Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

I. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 4A.666/2010
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
4A_666/2010

Urteil vom 3. Januar 2011
I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Huguenin.

Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Zivilgericht Basel-Stadt.

Gegenstand
Rechtsverweigerung,

In Erwägung,
dass die Beschwerdeführerin im Laufe des Jahres 2009 beim Zivilgericht
Basel-Stadt mehrere Klagen gegen die X.________ AG, Y.________ AG sowie
Z.________ S.A. einreichte;

dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht am 11. Mai 2010 eine Beschwerde
einreichte, in der sie dem Zivilgericht Rechtsverweigerung und
Rechtsverzögerung vorwarf;

dass das Bundesgericht mit Urteil vom 28. Juli 2010 auf die Beschwerde nicht
eintrat, wobei in der Begründung des Urteils namentlich darauf hingewiesen
wurde, dass im Kanton Basel-Stadt gegen Rechtsverzögerung und
Rechtsverweigerung der unteren Gerichte Aufsichtsbeschwerde beim
Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt geführt werden könne (§ 71 Abs. 1
Ziff. 4 GOG/BS);

dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht am 29. November 2010 erneut eine
Beschwerde einreichte, in der sie sich über die vor dem Zivilgericht hängigen
Verfahren negativ äusserte und unter Berufung auf Art. 13 und 17 EMRK eine
"Verfahrensüberweisung" an das Bundesgericht verlangte;

dass aus den von der Beschwerdeführerin eingereichten Schriftstücken
hervorgeht, dass das Zivilgericht in Bezug auf die erwähnten Klagen seit Juli
2010 bestimmte Verfahrensschritte vorgenommen hat;

dass die Beschwerdeführerin erneut darauf hinzuweisen ist, dass sie den
kantonalen Instanzenzug hätte ausschöpfen müssen, falls sie dem Zivilgericht
Rechtsverzögerung oder Rechtsverweigerung vorwerfen will;

dass sodann festzuhalten ist, dass eine "Verfahrensüberweisung" an das
Bundesgericht prozessual nicht möglich ist, sondern die Beschwerdeführerin die
Entscheide des Zivilgerichts bezüglich ihrer Klagen abzuwarten hat und danach
den kantonalen Instanzenzug ausschöpfen muss;

dass somit auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde im Verfahren nach Art.
108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist;

dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu
verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG);

erkennt die Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin und dem Zivilgericht Basel-Stadt
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. Januar 2011

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Klett Huguenin