Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.714/2011
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_714/2011

Urteil vom 19. Oktober 2011
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Zbinden.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Betreibungsamt A.________.

Gegenstand
Pfändungsvollzug,

Beschwerde gegen den Entscheid der Aufsichtsbehörde Schuldbetreibung und
Konkurs Basel-Landschaft, vom 23. August 2011.

Erwägungen:

1.
Der Beschwerdeführer hat den Entscheid der Aufsichtsbehörde Schuldbetreibung
und Konkurs Basel-Landschaft vom 23. August 2011 beim Bundesgericht
angefochten. Die Aufsichtsbehörde hat erwogen, die Pfändungsverfügung vom 12.
Mai 2011 sei dem Beschwerdeführer gleichentags in der Einvernahme zur Kenntnis
gebracht worden. Unter Beachtung der zehntägigen Beschwerdefrist habe der
Beschwerdeführer somit die Beschwerde spätestens am 23. Mai 2011 einreichen
müssen. Da sie erst am 15. Juli 2011 der Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung
und Konkurs überbracht worden sei, erweise sie sich als verspätet, weshalb
wegen Fristversäumnisses nicht darauf einzutreten sei. Im Übrigen habe sich der
Beschwerdeführer auch nicht mit der angefochtenen Verfügung auseinandergesetzt;
nicht klar sei daher, warum er die Pfändungsverfügung für falsch halte. Auf die
Beschwerde sei folglich auch wegen mangelhafter Begründung nicht einzutreten.

2.
In der Beschwerde ist in Auseinandersetzung mit den Erwägungen des
angefochtenen Entscheids darzulegen, welche Rechte der beschwerdeführenden
Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (Art. 42 Abs. 2 BGG;
BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245), wobei eine allfällige Verletzung
verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft
wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich
erhoben und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 135 III 232 E. 1.2 S.
234).
Der Beschwerdeführer geht in seiner Beschwerde vom 10. Oktober 2011 auf keine
der beiden Erwägungen des Entscheides der Aufsichtsbehörde ein und zeigt nicht
auf, inwiefern die Aufsichtsbehörde damit Bundesrecht verletzt.

3.
Auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde ist somit im vereinfachten
Verfahren (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG) durch die Präsidentin der Abteilung
unter Kostenfolge für Beschwerdeführer (Art. 66 Abs. 1 BGG) nicht einzutreten.

Demnach erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und der Aufsichtsbehörde
Schuldbetreibung und Konkurs Basel-Landschaft, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 19. Oktober 2011
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Hohl

Der Gerichtsschreiber: Zbinden