Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.181/2010
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_181/2010

Urteil vom 10. März 2010
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Amtsarzt des Bezirks Y.________.

Gegenstand
Gegenstandslosigkeit einer Beschwerde gegen die fürsorgerische
Freiheitsentziehung bei freiwilligem Klinikaufenthalt,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss vom 9. März 2010 des
Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau (1. Kammer).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss vom 9. März 2010
des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau, das eine
Verwaltungsgerichtsbeschwerde des Beschwerdeführers gegen seine am 10. Februar
2010 gestützt auf Art. 397a ZGB angeordnete Einweisung in die Psychiatrische
Klinik A.________ als gegenstandslos abgeschrieben und die Verfahrenskosten dem
Staat auferlegt hat,

in Erwägung,
dass das Verwaltungsgericht erwog, nach Erhebung der
Verwaltungsgerichtsbeschwerde am 15. Februar 2010 habe der Beschwerdeführer am
3. März 2010 die von ihm unterzeichnete Erklärung abgegeben, wonach er
freiwillig als Patient in der Klinik verbleibe, der Freiwilligenschein werde
den Patienten nur dann zur Unterschrift angeboten, wenn diese aus dem
fürsorgerischen Freiheitsentzug entlassen werden können, jedoch weiterhin
freiwillig in der Klinik bleiben wollen, in einem solchen Fall werde die
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den fürsorgerischen Freiheitsentzug -
gleich wie bei der Entlassung - wegen (mangels Beschwer) dahingefallenem
Rechtsschutzinteresse gegenstandslos und sei (ohne Durchführung der auf den 5.
März 2010 angesetzten Verhandlung) als erledigt abzuschreiben,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu
enthalten hat, in welcher dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid
Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), ansonst auf die
Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG),
dass im vorliegenden Fall der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das
Bundesgericht nicht auf den Beschluss des Verwaltungsgerichts vom 9. März 2010
eingeht,
dass er erst recht nicht anhand der verwaltungsgerichtlichen Erwägungen
aufzeigt, inwiefern dieser Beschluss rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende -
Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass keine Gerichtskosten erhoben werden,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Amtsarzt des Bezirks Y.________
und dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. März 2010
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann