Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 4A.198/2010
Zurück zum Index I. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 2010
Retour à l'indice I. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 2010


Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
4A_198/2010

Urteil vom 3. Mai 2010
I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Hurni.

Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

X.________ AG,
vertreten durch Rechtsanwalt Michael Stalder,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Mietvertrag,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 2. März
2010.
In Erwägung,
dass der Beschwerdeführer gegen die Beschwerdegegnerin im Zusammenhang mit
einer Mietstreitigkeit am 31. August 2007 beim Bezirksgericht Weinfelden Klage
auf Zahlung von Fr. 20'000.-- einreichte;
dass das Bezirksgericht die Klage mit Urteil vom 18. Januar 2008 abwies;
dass das Obergericht des Kantons Thurgau auf die vom Beschwerdeführer dagegen
eingelegte Berufung mit Urteil vom 2. März 2010 mangels Leistung des
Kostenvorschusses nicht eintrat und im Sinne einer Eventualbegründung
festhielt, dass die Klage auch in der Sache unbegründet gewesen wäre;
dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 31. März 2010 datierte
Eingabe einreichte, in der er erklärte, den Entscheid des Obergerichts
anzufechten;
dass das Bundesgericht von Amtes wegen prüft, ob ein Rechtsmittel zulässig ist
(BGE 135 III 1 E. 1.1 S. 3);
dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die
Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte
der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind
(Art. 42 Abs. 2 BGG), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen
Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern
nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich
erhoben und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG);
dass, wenn der angefochtene Entscheid auf mehreren selbständigen Begründungen
beruht, der Beschwerdeführer darzulegen hat, dass jede von ihnen Recht
verletzt, andernfalls auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (BGE 133 IV 119
E. 6.3 S. 120 f. mit Hinweisen);
dass sich der Beschwerdeführer vorliegend nur gegen die Eventualbegründung in
der Sache richtet, ohne darzulegen, inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht
verletzt hat, indem sie auf seine Berufung gar nicht eingetreten ist;
dass demzufolge auf die mangels rechtsgenüglicher Begründung offensichtlich
unzulässige Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht
einzutreten ist;
dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu
verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG);

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. Mai 2010
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Klett Hurni