Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.889/2010
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_889/2010

Urteil vom 20. Dezember 2010
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Z.________ AG,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Rechtsöffnung.

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 1. November 2010 des
Obergerichts des Kantons Aargau (Zivilgericht, 5. Kammer).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 1. November 2010
des Obergerichts des Kantons Aargau, das eine Beschwerde des Beschwerdeführers
gegen die erstinstanzliche Erteilung der provisorischen Rechtsöffnung an die
Beschwerdegegnerin für Fr. 43'457.50 (nebst Kosten) abgewiesen hat,

in Erwägung,
dass das Obergericht erwog, die Betreibungsforderung beruhe auf einem
Pfändungsverlustschein vom 3. Juli 2001, der kraft Art. 149 Abs. 2 SchKG als
Schuldanerkennung und damit als provisorischer Rechtsöffnungstitel im Sinne von
Art. 82 Abs. 1 SchKG gelte, die ursprüngliche Gläubigerin habe die Forderung am
28. Februar 2002 rechtsgültig an die Y.________ AG abgetreten, wie in einer am
30. Mai bzw. 3. Juni 2002 (von gemäss Handelsregistereintrag in jenem Zeitpunkt
zeichnungsberechtigten Personen unterschriebenen) Erklärung bestätigt worden
sei, der (durch den Zentralen Firmenindex des Eidgenössischen Amtes für
Handelsregister sowie durch das SHAB Nr. ... vom xxxx 2005 ausgewiesene)
Firmenwechsel (von Y.________ AG in Z.________ AG) ändere an der Identität der
Zessionarin mit der Betreibungsgläubigerin nichts, schliesslich sei diese im
Rechtsöffnungsverfahren rechtsgültig durch eine (gemäss dem von Amtes wegen zu
berücksichtigenden Handelsregister) einzelzeichnungsberechtigte Person
vertreten,
dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu
enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der
angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2
BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b
BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen
Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und
warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S.
287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E.
1.4 S. 287f.),
dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht
rechtsgenüglich auf die entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen eingeht,
dass es insbesondere nicht genügt, das obergerichtliche Urteil zu kritisieren,
vor Bundesgericht die (bereits vom Obergericht widerlegten) Einwendungen zu
wiederholen und den Sachverhalt aus eigener Sicht zu schildern,
dass der Beschwerdeführer erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen
anhand der obergerichtlichen Erwägungen aufzeigt, inwiefern das Urteil des
Obergerichts vom 1. November 2010 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass dies namentlich für die Beschwerdevorbringen gegen die Verwendung der im
Internet veröffentlichten Daten des Eidgenössischen Amtes für Handelsregister
gilt, zumal der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang keine weitergehenden
Beweismittelvorschriften nennt,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende -
Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
womit die Aufforderung zur Leistung eines Kostenvorschusses gegenstandslos
wird,
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1
BGG) und keine Parteientschädigung zugesprochen erhält,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dem Beschwerdeführer wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 20. Dezember 2010
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann