Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.104/2011
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_104/2011

Urteil vom 16. Februar 2011
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Betreibungsamt A.________.

Gegenstand
Verdienstpfändung.

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen die Verfügung vom 26. Januar 2011 des
Kantonsgerichts Schwyz (Kantonsgerichtspräsident als Präsident der oberen
kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibung und Konkurs).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen die Verfügung vom 26. Januar
2011 des Kantonsgerichts Schwyz, das (als obere kantonale
SchK-Aufsichtsbehörde) auf eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen einen
abweisenden Beschwerdeentscheid der unteren Aufsichtsbehörde (Beschwerde des
selbstständig erwerbenden Beschwerdeführers gegen die Pfändung seines
selbstständigen, monatlich ein Existenzminimum von Fr. 2'700.-- übersteigenden
Verdienstes) nicht eingetreten ist,
in das nachträgliche Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (einschliesslich
Rechtsvertretung),

in Erwägung,
dass das Kantonsgericht in seiner Hauptbegründung erwog, der Beschwerdeführer
setze sich nicht konkret mit der vorinstanzlichen Begründung auseinander, indem
er lediglich neu behaupte, Fr. 2'700.-- reichten als Existenzminimum nicht aus,
dieser nicht weiter konkretisierte Einwand gegen die Existenzminimumsberechnung
könne bereits mangels Anfechtung vor der Vorinstanz nicht mehr gehört werden,
dass das Kantonsgericht ergänzend erwog, im Übrigen sei der Beschwerdeführer
durch die sich nach seinem tatsächlich erzielten Monatseinkommen richtende
Verdienstpfändung nicht beschwert, die Höhe seines selbstständigen Einkommens
quantifiziere der Beschwerdeführer nach wie vor nicht, die weiteren
Beschwerdevorbringen seien nicht sachrelevant,
dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu
enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der
angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2
BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b
BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen
Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und
warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S.
287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E.
1.4 S. 287f.),
dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht
rechtsgenüglich auf die entscheidende Hauptbegründung des Kantonsgerichts
eingeht,
dass es insbesondere nicht genügt, den Nichteintretensentscheid des
Kantonsgerichts als willkürlich zu bezeichnen, die kantonsgerichtliche Annahme
der unzureichenden Beschwerdebegründung pauschal zu bestreiten und vor
Bundesgericht den Sachverhalt aus eigener Sicht zu schildern,
dass der Beschwerdeführer erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen
anhand der kantonsgerichtlichen Hauptbegründung aufzeigt, inwiefern die
Verfügung des Kantonsgerichts vom 26. Januar 2011 rechts- oder
verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende -
Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
ohne dass die Beschwerdevorbringen gegen die ergänzende Begründung des
Kantonsgerichts zu prüfen sind (BGE 133 IV 119 E. 6),
dass dem Beschwerdeführer in Anbetracht der Aussichtslosigkeit der Beschwerde
die unentgeltliche Rechtspflege nicht gewährt werden kann (Art. 64 Abs. 1 BGG),
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1
BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und das präsidierende Abteilungsmitglied zuständig ist,
erkennt das präsidierende Mitglied:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (einschliesslich Rechtsvertretung)
wird abgewiesen.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Betreibungsamt A.________ und dem
Kantonsgericht Schwyz schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 16. Februar 2011
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber:

Escher Füllemann