Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 4A.341/2010
Zurück zum Index I. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 2010
Retour à l'indice I. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 2010


Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
4A_341/2010

Urteil vom 21. Juni 2010
I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Hurni.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Die Schweizerische Post,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Ausweisung; Postzustellung,

Beschwerde gegen den Zirkularbeschluss vom 3. Mai 2010 des Obergerichts des
Kantons Thurgau.

In Erwägung,
dass das Obergericht des Kantons Thurgau mit Zirkularbeschluss vom 3. Mai 2010
den vom Beschwerdeführer gegen den Exmissionsentscheid des
Vizegerichtspräsidiums Frauenfeld vom 15. April 2010 eingelegten Rekurs abwies;
dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 9. Juni 2010 datierte
Eingabe einreichte, in der er erklärte, den Entscheid des Obergerichts
anfechten zu wollen;
dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die
Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte
der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind
(Art. 42 Abs. 2 BGG), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen
Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern
nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich
erhoben und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG);
dass der Beschwerdeführer wie bereits vor der Vorinstanz eine Verletzung des
rechtlichen Gehörs wegen fehlenden Erhalts einer Aufforderung zur Stellungnahme
rügt, sich dabei jedoch in keiner Weise mit den Erwägungen des Obergerichts
auseinandersetzt;
dass demzufolge auf die mangels rechtsgenüglicher Begründung offensichtlich
unzulässige Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht
einzutreten ist;
dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu
verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG);

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 21. Juni 2010
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Klett Hurni