Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.286/2011
Zurück zum Index II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 2011
Retour à l'indice II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 2011


Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_286/2011

Urteil vom 18. April 2011
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________ GmbH,
Beschwerdeführerin,

gegen

Y.________ AG,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Konkurseröffnung,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss vom 9. März 2011 des
Obergerichts des Kantons Zug (Justizkommission, zivilrechtliche Kammer).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss vom 9. März 2011
des Obergerichts des Kantons Zug, das eine Beschwerde der Beschwerdeführerin
gegen die erstinstanzlich über sie ausgesprochene Konkurseröffnung zufolge
verspäteter Leistung des Kostenvorschusses als erledigt am Protokoll
abgeschrieben und das Konkurseröffnungsdatum neu auf Mittwoch, den 9. März
2011, 14.45 Uhr festgesetzt hat,

in Erwägung,
dass das Obergericht erwog, die Beschwerdeführerin sei mit Frist- bzw.
Nachfristansetzungen vom 23. Dezember 2010 und vom 6. Januar 2011 zur Leistung
eines Prozesskostenvorschusses von Fr. 1'200.-- aufgefordert worden, die (unter
Androhung von Säumnisfolgen ergangene) Nachfristansetzung (5 Tage) habe die
Beschwerdeführerin gemäss postalischem Rückschein am 12. Januar 2011 erhalten,
weshalb die 5-tägige Nachfrist am Montag, den 17. Januar 2011 abgelaufen sei,
der Kostenvorschuss sei nach Angaben der Schweizerischen Post jedoch erst am
20. Januar 2011 und damit um drei Tage verspätet bei der Post eingegangen, die
Beschwerdeführerin habe (trotz Aufforderung zur Stellungnahme) die verspätete
Vorschusszahlung bis heute nicht bestritten, auf die Beschwerde könne somit
androhungsgemäss nicht eingetreten werden, weshalb sie am Protokoll
abzuschreiben sei,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu
enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der
angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2
BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b
BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen
Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und
warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S.
287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E.
1.4 S. 287 f.),
dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht nicht
rechtsgenüglich auf die entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen eingeht,
dass es insbesondere nicht genügt, dem Bundesgericht die Ursachen
(gesundheitliche Probleme der Schwiegermutter) für die verspätete
Vorschusszahlung zu schildern, zumal das Vorbringen neuer Tatsachen im
bundesgerichtlichen Verfahren ohnehin ausgeschlossen ist (Art. 99 Abs. 1 BGG)
und ein allfälliges Gesuch um Wiederherstellung der Kostenvorschussfrist beim
Obergericht einzureichen gewesen wäre,
dass die Beschwerdeführerin erst recht nicht nach den gesetzlichen
Anforderungen anhand der obergerichtlichen Erwägungen aufzeigt, inwiefern der
Beschluss des Obergerichts vom 9. März 2011 rechts- oder verfassungswidrig sein
soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende -
Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1
BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Zug, dem
Konkursamt Zug, dem Grundbuch- und Vermessungsamt des Kantons Zug und dem
Handelsregisteramt Zug schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 18. April 2011
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann