Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.319/2010
Zurück zum Index II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 2010
Retour à l'indice II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 2010


Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_319/2010

Urteil vom 27. April 2010
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________ GmbH,
Beschwerdeführerin,

gegen

Y.________ AG,
vertreten durch Intrum-Justitia AG,
Beschwerdegegnerin,

Betreibungsamt Z.________.

Gegenstand
Rechtsvorschlag,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss vom 26. März 2010 des
Obergerichts des Kantons Zürich (II. Zivilkammer als oberer kantonaler
Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen).

Nach Einsicht
in die (als Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG entgegengenommene) Eingabe gegen
den Beschluss (NR100011/U) vom 26. März 2010 des Obergerichts des Kantons
Zürich, das (als obere SchK-Aufsichtsbehörde) auf einen Rekurs der
Beschwerdeführerin gegen einen Nichteintretensentscheid der unteren
Aufsichtsbehörde (Nichteintreten auf eine Beschwerde, mit welcher die
Beschwerdeführerin u.a. die Feststellung der Gültigkeit ihres Rechtsvorschlags
in einer Betreibung der Beschwerdegegnerin beantragt hatte) nicht eingetreten
ist,

in Erwägung,
dass das Obergericht erwog, die Beschwerdeführerin habe zur Zeit keinen
Geschäftsführer und sei daher handlungsunfähig, der frühere Geschäftsführer sei
am 5. Januar 2010 im Handelsregister gelöscht worden, eingetragen sei nur eine
bereits aufgelöste Gesellschafterin, an der fehlenden Handlungsfähigkeit ändere
auch die durch den früheren Geschäftsführer an eine juristische Person
ausgestellte Generalvollmacht nichts, weil ein Geschäftsführer bestimmte
Aufgaben nicht delegieren und eine juristische Person nicht als
Geschäftsführerin handeln könne,
dass die Gesuche der Beschwerdeführerin um Verfahrensvereinigung und
Parteibezeichnungsberichtigung abzuweisen sind, weil die (vom Obergericht zu
Recht als Beschwerdegegnerinnen und Beschwerdegegner behandelten)
Gegenparteien, deren Bezeichnung auch im bundesgerichtlichen Verfahren nicht zu
berichtigen sind, verschieden sind,
dass sodann die Beschwerde an das Bundesgericht, die sich nur gegen
letztinstanzliche Entscheide richten kann (Art. 75 Abs. 1 BGG), zum Vornherein
unzulässig ist, soweit die Beschwerdeführerin den erstinstanzlichen Entscheid
mitanficht,
dass ferner die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine
Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird,
inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt (Art. 42
Abs. 1 und 2 BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108
Abs. 1 lit. b BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen
Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und
warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S.
287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E.
1.4 S. 287 f.),
dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht nicht in
nachvollziehbarer Weise auf die Erwägungen des Obergerichts eingeht,
dass sie erst recht nicht anhand dieser Erwägungen nach den gesetzlichen
Anforderungen aufzeigt, inwiefern der obergerichtliche Beschluss vom 26. März
2010 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende -
Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
womit das Gesuch der Beschwerdeführerin um aufschiebende Wirkung gegenstandslos
wird,
dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1
BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1.
Die Gesuche um Verfahrensvereinigung und um Berichtigung der
Parteibezeichnungen werden abgewiesen.

2.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Betreibungsamt Z.________ und dem
Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 27. April 2010
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann