Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.825/2011
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_825/2011

Urteil vom 1. Dezember 2011
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________ GmbH,
Beschwerdeführerin,

gegen

Z.________ AG,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Konkurseröffnung,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 17. November 2011 des
Obergerichts des Kantons Bern (Zivilabteilung, 2. Zivilkammer).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 17. November
2011 des Obergerichts des Kantons Bern, das auf eine Beschwerde der
Beschwerdeführerin gegen die über sie mit Wirkung ab 9. November 2011 (11.30
Uhr) erfolgte erstinstanzliche Konkurseröffnung nicht eingetreten ist,

in Erwägung,
dass das Obergericht erwog, mit der Beschwerde könne die unrichtige
Rechtsanwendung oder die offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung
gerügt werden (Art. 320 ZPO), ausserdem könne die Rechtsmittelinstanz die
Konkurseröffnung aufheben, wenn der Schuldner seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft
mache und überdies den Urkundenbeweis dafür erbringe, dass die Schuld getilgt,
der geschuldete Betrag hinterlegt oder auf die Konkursdurchführung verzichtet
worden sei (Art. 174 Abs. 2 SchKG), in seiner Beschwerde an das Obergericht
rüge die Beschwerdeführerin weder eine unrichtige Rechtsanwendung noch eine
offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung noch bringe sie echte Noven
im Sinne von Art. 174 Abs. 2 SchKG vor, schliesslich sei das Obergericht im
Rahmen einer Beschwerde gegen die Konkurseröffnung nicht für die von der
Beschwerdeführerin beantragten Feststellungen und Anweisungen der Löschung bzw.
Nichtmitteilung zuständig, auf die Beschwerde sei daher nicht einzutreten,
dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu
enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der
angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2
BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b
BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen
Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und
warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S.
287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E.
1.4 S. 287f.),
dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht nicht auf die
entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen eingeht,
dass es insbesondere nicht genügt, vor Bundesgericht praktisch die gleiche
Beschwerde zu erheben wie vor Obergericht und die materielle Begründetheit der
(zum Konkurs führenden) Betreibungsforderung zu bestreiten, welche weder
Gegenstand des kantonalen Konkurseröffnungsverfahrens bildete noch Gegenstand
des bundesgerichtlichen Verfahrens sein kann,
dass die Beschwerdeführerin erst recht nicht nach den gesetzlichen
Anforderungen anhand der obergerichtlichen Erwägungen aufzeigt, inwiefern der
Entscheid des Obergerichts vom 17. November 2011 rechts- oder verfassungswidrig
sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende -
Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1
BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,
erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Bern, dem
Handelsregisteramt des Kantons Bern, dem Konkursamt Bern-Mittelland und dem
Grundbuchamt Bern-Mittelland schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 1. Dezember 2011
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Hohl

Der Gerichtsschreiber: Füllemann