Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.316/2010
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_316/2010

Urteil vom 27. April 2010
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________ GmbH,
Beschwerdeführerin,

gegen

Z.________,
vertreten durch Y.________,
Beschwerdegegner,
Betreibungsamt A.________.

Gegenstand
Konkursandrohung.

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss vom 26. März 2010 des
Obergerichts des Kantons Zürich (II. Zivilkammer als oberer kantonaler
Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen).

Nach Einsicht
in die (als Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG entgegengenommene) Eingabe gegen
den Beschluss (NR100008/U) vom 26. März 2010 des Obergerichts des Kantons
Zürich, das (als obere SchK-Aufsichtsbehörde) auf einen Rekurs der
Beschwerdeführerin gegen einen Nichteintretensentscheid der unteren
Aufsichtsbehörde (Nichteintreten auf eine Beschwerde der Beschwerdeführerin
gegen die Zustellung einer Konkursandrohung auf Begehren des Beschwerdegegners)
nicht eingetreten ist,

in Erwägung,
dass das Obergericht in seiner Hauptbegründung erwog, die Beschwerdeführerin
habe zur Zeit keinen Geschäftsführer und sei daher handlungsunfähig, der
frühere Geschäftsführer sei am 5. Januar 2010 im Handelsregister gelöscht
worden, eingetragen sei nur eine bereits aufgelöste Gesellschafterin, an der
fehlenden Handlungsfähigkeit ändere auch die durch den früheren Geschäftsführer
an eine juristische Person ausgestellte Generalvollmacht nichts, weil ein
Geschäftsführer bestimmte Aufgaben nicht delegieren und eine juristische Person
nicht als Geschäftsführerin handeln könne,
dass das Obergericht den Rekurs in seiner Eventualbegründung als unbegründet
erachtete, weil die untere Aufsichtsbehörde zu Recht auf die Beschwerde wegen
Verspätung nicht eingetreten sei,
dass die Gesuche der Beschwerdeführerin um Verfahrensvereinigung und
Parteibezeichnungsberichtigung abzuweisen sind, weil die (vom Obergericht zu
Recht als Beschwerdegegnerinnen und Beschwerdegegner behandelten)
Gegenparteien, deren Bezeichnung auch im bundesgerichtlichen Verfahren nicht zu
berichtigen sind, verschieden sind,
dass sodann die Beschwerde an das Bundesgericht, die sich nur gegen
letztinstanzliche Entscheide richten kann (Art. 75 Abs. 1 BGG), zum Vornherein
unzulässig ist, soweit die Beschwerdeführerin den erstinstanzlichen Entscheid
mitanficht,
dass ferner die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine
Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird,
inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (Art. 42
Abs. 1 und 2 BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108
Abs. 1 lit. b BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen
Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und
warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S.
287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E.
1.4 S. 287f.),
dass schliesslich im Falle wie dem vorliegenden, wo der angefochtene Entscheid
auf mehreren selbstständigen Begründungen beruht, jede dieser Begründungen nach
den erwähnten Anforderungen anzufechten ist (BGE 133 IV 119 E. 6),
dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht nicht in
nachvollziehbarer Weise auf die Hauptbegründung des Obergerichts eingeht,
dass sie erst recht nicht anhand dieser Begründung nach den gesetzlichen
Anforderungen aufzeigt, inwiefern der obergerichtliche Beschluss vom 26. März
2010 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende -
Beschwerde ohne Prüfung der Rügen gegen die Eventualbegründung in Anwendung von
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist, womit das Gesuch der
Beschwerdeführerin um aufschiebende Wirkung gegenstandslos wird,
dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1
BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1.
Die Gesuche um Verfahrensvereinigung und um Berichtigung der
Parteibezeichnungen werden abgewiesen.

2.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Betreibungsamt Opfikon und dem Obergericht
des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 27. April 2010
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann