Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 4A.201/2010
Zurück zum Index I. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 2010
Retour à l'indice I. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 2010


Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
4A_201/2010

Urteil vom 30. April 2010
I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Leemann.

Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

B.________ AG,
vertreten durch Fürsprecher Ronald Frischknecht,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Arbeitsvertrag; Kündigung,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern, Appellationshof,
2. Zivilkammer,
vom 19. Februar 2010.
In Erwägung,
dass A.________ (Beschwerdeführer) am 10. Dezember 2008 beim Gerichtskreis VIII
Bern-Laupen gegen die B.________ AG (Beschwerdegegnerin) auf Zahlung von Fr.
25'536.-- abzüglich der üblichen Soziallasten und zuzüglich Zins klagte;
dass der Gerichtspräsident 8 des Gerichtskreises VIII Bern-Laupen die Klage des
Beschwerdeführers mit Entscheid vom 19. November 2009 abwies;
dass das Obergericht des Kantons Bern eine vom Beschwerdeführer gegen diesen
Entscheid erhobene Appellation mit Urteil vom 19. Februar 2010 abwies und den
Entscheid des Gerichtspräsidenten 8 des Gerichtskreises VIII Bern-Laupen vom
19. November 2009 bestätigte;
dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht mit Eingabe vom 6. April 2010
erklärte, das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern vom 19. Februar 2010 mit
Beschwerde anfechten zu wollen;
dass von vornherein auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, soweit sie sich
gegen den Entscheid des Gerichtspräsidenten 8 des Gerichtskreises VIII
Bern-Laupen vom 19. November 2009 richtet, da es sich dabei nicht um einen
letztinstanzlichen Entscheid im Sinne von Art. 75 Abs. 1 BGG handelt;
dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die
Erwägungen des kantonalen Entscheids dargelegt werden muss, welche Rechte der
beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind
(Art. 42 Abs. 2 BGG), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen
Grundrechte oder kantonaler verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht
von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der
Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (Art. 106 Abs. 2
BGG);
dass sich der Beschwerdeführer nicht mit den konkreten Erwägungen des
angefochtenen Entscheids auseinandersetzt, sondern unter Beilage verschiedener
Aktenstücke lediglich in pauschaler Weise behauptet, das Urteil des
Obergerichts des Kantons Bern vom 19. Februar 2010 basiere auf falschen
Aussagen sowie Fälschung von Dokumenten bzw. die Vorinstanz habe ihr Urteil
nicht begründet;
dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 6. April 2010 die erwähnten
Begründungsanforderungen daher offensichtlich nicht erfüllt, weshalb auf die
Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden
kann;
dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu
verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 BGG);
dass der Beschwerdegegnerin keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, da ihr
aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist;

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern,
Appellationshof, 2. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 30. April 2010
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Klett Leemann