Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.152/2010
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_152/2010

Urteil vom 23. Februar 2010
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Z.________,
Beschwerdegegner,
vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Schindler,
Betreibungsamt Zürich 9, Hohlstrasse 608,
8048 Zürich,
verfahrensbeteiligtes Amt.

Gegenstand
Anfechtung einer Zwangsversteigerung.

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 9. Februar 2010 des
Obergerichts des Kantons Zürich (II. Zivilkammer als oberer kantonaler
Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 9. Februar 2010
des Obergerichts des Kantons Zürich, das (als obere SchK-Aufsichtsbehörde) ein
Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Verbeiständung ebenso abgewiesen
hat wie seinen Rekurs gegen einen abweisenden Beschwerdeentscheid der unteren
Aufsichtsbehörde (betreffend eine Beschwerde gegen die auf den 3. Februar 2010
angesetzte Versteigerung der Liegenschaft des Beschwerdeführers),

in Erwägung,
dass das Obergericht im Beschluss vom 9. Februar 2010 erwog, die 10-tägige
Rekursfrist gemäss Art. 18 Abs. 1 SchKG sei nicht erstreckbar, zu Recht habe
die untere Aufsichtsbehörde erwogen, im Rahmen des Zwangsverwertungsverfahrens
übernehme das Lastenverzeichnis die Rolle des Grundbuchs, der Beschwerdeführer,
dem der Gläubigerwechsel ordnungsgemäss angezeigt worden sei, habe in der Folge
auf die Erhebung eines nachträglichen Rechtsvorschlags im Sinne von Art. 77
SchKG verzichtet, mit diesen Erwägungen setze sich der Beschwerdeführer nicht
auseinander und bringe nichts vor, das die vorinstanzliche Begründung in
Zweifel zu ziehen vermöchte, der Beschwerde prozessiere an der Grenze der
Mutwilligkeit und müsse inskünftig bei gleichartigen oder ähnlichen Rekursen
mit einer Kostenauflage rechnen, schliesslich sei der Antrag auf unentgeltliche
Verbeiständung wegen Aussichtslosigkeit abzuweisen,
dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu
enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der
angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2
BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b
BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen
Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und
warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S.
287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E.
1.4 S. 287f.),
dass im vorliegenden Fall der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das
Bundesgericht nicht in nachvollziehbarer Weise auf die entscheidenden
obergerichtlichen Erwägungen eingeht,
dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser
Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Beschluss des Obergerichts vom 9. Februar
2010 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass der Beschwerdeführer ausserdem einmal mehr missbräuchlich prozessiert
(Art. 42 Abs. 7 BGG),
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende
und überdies missbräuchliche - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit.
b und c BGG nicht einzutreten ist,
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1
BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,
dass sich das Bundesgericht in dieser Sache vorbehält, allfällige weitere
Eingaben in der Art der bisherigen, namentlich missbräuchliche Revisionsgesuche
ohne Antwort abzulegen,
erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem verfahrensbeteiligten Amt und dem
Obergericht des Kantons Zürich (II. Zivilkammer als oberer kantonaler
Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen) schriftlich
mitgeteilt.

Lausanne, 23. Februar 2010
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann