Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.919/2010
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_919/2010

Urteil vom 30. Dezember 2010
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Gesundheitsdienste Basel-Stadt.

Gegenstand
Fürsorgerische Freiheitsentziehung,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 30. November 2010 der
Psychiatrie-Rekurskommission Basel-Stadt.

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG (Eingang beim Bundesgericht: 30.
Dezember 2010) gegen den Entscheid vom 30. November 2010 der
Psychiatrie-Rekurskommission Basel-Stadt, die einen Rekurs der
Beschwerdeführerin gegen ihre am 19. November 2010 gestützt auf Art. 397a ZGB
angeordnete Einweisung in die Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel
abgewiesen und die ärztliche Klinikleitung ermächtigt hat, die
Beschwerdeführerin ohne neuen Entscheid längstens bis zum 14. Januar 2011 in
der Klinik zurückzubehalten,

in Erwägung,
dass die Psychiatrie-Rekurskommission (auf Grund ärztlicher Berichte und nach
Anhörung der Beschwerdeführerin an der Verhandlung) erwog, die ... leidende
Beschwerdeführerin sei bereits zum zehnten Mal hospitalisiert worden,
präsentiere sich in ... Zustand, sei immer noch in ihrem ... gefangen, sei
krankheitsuneinsichtig und müsse bis zur vollständigen Remission der
Symptomatik stationär behandelt werden, weil sie bei sofortige Entlassung die
Medikamente umgehend absetzen und sowohl sich selbst wie auch andere gefährden
würde,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu
enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der
angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2
BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b
BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen
Entscheids einzugehen und zu zeigen ist, weshalb die Vorinstanz Bundesrecht
verletzt hat (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG),
dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht nicht auf die
Erwägungen der Psychiatrie-Rekurskommission eingeht,
dass sie erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser
Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Entscheid der Psychiatrie-Rekurskommission
vom 30. November 2010 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende -
Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass keine Gerichtskosten erhoben werden,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, den Gesundheitsdiensten Basel-Stadt
und der Psychiatrie-Rekurskommission Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 30. Dezember 2010
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann