Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Zivilrechtliche Abteilung, Beschwerde in Zivilsachen 5A.882/2011
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

{T 0/2}
5A_882/2011

Urteil vom 19. Dezember 2011
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Alters- und Pflegeheim A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Lorenz Altenbach,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Nichteintreten auf eine Aberkennungsklage.

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 14. November 2011 des
Obergerichts des Kantons Solothurn (Zivilkammer).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 14. November 2011
des Obergerichts des Kantons Solothurn, das eine Beschwerde des
Beschwerdeführers gegen einen Nichteintretensentscheid der Gerichtspräsidentin
von Olten-Gösgen (Nichteintreten auf eine Aberkennungsklage des
Beschwerdeführers mangels Leistung des Kostenvorschusses von Fr. 800.--)
abgewiesen und dem Beschwerdeführer Kosten von Fr. 150.-- für das
Beschwerdeverfahren auferlegt hat,

in Erwägung,
dass das Obergericht erwog, die Bezahlung des Kostenvorschusses werde vom
Beschwerdeführer nicht behauptet, zu Unrecht bestreite der Beschwerdeführer die
auf der Gesetzesbestimmung von Art. 98 ZPO beruhende Aufforderung zur
Vorschusszahlung, nachdem er sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege
zurückgezogen habe und ihm deshalb zweimal eine Frist und einmal eine Nachfrist
zur Vorschusszahlung angesetzt und schliesslich (auf sein Gesuch hin) nochmals
eine Fristerstreckung gewährt worden sei, der erstinstanzliche
Nichteintretensentscheid gründe ausschliesslich auf der unterbliebenen
Vorschusszahlung, die Frage der Rechtzeitigkeit der Aberkennungsklage sei
bisher weder geprüft noch beantwortet worden, der Nichteintretensentscheid sei
androhungsgemäss und zu Recht zufolge des Nichtleistens des Kostenvorschusses
ergangen (Art. 101 Abs. 2 ZPO), die Beschwerde erweise sich als offensichtlich
unbegründet und könne ohne Stellungnahme der Beschwerdegegnerin abgewiesen
werden (Art. 322 Abs. 2 ZPO),
dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu
enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der
angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2
BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b
BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen
Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und
warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S.
287),

dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu
begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar
und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen
ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen
Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E.
1.4 S. 287f.),
dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht in
nachvollziehbarer Weise auf die entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen
eingeht,
dass insbesondere die Auffassung des Beschwerdeführers nicht nachvollziehbar
ist, wonach die von der ersten Instanz aufgeworfene Frage der Rechtzeitigkeit
der Aberkennungsklage (Art. 83 Abs. 2 SchKG) für deren Nichteintretensentscheid
und den obergerichtlichen Beschwerdeentscheid rechtserheblich gewesen sei,
dass der Beschwerdeführer erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen
anhand der obergerichtlichen Erwägungen aufzeigt, inwiefern das Urteil des
Obergerichts des Kantons Solothurn vom 14. November 2011 rechts- oder
verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende -
Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1
BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge
kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,
erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 19. Dezember 2011
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Hohl

Der Gerichtsschreiber: Füllemann