Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.7/2011
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_7/2011

Urteil vom 6. Januar 2011
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Y.________ AG,
vertreten durch Heinz Küng AG,
Beschwerdegegnerin,

Betreibungsamt Z.________.

Gegenstand
Pfändungsankündigung,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 22. Dezember 2010 des
Obergerichts des Kantons Bern (Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und
Konkurssachen).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 22. Dezember
2010 des Obergerichts des Kantons Bern, das (als SchK-Aufsichtsbehörde) eine
Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen eine Pfändungsankündigung abgewiesen
hat und auf ein Gesuch um Fristwiederherstellung nicht eingetreten ist,

in Erwägung,
dass das Obergericht erwog, gemäss Zustellbescheinigung des Betreibungs- und
Konkursamtes sei der Zahlungsbefehl (in der Betreibung der Beschwerdegegnerin
gegen die Beschwerdeführerin) der erwachsenen (geb. 1989), an derselben Adresse
wohnenden Tochter der Beschwerdeführerin übergeben worden und damit einer
empfangsberechtigten Person im Sinne von Art. 64 Abs. 1 SchKG zugegangen, die
Bescheinigung nach Art. 72 Abs. 2 SchKG des Zustellbeamten gelte als
öffentliche Urkunde und erbringe für die Zustellung den vollen Beweis, zumal
die Beschwerdeführerin keine Gründe für die Belegung der Unrichtigkeit der
Bescheinigung vortrage, die Zustellung des Zahlungsbefehls sei somit nicht zu
beanstanden, sodann sei kein fristgemässer Rechtsvorschlag eingegangen, an der
Darlegung eines unverschuldeten Hindernisses (Art. 33 Abs. 4 SchKG) als
Voraussetzung für eine Fristwiederherstellung fehle es, die Beschwerde gegen
die zu Recht erfolgte Pfändungsankündigung sei somit abzuweisen,
dass die Beschwerde zum Vornherein unzulässig ist, soweit sich die
Beschwerdeführerin auf eine Bestätigung ihrer Tochter vom 2. Januar 2011 beruft
und diese Bestätigung beim Bundesgericht einreicht, weil das Vorbringen neuer
Tatsachen und das Einreichen neuer Beweismittel im bundesgerichtlichen
Verfahren ausgeschlossen sind (Art. 99 BGG),
dass sodann die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine
Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird,
inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt (Art. 42
Abs. 1 und 2 BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108
Abs. 1 lit. b BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen
Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und
warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S.
287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E.
1.4 S. 287 f.),
dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht nicht
rechtsgenüglich auf die entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen eingeht,
dass es insbesondere nicht genügt, den Erhalt des Zahlungsbefehls zu bestreiten
und unter Berufung auf die (als unzulässiges neues Beweismittel eingereichte)
Bestätigung der Tochter ein unverschuldetes Hindernis zu behaupten,
dass die Beschwerdeführerin erst recht nicht nach den gesetzlichen
Anforderungen anhand der obergerichtlichen Erwägungen aufzeigt, inwiefern der
Entscheid des Obergerichts vom 22. Dezember 2010 rechts- oder verfassungswidrig
sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende -
Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1
BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Betreibungsamt Z.________ und dem
Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 6. Januar 2011
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann