Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.315/2011
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_315/2011

Urteil vom 25. Mai 2011
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

1. S.________,
2. T.________,
3. U.________,
4. V.________,
alle 4 vertreten durch Rechtsanwalt Markus Joos,
Beschwerdegegner,
Betreibungsamt A.________,
Breitenhofstrasse 30, Postfach 158, 8630 Rüti ZH.

Gegenstand
Aufschiebende Wirkung (Mietzinsfestsetzung).

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 8. April 2011 des
Obergerichts des Kantons Zürich (II. Zivilkammer als oberer kantonaler
Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 8. April 2011 des
Obergerichts des Kantons Zürich, das (als obere SchK-Aufsichtsbehörde) eine
Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen die Verweigerung (durch die untere
Aufsichtsbehörde) der aufschiebenden Wirkung (in einem Beschwerdeverfahren
betreffend betreibungsamtliche Mietzinsfestsetzung und Verpflichtung zur
rückwirkenden Einziehung dieses Mietzinses) abgewiesen hat,

in Erwägung,
dass das Obergericht erwog, aufschiebende Wirkung werde nur auf besondere
Anordnung der angerufenen Behörde erteilt (Art. 36 SchKG), der Entscheid liege
im Ermessen der Vorinstanz, entsprechend der bundesgerichtlichen Praxis werde
das Ermessen durch die obere Rechtsmittelinstanz nur überprüft, wenn dadurch
Recht verletzt, nämlich das Ermessen missbraucht, über- oder unterschritten
worden sei, vorliegend sei kein qualifizierter Ermessensfehler im Sinne einer
Überschreitung, einer Unterschreitung oder eines Missbrauchs ersichtlich, der
vorinstanzliche Entscheid liege innerhalb der Bandbreite pflichtgemässer
Ermessensbetätigung und entziehe sich daher einer Ermessenskontrolle durch das
Obergericht,
dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu
enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der
angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), ansonst auf
die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen
Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und
warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S.
287),
dass sodann in einem Fall wie dem vorliegenden, wo sich die Beschwerde gegen
einen Entscheid betreffend vorsorgliche Massnahmen richtet, nur die Verletzung
verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (Art. 98 BGG),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E.
1.4 S. 287f.),
dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht (abgesehen
von einem pauschalen Hinweis auf ein faires Verfahren) keine Verletzung
verfassungsmässiger Rechte geltend macht,
dass sie sich ebenso wenig rechtsgenüglich mit den entscheidenden
obergerichtlichen Erwägungen auseinandersetzt,
dass sie erst recht nicht anhand dieser Erwägungen nach den gesetzlichen
Anforderungen, d.h. klar und detailliert aufzeigt, welche verfassungsmässigen
Rechte und inwiefern sie durch das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich
vom 8. April 2011 verletzt sein sollen,
dass die Beschwerdefrist, welche durch die Gerichtsferien nicht gehemmt worden
ist (Art. 46 Abs. 2 BGG), abgelaufen ist, weshalb die von der
Beschwerdeführerin in Aussicht gestellte Beschwerdeergänzung ausgeschlossen
ist,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende -
Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass mit dem Beschwerdeentscheid das Gesuch der Beschwerdeführerin um
aufschiebende Wirkung gegenstandslos wird,
dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1
BGG) und die Beschwerdegegner für die Stellungnahme zum Gesuch um aufschiebende
Wirkung zu entschädigen hat,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,
erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Die Beschwerdeführerin hat die Beschwerdegegner für das bundesgerichtliche
Verfahren mit Fr. 500.-- zu entschädigen.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Betreibungsamt A.________ und dem
Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 25. Mai 2011
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann