Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

II. Öffentlich-rechtliche Abteilung, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 2C.807/2015
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

[8frIR2ALAGK1]     
{T 0/2}
                   
2C_807/2015

Urteil vom 18. Oktober 2016

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Seiler, Präsident,
Bundesrichter Zünd,
Bundesrichterin Aubry Girardin,
Bundesrichter Donzallaz,
Bundesrichter Haag,
Gerichtsschreiber Fellmann.

Verfahrensbeteiligte
Verein Al Huda,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Frau D.________,

gegen

Volksschulamt des Kantons Zürich,
Beschwerdegegner,

Regierungsrat des Kantons Zürich.

Gegenstand
Bewilligung zur Führung einer Privatschule
mit Kindergartenstufe,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungs-
gerichts des Kantons Zürich, 4. Abteilung,
vom 8. Juli 2015.

Sachverhalt:

A.
Der Verein "al Huda" hat Sitz in Zürich. Er wird geleitet von A.________
(Präsidentin; pädagogische Leiterin) und B.________ (Vizepräsidentin,
administrative Leiterin). Der Verein ersuchte am 22. Juni 2013 um Bewilligung
des privaten Kindergartens "al Huda" in Volketswil/ZH.

B.
Dieses Gesuch lehnte das Volksschulamt des Kantons Zürich ab. Einen dagegen
erhobenen Rekurs wies der Regierungsrat des Kantons Zürich am 17. Dezember 2014
ab. Die hiergegen geführte Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons
Zürich hinsichtlich der Kosten- und Entschädigungsfolgen teilweise gut, wies
sie im Übrigen indes ab und bestätigte damit die gesuchsabweisende Verfügung
des Volksschulamts (Urteil vom 8. Juli 2015).

C.
Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beantragt der Verein
"al Huda" (Beschwerdeführer) dem Bundesgericht, den Entscheid des
Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich (Vorinstanz) aufzuheben; dem
Beschwerdeführer sei eine Bewilligung zur Führung einer Privatschule mit
Kindergartenstufe zu erteilen. Eventualiter sei das Volksschulamt des Kantons
Zürich anzuweisen, die Bewilligung für eine Privatschule mit Kindergartenstufe
zu erteilen, und subeventualiter sei die Streitsache zur Neubeurteilung
zurückzuweisen.
Die Staatskanzlei und das Volksschulamt des Kantons Zürich beantragen die
Abweisung der Beschwerde. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich verzichtet
darauf, sich vernehmen zu lassen. Der Beschwerdeführer hält an seinen Anträgen
fest.

Erwägungen:

1.

1.1. Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um einen kantonal
letztinstanzlichen Endentscheid eines oberen Gerichts (Art. 86 Abs. 1 lit. d
und Abs. 2 sowie Art. 90 BGG). Ein Ausschlussgrund nach Art. 83 BGG liegt nicht
vor.

1.2. Gemäss Art. 89 Abs. 1 BGG ist zur Beschwerde berechtigt, wer vor der
Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnahme
erhalten hat (lit. a), durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist
(lit. b) und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat
(lit. c). Ein Verein kann zur Wahrung der eigenen Interessen Beschwerde führen
(BGE 142 II 80 E. 1.4 S. 83 f.; 137 II 40 E. 2.6.4 S. 46 f. mit Hinweisen).
Der Verein "al Huda" ist als juristische Person konstituiert (Art. 60 Abs. 1
ZGB; Art. 1 der Statuten des Vereins "al Huda"). Er bezweckt namentlich die
"Gründung und Führung eines islamischen Kindergartens und/oder ähnliche
Einrichtungen" (Art. 3 der Vereinsstatuten) und hat am vorinstanzlichen
Verfahren teilgenommen. Durch die Verweigerung der Bewilligung wird es dem
Verein verwehrt, einen Kindergarten zu betreiben. Er ist durch den
vorinstanzlichen Entscheid beschwert und beruft sich auf schutzwürdige
Interessen im Sinne von Art. 89 Abs. 1 BGG.

1.3. Das Bundesgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht, Völkerrecht und
kantonalen verfassungsmässigen Rechten mit freier Kognition (Art. 95 lit. a-c
BGG). Die Anwendung (einfachen) kantonalen Rechts prüft das Bundesgericht
(unter Vorbehalt von Art. 95 lit. d und lit. e BGG) nur auf
Bundesrechtsverletzungen, namentlich auf Willkür hin (vgl. BGE 141 I 36 E. 1.3
S. 41; 138 I 143 E. 2 S. 149 f.; 137 V 143 E. 1.2 S. 145).
Das Recht wird vom Bundesgericht grundsätzlich von Amtes wegen angewandt (Art.
106 Abs. 1 BGG). Unter Berücksichtigung der allgemeinen Rüge- und
Begründungspflicht (Art. 42 Abs. 2 BGG) prüft das Bundesgericht jedoch nur die
geltend gemachten Vorbringen, sofern allfällige weitere rechtliche Mängel nicht
geradezu offensichtlich sind (BGE 142 I 135 E. 1.5 S. 144; 138 I 274 E. 1.6 S.
280 f., je mit Hinweisen). Die Verletzung von Grundrechten - mit Einschluss des
Willkürverbots - und von kantonalem Recht untersucht das Bundesgericht
insoweit, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet
worden ist (Rügeprinzip, vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 142 I 135 E. 1.5 S. 144;
141 I 36 E. 1.3 S. 41; 139 I 229 E. 2.2 S. 232).

1.4. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die
Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Eine Berichtigung oder
Ergänzung der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen ist von Amtes wegen
(Art. 105 Abs. 2 BGG) oder auf Rüge hin (Art. 97 Abs. 1 BGG) möglich. Von den
tatsächlichen Grundlagen des vorinstanzlichen Urteils weicht das Bundesgericht
jedoch nur ab, wenn diese offensichtlich unrichtig sind oder sie auf einer
Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen und die Behebung des Mangels
für   den Verfahrensausgang entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1, Art. 105
Abs. 2 BGG; BGE 142 I 135 E. 1.5 S. 144; 140 III 16 E. 1.3.1 S. 17 f.).

2.

2.1. Der Beschwerdeführer erhebt verschiedene Rügen formeller Natur, die vorweg
zu behandeln sind. Zunächst macht er geltend, sein Anspruch auf ein faires
Verfahren sei durch den vorinstanzlichen Entscheid verletzt (Art. 29 Abs. 1
BV). Er führt aus, dass auf einer Kopie des Kindergartenkonzepts, das seinem
früheren Rechtsvertreter im Rahmen eines Akteneinsichtsgesuchs zugestellt
worden sei, handschriftliche Bemerkungen mit stark abwertendem Inhalt vermerkt
seien. Gestützt darauf wirft der Beschwerdeführer dem Volksschulamt des Kantons
Zürich Befangenheit vor.

2.1.1. Art. 29 Abs. 1 BV garantiert vor Gerichts- und Verwaltungsinstanzen ein
faires Verfahren (BGE 140 I 326 E. 5.2 S. 329; 137 I 340 E. 2 S. 341 ff.; 131 I
272 E. 3.2.1 S. 274 f.). In Verfahren vor nichtgerichtlichen Behörden - wie
hier dem Volksschulamt - gewährleistet Art. 29 Abs. 1 BV den Anspruch auf
gleiche und gerechte Behandlung; das Gebot der Unbefangenheit bildet einen
Teilgehalt dieses Grundrechts (vgl. BGE 140 I 326 E. 5.2 S. 329; 137 I 340 E.
2.2 S. 342 ff.; 127 I 128 E. 3c S. 130). Die für Gerichte geltenden
Anforderungen an die Unbefangenheit können nicht unbesehen auf das
Verwaltungsverfahren übertragen werden (Art. 30 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1
EMRK; vgl. BGE 140 I 326 E. 5.2 S. 329; 125 I 119 E. 3b-e S. 122 ff.). Kern der
Garantie der Unbefangenheit bildet indes sowohl für Behördenmitglieder wie für
Mitglieder der Gerichte, dass sie sich in Bezug auf die Beurteilung eines
Sachverhalts nicht bereits festgelegt haben (BGE 140 I 326 E. 5.2 S. 329). Der
Anspruch auf Unparteilichkeit der Verwaltungsbehörde bringt mit sich, dass kein
befangenes Behördenmitglied am Entscheid mitwirken darf (Urteile 2C_308/2015
vom 7. Juli 2015 E. 2.2; 1C_388/2009 vom 17. Februar 2010 E. 4.1). In Analogie
zu Art. 30 Abs. 1 BV verpflichtet Art. 29 Abs. 1 BV eine Amtsperson zum
Ausstand, wenn Umstände vorliegen, die nach objektiven Gesichtspunkten geeignet
sind, den Anschein der Befangenheit zu erwecken (vgl. BGE 139 I 121 E. 5.1 S.
125; 138 I 1 E. 2.2 S. 3 f.; 137 I 227 E. 2.1 S. 229).

2.1.2. Das Kindergartenkonzept des Beschwerdeführers wurde von einem mit der
Sache befassten Mitarbeiter des Volksschulamtes mit
umgangssprachlich-abwertenden psychiatrischen Fachausdrücken versehen
("Pädophilie?"; "Schizo[phrenie]?"; vgl. dazu auch Urteil 1C_453/2015 vom 23.
Oktober 2015 E. 3). Die handschriftlichen Randbemerkungen auf dem an den
damaligen Rechtsvertreter zurückgesandten Kindergartenkonzept sind in der Tat
unsachlich, deplatziert und überdies geeignet, den Anschein von Befangenheit
des betreffenden Mitarbeiters zu erwecken. Sie können ein faires und gerechtes
Behördenverfahren in grundsätzlicher Weise in Frage stellen, sodass der
Verfahrensausgang vor der betreffenden Instanz nicht mehr als offen erscheinen
mag (vgl. für gerichtliche Behörden BGE 134 I 238 E. 2.1 S. 240; 131 I 113 E.
3.7.3 S. 121 f.; für andere Verwaltungsbehörden BGE 125 I 119 E. 3b-e S. 122
ff.). Gemäss den unbestritten gebliebenen Feststellungen der Vorinstanz hat der
Beschwerdeführer die problematischen Randbemerkungen eines Mitarbeiters des
Volksschulamts indessen nicht umgehend beanstandet, als ihm diese zur Kenntnis
gelangten. Um einen "erheblichen Zeitaufwand" zu vermeiden, verzichtete der
damals anwaltlich vertretene Beschwerdeführer vielmehr bewusst auf eine
entsprechende Rüge, was er in seiner Beschwerde an das Bundesgericht
ausdrücklich bestätigt. Erhoben wurde die Befangenheitsrüge erst nach dem
negativen Rekursentscheid des Regierungsrats. Aufgrund des bewussten
Entschlusses des Beschwerdeführers, die Randbemerkungen nicht umgehend zu
beanstanden, hat er seine diesbezügliche Rügemöglichkeit verwirkt (BGE 138 I 1
E. 2.2 S. 3 f.; 136 I 207 E. 3.4 S. 211; 135 III 334 E. 2.2 S. 336). Eine
allfällige Verletzung von Art. 29 Abs. 1 BV kann unter diesen Umständen nicht
nachträglich korrigiert werden.

2.1.3. Die übrigen Vorbringen des Beschwerdeführers, die er im Zusammenhang mit
den handschriftlichen Bemerkungen zu seinem Kindergartenkonzept erhebt, sind
ebenfalls unbegründet: Eine verfassungsverletzende Auslegung der
Ausstandsvorschriften in § 5a Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes des
Kantons Zürich vom 24. Mai 1959 (VRG; LS 175.2) durch die Vorinstanz ist nicht
auszumachen. Sodann ergibt sich aus den Erwägungen des Verwaltungsgerichts,
wonach der Beschwerdeführer die Befangenheitsrüge unmittelbar nach Kenntnis der
entsprechenden Sachumstände hätte erheben müssen, kein Nichtigkeitsgrund für
die Verfügung des Volksschulamts vom 26. Mai 2014 (vgl. dazu BGE 138 II 501 E.
3.1 S. 503 f.; 137 I 273 E. 3.1 S. 275; 137 III 217 E. 2.4.3 S. 225). Nicht
gefolgt werden kann dem Beschwerdeführer auch insoweit, als er in diesem
Zusammenhang eine Verletzung der Menschenwürde geltend macht (Art. 7 BV), zumal
weder dargetan noch ersichtlich ist, aus welchen Gründen sich der
Beschwerdeführer als juristische Person auf diese Norm berufen könnte. Wenn der
Beschwerdeführer im Zusammenhang mit den fraglichen Randbemerkungen
schliesslich die Verweigerung der Ermächtigung zur Eröffnung einer
Strafuntersuchung durch das Obergericht des Kantons Zürich kritisiert, ist an
dieser Stelle auf Urteil 1C_453/2015 vom 23. Oktober 2015 zu verweisen, in
welchem diese Streitfrage abschliessend beantwortet wurde.

2.2. In formeller Hinsicht macht der Beschwerdeführer sodann geltend, das
Verwaltungsgericht habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2
BV) in mehrfacher Weise missachtet. Eine Verletzung seines Gehörsanspruchs
erblickt der Beschwerdeführer zunächst darin, dass ihm das Volksschulamt nach
dem Abschluss seiner Sachverhaltsermittlungen keine Gelegenheit zur
Stellungnahme geboten habe. Diesbezüglich habe die Vorinstanz eine
Gehörsverletzung zwar anerkannt. Jedoch habe das Verwaltungsgericht zu Unrecht
angenommen, dass die Verletzung im weiteren Verfahrensverlauf geheilt worden
sei.

2.2.1. Zu den aus Art. 29 Abs. 2 BV abgeleiteten Minimalgarantien gehört unter
anderem das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass eines Entscheids, der in
seine Rechtsstellung eingreift, zur Sache zu äussern (BGE 140 I 99 E. 3.4 S.
102 f.; 136 I 265 E. 3.2 S. 272; 135 II 286 E. 5.1 S. 293). Wie weit dieses
Recht geht, lässt sich dabei nicht generell, sondern nur unter Würdigung der
konkreten Umstände beurteilen (BGE 111 Ia 273 E. 2b S. 274; Urteil 8C_158/2009
vom 2. September 2009 E. 5.2 [nicht publ. in: BGE 136 I 39]). Entscheidend ist,
ob dem Betroffenen ermöglicht wurde, seinen Standpunkt wirksam zur Geltung zu
bringen (BGE 136 I 265 E. 3.2 S. 272; 135 II 286 E. 5.1 S. 293; 132 II 485 E.
3.2 S. 494).
Gemäss ständiger Rechtsprechung kann eine nicht besonders schwerwiegende
Verletzung des rechtlichen Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die
betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Rechtsmittelinstanz zu
äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann.
Von einer Rückweisung der Sache an die Vorinstanz ist selbst bei einer
schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und
soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen
Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten)
Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache
nicht zu vereinbaren wären (vgl. BGE 137 I 195 E. 2.3.2 S. 197 f.; 136 V 117 E.
4.2.2.2 S. 126 f.; 135 I 279 E. 2.6.1 S. 285; 133 I 201 E. 2.2 S. 204 f.).

2.2.2. Das Verwaltungsgericht ist von einer schweren Verletzung des Anspruchs
auf rechtliches Gehör durch das Volksschulamt ausgegangen. Nicht zu beanstanden
ist, dass das Volksschulamt im Rahmen der im öffentlichen Recht geltenden
Untersuchungsmaxime (vgl. dazu BGE 140 I 285 E. 6.3.1 S. 298 f. mit Hinweisen)
eigene Abklärungen traf und nicht allein auf die Gesuchsunterlagen des
Beschwerdeführers abstellte. Nach Abschluss der Abklärungen hätte das
Volksschulamt dem Beschwerdeführer jedoch grundsätzlich die Gelegenheit
einräumen müssen, sich zu deren Ergebnis zu äussern.

2.2.3. Ob es sich bei der festgestellten Gehörsverletzung um eine schwere
Beeinträchtigung handelt, kann dahingestellt bleiben. Jedenfalls führt sie
nicht zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids: Die in Verletzung des
rechtlichen Gehörs erlassene Anordnung wurde im weiteren Verfahren vom
Regierungsrat und vom Verwaltungsgericht des Kantons Zürich je mit voller
Kognition überprüft. In beiden Verfahren konnte der Beschwerdeführer seinen
Standpunkt zu den Abklärungen des Volksschulamts umfassend einbringen (vgl. BGE
137 I 195 E. 2.6 S. 198 f.). Wenn die Vorinstanz unter diesen Umständen auf die
Aufhebung des Rekursentscheids verzichtete und die beförderliche Beurteilung
der Sache in den Vordergrund stellte, der Gehörsverletzung jedoch im Rahmen der
Kostenverlegung angemessen Rechnung trug, liegt darin keine Verletzung des
Gehörsanspruchs des Beschwerdeführers, die zur Aufhebung des vorinstanzlichen
Urteils führen muss (BGE 137 I 195 E. 2.3.2 S. 197 f. und E. 2.6 S. 198 f.; 136
V 117 E. 4.2.2.2 S. 126 f.; 133 I 201 E. 2.2 S. 204 f.).

2.3. Eine weitere Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29
Abs. 2 BV) rügt der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit der Abweisung von
Beweisanträgen durch die kantonalen Instanzen. Er moniert, dass die
administrative Leiterin des geplanten Kindergartens zu den Umständen ihrer
früheren Mitgliedschaft und Tätigkeit im Verein "Islamischer Zentralrat
Schweiz" sowie deren Beendigung nicht angehört wurde.

2.3.1. Der Anspruch auf rechtliches Gehör räumt dem Betroffenen das Recht ein,
erhebliche Beweise beizubringen, mit solchen Beweisanträgen gehört zu werden
und an der Erhebung wesentlicher Beweise mitzuwirken. Diesem Mitwirkungsrecht
entspricht die Pflicht der Behörden, die Argumente und Verfahrensanträge der
Parteien entgegenzunehmen und zu prüfen, sowie die ihr rechtzeitig und
formrichtig angebotenen Beweismittel abzunehmen (BGE 138 V 125 E. 2.1 S. 127
mit Hinweisen; Urteil 2C_109/2015 vom 1. September 2015 E. 4.1). Keine
Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt vor, wenn ein Gericht auf die Abnahme
beantragter Beweismittel verzichtet, weil es auf Grund der bereits abgenommenen
Beweise seine Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in vorweggenommener
Beweiswürdigung annehmen kann, dass seine Überzeugung durch weitere
Beweiserhebungen nicht geändert würde (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f.; 134 I
140 E. 5.3 S. 148; 131 I 153 E. 3 S. 157 mit Hinweisen).

2.3.2. Der Beschwerdeführer gab in seinem Bewilligungsgesuch vom 30. März 2013
an, es bestünden von seiner Seite keinerlei Verbindungen zu (anderen) ideellen
Vereinigungen. Demgegenüber nahmen die kantonalen Instanzen eine "enge
Verbindung" zum Verein "Islamischer Zentralrat Schweiz" an. Sie begründeten
dies hauptsächlich mit dem Umstand, dass die Vizepräsidentin des
Beschwerdeführers vom 2. Februar 2012 bis zum Ende desselben Jahres als
Vorstandsmitglied des Vereins "Islamischer Zentralrat Schweiz" fungierte, wobei
die Gründung des Beschwerdeführers ebenfalls im Jahr 2012 erfolgte.
Die solcherart hergeleitete Nähe des Beschwerdeführers zum Verein "Islamischer
Zentralrat Schweiz" erwies sich aus Sicht der kantonalen Behörden als
problematisch. Der erwähnte Verein bezwecke unter anderem die Errichtung
eigener Schulen, mit denen eine Vermittlung des Islams als normativer Rahmen
angestrebt und andere gesellschaftliche Entwicklungen negiert würden. Die
Problematik einer Nähe des Beschwerdeführers zum Verein "Islamischer Zentralrat
Schweiz" resultierte für die kantonalen Behörden auch daraus, dass letzterer
für seine Veranstaltungen verschiedentlich Redner einlud, gegenüber denen das
Bundesamt für Migration (heute: Staatssekretariat für Migration, SEM)
Einreiseverbote verfügte, weil sie gegen die öffentliche Ordnung und Sicherheit
verstossen hatten oder diese gefährdeten. Zudem hätten Führungsmitglieder des
Vereins "Islamischer Zentralrat Schweiz" anlässlich eines Austauschs zwischen
Bundesbehörden und Angehörigen der muslimischen Religionsgemeinschaft zu den
Themen Nichtdiskriminierung, Integration und Rechtsstaatlichkeit weder die
Gleichberechtigung der Geschlechter anerkannt, noch sich von Praktiken der
Steinigung von Frauen zu distanzieren vermocht.

2.3.3. Die von den Vorinstanzen getroffenen Feststellungen zum Verein
"Islamischer Zentralrat Schweiz" sind für das Bundesgericht im vorliegenden
Verfahren grundsätzlich verbindlich (vgl. E. 1.4 hiervor). Sie wecken vor dem
Hintergrund auch bundesrechtlicher Anforderungen an einen ausreichenden
Grundschulunterricht (Art. 19 i.V.m. Art. 62 BV; vgl. BGE 141 I 9 E. 3.2 S. 12
f.; 133 I 156 E. 3.1 S. 158 f.; 130 I 352 E. 3.2 S. 354; 129 I 35 E. 7.3 S. 39;
Urteile 2C_686/2011 vom 25. Januar 2012 E. 2.3.3; 2C_446/2010 vom 16. September
2010 E. 5.2 und unten E. 3.1) tatsächlich Zweifel an dessen Eignung zur Führung
von Privatschulen. Der Beschwerdeführer setzt sich damit in   seiner Eingabe
inhaltlich nicht auseinander. Er bestreitet schon grundsätzlich eine
Verflechtung mit dem Verein "Islamischer Zentralrat Schweiz", die
möglicherweise eine Verweigerung der Privatschulbewilligung rechtfertigen
könnte (vgl. Urteil 2P.296/2002 vom 28. April 2003 E. 4.2.1). Die Kritik des
Beschwerdeführers richtet sich darauf, dass die kantonalen Behörden ohne
zusätzliche Abklärungen nicht willkürfrei in antizipierter Beweiswürdigung auf
eine "enge Verbindung" zum Verein "Islamischer Zentralrat Schweiz" hätten
schliessen dürfen. Dieser Einwand ist nicht gänzlich von der Hand zu weisen:
Einerseits nahm die Vizepräsidentin des Beschwerdeführers nur während relativ
kurzer Zeit im Vorstand des Vereins "Islamischer Zentralrat Schweiz" Einsitz.
Andererseits machte der Beschwerdeführer bereits im kantonalen Verfahren
geltend, dass ihr in besagtem Verein keine tragende Rolle zukam und sie nicht
als Teil des Vorstandsgremiums akzeptiert worden sei, was zu ihrem raschen
Vereinsaustritt geführt habe.

2.3.4. Ob die Feststellung einer "enge[n] Verbindung" des Beschwerdeführers zum
Verein "Islamischer Zentralrat Schweiz" vor diesem Hintergrund auf einer
willkürfreien antizipierten Beweiswürdigung beruht, kann letztlich jedoch offen
bleiben: Das Sachverhaltselement der Nähe zum Verein "Islamischer Zentralrat
Schweiz" bildete nur einen von mehreren Gesichtspunkten, die zur Verweigerung
der Bewilligung führten. Die Feststellungen der kantonalen Instanzen zur
Verbindung des Beschwerdeführers zum Verein "Islamischer Zentralrat Schweiz"
erscheinen nicht als entscheiderheblich. Folglich ist auch der Anspruch auf
Berücksichtigung von Beweisanträgen der Verfahrensbeteiligten als Teilgehalt
des Gehörsanspruchs gemäss Art. 29 Abs. 2 BV nicht verletzt. Dieser erfasst nur
Umstände, die für den Verfahrensausgang tatsächlich erheblich sind (vgl. E.
2.3.1 hiervor und BGE 139 II 489 E. 3.3 S. 496 f.; 138 V 125 E. 2.1 S. 127; 137
II 266 E. 3.2 S. 270; Urteil 1P.38/2007 vom 22. Mai 2007 E. 8.2).

2.4. Der Beschwerdeführer rügt alsdann eine Verletzung seines Rechts auf
Akteneinsicht. Ihm seien wesentliche Aktenstücke vorenthalten worden. So habe
die Vorinstanz dem Beschwerdeführer zu Unrecht keine Einsicht in die
Bewilligungsunterlagen anderer privater Kindergartenprojekte gewährt. Es sei
ihm daher unmöglich gewesen, seine Rüge der Ungleichbehandlung mit anderen
Trägern von privaten Kindergärten zu substanziieren.

2.4.1. Das Recht auf Akteneinsicht bildet einen Teilgehalt des An-spruchs auf
rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) und stellt eine selbständige, allgemeine
Verfahrensgarantie dar (vgl. BGE 140 V 464 E. 4.1 S. 467; 135 II 286 E. 5.1 S.
293). Es bezieht sich auf sämtliche verfahrensbezogenen Akten (vgl. BGE 132 V
387 E. 3.2 S. 389; Urteile 5A_125/2016 vom 27. Juli 2016 E. 3.3; 2C_1181/2014
vom 19. Januar 2016 E. 7.2). Der Beschwerdeführer erhebt seine Rüge zwar unter
dem Titel "Akteneinsichtsrecht". Er macht jedoch nicht geltend, dass ihm die
kantonalen Behörden die Einsicht in gewisse Aktenstücke aus dem ihn persönlich
betreffenden Verfahren verweigert hätten. In der Sache rügt der
Beschwerdeführer somit nicht einen Verstoss gegen sein Akteneinsichtsrecht,
sondern eine Verletzung seines Beweisführungsanspruchs, der sich ebenfalls aus
Art. 29 Abs. 2 BV ergibt (vgl. dazu E. 2.3 hiervor).

2.4.2. Auch diese Rüge erweist sich als unbegründet: Die kantonale Behörde gab
bereits im vorinstanzlichen Verfahren zu erkennen, dass sie ihre Praxis zu den
einschlägigen Bestimmungen der Schulgesetzgebung und die Erreichung der
Lernziele in privaten Kindergärten und Schulen mit (anderer) religiöser
Trägerschaft überprüft (vgl. zu diesen Bestimmungen § 68 des Volksschulgesetzes
des Kantons Zürich vom 7. Februar 2005 [VSG; LS 412.100] und § 67 ff. der
Volksschulverordnung des Kantons Zürich vom 28. Juni 2006 [VSV; LS 412.101]).
Im bundesgerichtlichen Verfahren hat sie diesen Standpunkt bekräftigt. Aufgrund
dieser behördlichen Zusicherung, auch bereits bewilligte Kindergartenkonzepte
und deren Umsetzung zu überprüfen, hat der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf
eine bestimmte Auslegung der offen gehaltenen Gesetzesnormen, wie sie die
Behörden in der Vergangenheit gegebenenfalls praktizierten (vgl. dazu auch
unten E. 6.3). Entsprechend durfte die Vorinstanz auf den beantragten Beizug
(älterer) Gesuchsunterlagen in antizipierter Beweiswürdigung verzichten. Auch
diesbezüglich erlitt der Beschwerdeführer keine Verletzung seines Anspruchs auf
rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV).

2.4.3. Einen Anspruch auf Beizug von Kindergartenkonzepten Dritter leitet der
Beschwerdeführer schliesslich aus § 20 Abs. 1 des Gesetzes des Kantons Zürich
vom 12. Februar 2007 über die Information und den Datenschutz (IDG; LS 170.4)
her. Allerdings legt er in seiner Beschwerde nicht annähernd dar, inwieweit ihm
die angerufene kantonale Norm in einem hängigen Verwaltungsverfahren ein Recht
auf Akteneinsicht verleihen soll, das über den verfassungsrechtlichen
Beweisführungsanspruch (Art. 29 Abs. 2 BV) hinausgeht. Die Rüge ist
unbegründet, soweit sie den gesetzlichen (Rüge-) Anforderungen (vgl. dazu E.
1.3 hiervor) überhaupt genügt.

3.
In materieller Hinsicht macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz habe
durch die Bewilligungsverweigerung Art. 15 der Verfassung des Kantons Zürich
vom 27. Februar 2005 (nachfolgend KV; SR 131.211) verletzt (vgl. E. 4
hiernach). Zudem stehe das vorinstanzliche Urteil im Widerspruch zum Grundrecht
der Glaubens- und Gewissensfreiheit (Art. 15 BV, Art. 9 EMRK; vgl. E. 5
hiernach). Da der Kanton Zürich bereits 17 christliche und jüdische
Kindergärten bewilligt habe, verletze die Bewilligungsverweigerung auch das
allgemeine Rechtsgleichheitsgebot nach Art. 8 Abs. 1 BV und das
Diskriminierungsverbot (Art. 8 Abs. 2 BV; vgl. E. 6 hiernach). Soweit der
Beschwerdeführer in seiner Eingabe weitere Grundrechte anruft, so etwa die
Vereinigungsfreiheit (Art. 23 BV) und die Koalitionsfreiheit (Art. 28 BV),
begründet er dies nicht näher. Darauf ist nicht weiter einzugehen, zumal keine
Anzeichen für eine Verletzung dieser Ansprüche ersichtlich sind (vgl. zu den
Rügeanforderungen vorne E. 1.3).
Bevor im Folgenden auf die rechtsgenüglich erhobenen Rügen des
Beschwerdeführers einzugehen ist, rechtfertigt es sich, zunächst den
bildungsrechtlichen Rahmen darzulegen.

3.1. Die Bundesverfassung verleiht mit Art. 19 einen individuellen Anspruch auf
ausreichenden und unentgeltlichen Grundschulunterricht. Zuständig für das
Schulwesen sind die Kantone; sie sorgen für einen ausreichenden obligatorischen
Grundschulunterricht, der allen Kindern offen steht (Art. 62 Abs. 1 und Abs. 2
Satz 1 und Satz 2 BV). Der Grundschulunterricht untersteht staatlicher Leitung
oder Aufsicht (Art. 62 Abs. 2 Satz 2 BV). Dabei geht der Verfassungsgeber von
der Zulässigkeit privater Schulen aus. Diese unterstehen indes staatlicher
Aufsicht. Damit soll sichergestellt werden, dass der Grundschulunterricht auch
dann, wenn er nicht von öffentlichen Schulen wahrgenommen wird, ausreichend ist
(vgl. Urteil 2C_738/2010 vom 24. Mai 2011 E. 3.3.2 mit Hinweisen).
Die inhaltlichen Anforderungen, die Art. 19 BV an den obligatorischen
Grundschulunterricht stellt ("ausreichend"), belässt den Kantonen bei der
Regelung des Grundschulwesens einen erheblichen Gestaltungsspielraum. Die
Ausbildung muss für den Einzelnen angemessen und geeignet sein sowie genügen,
um die Schülerinnen und Schüler gebührend auf ein selbstverantwortliches Leben
im modernen Alltag vorzubereiten (vgl. BGE 141 I 9 E. 3.2 S. 12 f.; 130 I 352
E. 3.2 S. 354; 129 I 35 E. 7.3 S. 38 f.). Der Anspruch auf ausreichenden
Grundschulunterricht wird verletzt, wenn die Ausbildung des Kindes - sei es
durch den Staat, sei es durch die Eltern - in einem Masse eingeschränkt wird,
dass die Chancengleichheit nicht mehr gewahrt ist oder wenn das Kind
Lehrinhalte nicht vermittelt erhält, die in der hiesigen Wertordnung als
unverzichtbar gelten (vgl. BGE 130 I 352 E. 3.2 S. 354; 129 I 35 E. 7.3 i.f. S.
39, je mit Hinweisen). Eine Verletzung des Anspruchs auf ausreichenden
Grundschulunterricht kann auch aus der Unterrichtung des Kindes durch eine
nicht genügend ausgebildete oder fähige Lehrperson resultieren (vgl. ASTRID
EPINEY/ BERNHARD WALDMANN, Soziale Grundrechte und soziale Zielsetzungen, in:
Detlef Merten/Hans-Jürgen Papier [Hrsg.], Handbuch der Grundrechte, Bd. VII/2,
2007, N. 36 zu § 224). Gleichermassen verletzt ist der Anspruch auf
Grundschulunterricht, wenn dem Kind nicht die Fähigkeiten vermittelt werden,
die es ihm erlauben, an der Gesellschaft und am demokratischen Gemeinwesen
teilzuhaben (vgl. PASCAL MAHON, in: Jean-François Aubert/Pascal Mahon [Hrsg.],
Petit commentaire de la Constitution fédérale de la Confédération suisse du 18
avril 1999, 2003, N. 8 zu Art. 19 BV). Ein ausreichender Grundschulunterricht
muss folglich nicht nur schulisches Wissen vermitteln, sondern
entwicklungsspezifisch auch die Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler zum
Zusammenleben in der Gesellschaft fördern (vgl. zum Ganzen auch Urteile 2C_686/
2011 vom 25. Januar 2012 E. 2.3.4; 2C_592/2010 vom 20. September 2011 E. 3.3.2;
2C_738/2010 vom 24. Mai 2011 E. 3.5.4 und 3.5.6).

3.2. Die Verfassung des Kantons Zürich gewährleistet in Art. 15 das Recht auf
Gründung, Organisation und Besuch privater Bildungsstätten. Die Schulfreiheit
stellt ein Grundrecht und seiner Struktur nach ein Freiheitsrecht dar; sie
begründet Abwehransprüche gegenüber dem Staat (vgl. Urteil 2C_592/2010 vom 20.
September 2011 E. 3.2 mit Hinweisen). Privatschulen, die die gleichen Aufgaben
wie die öffentliche Volksschule erfüllen, bedürfen jedoch gemäss Art. 117 Abs.
1 KV einer kantonalen Bewilligung und unterstehen der staatlichen Aufsicht.

3.3. Diese landesrechtlichen Bestimmungen sind unter anderem im Lichte der
einschlägigen Staatsverträge auszulegen (Art. 5 Abs. 4 BV;   zur
völkerrechtskonformen Auslegung weiter BGE 142 I 135 E. 4.1 S. 150; 141 II 436
E. 4 S. 441; 140 II 305 E. 6.3 S. 310;  PIERRE TSCHANNEN, Verfassungsauslegung,
in: Daniel Thürer/Jean-François Aubert/Jörg Paul Müller [Hrsg.],
Verfassungsrecht der Schweiz, 2001, N. 20 zu § 9). Gemäss Art. 13 Abs. 3 des
Internationalen Pakts vom 16. Dezember 1966 über wirtschaftliche, soziale und
kulturelle Rechte (UNO-Pakt I; SR 0.103.1) verpflichten sich die
Vertragsstaaten, die Freiheit der Eltern zu achten, für ihre Kinder andere als
öffentliche Schulen zu wählen sowie die religiöse und sittliche Erziehung ihrer
Kinder in Übereinstimmung mit ihren eigenen Überzeugungen sicherzustellen.
Nichtöffentliche Schulen haben indessen den vom Staat gegebenenfalls
festgesetzten oder gebilligten bildungspolitischen Mindestnormen zu entsprechen
(Art. 13 Abs. 3 UNO-Pakt I). Nach Art. 28 Abs. 1 lit. a des Übereinkommens vom
20. November 1989 über die Rechte des Kindes (nachfolgend
Kinderrechtskonvention, KRK; SR 0.107) erkennen die Vertragsstaaten das Recht
auf Bildung an; sie machen den unentgeltlichen Besuch der Grundschule für alle
zur Pflicht. Art. 29 Abs. 1 KRK verpflichtet die Vertragsstaaten, die Bildung
des Kindes auf bestimmte Ziele auszurichten. Unter anderem hat die Bildung dem
Kind Achtung vor den Menschenrechten (lit. b), vor seiner kulturellen
Identität, den kulturellen Werten am Unterrichts- und gegebenenfalls dem
Herkunftsort sowie vor anderen Kulturen als der eigenen zu vermitteln (lit. c).
Das Kind ist auf ein verantwortungsbewusstes Leben in einer freien Gesellschaft
vorzubereiten (lit. d). Soweit die in Art. 29 Abs. 1 KRK festgelegten
Grundsätze eingehalten werden und die vermittelte Bildung allfälligen
staatlichen Mindestnormen entspricht, bleibt das Recht zur Gründung privater
Bildungseinrichtungen unberührt (Art. 29 Abs. 2 KRK).

3.4. Auf kantonaler Ebene hält § 2 VSG die Bildungsziele und Erziehungsaufgaben
der Volksschule fest. Gemäss Abs. 1 der genannten Bestimmung erzieht die
Volksschule Schülerinnen und Schüler zu einem Verhalten, das sich an
christlichen, humanistischen und demokratischen Wertvorstellungen orientiert;
dabei wahrt sie die Glaubens- und Gewissensfreiheit und nimmt auf Minderheiten
Rücksicht. Mädchen und Knaben werden gleichermassen gefördert. Die Volksschule
ergänzt die Erziehung in der Familie (§ 2 Abs. 2 VSG) und erfüllt ihren
Bildungsauftrag durch die Gestaltung des Unterrichts und des Zusammenlebens in
der Schule (§ 2 Abs. 3 VSG). Sie fördert die Achtung von Mitmenschen und Umwelt
und strebt die ganzheitliche Entwicklung von Kindern zu selbstständigen und
gemeinschaftsfähigen Menschen an. Die Volksschule bestärkt insbesondere
Verantwortungswillen, Leistungsbereitschaft, Urteils- und Kritikvermögen sowie
Dialogfähigkeit der Kinder. Der Unterricht berücksichtigt die individuellen
Begabungen und Neigungen der Schüler (§ 2 Abs. 4 VSG).

3.5. Die Anforderungen an Privatschulen hat der Kanton Zürich in § 68 ff. VSG
und § 67 ff. VSV näher geregelt. Nach § 68 Abs. 1 VSG benötigen Privatschulen,
an denen die Schulpflicht erfüllt werden kann, eine Bewilligung der Direktion
(vgl. dazu auch Urteil 2C_592/2010 vom 20. September 2011 E. 2.1); dieser
obliegt die Aufsicht über die Privatschulen (§ 70 Abs. 1 VSG). Nach § 68 Abs. 1
VSG besteht ein Anspruch auf Erteilung der Bewilligung, wenn die an der
Privatschule angebotene Bildung mit jener an der öffentlichen Volksschule
gleichwertig ist. In diesem Sinne müssen Privatschulen gewährleisten, dass die
Schülerinnen und Schüler in ihrer Leistung, Persönlichkeitsbildung sowie
körperlichen und seelischen Entwicklung in einer Weise gefördert werden, die
mit der Volksschulbildung vergleichbar ist (§ 67 Abs. 1 VSV). Die Privatschulen
dürfen Schwerpunkte setzen, insbesondere inhaltlicher, pädagogischer,
weltanschaulicher, religiöser oder konfessioneller Art (§ 67 Abs. 2 Satz 2
VSV). Sie müssen sich dabei jedoch an den Grundsätzen nach § 2 VSG und am
Lehrplan orientieren sowie den durch § 68 Abs. 3 VSG vorgegebenen Rahmen
beachten, wonach "die Trägerschaft einer Privatschule Gewähr [bietet], dass die
Schülerinnen und Schüler keinen pädagogischen oder weltanschaulichen Einflüssen
ausgesetzt werden, die den Zielen der Volksschule in grundlegender Weise
zuwiderlaufen". Eine solche Verpflichtung der Träger von Privatschulen auf die
Bildungsziele der Volksschule ist im Lichte von § 2 VSG sowie den verfassungs-
und völkerrechtlichen Grundlagen (vgl. dazu E. 3.1-3.3 hiervor) nicht zu
beanstanden. Die staatliche Aufsicht hat sicherzustellen, dass Kinder nicht
einem intoleranten und mit den Werten der Volksschule unvereinbaren Unterricht
ausgesetzt sind (vgl. Urteil 2P.296/2002 vom 28. April 2003 E. 4.1).

4.
Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung seines Rechts auf Gründung und
Organisation privater Bildungsstätten (Art. 15 KV). Dieses Recht kann unter den
in Art. 36 BV genannten Voraussetzungen eingeschränkt werden (Art. 10 Abs. 2
KV). Eine mögliche Verletzung des kantonalen verfassungsmässigen Rechts
beurteilt das Bundesgericht - unter Vorbehalt hinreichender Begründung (vgl.
Art. 106 Abs. 2 BGG und oben E. 1.3) - mit freier Kognition (Art. 95 lit. c
BGG).

4.1. Zu prüfen ist zunächst, ob für die Einschränkung der Schulfreiheit eine
genügende gesetzliche Grundlage besteht (Art. 10 Abs. 2 KV i.V.m. Art. 36 Abs.
1 BV). Dabei macht der Beschwerdeführer zu Recht nicht geltend, dass die
gesetzlichen Grundlagen (vgl. E. 3.4 und E. 3.5 hiervor) den
verfassungsmässigen Anforderungen an Normstufe und -dichte nicht genügen: Beim
Volksschulgesetz, das die Bewilligungspflicht für Privatschulen statuiert,
handelt es sich um ein Gesetz im formellen Sinne. Die darin genannten
Voraussetzungen für die Bewilligungserteilung (vgl. oben E. 3.4-3.5) eröffnen
der zuständigen Behörde einen gewissen Gestaltungsbereich. Dieser wird in der
Volksschulverordnung konkretisiert und erweist sich als hinreichend bestimmt,
um eine verfassungskonforme Handhabung der Bewilligungserteilung im Einzelfall
zu ermöglichen (vgl. BGE 139 I 280 E. 5.1 S. 284; 136 I 87 E. 3.1 S. 90 f.; 135
I 169 E. 5.4.1 S. 173; 132 I 49 E. 6.2 und 6.3 S. 58 f.). Eine genügende
gesetzliche Grundlage zur Einschränkung der Schulfreiheit gemäss Art. 10 Abs. 2
KV i.V.m. Art. 36 Abs. 1 BV liegt demnach vor.

4.2. Umstritten ist, ob der Beschwerdeführer die Bedingungen für eine
Bewilligungserteilung gemäss § 68 VSG erfüllt. Die kantonalen Instanzen
gelangten zum Schluss, dass das Kindergartenkonzept den gesetzlichen
Anforderungen nicht genüge. Sie stellten dabei auf verschiedene Gesichtspunkte
ab.

4.2.1. Die Behörden gingen davon aus, dass der Arabisch- und Koranunterricht im
Konzept des Beschwerdeführers zu viel Raum beanspruche. Sie begründeten dies
mit dem Umstand, dass gemäss dem Kindergartenkonzept bei insgesamt 160
Stellenprozenten auf den Arabisch- und Koranunterricht 40 Stellenprozente (25%
des Stellenetats), auf "Deutsch als Zweitsprache" 30 Stellenprozente (18,75%
des Stellenetats) und auf den allgemeinen Kindergartenunterricht 90
Stellenprozente (56.25% des Stellenetats) entfallen. Weiter beanstandeten die
kantonalen Instanzen, dass die mit dem Arabisch- und Koranunterricht betrauten
Lehrpersonen gemäss dem eingereichten Konzept nicht über ein anerkanntes
Lehrdiplom verfügen. Nach Auffassung der Behörden ist daher nicht
sichergestellt, dass diese Personen über die notwendigen pädagogischen
Fähigkeiten verfügen.

4.2.2. Gestützt auf das eingereichte Konzept stellte die Vorinstanz sodann
fest, dass eine Differenzierung zwischen religiösen und weltlichen Inhalten bei
der Unterrichtsgestaltung nicht erkennbar ist. Im Unterschied zu anderen
Privatschulen sieht der Beschwerdeführer eine Trennung von Unterrichtszeiten,
in denen religiöse Schwerpunkte gesetzt werden, und übrigem
Kindergartenunterricht nicht vor. Religiöse Themen sollen gemäss dem Konzept
des Beschwerdeführers stetig in den Unterricht einfliessen. Nach Ansicht der
kantonalen Instanzen besteht daher und mit Blick auf den ohnehin grossen Anteil
der Stellenprozente für den "Arabisch- und Koranunterricht" (vgl. E. 4.2.1
hiervor) die erhebliche Gefahr, dass zu wenig Zeit und Platz bleibt, den
Anforderungen des Lehrplans gerecht zu werden.

4.2.3. Der Aspekt einer mangelnden Abgrenzung zwischen religiösen und
weltlichen Unterrichtsinhalten fällt umso mehr ins Gewicht, als das
Kindergartenkonzept des Beschwerdeführers gemäss den Feststellungen der
Vorinstanz, die sich dabei auf das Gutachten eines Islamwissenschaftlers
stützt, die Tendenz zur Abschliessung zeigt. Aus den vom Beschwerdeführer
eingereichten Gesuchsunterlagen geht nach Ansicht der Vorinstanz ausserdem
hervor, dass der Islam als eigentliche Ordnung des Alltagsgeschehens vermittelt
werden soll. Zudem vertritt der Beschwerdeführer gemäss seinem
Kindergartenkonzept die Haltung, dass es das religiöse "Wissen" sei, das Basis
für alles bilde, was die zu unterrichtenden Kinder später lernen und erleben
würden. Über die konkreten religiösen Lerninhalte schweigt sich der
Beschwerdeführer gleichzeitig aus. Letztlich bleibt somit äusserst vage, wie
und welche (religiösen) Inhalte in den Unterricht einfliessen sollen. Insgesamt
bestand für die kantonalen Behörden damit Anlass zur Befürchtung, dass die
Kinder nicht in Übereinstimmung mit der Glaubens- und Gewissensfreiheit (Art.
15 BV; § 2 Abs. 1 Satz 2 VSG) auf ihre individuelle konfessionelle
Wahlfreiheit, sondern vielmehr auf die Übernahme von definierten religiösen
Normen vorbereitet werden.

4.2.4. Bereits aus diesen Gründen durften die kantonalen Vorinstanzen zum
Schluss gelangen, dass das Konzept des Beschwerdeführers die gesetzlichen
Bewilligungsvoraussetzungen gemäss § 68 Abs. 1 und Abs. 3 VSG i.V.m. § 67 VSV
i.V.m. § 2 VSG nicht erfüllt: Wenn die kantonalen Instanzen verlangen, dass die
mit dem Unterricht betrauten Personen über einen anerkannten pädagogischen
Ausweis verfügen, entspricht dies den gesetzlichen Vorgaben (§ 68 Abs. 3 VSG;
vgl. Urteile 2C_686/2011 vom 25. Januar 2012 E. 2.3.4; 2C_592/2010 vom 20.
September 2011 E. 2.1 und E. 3.1). Des Weiteren ist die Auffassung nicht zu
beanstanden, dass ein auf Arabisch- und Koranunterricht entfallender Anteil von
25% des Stellenetats die Erreichung der Bildungsziele der Volksschule und des
Lernplans gefährden (vgl. § 68 Abs. 1 Satz 2 VSG i.V.m. § 67 Abs. 1 und Abs. 2
VSV). Sodann erscheint zutreffend, dass die fehlende Trennung von religiösen
und weltlichen Unterrichtsinhalten bei einer Tendenz zur Abschliessung und der
gleichzeitig vertretenen Haltung, religiöses "Wissen" bilde Basis von allem
später Erlernten und Erlebten, über das hinausgeht, was der Gesetzgeber unter
der Setzung von religiösen Schwerpunkten im Rahmen von § 68 Abs. 3 VSG und der
Orientierung an den Grundsätzen von § 2 VSG versteht. Insgesamt bietet das
Kindergartenkonzept des Beschwerdeführers somit keine Gewähr dafür, dass die zu
unterrichtenden Kinder in einer mit der Volksschule vergleichbaren Weise in
ihrer Leistung, Persönlichkeitsbildung sowie körperlichen und seelischen
Entwicklung gefördert werden (§ 67 Abs. 1 VSV); es mangelt zudem an einem
Bekenntnis zu den humanistischen und demokratischen Wertvorstellungen der
Volksschule gemäss § 2 Abs. 1 VSG (vgl. § 67 Abs. 2 VSV). Die kantonalen
Behörden durften dem Kindergartenkonzept des Beschwerdeführers die
Gleichwertigkeit mit der an der Volksschule angebotenen Bildung absprechen (§
68 Abs. 1 VSG). Dabei kommt es auf die vom Beschwerdeführer bestrittene
Verbindung zum Verein "Islamischer Zentralrat Schweiz" im Ergebnis nicht an
(vgl. oben E. 2.3).

4.3. Die Einschränkung der Schulfreiheit nach Art. 15 KV muss im öffentlichen
Interesse liegen (Art. 10 Abs. 2 KV i.V.m. Art. 36 Abs. 2 BV). Seitens der
Öffentlichkeit und des Gemeinwesens, das für die Qualität des
Grundschulunterrichts verantwortlich ist (Art. 62 Abs. 2 BV), besteht ein
erhebliches Interesse, dass die Kinder in der Grundschule auf die Integration
in eine pluralistische Gesellschaft vorbereitet werden (vgl. BGE 142 I 49 E.
3.2 S. 52; 125 I 369 E. 1b S. 372; 123 I 296 E. 4b/bb S. 308 f.). Eine zu
starke Gewichtung religiöser Schwerpunkte im Unterricht kann dem entgegen
stehen. Dies ergibt sich im Übrigen auch aus den Bildungsgrundsätzen von
UNO-Pakt I und der Kinderrechtskonvention, zu deren Einhaltung sich die Schweiz
verpflichtet hat (vgl. oben E. 3.3). Einer Privatschule muss zwar eine gewisse
didaktische Freiheit zugestanden werden. Die Verfassung gebietet einem Kanton
indessen nicht, Privatschulen zu bewilligen, deren Unterrichtskonzepte den
humanistisch-demokratischen Wertvorstellungen und einem pluralistischen
Gesellschaftsverständnis zuwiderlaufen, die der Volksschule zugrundeliegen
(vgl. § 2 Abs. 1 VSG).

4.4. Der Eingriff in die Schulfreiheit erweist sich auch als verhältnismässig
(Art. 10 Abs. 2 KV i.V.m. Art. 36 Abs. 3 BV). Dass die Nichterteilung der
Privatschulbewilligung zur Erreichung des im öffentlichen Interesse
angestrebten Ziels geeignet ist, liegt nach dem Dargelegten (vgl. E. 3.1 und E.
4.2 hiervor) auf der Hand. Nicht ersichtlich ist weiter, welche mildere
Massnahme zur Verfügung stünde. Diesbezüglich macht der Beschwerdeführer zwar
geltend, dass die kantonalen Behörden die Bewilligung mit Auflagen verknüpfen
und unangemeldete Besuche durchführen könnten. Inspektionen bei bereits
laufendem Betrieb stellen indes kein taugliches Mittel dar, um anfängliche
Mängel am Konzept des Kindergartens zu kompensieren. Kein Verstoss gegen das
Verhältnismässigkeitsprinzip ist weiter darin zu erblicken, dass die kantonalen
Behörden die Bewilligung nicht unter Auflagen erteilten: Es obliegt zunächst
dem Beschwerdeführer, ein grundsätzlich bewilligungsfähiges Konzept
einzureichen und nachzuweisen, dass er die gesetzlichen Voraussetzungen zur
Führung einer Privatschule erfüllt. Das war vorliegend nicht der Fall (vgl. E.
4.2 hiervor). Die Behörden sind nicht gehalten, wesentliche Unzulänglichkeiten
mittels Auflagen oder anderen Nebenbestimmungen zur Bewilligung zu korrigieren;
solches kommt nur bei untergeordneten Mängeln eines Gesuchs in Betracht. Somit
ist die Bewilligungsverweigerung auch unter dem Gesichtspunkt der
Erforderlichkeit zulässig. Schliesslich ist die Verweigerung der Bewilligung
bei einer Gegenüberstellung der involvierten Interessen dem Beschwerdeführer
zumutbar und damit insgesamt verhältnismässig.
Im Ergebnis liegt kein ungerechtfertigter Eingriff in die von Art. 15 KV
garantierte Schulfreiheit vor.

5.

5.1. Der Beschwerdeführer beruft sich weiter auf seine Glaubens- und
Gewissensfreiheit (Art. 15 BV und Art. 9 EMRK). Als juristische Person ist er
durch die Glaubens- und Gewissensfreiheit grundsätzlich nicht geschützt.
Juristische Personen können sich indes auf den Schutz des Grundrechts berufen,
wenn sie nach ihren Statuten ein religiöses oder kirchliches Ziel verfolgen
(vgl. BGE 126 I 122 E. 4a S. 128; 125 I 369 E. 1b S. 372; 118 Ia 46 E. 3b S.
52: Urteile 2C_66/2015 vom 13. September 2016 E. 5.2 [zur Publikation
vorgesehen]; 2P.152/2005 vom 25. Oktober 2005 E. 1.2), was beim
Beschwerdeführer zutrifft. Eingriffe in die Glaubens- und Gewissensfreiheit
sind unter den in Art. 36 BV bzw. Art. 9 Abs. 2 EMRK genannten Voraussetzungen
zulässig (vgl. oben E. 4).

5.2. Aus der Glaubensfreiheit ergibt sich die Pflicht des Staates zu
Neutralität und Toleranz (vgl. BGE 142 I 49 E. 3.3 S. 53, auch zum Folgenden).
Die religiös-weltanschauliche staatliche Neutralität ist nicht erst dann
gegeben, wenn eine strikte Trennung von Staat und Religion realisiert ist
(laizistische Staatstradition), sondern auch, wenn ihr eine für verschiedene
Weltanschauungen und Glaubensbekenntnisse gleichermassen offene Haltung
zugrunde liegt (staatliche Neutralität). Zu beachten bleibt, dass das
Grundrecht der Glaubens- und Gewissensfreiheit keinen absoluten Anspruch darauf
verschafft, im Bereich des obligatorischen Schulunterrichts eine Privatschule
führen zu dürfen (Urteil 2P.296/2002 vom 28. April 2003 E. 5.1).

5.3. Mit dem Neutralitätsgebot nicht zu vereinbaren wäre es vor diesem
Hintergrund, wenn die Bewilligung einer Privatschule mit religiösem Schwerpunkt
nur Trägern erlaubt würde, die einer bestimmten Konfession angehören oder nahe
stehen. § 2 Abs. 1 Satz 1 VSG, der die Bildungs- und Erziehungsaufgaben der
Volksschule wiedergibt, mit denen private Bildungsstätten Gleichwertigkeit
herzustellen haben (vgl. § 68 Abs. 1 VSG), ist insofern verfassungskonform
auszulegen. Darin werden neben humanistischen und demokratischen auch
christliche Wertvorstellungen genannt, an denen sich die Erziehung in der
Volksschule zu orientieren hat (§ 2 Abs. 1 Satz 1 VSG). Dass die Volksschule
gleichzeitig die Glaubens- und Gewissensfreiheit wahrt und auf Minderheiten
Rücksicht nimmt, ergibt sich sodann aus § 2 Abs. 1 Satz 2 VSG.
Eine dem verfassungsmässigen Neutralitätsgebot widersprechende Auslegung dieser
Bestimmungen durch die kantonalen Behörden ist entgegen der Auffassung des
Beschwerdeführers nicht ersichtlich: Die Verweigerung der Bewilligung erfolgte
nicht aufgrund der konkreten Glaubensrichtung des Beschwerdeführers, sondern
weil dieser nicht nachweisen konnte, dass er die - konfessionell neutral
gehaltenen - Voraussetzungen zur Führung einer Privatschule erfüllt und die
religiöse Schwerpunktsetzung von ihrem Gewicht her mit den anderen, ebenfalls
konfessionell neutralen Bildungszielen nicht vereinbar ist.

5.4. Angesichts dessen ist fraglich, ob die Verweigerung der
Privatschulbewilligung überhaupt einen Eingriff in die Glaubens- und
Gewissensfreiheit des Beschwerdeführers darstellt, zumal sich aus Art. 15 BV
und Art. 9 EMRK kein absoluter Anspruch auf Führung einer Privatschule im
Bereich des Schulobligatoriums ergibt (vgl. oben E. 5.2). Aufgrund der
vorstehenden Erwägungen steht zudem ohnehin fest, dass sich ein allfälliger
Grundrechtseingriff auf eine genügende gesetzliche Grundlage und ein
hinreichendes öffentliches Interesse   stützen könnte (E. 4.1-4.3). Der
Eingriff wäre auch hinsichtlich der Glaubens- und Gewissensfreiheit des
Beschwerdeführers verhältnismässig; die diesbezüglich zur Schulfreiheit
dargelegten Gesichtspunkte greifen hier sinngemäss (vgl. E. 4.4). Die Rüge
einer Verletzung von Art. 15 BV und Art. 9 EMRK ist unbegründet.

6.
Eine unzulässige Identifizierung des Kantons Zürich mit dem Christentum bringt
der Beschwerdeführer sodann unter dem Titel der Rechtsgleichheit (Art. 8 Abs. 1
BV) sowie jenem des Diskriminierungsverbots (Art. 8 Abs. 2 BV) vor. Der Kanton
Zürich habe früher bereits zahlreiche Kindergartenprojekte jüdischer und
christlicher Organisationen mit vergleichbarer religiöser Ausrichtung
bewilligt.

6.1. Christliche Wertvorstellungen, an denen sich die in der Volksschule zu
vermittelnde Erziehung orientieren soll, werden zwar in § 2 VSG angeführt. Die
Auslegung der entsprechenden Bestimmung durch die kantonalen Behörden erfolgte
indes konfessionell neutral (vgl. E. 5.3 hiervor). Insbesondere haben die
kantonalen Behörden die Zulässigkeit der "religiösen Schwerpunktsetzung" in
Privatschulen (vgl. § 67 Abs. 2 VSV) anhand konfessionell neutraler
Gesichtspunkte geprüft und das Mass der zulässigen Schwerpunktsetzung unter
Bezugnahme auf die säkularen Bildungsziele des Volksschulgesetzes als
überschritten erachtet (vgl. oben E. 4). Darin liegt keine unterschiedliche
Behandlung oder Diskriminierung von verschiedenen Glaubensbekenntnissen (Art. 8
Abs. 1 und 2 sowie Art. 15 Abs. 4 BV).

6.2. Wie dargelegt steht es dem Kanton zu, die Anforderungen an eine
Bewilligung für eine Privatschule im Rahmen seiner Kompetenzen zu bestimmen
(vgl. oben E. 3.1). Die Auslegung der "religiösen Schwerpunktsetzung" (§ 67
Abs. 2 VSV) bzw. der "Gleichwertigkeit" (§ 68 Abs. 1 VSG) mit der durch die
Volksschule angebotenen Bildung ist dabei für sämtliche Trägerschaften gleich
verbindlich bzw. unter dem Gesichtswinkel der Gleichbehandlung nur dann
bundesrechtskonform, wenn die auf diese Weise entwickelten Massstäbe gegenüber
allen privaten Kindergärten mit religiöser Schwerpunktsetzung gleich gehandhabt
werden (Art. 8 Abs. 1 BV und Art. 15 Abs. 4 BV; vgl. BGE 142 I 49 E. 3.6 S. 54
f.; 139 I 292 E. 8.2.3 S. 303 f.).

6.3. Soweit es um den hier (einzig) in Frage kommenden, vom Beschwerdeführer
nur sinngemäss geltend gemachten Anspruch auf eine Gleichbehandlung im Unrecht
geht, setzt dies voraus, dass die zu beurteilenden Fälle in den massgeblichen
Sachverhaltselementen übereinstimmen, dass dieselbe Behörde in ständiger Praxis
vom Gesetz abweicht und zudem zu erkennen gibt, auch inskünftig nicht
gesetzeskonform entscheiden zu wollen. Schliesslich dürfen keine überwiegenden
Gesetzmässigkeitsinteressen oder Interessen Dritter bestehen (vgl. BGE 139 II
49 E. 7 S. 61 f.; 136 I 65 E. 5.6 S. 78; 126 V 390 E. 6 S. 392; vgl. auch
PIERRE TSCHANNEN, Gleichheit im Unrecht: Gerichtsstrafe im Grundrechtskleid,
ZBI 112/2011 S. 57 ff.). Als Grundlage für einen Anspruch auf Gleichbehandlung
im Unrecht kommt neben einer rechtswidrigen Bewilligungspraxis auch eine
systematisch unterlassene Rechtsanwendung in Betracht (Urteil 1C_398/2011 vom
7. März 2012 E. 3.9).

6.4. Die Vorinstanz hat die Rüge betreffend die Zulassung von 17 jüdischen und
christlichen Kindergärten - mit Ausnahme eines vom Beschwerdeführer
eingereichten Konzepts eines jüdischen Kindergartens (jüdischer Kindergarten
"C.________") - nicht näher abgeklärt. Stattdessen hielt das Verwaltungsgericht
fest, dass die zuständige Behörde den vorliegend streitigen Fall nunmehr zum
Anlass genommen habe, auch die anderen Privatschulkonzepte mit religiöser
Ausrichtung einer systematischen Überprüfung auf Vereinbarkeit mit § 68 VSG zu
unterziehen. Die kantonale Behörde bekräftigt dies in der Vernehmlassung an das
Bundesgericht und äussert sich zum Stand des Verfahrens. Insofern zeigt sich
die erforderliche Bereitschaft der kantonalen Behörde, eine bislang allenfalls
abweichende Bewilligungspraxis zu korrigieren (vgl. BGE 114 Ib 238 E. 4c S.
240). Gewichtige öffentliche Interessen, die der Durchsetzung der
Gleichbehandlung entgegenstehen würden (vgl. BGE 99 Ib 377 E. 5c S. 384 f.),
ergeben sich vorliegend nicht. Dass nicht alle Privatschulen exakt gleichzeitig
im Rahmen des vorliegenden Verfahrens überprüft werden können, verstösst nicht
gegen das Gleichbehandlungsgebot (vgl. BGE 113 Ib 327 E. 2b S. 331).

7.
Nach dem Gesagten ist die Beschwerde unbegründet und im Sinne der Erwägungen
abzuweisen. Solange die kantonalen Behörden die Bewilligungsgesuche anderer
Privatschulkonzepte ablehnen, die das vom Kanton definierte, zulässige Mass der
religiösen Schwerpunktsetzung überschreiten, oder allenfalls zu Unrecht
erteilte Bewilligungen entziehen, stellt die Bewilligungsverweigerung keine
willkürliche Auslegung des kantonalen Rechts und auch keine anderweitige
Verfassungsverletzung dar. Bei diesem Verfahrensausgang sind dem
Beschwerdeführer die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens aufzuerlegen
(Art. 66 Abs. 1 BGG). Parteientschädigungen sind keine geschuldet (Art. 68
BGG).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. 
Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. 
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, der Bildungsdirektion und dem
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 18. Oktober 2016

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Seiler

Der Gerichtsschreiber: Fellmann

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