Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 4A.388/2010
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
4A_388/2010

Urteil vom 26. Juli 2010
I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Huguenin.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Y.________,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Innominatvertrag,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 11. Mai
2010.
In Erwägung,
dass der Präsident des Bezirksgerichts Arbon den Beschwerdeführer mit Urteil
vom 26. Januar 2010 zur Zahlung von Fr. 3'783.25 nebst 9 % Zins seit 26. Juli
2009 an die Beschwerdegegnerin verpflichtete;

dass der Beschwerdeführer dieses Urteil beim Obergericht des Kantons Thurgau
anfocht, das mit Beschluss vom 11. Mai 2010 auf seine Berufung nicht eintrat;

dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 29. Juni 2010 datierte
Eingabe einreichte, in der er erklärte, gegen den Beschluss des Obergerichts
Beschwerde einzulegen;

dass sowohl die Beschwerde in Zivilsachen (Art. 72 ff. BGG) wie auch die
subsidiäre Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG) innerhalb von dreissig
Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen
Entscheides beim Bundesgericht eingereicht werden müssen (Art. 100 Abs. 1 BGG);

dass der als Gerichtsurkunde mit der Post zugestellte Beschluss des
Obergerichts des Kantons Thurgau vom 11. Mai 2010 gemäss Empfangsbestätigung am
26. Mai 2010 entgegen genommen worden ist;

dass die dreissigtägige Beschwerdefrist damit am 27. Mai 2010 zu laufen
begonnen hat (Art. 44 Abs. 1 BGG) und am 25. Juni 2010 abgelaufen ist;

dass der Beschwerdeführer die vom 29. Juni 2010 datierte Beschwerdeschrift
gemäss Poststempel am 1. Juli 2010 der Schweizerischen Post übergeben hat;

dass der Beschwerdeführer demnach die dreissigtägige Beschwerdefrist nicht
eingehalten hat, weshalb auf seine Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1
lit. a BGG nicht einzutreten ist;

dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu
verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG);

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 26. Juli 2010

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Klett Huguenin