Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.260/2011
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_260/2011

Urteil vom 7. April 2011
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Erwachsenen- und Kindesschutzkommission der Stadt Bern.

Gegenstand
Ambulante Begutachtung (vormundschaftliche Massnahmen),

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 1. März 2011 des
Obergerichts des Kantons Bern (Zivilabteilung, 1. Zivilkammer).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 1. März 2011
des Obergerichts des Kantons Bern, das auf verspätete Eingaben des
Beschwerdeführers nicht eingetreten ist, dessen Akteneinsichtsgesuch als
gegenstandslos erklärt und dessen Beschwerde gegen einen abweisenden
Beschwerdeentscheid des Regierungsstatthalteramtes A.________ (Abweisung einer
ersten Beschwerde des Beschwerdeführers gegen seine - durch die Erwachsenen-
und Kindesschutzkommission der Stadt Bern als Vormundschaftsbehörde angeordnete
- ambulante Begutachtung) abgewiesen hat,

in Erwägung,
dass das Obergericht erwog, die 10-tägige Weiterziehungsfrist sei als
gesetzliche Frist nicht erstreckbar, weshalb sich die nach Fristablauf
eingereichten Beschwerdeeingaben als unzulässig erwiesen, ferner sei das
Akteneinsichtsgesuch gegenstandslos, weil sich in den Verfahrensakten keine dem
Beschwerdeführer nicht bekannte Unterlagen (insbesondere kein Schreiben eines
Dr. B.________) befänden, einziges Anfechtungsobjekt bilde die angeordnete
ambulante Begutachtung, nachdem sich jedoch der Beschwerdeführer in seiner
ersten Beschwerde mit der Begutachtung einverstanden erklärt habe, sei der
Gutachterauftrag rechtkräftig, hinsichtlich der Frage der freien Wahl der
Person des Gutachters bringe der Beschwerdeführer im obergerichtlichen
Verfahren nichts Konkretes mehr vor, ebenso wenig erhebe der Beschwerdeführer
substantiierte Einwendungen gegen den Entscheid des Regierungsstatthalteramtes,
seine Beschwerde sei daher mangels Substantiierung abzuweisen, das Gesuch um
unentgeltliche Rechtspflege jedoch gutzuheissen,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG, die sich nur gegen Entscheide letzter
kantonaler Instanzen richten kann (Art. 75 Abs. 1 BGG), zum Vornherein
unzulässig ist, soweit der Beschwerdeführer die (erstinstanzliche) Verfügung
der Erwachsenen- und Kindesschutzkommission sowie (neben dem hier allein
anfechtbaren Entscheid des Obergerichts vom 1. März 2011) weitere "damit
verbundene" Entscheide anficht,
dass die Beschwerde ebenso unzulässig ist, soweit der Beschwerdeführer einen
(angeblich) über ihn am 7. März 2011 verfügten fürsorgerischen Freiheitsentzug
(ohne jede Begründung) als willkürlich beanstandet, weil diese Massnahme nicht
Gegenstand des obergerichtlichen Entscheids vom 1. März 2011 bildete und daher
auch nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sein kann,
dass es dem Beschwerdeführer unbenommen bleibt, bei den zuständigen kantonalen
Behörden ein Gesuch um Entlassung aus dem fürsorgerischen Freiheitsentzug zu
stellen und gegen einen abweisenden Beschwerdeentscheid des letztinstanzlichen
kantonalen Gerichts erneut an das Bundesgericht zu gelangen,
dass sodann die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine
Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird,
inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt (Art. 42
Abs. 1 und 2 BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108
Abs. 1 lit. b BGG),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG),
dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht auf die
entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen eingeht,
dass er erst recht nicht anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern der
Entscheid des Obergerichts vom 1. März 2011 rechts- oder verfassungswidrig sein
soll,
dass somit auf die - offensichtlich unzulässige bzw. keine hinreichende
Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a und
b BGG nicht einzutreten ist,
dass keine Gerichtskosten erhoben werden,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Erwachsenen- und
Kindesschutzkommission der Stadt Bern und dem Obergericht des Kantons Bern
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 7. April 2011
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann