Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.823/2011
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_823/2011

Urteil vom 30. November 2011
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Betreibungsamt Y.________.

Gegenstand
Mitteilung im Rahmen einer bereits vollzogenen Lohnpfändung,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 10. November 2011 der
Aufsichtsbehörde Schuldbetreibung und Konkurs Basel-Landschaft.

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 10. November
2011 der Aufsichtsbehörde Schuldbetreibung und Konkurs Basel-Landschaft, die
auf eine Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen ein Schreiben des
Betreibungsamtes Y.________ vom 12. Oktober 2011 nicht eingetreten ist,

in Erwägung,
dass die Aufsichtsbehörde die Zulässigkeit der Beschwerde mit der dreifachen
Begründung verneinte, erstens berufe sich die Beschwerdeführerin nicht auf
einen zulässigen Beschwerdegrund, zweitens richte sich die Beschwerde nicht
gegen eine beschwerdefähige Verfügung nach Art. 17 Abs. 1 SchKG, sondern
lediglich gegen eine deklaratorische Mitteilung über die Einreihung der
Gläubiger in die jüngste Pfändungsgruppe, drittens fehle es an der
Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführerin, weil diese nichts anderes als
das bereits mit Verfügung vom 19. September 2011 Angeordnete verlange, nachdem
sodann die Beschwerdeführerin genau die gleichen Rügen erhebe, die sie schon
gegen die Verfügung vom 19. September 2011 erhoben habe, erweise sich die
erneute Beschwerdeführung gegen die rein deklaratorische Mitteilung des
Betreibungsamtes als mutwillig, weshalb der Beschwerdeführerin nebst der Gebühr
von Fr. 500.-- eine Verfahrensbusse von Fr. 500.-- aufzuerlegen sei (Art. 20a
Abs. 2 Ziff. 5 SchKG),
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu
enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der
angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2
BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b
BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen
Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und
warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S.
287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E.
1.4 S. 287 f.),
dass schliesslich in einem Fall wie dem vorliegenden, wo der angefochtene
Entscheid auf mehreren selbstständigen Begründungen beruht, anhand jeder dieser
Begründungen nach den gesetzlichen Anforderungen eine Rechts- bzw.
Verfassungsverletzung darzutun ist (BGE 133 IV 119 E. 6),
dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht nicht in
nachvollziehbarer Weise auf die mehrfachen Begründungen der Aufsichtsbehörde
eingeht,
dass sie erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser
Begründungen aufzeigt, inwiefern der Entscheid der Aufsichtsbehörde vom 10.
November 2011 rechts- oder verfassungswidrig sein soll, was auch für die
pauschalen Vorbringen gegen die Verfahrensbusse und die Behauptung der
angeblichen Befangenheit der kantonalen Behörde gilt,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende -
Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1
BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Betreibungsamt Y.________ und
der Aufsichtsbehörde Schuldbetreibung und Konkurs Basel-Landschaft schriftlich
mitgeteilt.

Lausanne, 30. November 2011
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Hohl

Der Gerichtsschreiber: Füllemann