Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 4A.40/2010
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
4A_40/2010

Urteil vom 15. März 2010
I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Huguenin.

Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

B.________,
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwalt Jost Windlin.

Gegenstand
Prozesskaution,

Beschwerde gegen den Zwischenbeschluss des Kassationsgerichts des Kantons
Zürich vom 2. Dezember 2009.
In Erwägung,
dass der Einzelrichter im beschleunigten Verfahren des Bezirkes Horgen mit
Urteil vom 4. März 2009 in Gutheissung der von der Beschwerdegegnerin gegen den
Beschwerdeführer erhobenen Klage das Betreibungsamt Oberrieden anwies, die
Betreibung Nr. 1.________, Zahlungsbefehl vom 5. März 2008, aufzuheben und
allfällige Einträge im Betreibungsregister der Betreibung Nr. 1.________ zu
löschen;

dass der Beschwerdeführer dieses Urteil mit Berufung beim Obergericht des
Kantons Zürich anfocht, das ihn mit Beschluss vom 18. Juni 2009 in Anwendung
von § 73 Ziff. 1 ZPO ZH aufforderte, innerhalb von zwanzig Tagen eine
Prozesskaution von Fr. 14'000.-- zu leisten, und darauf hinwies, dass bei
Säumnis auf die Berufung nicht eingetreten werde;

dass der Beschwerdeführer diesen Beschluss am 21. September 2009 mit
Nichtigkeitsbeschwerde beim Kassationsgericht des Kantons Zürich anfocht;

dass der Präsident des Kassationsgerichts den Beschwerdeführer mit Verfügung
vom 25. September 2009 in Anwendung von § 75 ZPO ZH zur Zahlung einer
Prozesskaution von Fr. 2'300.-- aufforderte;

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 12. Oktober 2009 gegen diese
Verfügung Einsprache einreichte und ein Ausstandsbegehren gegen Moritz Kuhn,
Jürg-Christian Hürlimann und Markus Nietlispach stellte;

dass das Kassationsgericht mit Zwischenbeschluss vom 2. Dezember 2009 das
Ausstandsbegehren sowie die Einsprache abwies und den Beschwerdeführer erneut
aufforderte, innerhalb von zehn Tagen eine Prozesskaution von Fr. 2'300.-- zu
leisten, ansonsten auf die Nichtigkeitsbeschwerde nicht eingetreten werde;

dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 15. Januar 2010 datierte
Eingabe einreichte, mit der er beantragte, die "Verfügung des
Kassationsgerichtes des Kantons Zürich vom 2. Dezember 2009" vollumfänglich
aufzuheben und das Kassationsgericht anzuweisen, "in Anwendung der Bestimmungen
des SchKG und dazugehöriger Bestimmungen die Klage der Beschwerdeführerin "iS
Art. 85a SchKG" zu entscheiden bzw. abzuweisen";

dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die
Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte
der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind
(Art. 42 Abs. 2 BGG), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen
Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern
nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und
begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG);

dass sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 15. Januar 2010 mit keinem
Wort zur Erwägung des Kassationsgerichts äussert, mit welcher dieses das
Ausstandsbegehren abwies, weshalb es insoweit an einer Beschwerdebegründung
überhaupt fehlt;

dass in der Entscheidbegründung des Kassationsgerichts dargelegt wird, dass der
Beschwerdeführer hinsichtlich der Kautionsauflage übersehen habe, dass der
Prozess gemäss Art. 85a Abs. 4 SchKG im beschleunigten Verfahren durchzuführen
sei und die Gebührenverordnung zum SchKG in Art. 50 explizit bestimme, dass
sich die Gerichtskosten im ordentlichen und im beschleunigten Zivilprozess nach
kantonalem Recht bestimmten und somit auf ein Klageverfahren nach Art. 85a Abs.
4 SchKG die kantonalen Prozess- und Gebührenordnungen anwendbar seien;

dass der Beschwerdeführer in Bezug auf diese Erwägung nicht in verständlicher
Weise darlegt, inwiefern sie Bundesrecht verletzen soll;

dass er vielmehr bloss vorbringt, er habe als Gläubiger gemäss Art. 68 SchKG
keine Kosten vorzuschiessen oder zu tragen;

dass die Beschwerde somit auch in dieser Hinsicht unzureichend begründet wird,
weshalb auf sie als Ganzes im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht
einzutreten ist;

dass die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1
BGG);

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kassationsgericht des Kantons Zürich
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 15. März 2010
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Klett Huguenin