des Kantons Aargau weist in seiner
Vernehmlassung zwar darauf hin, dass Bestrebungen für die Überarbeitung des
Anwaltstarifs im Gange seien und ein Vorschlag vorliege, in Bau- und
Planungssachen die anwaltliche Entschädigung nicht mehr aufgrund des
Streitwertes, sondern nach Aufwand zu bemessen. Das Bundesgericht kann im
vorliegenden Verfahren indessen bloss überprüfen, ob der zum Zeitpunkt des
angefochtenen Entscheides in Kraft stehende Anwaltstarif in
verfassungswidriger Weise angewendet worden oder selbst verfassungswidrig
ist.

Nach § 3 Abs. 1 lit. a und b AnwT berechnet sich das Grundhonorar dann nach
dem Streitwert, wenn eine vermögensrechtliche Streitsache vorliegt und dann
nach der Pauschale, wenn das Vermögen der Parteien weder direkt noch indirekt
beeinflusst wird. Der Beschwerdeführer erachtet es als willkürlich, das
betreffende Rechtsmittelverfahren über die Nutzungsplanänderung als
vermögensrechtliche Streitigkeit zu behandeln. Dem Beschwerdeführer ist zwar
darin Recht zu geben, dass es im entsprechenden Verfahren nicht allein um
finanzielle Interessen der am Verfahren beteiligten Grundeigentümer ging,
sondern auch um namhafte raumplanungs- und umweltschutzrechtliche und damit
um öffentliche Interessen.

Im Zusammenhang mit der Bemessung einer Parteientschädigung im
staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren hielt das Bundesgericht in BGE 115 Ia
350, nicht publ. Erwägung 5a, fest, dass es sich bei einer
Zonenplan-Angelegenheit (konkret einer Nichteinzonung) nicht um eine
Streitsache ausschliesslich vermögensrechtlicher Natur im Sinne des Tarifs
über die Entschädigung an die Gegenpartei für das Verfahren vor dem
Bundesgericht vom 9. November 1978 handle. Wohl stünden für die obsiegenden
Grundeigentümer die finanziellen Interessen im Vordergrund, doch sei ebenso
sehr der Aspekt der sachgerechten Planung von ausschlaggebender Bedeutung.
Bei der Festlegung der Parteientschädigung könne daher nicht allein auf den
Streitwert abgestellt werden. Vielmehr sei die Parteientschädigung in
Anbetracht des Obsiegens, der Wichtigkeit und Schwierigkeit der Streitsache
und des Umfangs des Arbeitsaufwandes zu bemessen.

In dem vom Beschwerdeführer genannten Urteil vom 3. Juni 1985 (BVR 1985 S.
360 ff.) hatte das Berner Verwaltungsgericht zu entscheiden, ob bei der
Bemessung der Anwaltsgebühren in einem Verfahren betreffend einer
Planungseinsprache gemäss Art. 56 des Berner Baugesetzes der Streitwerttarif
in Zivilsachen Anwendung findet. Das Verwaltungsgericht erwog unter anderem,
es treffe wohl zu, dass der bauwillige Grundeigentümer finanzielle Einbussen
erleide, wenn die für sein Grundstück massgebenden Vorschriften nach
Einreichung des Baugesuches zu seinem Nachteil abgeändert würden. Das bedeute
jedoch nicht, dass solche Streitigkeiten überwiegend finanzielle Interessen
beträfen. Im Vordergrund stünden vielmehr raumplanerische bzw.
baupolizeiliche - und damit in erster Linie öffentliche - Interessen, die
sich in aller Regel nicht wertmässig umschreiben liessen. Das
Verwaltungsgericht verneinte in der Folge die Anwendbarkeit des
Streitwerttarifs.

Die Praxis vor Bundesgericht und im Kanton Bern scheint den Standpunkt des
Beschwerdeführers auf den ersten Blick zu stützen. Indessen ist zu beachten,
dass Art. 6 Ziff. 2 Abs. 2 des Tarifs über die Entschädigung an die
Gegenpartei für das Verfahren vor dem Bundesgericht (in der zum Zeitpunkt des
genannten Bundesgerichtsentscheides geltenden Fassung) und Art. 13 Abs. 2 des
Berner Dekrets über die Anwaltsgebühren vom 6. November 1973 die
Anwendbarkeit des zivilrechtlichen Streitwerttarifs davon abhängig machen, ob
eine Streitsache "vorwiegend vermögensrechtlicher Natur" ist bzw. ob
"überwiegend vermögensrechtliche Interessen zu wahren sind". Der Aargauer
Anwaltstarif trifft eine andere Regelung. Nach § 3 Abs. 1 lit. b AnwT kommt
die Pauschale nur dann zum Zuge, wenn das Vermögen der Parteien weder direkt
noch indirekt beeinflusst wird. Vorliegend räumt selbst der Beschwerdeführer
in seiner Replik vom 7. Februar 2003 S. 2 ein, dass raumplanerische
Massnahmen, insbesondere die Nutzungsplanung den Wert der betroffenen
Grundstücke indirekt beeinflussen können. Angesichts des Umstandes, dass in
Zivil- und Verwaltungssachen das Grundhonorar entweder nach dem Streitwert
oder nach der entsprechenden Pauschale berechnet wird, kann der Schluss des
Verwaltungsgerichts, dass im vorliegenden Fall wegen der Beeinflussung des
Vermögens der Grundeigentümer die Planungsangelegenheit im Zusammenhang mit
der Bemessung der Parteientschädigung wie eine vermögensrechtliche
Streitsache im Sinne von § 3 Abs. 1 lit. a AnwT zu behandeln ist, nicht als
offensichtlich unhaltbar erachtet werden. Da im Lichte des Aargauer
Anwaltstarifs auch eine bloss mittelbare Vermögensbeeinflussung zur Anwendung
des Streitwerttarifs führt, spielt es keine Rolle, dass der durch die
Planungsmassnahme geschaffene Mehrwert eine ungewollte Nebenfolge der Planung
ist und dass die Grundeigentümer keinen Rechtsanspruch auf die
Nutzungsplanänderung hatten. Immerhin wurde vorliegend die
Nutzungsplanänderung vom Oftringer Stimmvolk gutgeheissen.

Freilich wäre auch eine andere Anwendung des Anwaltstarifs denkbar gewesen.
Gemäss § 5 Abs. 1 AnwT gelten die §§ 3 und 4 AnwT nur sinngemäss und nur
soweit das Bundesrecht nichts anderes bestimmt. Ferner gilt § 3 Abs. 1 lit. b
AnwT sinngemäss, soweit das Bundesrecht die Berücksichtigung des Streitwertes
untersagt. Das Bundesrecht enthält zwar keine ausdrücklichen Bestimmungen zur
Bemessung der Parteientschädigung im Nutzungsplanbeschwerdeverfahren und
verbietet in diesem Bereich auch nicht die Berücksichtigung des Streitwertes.
Indessen hätte das Verwaltungsgericht im Rahmen von § 5 Abs. 1 AnwT Spielraum
gehabt, durch die sinngemässe Anwendung von § 3 Abs. 1 lit. b AnwT den
Umständen Rechnung zu tragen, dass der VCS mit seiner Planbeschwerde
ausschliesslich Umweltschutzanliegen und damit öffentliche Interessen
verfolgte, das kantonale Recht ein Beschwerderecht der
Umweltschutzorganisationen vorsieht, der Regierungsrat den VCS als
legitimiert betrachtete und die Beschwerde auch eingehend unter
Umweltschutzgesichtspunkten materiell behandelte. Das Bundesgericht ist
vorliegend jedoch auf eine Willkürprüfung beschränkt (zur mangelnden
Begründung der Rüge der Verletzung des Grundsatzes der derogatorischen Kraft
des Bundesrechts vgl. vorne E. 1.3). Es kann den angefochtenen Entscheid nur
aufheben, wenn er offensichtlich unhaltbar ist. Dies ist hier nicht der Fall.
Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass der Streitwert bei der konkreten
Bemessung der Parteientschädigung zwar ein bestimmender, jedoch nicht der
alleinige Faktor war. In Verwaltungssachen kann gemäss § 5 Abs. 2 AnwT bei
hohen Streitwerten das Honorar um bis zu einem Drittel gekürzt werden, sofern
der Charakter des Verfahrens dies als gerechtfertigt erscheinen lässt. Wie
das Verwaltungsgericht in seinem Urteil vom 28. November 1991 (AGVE 1991, S.
356 ff.) ausführt, wurde diese Reduktionsmöglichkeit in den Materialien unter
anderem mit der Überlegung begründet, dass anders als in zivilrechtlichen
Verfahren in Verwaltungssachen ausschliesslich die Untersuchungsmaxime gelte.
Die Rolle des Anwalts sei in solchen Streitigkeiten oft weniger bestimmend
als im Zivilverfahren. Indessen hat nach der Rechtsprechung des Aargauer
Verwaltungsgerichts die Reduktionsmöglichkeit gemäss § 5 Abs. 2 AnwT
Ausnahmecharakter. Ein Hauptziel der Tarifrevision von 1987 habe darin
bestanden, den Anwälten eine reale Einkommensverbesserung zu verschaffen.
Diese müsse vorab bei Fällen mit höheren Streitwerten realisiert werden, weil
der Anwaltstarif ein Zwangstarif sei und beim überwiegend forensisch tätigen
Anwalt unmittelbar die Höhe des Einkommens bestimme. Mit dem in § 5 Abs. 2
AnwT genannten "Charakter des Verfahrens" seien nicht bestimmte
Verfahrensarten wie beispielsweise das Baubewilligungsverfahren gemeint. Sinn
der Ausnahmebestimmung müsse bleiben, das streitwertabhängige (hohe)
Anwaltshonorar in jenen Einzelfällen zu kürzen, wo es als "nicht verdient"
und gemessen an der Streitsache als übersetzt erscheine. Kriterien dabei
seien namentlich der Grad der Schwierigkeit der sich stellenden Rechtsfragen,
der objektiv angemessene Aufwand, die Tragweite der Streitsache für die
Beteiligten und die Verantwortung des Anwalts. Vorliegend wurde die in § 5
Abs. 2 AnwT vorgesehene Reduktionsmöglichkeit voll ausgeschöpft und damit
neben dem Streitwert auch anderen Kriterien bei der Bemessung der
Parteientschädigung Rechnung getragen. Der Anwaltstarif berücksichtigt ferner
in den §§ 6 ff. den Aufwand des Anwalts durch die Gewährung von ordentlichen
oder ausserordentlichen Zu- und Abschlägen. Auch hier wurde gestützt auf § 7
Abs. 2 AnwT das Honorar nochmals um 50 % gekürzt. Das Verwaltungsgericht hat
also alle ihm von Dekrets wegen zur Verfügung stehenden
Korrekturmöglichkeiten wahrgenommen. Wäre die Parteientschädigung einzig nach
dem Streitwert berechnet worden, hätte diese Fr. 102'000.-- betragen.

2.4.3 Nach dem Gesagten erweist sich im Lichte der Aargauer Regelung das
Abstellen auf den Streitwert als Ausgangspunkt für die Bemessung der
Parteientschädigung nicht als willkürlich.

2.5 Weiter erachtet es der Beschwerdeführer als willkürlich, dass das
Verwaltungsgericht den Streitwert einzig nach den vermögensmässigen
Interessen der von der Planänderung betroffenen Grundeigentümer festsetzte
und dabei die öffentlichen Interessen der Raumplanung und des Umweltrechts,
denen kein ziffernmässiger Streitwert zugemessen werden könne, nicht
berücksichtigte.

2.5.1 Im Beschwerdeverfahren vor dem Regierungsrat stand nicht eine bestimmte
Geldsumme zur Diskussion sondern die fragliche Nutzungsplanänderung. Gemäss §
4 Abs. 3 AnwT, der auch in Verwaltungssachen sinngemäss Anwendung findet,
hatte das Verwaltungsgericht den Streitwert nach dem vermögensmässigen
Interesse der Parteien zu schätzen. In Analogie zu einem früheren Entscheid,
in welchem das Verwaltungsgericht im Zusammenhang mit einer Nutzungsänderung
im Baubewilligungsverfahren die Differenz zwischen den Verkehrswerten einer
Liegenschaft vor und nach der geplanten Zweckänderung als sachgerechten
Anhaltspunkt für die Festlegung des Streitwertes erachtet hatte (AGVE 1989,
S. 293), berechnete das Gericht den Streitwert im vorliegenden Fall nach der
Formel "massgebende Grundfläche x Quadratmeterpreisdifferenz".

2.5.2 In Verwaltungsangelegenheiten sind neben vermögensmässigen in der Regel
auch öffentliche Interessen im Spiel. Wie aus den in oben E. 2.4.2
wiedergegebenen Ausführungen des Verwaltungsgerichts zur Bedeutung des § 5
Abs. 2 AnwT (Urteil vom 28. November 1991, AGVE 1991, S. 356 ff.) hervorgeht,
wollte der Aargauer Dekretsgeber, soweit Bundesrecht dem nicht entgegensteht,
offenbar auch in Verwaltungssachen eine weitgehende Berücksichtigung des
Streitwertes, wohl im Hinblick auf die Ausgestaltung des Anwaltstarifs als
Zwangstarif. Er trug den Besonderheiten des Verwaltungsverfahrens dabei durch
die Reduktionsmöglichkeit des § 5 Abs. 2 AnwT Rechnung. Wenn es im Lichte des
Aargauer Anwaltstarifs nicht als willkürlich erachtet werden kann, wenn schon
eine bloss indirekte Beeinflussung des Vermögens genügt, um eine
Verwaltungssache bei der Bemessung des Anwaltshonorars wie eine
vermögensrechtliche Streitigkeit zu behandeln (vgl. E. 2.4.2), ist es nicht
sachwidrig, vorliegend den Streitwert nach der Differenz des Wertes der
Grundstücke vor und nach der Planungsmassnahme zu berechnen. Der
Beschwerdeführer legt auch nicht dar, inwiefern bereits bei der
Streitwertberechnung die öffentlichen Interessen hätten berücksichtigt werden
können, etwa dadurch, dass nur ein Bruchteil der Wertdifferenz der
betroffenen Landfläche als Streitwert eingesetzt worden wäre (zur Aargauer
Praxis, in Baubewilligungsverfahren als Streitwert jeweils 10 % der Bausumme
einzusetzen, vgl. AGVE 1983, S. 249 ff.; AGVE 1989, S. 283 ff.). Der
Beschwerdeführer beanstandet vor Bundesgericht ferner die der konkreten
Berechnung zugrunde gelegte Quadratmeterpreisdifferenz von Fr. 50.-- sowie
die massgebende Grundfläche von 89'000 m2 nicht.

2.5.3 Im Sinne der obigen Ausführungen ist die Streitwertberechnung nicht
offensichtlich unhaltbar.

2.6 Ferner macht der Beschwerdeführer geltend, die angefochtene
Parteientschädigung erweise sich auch als unangemessen und damit als
willkürlich. Die vom gegnerischen Rechtsvertreter in Rechnung gestellten und
vom Verwaltungsgericht als ausgewiesen anerkannten 61.27 Stunden erwiesen
sich - gemessen am notwendigen Aufwand für das Verfassen einer Rechtsschrift
und der Teilnahme an einer Augenscheinverhandlung - als unverhältnismässig
hoch.

Wie das Verwaltungsgericht ohne Willkür festgestellt hat, rechtfertigte eine
sorgfältige Bearbeitung des Mandats angesichts der Anträge des
Beschwerdeführers, der Mehrzahl der Klienten, der Tragweite des Verfahrens,
der beträchtlichen Verantwortung des Anwalts der Beschwerdegegner sowie der
Komplexität der betroffenen Tat- und Rechtsfragen sowohl den geltend
gemachten Zeitaufwand als auch das daraus resultierende Stundenhonorar. Im
Einzelnen kann auf die Begründung des Verwaltungsgerichts verwiesen werden
(angefochtener Entscheid, E. 5c/bb S. 19). Ferner darf berücksichtigt werden,
dass ein Stundenhonorar von rund Fr. 490.-- (Parteientschädigung von Fr.
32'431.70 abzüglich Fr. 2'262.70 Mehrwertsteuer, geteilt durch 61,27 Stunden)
noch innerhalb des Rahmens der Richtlinien des Aargauischen Anwaltsverbandes
über die Honorierung vom 22. Mai 1997 liegt. Lässt sich ein Interessewert der
Angelegenheit ziffernmässig bestimmen, beträgt gemäss § 3 Ziff. 1 der
Richtlinien der Stundenansatz des Anwalts bei einem Interessewert von über
Fr. 2'000'000.-- Fr. 400.-- bis Fr. 700.--. Lässt sich ein Interessewert
nicht ziffernmässig bestimmen, beträgt nach § 3 Ziff. 3 der Richtlinien der
Stundenansatz normalerweise Fr. 200.-- bis Fr. 250.--. Er kann jedoch je nach
immaterieller Bedeutung der Angelegenheit bis auf Fr. 500.-- erhöht werden.
Auch unter diesem Gesichtspunkt kann die Parteientschädigung nicht als
willkürlich betrachtet werden.

3.
Nach dem Gesagten erweist sich die staatsrechtliche Beschwerde, soweit auf
sie eingetreten werden kann, als unbegründet und ist daher abzuweisen. Gemäss
dem Ausgang des staatsrechtlichen Beschwerdeverfahrens, in dem allein
vermögensrechtliche Interessen geltend gemacht werden, ist die Gerichtsgebühr
dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Dieser hat die
privaten Beschwerdegegner für das bundesgerichtliche Verfahren angemessen zu
entschädigen (Art. 159 Abs. 2 OG).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1.
Die staatsrechtliche Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten
ist.

2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Der Beschwerdeführer hat die Beschwerdegegner für das bundesgerichtliche
Verfahren mit Fr. 2'000.-- zu entschädigen.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien sowie dem Regierungsrat und dem
Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 4. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 23. Juli 2003

Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: