Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.463/2011
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_463/2011

Urteil vom 8. Juli 2011
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
A.________ AG,
Beschwerdeführerin,

gegen

1. B.________,
2. C.________,
3. D.________,
4. E.________,
alle 4 vertreten durch Rechtsanwalt Markus Joos,
Beschwerdegegner,

Betreibungsamt F.________.

Gegenstand
Liegenschaftsschätzung im Grundpfandverwertungsverfahren,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss vom 16. Juni 2011 des
Obergerichts des Kantons Zürich (II. Zivilkammer als oberer kantonaler
Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs).

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Beschluss vom 16. Juni 2011
des Zürcher Obergerichts, das (als obere SchK-Aufsichtsbehörde) in einem
Grundpfandverwertungsverfahren eine Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen die
(durch die untere Aufsichtsbehörde angeordnete) neue Schätzung ihrer
Liegenschaften (mit gleichzeitiger Gewährung der aufschiebenden Wirkung sowie
Fristansetzung für allfällige Einwendungen gegen den vorgeschlagenen
Schätzungsexperten und zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 4'000.--
für die Neuschätzung) abgewiesen und die erwähnte Fristansetzung erneuert hat,
in das Gesuch der Beschwerdeführerin um aufschiebende Wirkung,

in Erwägung,
dass das Obergericht erwog, die von der Beschwerdeführerin beanstandete erste
Liegenschaftsschätzung des Betreibungsamtes beruhe auf Gutachten vom 9. Juli
2010 und 14. Dezember 2010, ein gesetzlicher Anspruch auf unaufgeforderte
Zustellung des Schätzungsberichts bestehe (im Gegensatz zum Schätzungsergebnis)
nicht, demgegenüber habe die Beschwerdeführerin ein jederzeitiges
Einsichtsrecht beim Betreibungsamt nach Art. 8a Abs. 1 SchKG, entgegen der
Auffassung der Beschwerdeführerin sei die erste Liegenschaftsschätzung nicht
nichtig, zur Überprüfung der von ihr gerügten Höhe des Schätzwertes habe die
untere Aufsichtsbehörde zu Recht (auf Grund von Art. 99 Abs. 2 i.V.m. Art. 9
Abs. 2 VZG) eine Neuschätzung der Liegenschaften angeordnet,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG zum Vornherein unzulässig ist, soweit
die Beschwerdeführerin den von den kantonalen Aufsichtsbehörden vorgeschlagenen
neuen Schätzungsexperten ablehnt, nachdem (entsprechend den Aufforderungen
beider Aufsichtsbehörden) allfällige Einwendungen gegen die Person des
vorgeschlagenen Experten bei den kantonalen Aufsichtsbehörden zu erheben
gewesen wären,
dass sodann die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine
Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird,
inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt (Art. 42
Abs. 1 und 2 BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108
Abs. 1 lit. b BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen
Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und
warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S.
287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E.
1.4 S. 287 f.),
dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht nicht in
nachvollziehbarer Weise auf die entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen
eingeht,
dass sie erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser
Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Beschluss des Obergerichts vom 16. Juni 2011
rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass der Vertreter der Beschwerdeführerin ausserdem einmal mehr allein zum
Zweck der Verzögerung des Vollstreckungsverfahrens und damit missbräuchlich
prozessiert (Art. 42 Abs. 7 BGG),
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende
und überdies missbräuchliche - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit.
b und c BGG nicht einzutreten ist,
dass mit dem bundesgerichtlichen Entscheid das Gesuch der Beschwerdeführerin um
aufschiebende Wirkung gegenstandslos wird,
dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1
BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,
dass sich das Bundesgericht in dieser Sache vorbehält, allfällige weitere
Eingaben in der Art der bisherigen, namentlich missbräuchliche Revisionsgesuche
ohne Antwort abzulegen,

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Betreibungsamt F.________ und dem
Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 8. Juli 2011
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann