Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 4A.50/2010
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
4A_50/2010

Urteil vom 4. Februar 2010
I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Hurni.

1. Parteien
A.________,
2. B.________,
Beschwerdeführer,
beide vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Thomas Audétat,

gegen

X.________ AG,
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwalt Jon Andri Moder.

Gegenstand
Werkvertrag,

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts von Graubünden, II.
Zivilkammer, vom 16. Juni 2009.
In Erwägung,
dass die Beschwerdeführer zusammen mit C.________ eine einfache Gesellschaft
bilden, die als Bauherrin im Januar und Februar 2001 mit der Beschwerdegegnerin
als Bauunternehmerin diverse Werkverträge betreffend den Um- und Neubau eines
Mehrfamilienhauses in Malans abschloss;
dass sich zwischen den Parteien in der Folge ein Streit über die Höhe des
Werklohns entzündete;
dass das Bezirksgericht Landquart mit Urteil vom 7. Januar 2009 die von der
Beschwerdegegnerin am 21. Februar 2008 gegen die Beschwerdeführer erhobene
Klage auf Zahlung von Fr. 74'295.65 nebst Zins guthiess und die von den
Beschwerdeführern ihrerseits gegen die Beschwerdegegnerin erhobene Widerklage
auf Zahlung von Fr. 76'725.35 nebst Zins abwies;
dass die Beschwerdeführer gegen diesen Entscheid beim Kantonsgericht von
Graubünden Berufung einlegten mit dem Begehren, die Klage sei abzuweisen und
die Widerklage gutzuheissen;
dass das Kantonsgericht von Graubünden den Entscheid des Bezirksgerichts mit
Urteil vom 16. Juni 2009 (mitgeteilt am 8. Dezember 2009) bis auf eine
Abänderung des die Verzugszinsen auslösenden Termins bestätigte;
dass die Beschwerdeführer dem Bundesgericht mit Beschwerde in Zivilsachen vom
21. Januar 2010 im Wesentlichen beantragen, das Urteil des Kantonsgerichts sei
aufzuheben und die Vorinstanz sei anzuweisen, den Sachverhalt neu festzustellen
und die Streitsache gestützt darauf neu zu beurteilen;
dass das Bundesgericht von Amtes wegen prüft, ob ein Rechtsmittel zulässig ist
(BGE 135 III 1 E. 1.1 S. 3);
dass bei Rechtsmitteln ans Bundesgericht die Beschwerdeschrift ein
Rechtsbegehren zu enthalten hat (Art. 42 Abs. 1 BGG) und sich die
Beschwerdeführer grundsätzlich nicht darauf beschränken dürfen, die Aufhebung
des angefochtenen Entscheids zu beantragen, sondern einen Antrag in der Sache
stellen und angeben müssen, welche Punkte des Entscheids angefochten und welche
Abänderungen beantragt werden (vgl. Art. 107 Abs. 2 BGG; BGE 134 III 379 E.
1.3, 489 E. 3.1);
dass ein blosser Rückweisungsantrag ausnahmsweise ausreicht, wenn das
Bundesgericht im Falle der Gutheissung in der Sache nicht selbst entscheiden
könnte, weil die erforderlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz
fehlen (BGE 134 III 379 E. 1.3 S. 383; 133 III 489 E. 3.1 S. 489 f.);
dass die Beschwerdeführer keinen Antrag in der Sache stellen, in ihrer
Beschwerdeschrift mit keinem Wort dartun und auch nicht ersichtlich ist,
inwiefern das Bundesgericht im Falle der Gutheissung der Beschwerde nicht
selbst in der Lage wäre, ein Urteil zu fällen, und die Streitsache an die
Vorinstanz zurückweisen müsste;
dass demzufolge auf die mangels rechtsgenüglichen Antrags offensichtlich
unzulässige Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht
einzutreten ist;
dass die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens dem Verfahrensausgang
entsprechend den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftung aufzuerlegen
sind (Art. 66 Abs. 1 BGG);
dass die Beschwerdegegnerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat,
da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand entstanden ist (Art.
68 Abs. 1 BGG);

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden den Beschwerdeführern unter
solidarischer Haftung auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht von Graubünden, II.
Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 4. Februar 2010
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Klett Hurni