Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.273/2011
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_273/2011

Urteil vom 12. April 2011
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Kanton Zürich,
Beschwerdegegner,

Betreibungsamt Y.________.

Gegenstand
Versteigerung,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss vom 28. März 2011 des
Obergerichts des Kantons Zürich (II. Zivilkammer als oberer kantonaler
Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss vom 28. März 2011
des Obergerichts des Kantons Zürich, das (als obere SchK-Aufsichtsbehörde) auf
eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen einen Nichteintretensbeschluss der
unteren Aufsichtsbehörde (Nichteintreten - mangels Legitimation des
Beschwerdeführers - auf eine erste Beschwerde des Beschwerdeführers gegen eine
am 11. Februar 2011 erfolgte Versteigerung) nicht eingetreten ist,
in das Gesuch um aufschiebende Wirkung,

in Erwägung,
dass das Obergericht in seiner Hauptbegründung erwog, der vorinstanzliche
Beschluss sei dem Beschwerdeführer, der auf Grund des Beschwerdeverfahrens mit
gerichtlichen Zustellungen habe rechnen müssen, am 24. Februar 2011 an der von
ihm angegebenen Adresse avisiert worden, zufolge Nichtabholens bei der Post
gelte die eingeschriebene Sendung als am siebten Tag, d.h. als am 3. März 2011
zugestellt (Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO), die 10-tägige Beschwerdefrist (Art. 18
Abs. 1 SchKG) habe somit am 4. März 2011 begonnen und am Montag, den 14. März
2011 geendet, die mit dem Poststempel des 16. März 2011 versehene Eingabe des
Beschwerdeführers sei somit verspätet, weshalb darauf nicht einzutreten sei,
dass das Obergericht im Sinne einer Eventualbegründung weiter erwog, selbst bei
rechtzeitiger Einreichung der als "Fristerstreckungsgesuch" bezeichneten
Eingabe des Beschwerdeführers wäre dieser kein Erfolg beschieden gewesen, weil
die Beschwerdefrist als gesetzliche Frist nicht erstreckbar sei und der
Beschwerdeführer daher zwingend innerhalb dieser Frist eine vollständig
begründete Beschwerde hätte einreichen müssen,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG, die sich nur gegen letztinstanzliche
kantonale Entscheide richten kann (Art. 75 Abs. 1 BGG), zum Vornherein
unzulässig ist, soweit der Beschwerdeführer auch den Beschluss der unteren
Aufsichtsbehörde anficht,
dass sodann die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine
Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird,
inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt (Art. 42
Abs. 1 und 2 BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108
Abs. 1 lit. b BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen
Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und
warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S.
287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E.
1.4 S. 287 f.),
dass schliesslich in einem Fall wie dem vorliegenden, wo der angefochtene
Entscheid auf mehreren selbstständigen Begründungen beruht, anhand jeder dieser
Begründungen nach den erwähnten Anforderungen eine Rechts- oder
Verfassungsverletzung darzutun ist, ansonst auf die Beschwerde nicht
eingetreten wird (BGE 133 IV 119 E. 6.3 S. 120 f.),
dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht in
nachvollziehbarer Weise auf die beiden Begründungen des Obergerichts eingeht,
dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser
Begründungen aufzeigt, inwiefern der Beschluss des Obergerichts vom 28. März
2011 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass die Beschwerde nach Ablauf der Beschwerdefrist (Art. 100 Abs. 2 lit. a
BGG) nicht verbessert werden kann,
dass somit auf die - offensichtlich unzulässige bzw. keine hinreichende
Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a und
b BGG nicht einzutreten ist,
dass mit dem Beschwerdeentscheid das Gesuch um aufschiebende Wirkung
gegenstandslos wird,
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1
BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Betreibungsamt Y.________ und dem
Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 12. April 2011
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann