Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.496/2011
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_496/2011

Urteil vom 28. Juli 2011
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Y.________ AG,
Beschwerdegegnerin,

Betreibungsamt Z.________.

Gegenstand
Grundpfandverwertung,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 19. Juli 2010 des
Obergerichts des Kantons Bern (Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und
Konkurssachen).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 19. Juli 2010
des Obergerichts des Kantons Bern, das (als SchK-Aufsichtsbehörde) eine
Beschwerde der Beschwerdeführer gegen die öffentliche Bekanntmachung der
Grundstücksteigerung (im Rahmen eines Grundpfandverwertungsverfahrens zu
Gunsten der Beschwerdegegnerin) und gegen die Ausweisungsverfügung des
Betreibungsamtes abgewiesen hat,

in Erwägung,
dass das Obergericht erwog, die Beschwerdeführer hätten gegen die ihnen
zugestellten Zahlungsbefehle keinen Rechtsvorschlag erhoben, weshalb diese
rechtskräftig geworden seien und das Betreibungsamt nach Vorliegen des
Verwertungsbegehrens zu Recht die Grundstücksteigerung öffentlich bekannt
gemacht und die Ausweisungsverfügung erlassen habe, die Räumungsfrist sei
angemessen und entspreche der üblichen Praxis, eine Verlängerung komme nicht in
Frage, nachdem sich die Beschwerdeführer (auf Grund der ihnen schon seit 10
Monaten bekannten Einleitung der Grundpfandverwertungsbetreibung) über die
baldige Verwertung im Klaren gewesen seien und sich hätten nach einer neuen
Wohnung umsehen müssen, der von den Beschwerdeführern bestrittene materielle
Bestand der Betreibungsforderung sei nach unterbliebenem Rechtsvorschlag weder
vom Betreibungsamt noch von der Aufsichtsbehörde zu prüfen, die
Beschwerdeführer hätten jedoch jederzeit die Möglichkeit, beim Zivilgericht auf
die Feststellung des Nichtbestehens der Schuld zu klagen (Art. 85 oder 85a
SchKG),
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu
enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der
angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2
BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b
BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen
Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und
warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S.
287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E.
1.4 S. 287 f.),
dass die Beschwerdeführer in ihrer Eingabe an das Bundesgericht nicht auf die
entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen eingehen,
dass es insbesondere nicht genügt, auch vor Bundesgericht den materiellen
Bestand der Betreibungsforderung zu bestreiten,
dass die Beschwerdeführer erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen
anhand der obergerichtlichen Erwägungen aufzeigen, inwiefern der Entscheid des
Obergerichts vom 19. Juli 2010 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende -
Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass die unterliegenden, solidarisch haftenden Beschwerdeführer kostenpflichtig
werden (Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden den Beschwerdeführern unter
Solidarhaft auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Betreibungsamt Z.________ und dem
Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 28. Juli 2011
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann