Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.152/2011
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_152/2011

Urteil vom 2. März 2011
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

B.________ und C.________,
Beschwerdegegner,

Betreibungsamt D.________.

Gegenstand
Steigerung,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 9. Februar 2011 des
Obergerichts des Kantons Thurgau (als kantonaler Aufsichtsbehörde über
Schuldbetreibung und Konkurs).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 9. Februar
2011 des Obergerichts des Kantons Thurgau, das (als obere kantonale
SchK-Aufsichtsbehörde) eine Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen einen
abweisenden Beschwerdeentscheid der unteren Aufsichtsbehörde (betreffend die
vom Betreibungsamt D.________ angeordnete neue Steigerung zweier Liegenschaften
im Rahmen einer Zwangsverwertung) abgewiesen hat,

in Erwägung,
dass das Obergericht erwog, am 22. Oktober 2010 habe die Beschwerdeführerin
anlässlich der ersten Steigerung der erwähnten Liegenschaften den Zuschlag
erhalten, indessen habe sie den gemäss Steigerungsbedingungen bis spätestens am
22. November 2010 zu bezahlenden Restkaufpreis nicht bezahlt, mangels
Einwilligung des Betreibungsgläubigers mit einer Verlängerung der Zahlungsfrist
habe das Betreibungsamt sodann zu Recht gestützt auf Art. 143 SchKG und Art. 63
Abs. 1 VZG den Steigerungszuschlag am 23. November 2010 aufgehoben und eine
neue Steigerung angeordnet, die von der Beschwerdeführerin behaupteten
Finanzierungsschwierigkeiten mit ihrer Bank seien in Anbetracht des fehlenden
Einverständnisses des Gläubigers mit einem Zahlungsaufschub ebenso unbeachtlich
wie die Behauptung, dass es sich bei den Liegenschaften um ein "sehr spezielles
Objekt" handle,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu
enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der
angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2
BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b
BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen
Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und
warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S.
287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E.
1.4 S. 287 f.),
dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht nicht
rechtsgenüglich auf die entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen eingeht,
dass es insbesondere nicht genügt, vor Bundesgericht die bereits vom
Obergericht widerlegten Einwendungen zu wiederholen und (ohne jeden Beleg) zu
behaupten, es habe sich nach diversen Absagen doch noch eine zu einer
Finanzierungszusage bis Ende März bereite Bank finden lassen, zumal neue
Vorbringen im bundesgerichtlichen Verfahren ohnehin unzulässig sind (Art. 99
BGG),
dass die Beschwerdeführerin erst recht nicht anhand der entscheidenden
obergerichtlichen Erwägungen nach den gesetzlichen Anforderungen aufzeigt,
inwiefern der Entscheid des Obergerichts vom 9. Februar 2011 rechts- oder
verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende -
Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1
BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Betreibungsamt D.________ und dem
Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. März 2011
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann