Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Zivilabteilung 4C.425/2005
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{T 0/2}
4C.425/2005 /len

Urteil vom 2. Februar 2007

I. zivilrechtliche Abteilung

Bundesrichter Corboz, Präsident,
Bundesrichterinnen Klett, Kiss,
Gerichtsschreiber Widmer.

C. X.________,
D.X.________,
Y.________,
Kläger und Berufungskläger,
alle drei vertreten durch Rechtsanwalt Philipp Känzig,

gegen

Z.________ AG,
Beklagte und Berufungsbeklagte,
vertreten durch Rechtsanwalt Mario C. Baudacci.

Vermögensverwaltungsauftrag,

Berufung gegen das Urteil des Handelsgerichts des
Kantons Zürich vom 12. Oktober 2005.

Sachverhalt:

A.
C. X.________ und D.X.________ (Kläger 1 und 2) sowie Y.________ (Kläger 3)
waren Inhaber von Aktien der börsenkotierten amerikanischen Gesellschaft
A.________. Diese Aktien waren mit gewissen Verkaufsrestriktionen belegt,
insbesondere einer einjährigen Verkaufs-Sperrfrist bis im Juli 2000. Der Kurs
der Aktien lag Mitte 1999 bei US$ 45.25.
Zu jenem Zeitpunkt nahm B.________, damals Kundenbetreuer bei der Bank
Z.________ (Beklagte), mit den Klägern Kontakt auf, um sie als Neukunden zu
gewinnen. Im September 1999 fassten die Kläger den Entschluss, ihre Aktien
der Firma A.________ der Beklagten anzuvertrauen und übermittelten ihr
anfangs Oktober 1999 die unterzeichneten Kontoeröffnungsdokumente. Am 13.
Oktober 1999 wurden die A.________-Aktien der Kläger in die Depots bei der
Beklagten eingebucht. Der Kurs bewegte sich an jenem Tag zwischen US$ 55.--
und US$ 56.50. In der Folge schwankte der Kurs der Aktien erheblich und
erreichte in den Monaten Dezember 1999 bis März 2000 auch Werte von deutlich
über US$ 60.--. Die Kläger 1 und 2 verkauften ihre Aktien am 2. März 2001 zu
einem durchschnittlichen Kurs von US$ 11.--. Der Kläger 3 verkaufte seine
Aktien am 10. Mai 2001 zu einem durchschnittlichen Kurs von US$ 12.646.
Die Kläger verlangen von der Beklagten Schadenersatz wegen
Vertragsverletzung, weil die Aktien schliesslich einen massiven Wertverlust
erlitten. Sie behaupten, sie hätten ihre Aktien bei vertragsgemässem
Verhalten der Beklagten im Januar bzw. März 2000 zu einem Kurs von US$ 60.--
verkaufen oder zumindest zum genannten Kurs absichern und dann zu einem
späteren Zeitpunkt verkaufen können. Die Beklagte bestreitet jegliche
Pflichtverletzung.

B.
Am 9. Juli 2003 reichten die Kläger 1 und 2 und der Kläger 3 beim
Handelsgericht Zürich Klage gegen die Beklagte ein. Dabei beantragten die
Kläger 1 und 2 je die Bezahlung von US$ 7'192'694.20 nebst Zinsen zu 5 % auf
US$ 6'726'037.43 seit dem 2. März 2001 und der Kläger 3 die Bezahlung von US$
2'236'144.09 nebst Zinsen zu 5 % auf US$ 2'063'308.49 seit dem 10. Mai 2001.
Mit Urteil vom 12. Oktober 2005 wies das Handelsgericht die Klagen, die es in
einem Verfahren vereinigt hatte, ab.
Dagegen erhoben die Kläger Nichtigkeitsbeschwerde an das Kassationsgericht
des Kantons Zürich. Dieses wies die Beschwerde mit Beschluss vom 20. Oktober
2006 ab, soweit es auf sie eintrat.

C.
Die Kläger beantragen mit eidgenössischer Berufung, das Urteil des
Handelsgerichts aufzuheben und die Klage gutzuheissen. Eventualiter sei die
Klage zur Vervollständigung des Hauptverfahrens, zur Durchführung eines
Beweisverfahrens und zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen der
Berufungsinstanz an die Vorinstanz zurückzuweisen.
Die Beklagte beantragt, die Berufung abzuweisen, soweit darauf einzutreten
sei, und das Urteil des Handelsgerichts zu bestätigen.

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:

1.
Das Bundesgesetz über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110)
ist am 1. Januar 2007 in Kraft getreten (AS 2006 1205, 1243). Da der
angefochtene Entscheid vorher ergangen ist, richtet sich das Verfahren noch
nach dem OG (Art. 132 Abs. 1 BGG).

2.
2.1 Die Berufungsanträge sind zu begründen. In der Berufungsschrift ist kurz
darzulegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern sie durch den
angefochtenen Entscheid verletzt sind (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Die
Gesetzesartikel brauchen allerdings nicht ausdrücklich genannt zu werden,
falls aus den Vorbringen hervorgeht, gegen welche Regeln des
Bundesprivatrechts die Vorinstanz verstossen haben soll (BGE 121 III 397 E.
2a S. 400). Unerlässlich ist aber, dass die Berufung auf die Begründung des
angefochtenen Entscheids eingeht und im Einzelnen zeigt, worin eine
Verletzung von Bundesrecht liegt (BGE 116 II 745 E. 3 S. 749). Der
Berufungskläger soll in der Berufungsschrift nicht bloss die
Rechtsstandpunkte, die er im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut
bekräftigen, sondern mit seiner Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten
Erwägungen der Vorinstanz ansetzen (Peter Münch, in: Geiser/Münch,
Prozessieren vor Bundesgericht, 2. Aufl., Basel/Frankfurt a.M. 1998, S. 154
f. N. 4.91). Auf nicht oder ungenügend begründete Begehren tritt das
Bundesgericht nicht ein (BGE 105 II 308 E. 6 S. 316).

2.2 Im Berufungsverfahren hat das Bundesgericht seiner Entscheidung die
tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz als wahr und vollständig zugrunde
zu legen, es sei denn, diese beruhten auf einem offensichtlichen Versehen,
seien unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen
oder bedürften der Ergänzung, weil das kantonale Gericht in fehlerhafter
Rechtsanwendung einen gesetzlichen Tatbestand nicht oder nicht hinreichend
klärte, obgleich ihm die entscheidwesentlichen Behauptungen und Beweisanträge
frist- und formgerecht unterbreitet wurden (vgl. Art. 63 und 64 OG; BGE 130
III 102 E. 2.2; 127 III 248 E. 2c). Die Partei, die den Sachverhalt
berichtigt oder ergänzt haben will, hat darüber genaue Angaben mit
Aktenhinweisen zu machen (Art. 55 Abs. 1 lit. d OG; BGE 130 III 102 E. 2.2 S.
106; 115 II 484 E. 2a). Blosse Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung
ist im Berufungsverfahren unzulässig (BGE 127 III 73 E. 6a S. 81).
Ein offensichtliches Versehen im Sinne von Art. 63 Abs. 2 OG liegt nach der
Rechtsprechung nur vor, wenn die Vorinstanz eine bestimmte Aktenstelle
übersehen oder unrichtig, d.h. nicht in ihrer wahren Gestalt, insbesondere
nicht mit ihrem wirklichen Wortlaut wahrgenommen hat (BGE 115 II 339 E. 2;
113 II 522 E. 4b; 104 II 68 E. 3b). Erforderlich ist, dass ein Aktenstück
unbeachtet blieb, dessen Berücksichtigung oder Mitberücksichtigung die
Feststellung als blanken Irrtum ausweist. Ein Versehen ist nicht schon
dadurch belegt, dass sich das Aktenstück bei der Beweiswürdigung nicht
erwähnt findet, sondern es muss klar sein, dass es bei der Bildung der
richterlichen Überzeugung auch implizit nicht einbezogen, also in den Akten
unentdeckt geblieben oder vergessen worden ist. Erforderlich ist weiter, dass
ein solches Versehen den Entscheid beeinflusst (BGE 101 Ib 220 E. 1 S. 222;
Poudret, Bd. II, N. 1.6.3 zu Art. 55 OG und N. 5.1 zu Art. 63 OG). Die
Versehensrüge kann nur in Bezug auf eine rechtserhebliche Tatsache erhoben
werden (BGE 132 III 545 E. 3.3.2).
Eine Ergänzung nach Art. 64 OG setzt voraus, dass entsprechende
Sachbehauptungen bereits im kantonalen Verfahren prozesskonform aufgestellt,
von der Vorinstanz aber zu Unrecht für unerheblich gehalten oder übersehen
worden sind, was wiederum näher anzugeben ist. Ohne diese Angaben gelten
Vorbringen, die über die tatsächlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil
hinausgehen als neu und sind damit unzulässig (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; BGE
115 II 484 E. 2a S. 485 f.). Ergänzungen des Sachverhalts haben demnach nur
zu erfolgen, soweit sie entscheidwesentliche Tatsachen betreffen.

2.3 Die vorliegende Berufungsschrift missachtet die vorstehenden Regeln über
weite Strecken. Sie enthält zunächst eine ausgedehnte eigene Darstellung des
Sachverhalts sowie eine "Kurzbegründung der Ansprüche der Kläger", wie sie im
Wesentlichen bereits der Vorinstanz unterbreitet worden seien. Sodann folgt
eine "Auseinandersetzung mit dem vorinstanzlichen Urteil". Darin werden
Sachverhaltsrügen und solche angeblicher Bundesrechtsverletzungen in
unübersichtlicher Weise miteinander vermengt. Im Wesentlichen begnügen sich
die Kläger mit dem pauschalen Vorwurf, die Vorinstanz verletze Bundesrecht
(z.B. den Vertrauensgrundsatz), ohne indessen im Einzelnen aufzuzeigen
inwiefern (Erwägung 2.1). Sie stellen den Erwägungen der Vorinstanz in
weitschweifenden Ausführungen lediglich ihre eigene Sicht der Dinge
gegenüber. Dabei bauen sie ihre Argumentation teilweise auf neuen Vorbringen
oder Sachverhaltselementen auf, die über die tatsächlichen Feststellungen im
angefochtenen Urteil hinausgehen, ohne Sachverhaltsrügen vorzutragen, die den
genannten Begründungsanforderungen (Erwägung 2.2) entsprächen. Mitunter
verkennen die Kläger auch den Aussagegehalt der vorinstanzlichen Erwägungen,
so dass ihre diesbezügliche Kritik von vornherein an der Sache vorbeigeht.
Soweit die Kläger die Begründungsanforderungen an eine Berufungsschrift
missachten oder unzulässige Vorbringen anführen, sind sie nicht zu hören und
kann auf die Berufung nicht eingetreten werden. Im Einzelnen ist zu den
erhobenen Rügen das Folgende anzufügen:

3.
Ein erster Rügenkomplex bezieht sich auf die "Qualifikation und Auslegung der
Vertragsverhältnisse".

3.1 Die Vorinstanz hielt fest, die Parteien hätten diverse Vereinbarungen
unterzeichnet, wie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Beklagten, einen
Vermögensverwaltungsvertrag, eine Vereinbarung über Treuhandanlagen, eine
Vereinbarung über die Bedingungen bei Transaktionen in Optionen und Futures,
eine Festkreditvereinbarung sowie weitere Dokumente. Vorliegend sei einzig
Natur und Inhalt der Vereinbarung über die streitbetroffenen
A.________-Aktien der Kläger von Interesse. Die Kläger seien grundsätzlich
der Auffassung, diese Wertpapiere hätten dem allgemeinen
Vermögensverwaltungsvertrag unterstanden, während die Beklagte dies aufgrund
der speziellen Natur der Aktien (Verkaufssperre) bestreite und von einem
Zusatzauftrag ausgehe. Die Vorinstanz nahm ein Vertragsverhältnis unter den
Parteien an, auf das jedenfalls primär die Vorschriften über den einfachen
Auftrag zur Anwendung gelangten. Sie prüfte somit, ob der Beklagten in Bezug
auf die von den Klägern konkret erhobenen Vorwürfe eine Verletzung der
diesbezüglichen Pflichten (Art. 394 Abs. 1, Art. 397 und 398 OR) anzulasten
sei. Den konkreten Inhalt des Vertrags eruierte sie - soweit notwendig - im
Rahmen der Prüfung der einzelnen vorgeworfenen Vertragsverletzungen.

3.2 Die Kläger rügen, die Vorinstanz habe keine verbindliche Feststellung
darüber getroffen, was genau Inhalt des zwischen den Klägern 1 und 2 und der
Beklagten abgeschlossenen Auftragsverhältnisses gewesen sei. Konkret
beanstanden sie die Feststellung der Vorinstanz, es könne offen gelassen
werden, ob das spezielle Absicherungsgeschäft betreffend die
A.________-Aktien der Kläger (trotzdem) im Rahmen des
Vermögensverwaltungsvertrages hätte ausgeführt werden sollen - auf spezielle
Weisung der Kläger hin - oder ob diesbezüglich von einem gesonderten Auftrag
auszugehen sei. Diese Frage könne gerade nicht offen gelassen werden. Der
Sachverhalt sei unvollständig aufgeklärt.
Die Rüge geht fehl. Es bestand keine Notwendigkeit, den Inhalt des
umfangreichen Vertragsverhältnisses der Parteien durchgehend festzustellen.
Es genügte, die für die Entscheidung der Streitfragen wesentlichen Punkte zu
ermitteln. Dass die Vorinstanz dabei den Vertrauensgrundsatz verletzt hätte -
wie die Kläger in allzu allgemeiner Weise vorbringen - ist weder hinlänglich
dargetan noch ersichtlich.
Namentlich durfte die Vorinstanz entgegen der Beanstandung der Kläger die
Frage offen lassen, ob das spezielle Absicherungsgeschäft betreffend die
A.________-Aktien der Kläger im Rahmen des Vermögensverwaltungsvertrages
(aufgrund einer speziellen Weisung der Kläger) oder in einem gesonderten
Auftrag geregelt war. Denn so oder anders wäre die Beklagte nicht ermächtigt
gewesen, von sich aus den Geschäftsabschluss zu tätigen. Die Vorinstanz weist
in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass die Kläger anerkannt
haben, sie hätten sich vorbehalten, den Entscheid zum Verkauf oder zur
Absicherung zu gegebener Zeit ausdrücklich abzusegnen bzw. grünes Licht zu
erteilen. Die Vorinstanz nahm aufgrund dieses Zugeständnisses zutreffend an,
die Parteien hätten vereinbart, dass die Beklagte nicht von sich aus
Geschäfte abschliessen dürfe. Ein unvollständiger Sachverhalt liegt nicht
vor.

3.3 Nicht durchzudringen vermögen auch die Vorbringen der Kläger betreffend
lückenhafte Sachverhaltsermittlung und falsche Auslegung des
Vertragsverhältnisses zwischen dem Kläger 3 und der Beklagten. Die Vorinstanz
hielt diesbezüglich fest, aus dem zwischen dem Kläger 3 und der Beklagten
abgeschlossenen allgemeinen Vermögensverwaltungsvertrag lasse sich keine
Verpflichtung der Beklagten zur Absicherung der A.________-Aktien des Klägers
3 bei einem Kurs von US$ 60.-- ableiten. Dazu bedürfte es einer speziellen
Weisung oder gar einer separaten Vereinbarung. Das Vorliegen einer solchen
müsse der Kläger 3 beweisen. Der entsprechende Nachweis setze konkrete
Behauptungen voraus, die der Überprüfung in einem Beweisverfahren zugänglich
seien. Der Kläger 3 habe aber auch nach Ausübung der richterlichen
Fragepflicht den Sachverhalt nicht genügend konkret dargelegt. Demnach sei
das Gericht zur Annahme berechtigt, dass sich die betreffenden Tatsachen
(Erteilung einer speziellen Weisung bzw. das Bestehen einer besonderen
Vereinbarung) nicht verwirklicht hätten und aus diesem Grund nicht behauptet
worden seien.
Die von den Klägern in diesem Zusammenhang vorgetragenen Ausführungen helfen
nicht weiter. Eine Verletzung des Vertrauensgrundsatzes ist nicht dargetan,
indem die Kläger einfach ihre eigene Interpretation des Vertragsverhältnisses
bekräftigen, wonach der Vermögensverwaltungsvertrag zwischen dem Kläger 3 und
der Beklagten beinhaltet habe, das mit den A.________-Aktien des Klägers 3
zusammenhängende Kursrisiko zu verwalten, indem bei Erreichen des Kurses von
US$ 60.-- ein Absicherungsgeschäft, bestehend aus einer gekauften Put Option
und einer verkauften Call Option (sogenannter "collar"), getätigt werden
solle. Wenn sie sodann betreffend eine konkrete Instruktion an B.________
geltend machen, die Vorinstanz habe das Recht des Klägers 3 auf Beweisführung
verletzt, übergehen sie den Umstand, dass die Vorinstanz bereits das Fehlen
konkreter Behauptungen beanstandete. Bevor Beweis geführt werden kann, müssen
die entsprechenden Behauptungen vorliegen. Dass die Vorinstanz im Sinne eines
offensichtlichen Versehens einschlägige Behauptungen der Kläger übergangen
hätte, ist nicht dargetan. Die Kläger erwähnen lediglich gewisse
Ausführungen, die sie in einem bestimmten Sinn verstanden haben wollen.
Hinlänglich begründete Sachverhaltsrügen werden indessen nicht vorgetragen.

4.
Ein zweiter Rügenkomplex bezieht sich auf eine Weisung der Kläger vom 14.
Januar 2000.

4.1 Die Kläger hatten geltend gemacht, am 14. Januar 2000 B.________ von der
Beklagten ausdrücklich instruiert zu haben, ihre A.________-Aktien beim
Erreichen eines Kurses von US$ 60.-- durch einen collar abzusichern. Sie
bestritten die beklagtische Darstellung, wonach der Abschluss des fraglichen
Geschäftes an jenem Tag mangels Zustimmung der Firma A.________ nicht möglich
gewesen sei. Vielmehr habe die Beklagte die Instruktion deshalb nicht
ausgeführt, da sie nicht vorbereitet gewesen sei, sei doch die Umschreibung
der klägerischen Aktien auf die Beklagte, welche von dieser als Voraussetzung
für die Ausführung des collars angesehen worden sei, noch nicht vollzogen
gewesen.
Die Vorinstanz hielt dazu fest, dass eine entsprechende Weisung der Kläger 1
und 2 unbestritten sei, während der Kläger 3 eine solche erst beweisen
müsste. Wenn es der Beklagten möglich gewesen wäre, am 14. Januar 2000 die
verlangte Transaktion durchzuführen, läge eine Vertragsverletzung vor, soweit
die Weisung unbestritten sei. Dabei gehe es nicht um die Frage, ob es an
jenem Tag möglich gewesen wäre, Optionsgeschäfte auf beliebige
A.________-Aktien abzuschliessen, sondern ob dies auch für die Aktien der
Kläger, die mit einer Verkaufsbeschränkung belastet waren, möglich gewesen
sei. Die Beklagte, die eine Vertragsverletzung bestreite, müsste nachweisen,
dass es ihr mangels Zustimmung der Firma A.________ nicht möglich war, am 14.
Januar 2000 den verlangten collar abzuschliessen. Diese Frage könne jedoch
offen bleiben. Denn selbst wenn in der Nichtausführung der Weisung eine
Vertragsverletzung läge, könnten die Kläger daraus keinen
Schadenersatzanspruch geltend machen. Es brauche daher auch nicht geklärt zu
werden, ob die Beklagte im Januar 2000 mangelhaft vorbereitet gewesen sei.
Schadenersatz könnten die Kläger deshalb nicht beanspruchen, weil sie ihrer
Schadenminderungspflicht nicht nachgekommen seien. Denn sie wären gehalten
gewesen, der Beklagten einen unmissverständlichen Auftrag zum Abschluss des
collars im Februar 2000 zu geben, wodurch die erlittenen Einbussen ohne
weiteres vollumfänglich hätten vermieden werden können.

4.2 Die Kläger rügen eine fehler- und lückenhafte Sachverhaltsermittlung,
weil die Vorinstanz offen liess, ob es der Beklagten am 14. Januar 2000
möglich war, den verlangten collar abzuschliessen und ob demnach eine
Vertragsverletzung vorliege. Denn die Rechtsauffassung der Vorinstanz, dass
die Kläger keinen Schadenersatzanspruch geltend machen könnten, sei
unzutreffend. Da sich diese Rechtsauffassung jedoch - wie zu zeigen sein wird
(siehe Erwägung 5) - als nicht bundesrechtswidrig erweist bzw. die
diesbezüglichen Einwendungen der Kläger fehl gehen, entbehrt die Rüge der
Grundlage.

4.3 Das Gleiche gilt für die Rüge unvollständiger Sachverhaltsermittlung bzw.
Verletzung von Art. 8 ZGB, weil die Vorinstanz offen liess, ob auch der
Kläger 3 am 14. Januar 2000 eine Weisung zum Abschluss eines collars erteilt
hat. Auch diese Frage konnte die Vorinstanz offen lassen, da ihre
Rechtsauffassung, dass die Kläger ohnehin keinen Schadenersatz verlangen
könnten, bundesrechtlich nicht zu beanstanden ist (siehe Erwägung 5).

4.4 Weiter machen die Kläger geltend, die Annahme der Vorinstanz, dass nicht
irgendwelche A.________-Aktien Gegenstand der Weisung vom 14. Januar 2000
gewesen seien, sondern diejenigen der Kläger, die mit einer
Verkaufsbeschränkung belastet waren, beruhe auf einem falschen Verständnis
der Optionstransaktionen und einer Treu und Glauben widersprechenden
Auslegung.
Die Vorinstanz stellte die mit dieser Rüge kritisierten Erwägungen im
Hinblick auf die Beantwortung der Frage an, ob der Abschluss eines collars am
14. Januar 2000 möglich gewesen wäre und damit eine Vertragsverletzung
vorliege. Da sie diese Frage mangels Entscheiderheblichkeit offen lassen
durfte (vorstehende Erwägung 4.2), spielen auch die kritisierten Erwägungen
für das Prozessergebnis keine Rolle, weshalb auf die Rüge nicht einzugehen
ist.

5.
Der dritte Rügenkomplex richtet sich gegen die Erwägungen der Vorinstanz zur
Schadenminderungspflicht und zur Kausalität. Wie schon erwähnt, gelangte die
Vorinstanz zur Auffassung, die Kläger wären im Rahmen ihrer
Schadenminderungspflicht gehalten gewesen, der Beklagten einen
unmissverständlichen Auftrag zum Abschluss des collars während des im Februar
2000 offen gestandenen trading window zu geben, wodurch die erlittenen
Einbussen ohne weiteres vollumfänglich hätten vermieden werden können.

5.1 Zunächst halten die Kläger die Feststellung des Sachverhalts für
lückenhaft, weil sich die Vorinstanz nicht mit dem pflichtwidrigen Verhalten
der Beklagten befasst habe, das - nach der Ansicht der Kläger - zur
Nichtausführung des collars während des Februar trading window geführt habe.
Die Rüge ist zu wenig präzis, als dass damit eine unvollständige
Sachverhaltsermittlung aufgezeigt werden könnte. Zudem hat sich die
Vorinstanz mit den Vorwürfen der Kläger bezüglich des Verhaltens der
Beklagten in den Erwägungen 7.4.3. ff. befasst. Auch trifft es nicht zu, dass
sie den Grund für die Nichtausführung des collars während des Februar trading
window nicht feststellte. Als solchen erkannte sie die Nichterteilung eines
entsprechenden Auftrags durch die Kläger.

5.2 Was die Kläger unter dem Titel "Beweislast" rügen wollen, ist nicht
nachvollziehbar. Auf diese Ausführungen kann nicht eingetreten werden.

5.3 Sodann kritisieren die Kläger die Feststellung der Vorinstanz, die
Parteien seien sich einig, dass der collar, den die Beklagte am 14. Januar
2000 nicht ausführte, im Februar 2000 während mehrerer Tage zu dem von den
Klägern ursprünglich angestrebten Kurs von US$ 60.-- hätte abgeschlossen
werden können als falsch und der Grundlage entbehrend. Mit Blick auf die
Bindung des Bundesgerichts an die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz
kann darauf nicht eingetreten werden, zumal keine rechtsgenüglich begründete
Sachverhaltsrüge erhoben wird (Erwägung 2.2). Denn was die Kläger zur
Begründung eines angeblichen offensichtlichen Versehens anführen, geht
insofern von vornherein fehl, als sie der beanstandeten Feststellung einen
anderen Sinn beilegen, nämlich, dass die Parteien sich einig gewesen seien,
dass die Beklagte bereit gewesen sei, den collar im Februar trading window
abzuschliessen. Die Vorinstanz stellte aber Einigkeit darüber fest, dass das
fragliche Absicherungsgeschäft objektiv möglich gewesen wäre.

5.4 Weiter rügen die Kläger, die Feststellung der Vorinstanz, die Kläger
hätten nicht geltend gemacht, die Weisung vom 14. Januar 2000 habe weiterhin
Gültigkeit gehabt, beruhe auf einem offensichtlichen Versehen. Sie zitieren
eine Stelle aus ihrer Replik, woraus sich - ihrer Auffassung nach - ergebe,
sie hätten behauptet, dass die Weisung vom 14. Januar 2000 auch noch im
Februar 2000 Gültigkeit gehabt habe.
Aus der zitierten Stelle geht indessen eine solche Behauptung der Kläger
nicht klar hervor. Im Gegenteil, dort führen die Kläger aus, kausal dafür,
dass die Beklagte dem Kläger 2 nicht die erforderliche Empfehlung abgegeben
habe, den collar im Februar trading window auszuführen, sei einzig und allein
die unterlassene Umregistrierung der Aktien im Oktober 1999 gewesen. Sie
gingen mithin selber davon aus, dass erst noch eine Empfehlung der Beklagten
erforderlich gewesen wäre. Auch die an besagter Stelle hinzugefügte
Klammerbemerkung "oder diese Transaktion gleich selbst aufgrund der ihr
erteilten Verwaltungsvollmacht und des bereits erteilten grünen Lichts
ausgeführt hat", weist die beanstandete Feststellung der Vorinstanz nicht als
blanken Irrtum aus. Die besagte Stelle erfolgte im Kontext der klägerischen
Erklärung, weshalb die Beklagte keine Empfehlung zum Abschluss des collar im
Februar 2000 gegeben habe. Dabei bezeichneten die Kläger als Grund hierfür
die unterlassene Umregistrierung der A.________-Aktien im Oktober 1999,
behaupteten aber nicht, dass die Weisung vom 14. Januar 2000 weiterhin gültig
gewesen und von der Beklagten missachtet worden sei. Von einem
offensichtlichen Missverständnis dieser Aktenstelle durch die Vorinstanz kann
daher keine Rede sein.

5.5 Gestützt auf die Feststellung, dass der collar, den die Beklagte am 14.
Januar 2000 nicht ausführte, im Februar 2000 während mehrerer Tage zu dem von
den Klägern ursprünglich angestrebten Kurs von US$ 60.-- möglich gewesen
wäre, folgerte die Vorinstanz im Sinne eines hypothetischen Kausalverlaufs,
dass der Schaden hätte vermieden werden können, wenn die Kläger den
entsprechenden Auftrag erteilt hätten. Die Kläger rügen, die Vorinstanz hätte
zuerst klären müssen, ob ein solcher Auftrag geeignet gewesen wäre, den
Schaden zu vermeiden, was aus dem Urteil in Verletzung von Bundesrecht nicht
hervorgehe. Bereits aus diesem Grund müsse das Urteil aufgehoben werden.
Dem kann nicht gefolgt werden. Auch wenn die Vorinstanz nicht explizit noch
festhielt, dass die Erteilung eines entsprechenden Auftrags zur
Schadensvermeidung geeignet gewesen wäre, geht doch aus dem Urteil implizite
hervor, dass sie von einer solchen Annahme ausging, andernfalls sie nicht
geschlossen hätte, durch umsichtiges Handeln, mithin durch Erteilung eines
unmissverständlichen Auftrags, hätten die erlittenen Einbussen ohne weiteres
vollumfänglich vermieden werden können. Dass die Kläger im kantonalen
Verfahren prozesskonform vorgebracht hätten, die Beklagte wäre - selbst bei
Erteilung des Auftrags seitens der Kläger - (subjektiv) gar nicht in der Lage
gewesen, den Auftrag auszuführen, sodass dessen Erteilung nichts gebracht
hätte, wird nicht rechtsgenüglich aufgezeigt.

5.6 Für den Fall, dass davon auszugehen sei, dass ein Auftrag der Kläger
während des Februar trading window tatsächlich geeignet gewesen wäre, den
Schaden abzuwenden, also zu prüfen sei, ob die Kläger ihrer
Schadenminderungspflicht gehörig nachgekommen seien, werfen die Kläger der
Vorinstanz vor, den Vertrauensgrundsatz falsch angewendet, die Beweislast
falsch verteilt, das Recht der Kläger auf Beweisführung unterbunden und Art.
44 OR sowie Art. 28 OR falsch angewendet zu haben. Was zur Begründung dieser
Rügen vorgetragen wird, vermag indessen den Anforderung nach Art. 55 Abs. 1
lit. c OG (Erwägung 2.1) nicht zu genügen, weshalb darauf nicht eingetreten
werden kann. Insbesondere genügt es nicht, wenn die Kläger der
handelsgerichtlichen Auslegung der diversen ins Recht gelegten E-Mails im
Wesentlichen lediglich ihre eigene, bereits im kantonalen Verfahren
verfochtene Interpretation entgegen halten. Damit wird keine Verletzung des
Vertrauensgrundsatzes aufgezeigt. Die Rüge einer Verletzung von Art. 28 OR
und Art. 44 OR basiert weitgehend auf unzulässigen Anreicherungen des
Sachverhalts und Vorbringen, von denen nicht klar ist, ob sich die Kläger
bereits im kantonalen Verfahren prozesskonform darauf berufen haben. Die
Vorinstanz hielt fest, es sei nicht erwiesen, dass B.________ wissentlich
eine Falschauskunft erteilt habe, als er berichtete, der Verkauf von
Call-Optionen sei am 14. Januar 2000 aufgrund einer Gesetzesänderung in den
USA unmöglich gewesen bzw. schwieriger geworden. Das könne jedoch offen
bleiben, da nicht ersichtlich sei, was die Kläger konkret daraus ableiten
wollten. Diese Tatsache ändere nichts daran, dass sie im Wissen um ein
offenes trading window im Februar 2000 keinen Aufrag zum Geschäftsabschluss
erteilten. Die Vorinstanz stellte mithin für das Bundesgericht verbindlich
fest, dass die Kläger wussten, dass im Februar 2000 ein trading window offen
stand. Selbst wenn im Januar 2000 wissentlich eine Falschauskunft erteilt
worden wäre, wären die Kläger nicht getäuscht gewesen, sondern wussten
trotzdem - was die Vorinstanz in Würdigung der Akten, insbesondere der
späteren E-Mails von B.________ feststellte -, dass sie das
Absicherungsgeschäft im Februar 2000 hätten abschliessen können. Liegt aber
keine Täuschung vor, ist in der Tat nicht ersichtlich, welche
entscheidrelevanten Folgerungen die Kläger aus der letztlich offen gelassenen
Frage, ob jene Falschauskunft wissentlich erfolgte, ziehen wollen, und ihre
diesbezüglichen Ausführungen gehen ins Leere. Eine Verletzung von Art. 28 OR
und Art. 44 OR ist jedenfalls nicht rechtsgenüglich dargetan.

6.
Einen nächsten Rügenkomplex betiteln die Kläger mit "unterlassene Prüfung
weiterer Schadensursachen und Kausalverläufe".

6.1 Die Kläger werfen der Vorinstanz vor, die geltend gemachte
Anspruchsgrundlage eines pflichtwidrigen Handelns beziehungsweise
Unterlassens der Beklagten während des Februar trading window nicht geprüft
zu haben.
Die Rüge ist unbegründet. Die Vorinstanz hat sich mit der Frage, ob die
Beklagte selbständig hätte handeln dürfen, befasst, sie aber verneint. Eine
Bundesrechtsverletzung ist nicht ersichtlich.

6.2 Die Vorwürfe betreffend "Unterlassungen der Beklagten mit Bezug auf einen
Privatverkauf" gehen von vornherein fehl. Die Vorinstanz hat die Frage einer
Pflichtverletzung der Beklagten im Zusammenhang mit einem allfälligen
Privatverkauf eingehend behandelt, konnte sie jedoch offen lassen, da die
Kläger den aus einer solchen Pflichtverletzung entstandenen Schaden nicht
rechtsgenügend substantiiert dargelegt hätten. Die Vorinstanz verlangte, die
Kläger hätten konkrete Umstände nennen müssen, welche die annähernd sichere
Annahme eines Verkaufs der A.________-Aktien zu einem Preis von US$ 60.-- und
damit eine Schädigung im geltend gemachten Umfang zuliessen. Sie hätten
spezifische Anhaltspunkte dafür liefern müssen, dass konkrete Käufer bereit
gewesen wären, am 7. März 2000 - oder gar schon zu einem früheren Zeitpunkt -
die mit einer Verkaufsbeschränkung belasteten A.________-Aktien zu einem
Preis von US$ 60.-- zu erwerben. Dass sie damit übertriebene Anforderungen an
die Behauptungs- und Substanziierungslast der Kläger stellte (BGE 127 III 365
E. 2b; 108 II 337 E. 2 und 3; 98 II 113 E. 4a S. 116 f.), wird ihr zwar von
den Klägern pauschal vorgeworfen und in diesem Zusammenhang eine Verletzung
des Beweisführungsanspruchs nach Art. 8 ZGB gerügt. Einschlägig begründet
werden diese Rügen aber nicht. Vielmehr breiten die Kläger erneut ihren im
kantonalen Verfahren eingenommenen Standpunkt aus und behaupten einfach, sie
hätten den Schaden genügend substantiiert. Das reicht nicht aus, um eine
Bundesrechtsverletzung aufzuzeigen.

6.3 Die Kläger hatten vor Handelsgericht geltend gemacht, die Beklagte habe
es in pflichtwidriger Weise versäumt, auf andere Absicherungsmöglichkeiten
als den Abschluss eines collars hinzuweisen. Die Vorinstanz gelangte in
Würdigung der Akten zur Verneinung einer solchen Pflicht der Beklagten und
damit zur Verneinung einer diesbezüglichen Pflichtverletzung. Die
Einwendungen der Kläger hiegegen erweisen sich als unzulässige Kritik an der
Beweiswürdigung und den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz, weshalb
darauf nicht einzutreten ist. Damit erübrigt es sich auch, auf die Vorbringen
der Kläger gegen die zusätzliche Begründung der Vorinstanz einzugehen, nach
der die Kläger es unterlassen hätten, den allfälligen Schaden hinreichend
konkret geltend zu machen.

7.
Die Kläger hatten für den Eventualfall, dass das Handelsgericht zur Ansicht
gelangen sollte, es sei kein Verwaltungsauftrag erteilt worden, und für den
Fall, dass ihnen nicht der ganze eingeklagte Anspruch zugesprochen werden
sollte, einen Anspruch auf Rückerstattung der bezahlten Verwaltungshonorare
geltend gemacht, wobei sie sich auf die Bestimmungen über die
ungerechtfertigte Bereicherung stützten.
Die Vorinstanz ging vom Bestehen der Verwaltungsverträge aus und folgerte
demnach, die Bezahlung der Verwaltungshonorare sei nicht ohne Grund erfolgt.
Da die Kläger überdies die Höhe der Gebühren nie gerügt, vielmehr die
Kontoauszüge mangels Bestreitung genehmigt hätten, sei eine
Anspruchsgrundlage nicht ersichtlich.
Die Kläger werfen der Vorinstanz unvollständige Sachverhaltsermittlung und
Verletzung des Rechts auf Beweisführung vor, da sie einerseits das Bestehen
eines entgeltlichen Dauerschuldverhältnisses mit der damit einhergehenden
Treue- und Sorgfaltspflicht mit Bezug auf die A.________-Aktien verneint bzw.
offen gelassen habe, anderseits aber zum Schluss komme, die Beklagte dürfe
das Honorar behalten, das unbestrittenermassen nach dem Wert der jeweils im
Depot befindlichen A.________-Aktien der jeweiligen Kläger bemessen worden
sei.
Die Vorinstanz stellte fest, dass die Parteien allgemeine
Vermögensverwaltungsverträge unterzeichnet hätten. Betreffend die
A.________-Aktien der Kläger nahm sie jedenfalls ein Vertragsverhältnis an,
das den Vorschriften über den einfachen Auftrag unterstand. Sie bejahte
mithin eine vertragliche Basis, auch wenn sie deren Inhalt nicht durchwegs im
Sinne der klägerischen Auffassung definierte. Die Grundlage für einen
bereicherungsrechtlichen Anspruch ist daher nicht ersichtlich. Wenn die
Kläger sodann geltend machen, das Honorar sei unbestrittenermassen nach dem
Wert der jeweils im Depot befindlichen A.________-Aktien der jeweiligen
Kläger bemessen worden und der Vorinstanz in diesem Zusammenhang
unvollständige Feststellung des Sachverhalts vorwerfen, muss ihnen entgegen
gehalten werden, dass sich in den beiden Aktenstellen, die sie dafür anrufen
(ihre beiden Repliken vom 28. Juni 2004 Ziff. 128b bzw. 125b), zwar ihre
diesbezügliche Behauptung findet, damit aber keineswegs dargetan ist, dass
diese unbestritten geblieben wäre. Ergo konnte die Vorinstanz auch keine
entsprechende Feststellung treffen. Welches konkrete, prozesskonform
eingebrachte Beweisangebot sie nicht abgenommen haben soll, wird nicht
ausgeführt. Ohnehin würde dieser Umstand nicht widerlegen, dass die Kläger -
wie die Vorinstanz festhielt - die Kontoauszüge mangels Bestreitung genehmigt
hatten.

Demnach zeigen die Kläger auch bezüglich der Verneinung eines
Bereichungsanspruchs keine Bundesrechtsverletzung auf.

8.
Die Berufung ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei
diesem Ausgang des Verfahrens werden die Kläger kosten- und
entschädigungspflichtig (Art. 156 Abs. 1 und 7 OG sowie Art. 159 Abs. 2 OG).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Berufung wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2.
Die Gerichtsgebühr von insgesamt Fr. 40'000.-- wird den Klägern unter
solidarischer Haftbarkeit auferlegt.

3.
Die Kläger haben die Beklagte für das bundesgerichtliche Verfahren unter
solidarischer Haftbarkeit mit Fr. 50'000.-- zu entschädigen.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Handelsgericht des Kantons Zürich
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. Februar 2007

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident:  Der Gerichtsschreiber: