Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.853/2010
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_853/2010

Urteil vom 8. Dezember 2010
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Y.________,
Beschwerdegegner,

Betreibungsamt Z.________.

Gegenstand
Abrechnung (Liegenschaftsverwertung),

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 22. November 2010 des
Kantonsgerichts von Graubünden (Schuldbetreibungs- und Konkurskammer).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 22. November
2010 des Kantonsgerichts von Graubünden, das (als SchK-Aufsichtsbehörde) auf
eine Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen die (vom Betreibungsamt Z.________
erstellte) Schlussabrechnung vom 11. März 2010 (betreffend die Verwertung einer
Liegenschaft des Beschwerdegegners) nicht eingetreten ist,

in Erwägung,
dass das Kantonsgericht erwog, Beschwerden an die Aufsichtsbehörde seien nach
Art. 17 Abs. 2 SchKG innert 10 Tagen seit Kenntnisnahme der angefochtenen
Verfügung einzureichen, gemäss eigener Darstellung (in ihrem Schreiben vom 25.
März 2010 an das Betreibungsamt) habe die Beschwerdeführerin die angefochtene
Verfügung des Betreibungsamtes vom 11. März 2010 bereits Mitte März 2010
zugestellt erhalten, die dagegen erst am 29. Oktober 2010 beim Kantonsgericht
eingereichte Beschwerde erweise sich als verspätet, weshalb darauf nicht
einzutreten sei,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu
enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der
angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2
BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b
BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen
Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und
warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S.
287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E.
1.4 S. 287 f.),
dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht nicht in
nachvollziehbarer Weise auf die entscheidenden kantonsgerichtlichen Erwägungen
eingeht,
dass insbesondere nicht nachvollziehbar ist, wenn die Beschwerdeführerin in
ihrer Beschwerde einerseits den Erhalt der Verfügung des Betreibungsamtes
(sowie den Erhalt zweier Entscheide des Kantonsgerichts) bestreitet, anderseits
jedoch in der gleichen Beschwerdeschrift geltend macht, unverzüglich nach
Erhalt der Verfügung u.a. mit dem Schreiben vom 25. März 2010 an das
Betreibungsamt reagiert zu haben,
dass die Beschwerdeführerin erst recht nicht nach den gesetzlichen
Anforderungen anhand der kantonsgerichtlichen Erwägungen aufzeigt, inwiefern
der Entscheid des Kantonsgerichts vom 22. November 2010 rechts- oder
verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende -
Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1
BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Betreibungsamt Z.________ und dem
Kantonsgericht von Graubünden schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 8. Dezember 2010
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann