Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 4A.532/2010
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
4A_532/2010

Urteil vom 3. November 2010
I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Huguenin.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Y.________ AG,
vertreten durch Rechtsanwalt Patrick Bühlmann,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Arbeitsgerichtsverfahren,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht,
2. Kammer, vom 24. Juni 2010.
In Erwägung,
dass das Arbeitsgericht Laufenburg mit Urteil vom 22. September 2009 auf die
Gestaltungsklage des Beschwerdeführers vom 28. Februar 2009 und dessen
Feststellungsklage vom 29. April 2009 nicht eintrat (Dispositiv-Ziffer 1);

dass der Beschwerdeführer diesen Entscheid beim Obergericht des Kantons Aargau
anfocht, das mit Beschluss vom 24. Juni 2010 dessen Gesuch um Gewährung der
unentgeltlichen Rechtspflege abwies und mit Urteil vom gleichen Tag dessen
Appellation abwies, wobei es aber Dispositiv-Ziffer 1 des Urteils des
Arbeitsgericht von Amtes wegen dahingehend berichtigte, dass die Klagen vom 28.
Februar 2009 und vom 29. April 2009 abgewiesen wurden, soweit darauf
eingetreten werden konnte;

dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 17. September 2010
datierte Eingabe einreichte, aus der abgeleitet werden kann, dass er das Urteil
des Obergerichts vom 24. Juni 2010 mit Beschwerde anfechten will;

dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die
Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte
der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind
(Art. 42 Abs. 2 BGG), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen
Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern
nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich
erhoben und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG);

dass das Bundesgericht seinem Entscheid den Sachverhalt zugrunde legt, den die
Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), und es davon nur abweichen
kann, wenn eine Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig, mithin
willkürlich ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht
(Art. 105 Abs. 2 BGG), was die beschwerdeführende Partei präzise geltend zu
machen hat;

dass die Rechtsschrift vom 17. September 2010 diesen Begründungsanforderungen
offensichtlich nicht genügt, weshalb auf die Beschwerde mangels hinreichender
Begründung nicht einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG);

dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu
verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG);

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau,
Zivilgericht, 2. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. November 2010

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Klett Huguenin