Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.309/2011
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_309/2011

Urteil vom 5. Mai 2011
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Zbinden.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Gesundheitsdienste Basel-Stadt.

Gegenstand
fürsorgerische Freiheitsentziehung,

Beschwerde gegen den Entscheid der Psychiatrie-Rekurskommission Basel-Stadt vom
15. April 2011.

Erwägungen:

1.
Angefochten ist ein Entscheid der Psychiatrie-Rekurskommission Basel-Stadt vom
15. April 2011, mit dem die Kommission einen Rekurs des Beschwerdeführers gegen
die am 4. April 2011 verfügte fürsorgerische Freiheitsentziehung und die damit
verbundene Zurückbehaltung des Beschwerdeführers in der Psychiatrischen Klinik
der UPK abgewiesen hat. Die Rekurskommission hat im Wesentlichen erwogen, der
Beschwerdeführer leide seit Jahren an einer bipolaren affektiven Störung und
weise heute ein fortgesetzt manisches Zustandsbild mit gesteigertem Antrieb und
einer gewissen Distanzlosigkeit auf. Die Geschehnisse im Vorfeld der aktuellen
Klinikeinweisung zeigten auf, dass der Beschwerdeführer im Rahmen der
gegenwärtigen manischen Episode mit der Alltagsführung überfordert gewesen sei.
Der Beschwerdeführer befinde sich fortgesetzt in einem manischen Zustand, der
es ihm verunmögliche, angemessen für sich zu sorgen. Im Fall eines Austrittes
aus der klink drohten dem Beschwerdeführer eine Reizüberflutung und eine
Überforderung im Alltag, sodass erneut mit einem allfällig selbst- und
fremdgefährdenden Verhalten zu rechnen sei. Während des fortgesetzten
Klinikaufenthalts könne unter konsequenter medikamentöser Behandlung eine
nachhaltige Verbesserung des Zustandes erreicht werden. Die Erfahrungen der
letzten Hospitalisation hätten gezeigt, dass der Beschwerdeführer im Anschluss
an eine länger dauernde Hospitalisation im Jahr 2008 fast drei Jahre ausserhalb
der Klinik habe leben können.
Der Beschwerdeführer hat seine ursprüngliche Eingabe vom 27. April 2011 mit
einem am 2. Mai 2011 der Post übergebenen Schriftstück ergänzt.

2.
2.1 In der Beschwerde ist in Auseinandersetzung mit den Erwägungen des
angefochtenen Entscheids darzulegen, welche Rechte der beschwerdeführenden
Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (Art. 42 Abs. 2 BGG;
BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245), wobei eine allfällige Verletzung
verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft
wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich
erhoben und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 135 III 232 E. 1.2 S.
234).

2.2 Der Beschwerdeführer geht weder in seiner Eingabe vom 27. April 2011 noch
in jener vom 2. Mai 2011 auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids ein
und legt nicht dar, inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzt hat. Auf die
offensichtlich unzulässige Beschwerde ist somit im vereinfachten Verfahren
(Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG) durch die Präsidentin nicht einzutreten. Aufgrund
der konkreten Verhältnisse werden keine Kosten erhoben (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Kosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, den Gesundheitsdiensten Basel-Stadt
und der Psychiatrie-Rekurskommission Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 5. Mai 2011
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Zbinden