Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilabteilung 5P.358/2003
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5P.358/2003 /rov

Beschluss vom 5. Februar 2004
II. Zivilabteilung

Bundesrichter Raselli, Präsident,
Bundesrichterin Escher, Bundesrichter Meyer,
Gerichtsschreiber Möckli.

Z. ________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Markus Henzer,

gegen

Sparkasse A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt André Bloch,
Konkursmasse der Y.________ AG, c/o Konkursamt des Bezirks Zofingen, 4800
Zofingen,
Beschwerdegegnerinnen,
Obergericht des Kantons Aargau, 1. Zivilkammer, Obere Vorstadt 38, 5000
Aarau.

Art. 9 BV (Kollokation),

Staatsrechtliche Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons
Aargau, 1. Zivilkammer, vom 1. Juli 2003.

Sachverhalt:

A.
Mit Urteil vom 20. März 2002 hat der Präsident des Bezirksgerichts Zofingen
die Kollokationsklage des Beschwerdeführers im Konkurs der Y.________ AG
abgewiesen, soweit er darauf eingetreten ist. Die dagegen erhobene
Appellation hat das Obergericht des Kantons Aargau, 1. Zivilkammer, mit
Urteil vom 1. Juli 2003 abgewiesen.

B.
Dagegen hat der Beschwerdeführer am 23. September 2003 staatsrechtliche
Beschwerde und Berufung eingereicht. Zur staatsrechtlichen Beschwerde sind
keine Vernehmlassungen eingeholt worden.

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:

1.
Im angefochtenen Entscheid geht es einerseits um die Frage, ob der
Beschwerdeführer am 25. Mai 2001 mit einer Klage die Kollokation der
Sparkasse A.________ im Konkursverfahren der Y.________ AG anfechten durfte,
und andererseits um diejenige, ob seine Lohnforderung in der 1. statt in der
3. Klasse zu kollozieren ist.

Mit Entscheid heutigen Datums hat die II. Zivilkammer im konnexen
Berufungsentscheid die erste Streitfrage im Sinne des Beschwerdeführers
gutgeheissen und das angefochtene Urteil diesbezüglich aufgehoben. Damit ist
die sich einzig auf diesen Streitpunkt beziehende staatsrechtliche Beschwerde
gegenstandslos geworden.

2.
Bei Gegenstandslosigkeit wird dem Beschwerdeführer nach ständiger Praxis eine
reduzierte Gerichtsgebühr auferlegt.

Demnach beschliesst das Bundesgericht:

1.
Die staatsrechtliche Beschwerde wird als gegenstandslos abgeschrieben.

2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieser Beschluss wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, 1.
Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 5. Februar 2004

Im Namen der II. Zivilabteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident:  Der Gerichtsschreiber: