Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.817/2010
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_817/2010

Urteil vom 30. November 2010
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________ AG,
Beschwerdeführerin,

gegen

Z.________ AG,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Konkurseröffnung.

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen u.a. den Entscheid vom 11. Oktober 2010
des Obergerichts des Kantons Bern (Appellationshof, 2. Zivilkammer).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen u.a. den Entscheid vom 11.
Oktober 2010 des Obergerichts des Kantons Bern (Appellationshof, 2.
Zivilkammer), das (wie bereits die erste Instanz, deren Entscheid jedoch beim
Bundesgericht nicht mitangefochten werden kann: Art. 75 Abs. 1 BGG) über die
Beschwerdeführerin mit Wirkung ab Montag, den xxx den Konkurs eröffnet hat,

in Erwägung,
dass Beschwerden an das Bundesgericht nur in den gesetzlich vorgeschriebenen
Formen, d.h. durch Übergabe an das Bundesgericht oder an die Schweizerische
Post (Art. 48 Abs. 1 BGG) oder aber durch elektronische Eingabe mit
elektronisch anerkannter Signatur (Art. 42 Abs. 4 BGG) erhoben werden können,
dass deshalb die von der Beschwerdeführerin per E-Mail eingereichte erste
Beschwerdeeingabe unzulässig ist,
dass zwar die Beschwerdeführerin eine zweite Beschwerdeeingabe per Post
eingereicht hat,
dass sich diese jedoch als verspätet erweist,
dass nämlich der angefochtene Entscheid vom 11. Oktober 2010 des Obergerichts
(wegen Nichtabholens bei der Post) als der Beschwerdeführerin am 22. Oktober
2010 (letzter Tag der postalischen Abholfrist) zugestellt gilt,
dass die per Post eingereichte zweite Beschwerdeeingabe erst am 26. November
2010 und damit nach Ablauf der 30-tägigen Beschwerdefrist (Art. 100 Abs. 1 BGG)
bei der Schweizerischen Post eingetroffen ist,
dass somit auf die - offensichtlich unzulässige - Beschwerde in Anwendung von
Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass mit dem Beschwerdeentscheid das Gesuch der Beschwerdeführerin um
aufschiebende Wirkung gegenstandslos wird,

dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1
BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Bern, dem
Konkursamt Oberland, dem Handelsregisteramt des Kantons Bern und dem
Grundbuchamt A.________ schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 30. November 2010
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann