Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.287/2011
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_287/2011

Urteil vom 18. April 2011
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________ AG in Liquidation,
Beschwerdeführer,

gegen

Betreibungsamt A.________,
Betreibungsamt B.________.

Gegenstand
Pfändung, Ausstellung von Verlustscheinen.

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen die Präsidialverfügung vom 24. März 2011
des Obergerichts des Kantons Zug (II. Beschwerdeabteilung als Aufsichtsbehörde
über Schuldbetreibung und Konkurs).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen die Präsidialverfügung vom 24.
März 2011 des Obergerichts des Kantons Zug, das (als SchK-Aufsichtsbehörde) auf
eine Beschwerde der Beschwerdeführer gegen den Vollzug von Pfändungen in zwei
Betreibungen und gegen die Ausstellung der entsprechenden Verlustscheine nicht
eingetreten ist und den Beschwerdeführern eine Spruchgebühr von Fr. 200.--
sowie eine Ordnungsbusse von Fr. 500.-- auferlegt hat,

in Erwägung,
dass das Obergericht erwog, die erst am 21. März 2011 der Post übergebene
Beschwerde gegen die am 4. März 2011 erfolgten Pfändungen sei nach Ablauf der
10-tägigen Beschwerdefrist und damit verspätet erfolgt, weshalb darauf nicht
einzutreten sei, im Übrigen erweise sich die Beschwerde, die keine
entscheidbezogenen Vorbringen enthalte, als rechtsmissbräuchlich, trölerisch,
mutwillig und querulatorisch, weshalb auch aus diesem Grund (wie den
Beschwerdeführern schon verschiedentlich angekündigt) auf die Beschwerde nicht
eingetreten werden könnte, schliesslich seien den mutwillig prozessierenden
Beschwerdeführern die Kosten und eine Ordnungsbusse aufzuerlegen (Art. 20a Abs.
2 Ziff. 5 SchKG),
dass die ausschliesslich zum Zweck der Blockierung der Justiz gestellten
sinngemässen Ausstandsbegehren gegen Mitglieder des Bundesgerichts und
Gerichtsschreiber missbräuchlich sind, weshalb darauf, soweit die Begehren
nicht gegenstandslos sind, nicht einzutreten ist,
dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu
enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der
angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2
BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b
BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen
Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und
warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S.
287),

dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E.
1.4 S. 287f.),
dass ferner in einem Fall wie dem vorliegenden, wo der angefochtene Entscheid
auf mehreren selbstständigen Begründungen beruht, anhand jeder dieser
Begründungen nach den gesetzlichen Anforderungen eine Rechts- oder
Verfassungsverletzung darzulegen ist, ansonst auf die Beschwerde nicht
eingetreten wird (BGE 133 IV 119 E. 6),
dass die Beschwerdeführer in ihrer Eingabe an das Bundesgericht nicht in
nachvollziehbarer Weise auf die Erwägungen des Obergerichts eingehen,
dass sie erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser
Erwägungen aufzeigen, inwiefern die Präsidialverfügung des Obergerichts vom 24.
März 2011 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass die Beschwerdeführer ausserdem auch vor Bundesgericht einmal mehr
missbräuchlich prozessieren (Art. 42 Abs. 7 BGG),
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende
und überdies missbräuchliche - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit.
b und c BGG nicht einzutreten ist,
dass mit dem Beschwerdeentscheid das Gesuch um aufschiebende Wirkung und die
übrigen Verfahrensanträge gegenstandslos werden,
dass die unterliegenden Beschwerdeführer unter Solidarhaft kostenpflichtig
werden (Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,
dass sich das Bundesgericht in dieser Sache vorbehält, allfällige weitere
Eingaben in der Art der bisherigen, namentlich missbräuchliche Revisionsgesuche
ohne Antwort abzulegen,

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Ausstandsbegehren wird, soweit sie nicht gegenstandslos sind, nicht
eingetreten.

2.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Beschwerdeführern unter
Solidarhaft auferlegt.

4.
Dieses Urteil wird den Beschwerdeführern, den Betreibungsämtern A.________ und
B.________ und dem Obergericht des Kantons Zug schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 18. April 2011
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann