Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.343/2011
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_343/2011

Urteil vom 3. Juni 2011
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Y.________,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Vollstreckung des Besuchsrechts,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 27. April 2011 des
Obergerichts des Kantons Bern (Zivilabteilung, 2. Zivilkammer).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 27. April 2011
des Obergerichts des Kantons Bern, das auf eine Beschwerde des
Beschwerdeführers gegen die erstinstanzliche Verweigerung der zwangsweisen
Vollstreckung des Besuchsrechts gegenüber seinen (1996 und 1999 geborenen)
Söhnen nicht eingetreten ist,

in Erwägung,
dass das Obergericht erwog, gemäss der ausdrücklichen Vorschrift des Art. 98
ZPO sei das Gericht (entgegen der vom Beschwerdeführer in seinen nachträglich
eingereichten umfangreichen Eingaben vertretenen Auffassung) auch im
Rechtsmittelverfahren zur Einforderung eines Gerichtskostenvorschusses von der
klagenden Partei befugt, die Geltung der Untersuchungs- und Offizialmaxime
befreie nicht von der Sicherstellungspflicht, diese bilde vielmehr die Regel,
zur Annahme einer Ausnahme bestehe kein Anlass, nachdem die beiden persönlich
angehörten Söhne selbst den Zeitpunkt der Wiederaufnahme von persönlichen
Kontakten mit dem Beschwerdeführer bestimmen wollten und auch die beigezogene
Fachperson von der zwangsweisen Durchsetzung abgeraten habe, es bleibe somit
festzustellen, dass der Beschwerdeführer trotz zweimaliger Aufforderung zur
Zahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'000.-- (mit der Androhung von
Säumnisfolgen in der zweiten Aufforderung) diesen Vorschuss auch innerhalb der
Nachfrist nicht geleistet habe, weshalb androhungsgemäss auf die Beschwerde
nicht einzutreten sei (Art. 101 Abs. 3 ZPO),
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu
enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der
angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2
BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b
BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen
Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und
warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S.
287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E.
1.4 S. 287 f.),
dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht in
nachvollziehbarer Weise auf die entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen
eingeht,
dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser
Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Entscheid des Obergerichts vom 27. April
2011 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende -
Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1
BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. Juni 2011
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann