Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.1024/2015
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

[8frIR2ALAGK1]                 
{T 0/2}
                               
6B_1024/2015, 6B_1033/2015

Urteil vom 14. März 2016

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Bundesrichter Oberholzer, Rüedi,
Gerichtsschreiber Boog.

Verfahrensbeteiligte
6B_1024/2015
X.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Max Birkenmaier,
Beschwerdeführer 1,

und

6B_1033/2015
Y.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Valentin Landmann,
Beschwerdeführer 2,

gegen

1. Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich,
2. A.________,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Mehrfacher Amtsmissbrauch, Willkür,

Beschwerden gegen die Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II.
Strafkammer, vom 16. Juni 2015.

Sachverhalt:

A.

A.a. Die Polizeibeamten der Stadtpolizei C.________ X.________ und Y.________
wurden am 24. Juni 2011, ca. 15.40 Uhr, wegen eines Nachbarschaftsstreits zum
Schrebergartengelände an der B.________-Strasse in C.________ gerufen.
Hintergrund des Einsatzes bildete eine Streitigkeit zwischen A.________ (geb.
1967) und dem Ehepaar D.F.________ und E.F.________ (geb. 1931 bzw. 1934), bei
welcher sich A.________ wegen der ihn störenden Rauchentwicklung mit einer
Giesskanne zum Schrebergarten seiner betagten Nachbarn begeben hatte und das
Feuer in ihrem Kamin löschen wollte. Nachdem sich aus dem Streit eine
handgreifliche Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten entwickelt hatte,
avisierte eine weitere Nachbarin die beiden, sich zufälligerweise in einem nahe
gelegenen Café aufhaltenden Polizeibeamten.

A.b. Die Anklageschrift wirft X.________ und Y.________ gestützt auf eine von
A.________ am 22. September 2011 eingereichte Strafanzeige vor, sie hätten
diesen unter Anwendung tätlicher Gewalt während rund 10 Minuten in seinem
Gartenhäuschen festgehalten, wobei sie ihn mehrfach genötigt, ihm den Schlüssel
sowie das Mobiltelefon weggenommen sowie ihn später vom Ort vertrieben hätten.
Im Einzelnen hätten die Polizeibeamten A.________ nach einer Personenkontrolle
angewiesen, sein Gartenhäuschen zu öffnen, um eine Hausdurchsuchung durchführen
zu können. Alsdann hätten sie die Eingangstüre des Häuschens verriegelt und
A.________ in drei Serien abwechslungsweise insgesamt je 9 bis 12 mal mit der
flachen Hand wuchtig ins Gesicht bzw. gegen den Kopf geschlagen. Dazwischen
soll Y.________ A.________ zu Fall gebracht und heftig in dessen Oberbauch
getreten haben. Zudem habe jener A.________ derart heftig gegen die Brust
gestossen, dass er gegen das Sofa geflogen und mit dem Kopf gegen die
Seitenlehne geprallt sei. Darüber hinaus hätten die Polizisten nach der ersten
Serie von Ohrfeigen den Arm von A.________ auf dem Tisch fixiert, worauf ihm
von Y.________ sein linker Zeigefinger stark nach oben gebogen und er
aufgefordert worden sei, sein angebliches Versteck von Hanfkraut preiszugeben.
Ferner hätten sie ihn genötigt, der Liegenschaftsverwaltung schriftlich
mitzuteilen, er werde sich an diesem Ort nie mehr blicken lassen. Nach den
Übergriffen hätten die Polizeibeamten A.________ ultimativ und unflätig
aufgefordert, zu "verreisen" und nie mehr zurückzukehren. Schliesslich seien
X.________ und Y.________ einige Zeit später zum Schrebergarten von A.________
zurückgekehrt und hätten in dessen Abwesenheit und ohne Berechtigung das
umfriedete Grundstück nochmals betreten.

A.c. X.________ und Y.________ bestreiten den Sachverhalt. Sie machen geltend,
sie hätten lediglich mit den Nachbarn gesprochen und den angetrunkenen
A.________ an beiden Armen vom Sitzplatz vor seinem Häuschen zur Überprüfung
seiner Personalien zum nahe geparkten Polizeiauto geführt. Zu weiteren
Körperkontakten sei es nicht gekommen und das Gartenhaus hätten sie nicht
betreten. Nach einiger Zeit seien sie noch einmal auf das Gelände
zurückgekehrt, um nachzusehen, ob alles in Ordnung sei, wobei A.________ nicht
mehr vor Ort gewesen sei.

B.
Das Bezirksgericht Dietikon erklärte X.________ und Y.________ mit Urteilen vom
12. Dezember 2013des mehrfachen Amtsmissbrauchs, der Freiheitsberaubung, der
mehrfachen Nötigung im Sinne von Art. 181 StGB sowie des Versuchs dazu, der
einfachen Körperverletzung, des Hausfriedensbruchs sowie des mehrfachen
geringfügigen Vermögensdelikts (Sachentziehung) schuldig und verurteilte sie je
zu einer Freiheitsstrafe von 16 Monaten, mit bedingtem Strafvollzug bei einer
Probezeit von 2 Jahren, sowie zu einer Busse von Fr. 500.-, im Falle der
Nichtbezahlung umwandelbar in eine Ersatzfreiheitsstrafe von 5 Tagen. Auf die
Zivilansprüche von A.________ (Schadenersatz und Genugtuung von je Fr. 4 Mio.)
trat es nicht ein.
Gegen diesen Entscheid erhoben die Beurteilten sowie A.________ Berufung. Das
Obergericht des Kant ons Zürich erklärte X.________ und Y.________ am 16. Juni
2015 des mehrfachen Amtsmissbrauchs, der einfachen Körperverletzung sowie des
Hausfriedensbruchs schuldig und verurteilte sie je zu einer Geldstrafe von 270
Tagessätzen zu Fr. 130.-- (Y.________) bzw. Fr. 60.-- (X.________), mit
bedingtem Strafvollzug unter Auferlegung einer Probezeit von 2 Jahren. In den
übrigen Anklagepunkten sprach es sie frei. Auf die Zivilansprüche von
A.________ (Schadenersatz von Fr. 901.25 und Genugtuung von Fr. 6'000.--) trat
es nicht ein.

C.
Gegen diesen Entscheid führen X.________ und Y.________ Beschwerde in
Strafsachen je mit dem Antrag, die Ziffern 1 bis 8 des angefochtenen Urteils
seien aufzuheben und sie seien von Schuld und Strafe freizusprechen. Y.________
beantragt eventualiter, die Sache sei zur Vornahme der beantragten
Beweisergänzungen und zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen.
Auf eine von A.________erhobene Beschwerde in Strafsachen trat das
Bundesgericht mit Urteil vom 17. November 2015 nicht ein.

D.
Das Obergericht und die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich haben auf
Stellungnahme verzichtet. A.________ beantragt in seinen Vernehmlassungen
sinngemäss die Abweisung der Beschwerden. Ferner ersucht er um Bewilligung der
unentgeltlichen Rechtspflege. Die Eingaben wurden X.________ und Y.________ zur
Kenntnisnahme zugestellt.

Erwägungen:

1.
Das Bundesgericht vereinigt mehrere Verfahren, wenn sie in einem engen
sachlichen Zusammenhang stehen, namentlich, wenn sie auf einem im Wesentlichen
gleichartigen tatsächlichen und rechtlichen Grund beruhen und wenn sie gleiche
Parteien sowie ähnliche oder gleiche Rechtsfragen betreffen (vgl. Art. 71 BGG
i.V.m. Art. 24 Abs. 2 lit. b BZP; BGE 133 IV 215 E. 1; 126 V 283 E. 1; 113 Ia
390 E. 1). Diese Voraussetzungen sind im vorliegenden Fall erfüllt. Es
rechtfertigt sich daher, die Verfahren zu vereinigen und die Beschwerden in
einem einzigen Entscheid zu beurteilen (vgl. auch Beschwerde 2 S. 10).

2.

2.1. Gemäss der Anklageschrift erlitt der Beschwerdegegner folgende
Verletzungen:
Schwellung und Druckdolenz zweiter Finger über Mittelgelenk, linke Hand;
Bluterguss ca. 4 cm Durchmesser Unterarm links;
Schürfwunde Ellenbogen links;
Schürfwunde Ellenbogen rechts;
hufeisenförmiger Bluterguss Höhe Magen zwischen den Rippenbogen mit Schmerzen
auf Berührung und Druck;
Bluterguss Rippenbogen links ca. 5 cm im Durchmesser;
Bluterguss mit Schürfwunde über der rechten Kniescheibe;
Bluterguss am Oberschenkel hinten rechts;
Bluterguss Jochbein links;
Schürfwunde klein über Kreuzbein und Brustwirbelsäule;
aktivierte Schmerzen in der Halswirbelsäule mit Schmerzen bei Beugung und
Streckung und Drehbewegungen und Kopfschmerzen (Anklageschriften S. 3 f.).

2.2. Die Vorinstanz stellt in tatsächlicher Hinsicht zunächst fest, beim
Zusammentreffen der Beschwerdeführer mit dem Beschwerdegegner habe es sich
nicht um mehr als einen reinen Routine-Einsatz der Polizei gehandelt. Dabei
seien die Beschwerdeführer vom Beschwerdegegner heftig beschimpft worden.
Dieser habe sich zuerst auch geweigert, zwecks Personenkontrolle zum
Polizeifahrzeug zu gehen, so dass er von den Beschwerdeführern an den Armen
habe dorthin geführt werden müssen. In der Folge sei dem Beschwerdegegner wegen
nicht korrekter Meldeverhältnisse eine Busse von Fr. 70.-- ausgestellt worden.
Deren sofortige Begleichung hätten die Beschwerdeführer schriftlich quittiert.
Zudem hätten sie den Beschwerdegegner nach ihren Aussagen "in den Senkel
gestellt", damit er gegenüber den Nachbarn Ruhe gebe. Unbestritten sei auch,
dass die Beschwerdeführer nach einiger Zeit nochmals auf das Grundstück
zurückgekehrt seien, um nachzuschauen, ob nun alles in Ordnung sei
(angefochtenes Urteil S. 14 f.).

2.3. Die Vorinstanz erachtete die Glaubwürdigkeit des Beschwerdegegners
angesichts seiner zu Tage getretenen Übertreibungs- und
Dramatisierungstendenzen als erheblich eingeschränkt. Sie verweist hiefür zum
Einen auf die offensichtliche, in verschiedenen Aussagen eindrücklich
manifestierte Abneigung des Beschwerdegegners gegen die Polizei im Allgemeinen
und gegen die Beschwerdeführer im Besonderen (angefochtenes Urteil S. 13
Untersuchungsakten act. 6/2 S. 2 und 18/3 ["Schicken sie mir nur eine Knarre
und ich lege die beiden um"]), zum Andern auf den in den IV-Akten des
Beschwerdegegners festgehaltenen Verdacht auf eine "anhaltend wahnhafte Störung
F22.8" ("Querulanten-Wahn"). Die Vorinstanz hält jedoch fest, die Aussagen des
Beschwerdegegners könnten trotz dieser negativeren Einschätzung der
Glaubwürdigkeit nicht von vornherein als gänzlich unglaubhaft eingestuft
werden. Auf der anderen Seite könne ihm aber auch nicht einfach alles geglaubt
werden. Es sei vielmehr zu differenzieren, und es sei der Grad der
Überzeugungskraft einer jeden seiner die Beschwerdeführer belastenden Aussagen
davon abhängig zu machen, ob sie bar jeder Objektivierbarkeit im Raum stehe
oder ob sich Beweiselemente finden liessen, welche die Plausibilität und
Kohärenz der konkreten Aussage zu unterstützen vermöchten (angefochtenes Urteil
S. 14).
In Bezug auf die Glaubwürdigkeit der Beschwerdeführer führt die Vorinstanz aus,
es sei nicht verständlich, weshalb diese im ersten Verhör weder die Ausstellung
der Busse noch ihre spätere Rückkehr an den Ort erwähnt, sondern diese Umstände
erst in der zweiten Befragung eingeräumt hätten, als sie beweismässig bereits
erstellt gewesen seien. Angesichts der eher speziellen Vorgänge leitet die
Vorinstanz jedenfalls aus dem Umstand, dass die Beschwerdeführer das Ausstellen
der Busse verschwiegen und dem Beschwerdegegner nur einen verstümmelten
Quittungsbeleg übergeben hätten, ab, sie hätten als Folge ihres Einsatzes im
Schrebergarten von Seiten des Beschwerdegegners etwas zu befürchten gehabt.
Damit gewinne die Sachdarstellung des Beschwerdegegners im Kern an
Überzeugungskraft. Auch wenn dies nicht bedeute, dass dessen Bekundungen mit
Bezug auf jedes einzelne Detail als glaubhaft zu taxieren wären, sei aber
immerhin davon auszugehen, dass der Beschwerdegegner am 24. Juni 2011
anlässlich der Begegnung mit den Beschuldigten Opfer eines - in welcher Art
auch immer - unerlaubten Übergriffs geworden sei (angefochtenes Urteil S. 15
ff.).

2.4. Die Vorinstanz prüft sodann in Bezug auf das vom Hausarzt in seinem
Zeugnis vom 28. Juni 2011 beschriebene Verletzungsbild des Beschwerdegegners,
ob sich als Ursache der festgestellten Verletzungen eine andere Erklärung als
das Zusammentreffen mit den Beschwerdeführern finden lasse. Hinsichtlich des
Bluterguss am Jochbein, der Schürfwunden, der Blutergüsse an beiden Armen, den
Schürfwunden und Hämatomen an den Beinen, am Kreuzbein sowie am Rippenbogen und
der Schmerzen bei der Bewegung der Halswirbelsäule nimmt die Vorinstanz an, es
sei nicht auszuschliessen, dass sie aus der tätlichen Auseinandersetzung im
Rahmen des Nachbarstreits mit dem Ehepaar F.________ stammten bzw. vom
Ergreifen an den Oberarmen durch die Beschwerdeführer anlässlich der Begleitung
zum Polizeifahrzeug herrührten (angefochtenes Urteil S. 17 ff.).
In Bezug auf die einzelnen angeklagten Handlungen nimmt die Vorinstanz an, es
sei nicht erstellt, dass die Beschwerdeführer den Beschwerdegegner in seinem
Gartenhaus festgehalten oder eingesperrt hätten. Im Übrigen habe eine Person
bei einem Kontrollgespräch mit der Polizei ohnehin für kurze Zeit am Ort zu
verharren, und dürfe die Polizei bei einer renitenten oder betrunkenen Person
die Lage vorübergehend entsprechend absichern. Ein unrechtmässiges Festnehmen,
Gefangenhalten oder ein anderes unerlaubtes Entziehen der Bewegungsfreiheit sei
damit noch nicht verbunden. Der Tatbestand der Freiheitsberaubung sei daher im
vorliegenden Fall nicht erfüllt. Ungenügend sei die Beweislage auch
hinsichtlich der Vorwürfe, die Beschwerdeführer hätten dem Beschwerdegegner
abwechslungsweise in drei Serien je neun bis zwölf Ohrfeigen ausgeteilt, und
der Beschwerdeführer 2 habe den Beschwerdegegner mit beiden Händen gegen die
Brust gestossen, so dass er mit dem Kopf gegen die Seitenlehne des Sofas
geprallt sei (angefochtenes Urteil S. 18 ff.). Als nicht nachgewiesen erachtet
die Vorinstanz ferner den Vorwurf, die Beschwerdeführer hätten den
Beschwerdegegner dazu gezwungen, der Liegenschaftsverwaltung schriftlich
mitzuteilen, er werde sich auf dem Schrebergartenareal nicht mehr blicken
lassen. Auch dass er den Hausschlüssel in denselben Briefumschlag habe legen
und diesen frankieren sollen, sei schwer zu glauben. Abgesehen von den Aussagen
des Beschwerdegegners gebe es für diese angeblichen nötigenden Handlungen
keinerlei Anhaltspunkte. Gleiches gelte für die von diesem behauptete, als
mehrfache geringfügige Sachentziehung angeklagte Wegnahme des Couverts mit dem
Schlüssel sowie seines Mobiltelefons. Schliesslich erachtet die Vorinstanz die
Darstellung des Beschwerdegegners, wonach die Beschwerdeführer ihn in angeblich
nötigender Weise zum "Verreisen" aufgefordert und ihn anschliessend mit dem
Polizeifahrzeug ein Stück weit verfolgt hätten, als klar aufgebauscht
(angefochtenes Urteil S. 23 f.).

2.5. Hinsichtlich des hufeisenförmigen Hämatoms auf Magenhöhe sowie des
verstauchten linken Zeigefingers kommt die Vorinstanz demgegenüber zum Schluss,
beide Verletzungen könnten von ihrer Art her nicht auf den vorangegangenen
Nachbarschaftsstreit zurückgeführt werden, und es lasse sich für diese auch
keine andere andere Erklärung als das Zusammentreffen mit den Beschwerdeführern
finden. Der Hausarzt des Beschwerdegegners habe noch vier Tage nach dem Vorfall
eine Schwellung und eine Druckdolenz am Finger bzw. eine Verstauchung und
ebenso ein hufeisenförmiges, einem Schuhabsatz entsprechendes Hämatom in der
Magengegend festgestellt. Diese ärztlichen Befunde stützten, auch wenn sie sehr
kurz gehalten seien und keine bildlichen Wiedergaben enthielten, die
Darstellung des Beschwerdegegners. Der Hausarzt habe auch als Zeuge in der
Berufungsverhandlung nach Konfrontation mit dem von den Beschwerdeführern
eingereichten Privatgutachten an seinem Standpunkt festgehalten. Die Vorinstanz
stützt sich in diesem Punkt weiter auf die Aussagen des Zeugen G.________, der
am Tag nach dem Vorfall beim Beschwerdegegner vorbeigegangen sei und dessen
Verletzungen gesehen habe. Sie gelangt daher zum Schluss, dass das Hämatom auf
dem Oberbauch des Beschwerdegegners von einem Fusstritt des Beschwerdeführers 2
und die Schwellung am linken Zeigefinger von dessen Zurückbiegen durch die
Beschwerdeführer herrührten. Die beiden Verletzungen liessen sich nicht anders
erklären, als dass sie dem Beschwerdegegner, wie dieser von Anfang an konstant
erklärt habe, von den Beschwerdeführern zugefügt worden seien. Bei dieser
Beweislage seien die Anklagevorwürfe des Fingerbeugens und des Fusstritts in
den Bauch rechtsgenügend erstellt (angefochtenes Urteil S. 18, 20 ff.).

2.6. Die Vorinstanz nimmt in rechtlicher Hinsicht an, die mutwillige
Verstauchung des linken Zeigefingers des Beschwerdegegners mit der Folge
mehrtägiger Schwellung und Druckdolenz sowie der hufeisenförmige und längere
Zeit sichtbare Bluterguss als Folge eines Fusstritts in die Magengrube, seien
als einfache Körperverletzung zu qualifizieren. Gestützt auf die diesbezüglich
glaubhaften Aussagen des Beschwerdegegners sei sodann davon auszugehen, dass
die schmerzhafte Beugung des Zeigefingers erfolgt sei, um ihn zur Preisgabe
eines allfälligen Hanfversteckes zu bewegen. Da die Beschwerdeführer dabei
nicht zum Ziel gekommen seien, hätten sie sich des Nötigungsversuchs schuldig
gemacht. Aufgrund des Umstands, dass die Beschwerdeführer bei den Übergriffen
als Polizisten im Dienst gehandelt hätten, komme zusätzlich der Strafbestand
des Amtsmissbrauchs gemäss Art. 312 StGB zur Anwendung (angefochtenes Urteil S.
25 ff.).

3.

3.1. Der Beschwerdeführer 1 rügt eine Verletzung seines Anspruchs auf
rechtliches Gehör und des Anklagegrundsatzes. Die Anklageschrift führe nicht
aus, unter welchen Umständen und durch welche Handlungen er dem
Beschwerdegegner die Verletzung an der linken Hand beigebracht haben soll.
Lediglich den Angaben des Beschwerdegegners in der Strafanzeige könne entnommen
werden, dass dessen Hand nach gemeinsamer Absprache der beiden Beschwerdeführer
fixiert und der Zeigefinger der linken Hand zurückgebogen worden sein soll, um
die Preisgabe eines angeblichen Hanfverstecks zu erzwingen. Aus der
Anklageschrift werde nicht klar, ob die Staatsanwaltschaft der
Sachverhaltsdarstellung des Beschwerdegegners folge oder davon ausgehe, dass
die Verletzung im Rahmen einer körperlichen Auseinandersetzung entstanden sei
(Beschwerde S. 5). Abgesehen davon sei lediglich erstellt, dass der Hausarzt
des Beschwerdegegners vier Tage nach dem Vorfall eine Schwellung und
Druckdolenz des linken Zeigefingers diagnostiziert habe. Weitere Beweise für
die Darstellung des Beschwerdegegners gebe es nicht. In diesem Zusammenhang
rügt der Beschwerdeführer 1, die Vorinstanz habe sich mit seinen Argumenten,
namentlich mit der Stellungnahme des Privatgutachters, wonach die durch den
Beschwerdegegner beschriebene Gewaltanwendung sich nicht mit dem
Verletzungsbild in Einklang bringen lasse, nicht auseinandergesetzt. Auffällig
sei zudem, dass der Beschwerdegegner in der Berufungsverhandlung die
Vorgehensweise der Beschwerdeführer abweichend von seinen früheren
Darstellungen geschildert habe, was offenbar in Kenntnis des Privatgutachtens
erfolgt sei und ein klares Lügensignal darstelle. Soweit die Vorinstanz den
Sachverhalt trotz divergierender ärztlicher Meinungsäusserungen als erstellt
erachte, verfalle sie in Willkür. Hätte die Vorinstanz Zweifel an den Aussagen
des Privatgutachters gehegt, hätte sie zwingend ein unabhängiges
Gerichtsgutachten einholen müssen (Beschwerde 1 S. 5 ff.).
In Bezug auf die Verletzung im Oberbauch bringt der Beschwerdeführer 1 vor, aus
dem Privatgutachten ergebe sich, dass im Falle eines Tritts gegen den
Oberkörper kein Hämatom entstehen könne, welches die Form eines Schuhabsatzes
aufweise. Die divergierenden Darstellungen hätten die Vorinstanz dazu
veranlassen müssen, ein gerichtsmedizinisches Gutachten einzuholen. Darüber
hinaus habe sich die Vorinstanz in diesem Punkt zu Unrecht auf die Aussagen des
Zeugen G.________ abgestützt. Dabei habe sie übersehen, dass der Zeuge Meier
erstmals 3 Jahre nach dem Vorfall und wenige Tage vor der Berufungsverhandlung
vom Beschwerdegegner als Zeuge angerufen worden sei, wobei dieser sich in
Anwesenheit der damaligen Vertreterin des Beschwerdegegners schriftlich
festgelegt habe. Auch mit diesem Einwand habe sich die Vorinstanz nicht
auseinandergesetzt. Dass die Vorinstanz einen guten Eindruck von G.________
gehabt habe, genüge nicht, um sich massgeblich auf dessen Angaben abzustützen.
Zudem falle auf, dass der Zeuge H.________ in zeitlicher Nähe zum Vorfall mit
keinem Wort erwähnt habe, dass er mit G.________ gesprochen und diesem
aufgetragen habe, nach dem Beschwerdegegner im Gartenhäuschen zu schauen und
sich nach seinem Befinden zu erkundigen (Beschwerde 1 S. 9 ff.).

3.2. Der Beschwerdeführer 2 rügt eine offensichtlich unrichtige Feststellung
des Sachverhalts und eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör,
wobei er sich im Wesentlichen den Ausführungen des Beschwerdeführers 1
anschliesst (Beschwerde 2 S. 10, 21). Ergänzend wendet er sich gegen die
Annahme der Vorinstanz, er und der Beschwerdeführer 1 hätten die Quittung für
das vom Beschwerdegegner bezahlte Bussendepositum absichtlich verstümmelt und
diesem lediglich diejenigen Teile ausgehändigt, welche ihre Identifizierung
verunmöglicht hätten. Der Beschwerdegegner habe die Busse in seiner
Strafanzeige nicht erwähnt. Er habe bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft
zu dieser ebenso widersprüchliche wie lückenhafte Angaben gemacht, und die von
ihm eingereichten Fragmente der Quittung liessen sich mit keiner seiner
Schilderungen (Zerknüllen oder Falten, Abreissen, Wiederauffalten etc.) in
Übereinstimmung bringen. Zudem sei unerklärlich, wieso der Beschwerdegegner den
Rest eines Dokuments, von dem ein Stück weggerissen worden sein soll, in zwei
Teilen eingereicht habe. Soweit die Vorinstanz zum Schluss gelange, er und der
Beschwerdeführer 1 hätten die Quittung absichtlich verstümmelt, habe sie nicht
beachtet, dass der Beschwerdegegner stets den "langen" Polizisten beschuldigt
habe, den Teil mit seiner Unterschrift abgerissen und den Rest zerknüllt auf
den Boden geworfen zu haben. Damit könne nur der Beschwerdeführer 1 gemeint
gewesen sein, der die Quittung nachweislich nicht unterzeichnet habe. Die
Vorinstanz könne sich für ihre Annahme zur Rollenverteilung somit nicht einmal
auf die Aussagen des Beschwerdegegners stützen. Im Weiteren verfalle die
Vorinstanz auch insofern in Willkür, als sie annehme, er und sein Dienstkollege
hätten einen Eintrag ins Journal gezielt unterlassen, um zu verhindern, dass
der Einsatz aktenkundig würde. Zur Zeit des Vorfalls hätten nicht sämtliche
Einsätze im Journal vermerkt werden müssen. Ein Eintrag habe in gewissem Masse
im Ermessen des betreffenden Polizisten gestanden. Er und sein Dienstkollege
hätten den Vorfall als zu wenig bedeutsam eingestuft, um ihn im Journal zu
vermerken. In jedem Fall habe keine ausdrückliche Pflicht zu einer Eintragung
bestanden. Es könne ihm und dem Beschwerdeführer 1 somit keine
Pflichtverletzung vorgeworfen werden. Im Übrigen hätte der fragliche Einsatz
auch ohne Journaleintrag leicht dem betreffenden Streifenteam zugeordnet werden
können. Das Unterlassen eines Eintrags sei jedenfalls nicht geeignet gewesen,
den Einsatz geheim zu halten. Schliesslich hätten er und sein Dienstkollege den
Nachbarn auf dem Schrebergartenareal explizit empfohlen, die Gartenverwaltung
zu informieren und Strafanzeige gegen den Beschwerdegegner einzureichen, was
diese auch getan hätten. Auch dies spreche gegen die Absicht der Verheimlichung
(Beschwerde 2 S. 14 ff.).
Der Beschwerdeführer 2 rügt weiter Willkür in Bezug auf Feststellung der
Vorinstanz, die hufeisenförmige Verletzung im Bereich des Oberbauchs/
Brustkorbes des Beschwerdegegners lasse sich plausibel nur mit einem Fusstritt
gegen den Bauch erklären. Der Beschwerdegegner habe bis zur Befragung durch die
Vorinstanz keine auswertbare Beschreibung der Verletzung abgeben können. Die
Aussagen des Zeugen H.________, welcher die Verletzung noch am selben Abend
gesehen haben solle, seien unbrauchbar. Das Attest des Hausarztes des
Beschwerdegegners sei unbestimmt. Die eingereichten forensisch-medizinischen
Privatgutachten hätten die Abklärungen durch den Hausarzt als völlig
unzureichend beurteilt. Die Vorinstanz habe sich weder mit allgemeinen
medizinischen Erkenntnissen, namentlich zu den diversen Formen von Spuren
stumpfer Gewalt und deren Aussagekraft, noch mit den fallspezifischen
Erhebungsdaten auseinandergesetzt. Zudem habe sie ausser Acht gelassen, dass
das Format des vom Hausarzt auf der vorgegebenen Skizze eines männlichen Torsos
eingezeichneten und beschriebenen Hufeisens den Absatz eines Polizeistiefels
der vom Beschwerdeführer 2 getragenen Grösse ausschliesse (Beschwerde 2 S. 16
ff.).

4.

4.1. Nach dem aus Art. 29 Abs. 2 und Art. 32 Abs. 2 BV sowie aus Art. 6 Ziff. 1
und Ziff. 3 lit. a und b EMRK abgeleiteten und nunmehr in Art. 9 Abs. 1 StPO
festgeschriebenen Anklagegrundsatz bestimmt die Anklageschrift den Gegenstand
des Gerichtsverfahrens (Umgrenzungsfunktion). Die Anklage hat die der
beschuldigten Person zur Last gelegten Delikte in ihrem Sachverhalt so präzise
zu umschreiben, dass die Vorwürfe in objektiver und subjektiver Hinsicht
genügend konkretisiert sind (vgl. Art. 325 Abs. 1 lit. f StPO). Zugleich
bezweckt das Anklageprinzip den Schutz der Verteidigungsrechte der
angeschuldigten Person und garantiert den Anspruch auf rechtliches Gehör
(Informationsfunktion; BGE 133 IV 235 E. 6.2 f.; 126 I 19 E. 2a, je mit
Hinweisen). Die Anklageschrift ist nicht Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck
der Umgrenzung des Prozessgegenstandes und der Information des Angeklagten,
damit dieser die Möglichkeit hat, sich zu verteidigen (Urteil des
Bundesgerichts 6B_1011/2014 vom 16. März 2015 E. 1.5.3 mit Hinweis)

4.2. Die Anklageschrift führt zum Anklagepunkt der einfachen Körperverletzung
aus, die Beschwerdeführer hätten den Beschwerdegegner auf verschiedene Art und
Weise misshandelt. Dabei führt sie namentlich die serienmässig verabreichten
Schläge ins Gesicht, den Fusstritt in den Oberbauch und den heftigen Stoss
gegen die Brust des Beschwerdegegners, welcher diesen auf das Sofa schleuderte,
wo er mit dem Kopf heftig gegen die Seitenlehne stiess. In Bezug auf die
Fingerverletzung verweist die Anklageschrift auf das unter Ziff. 3 geschilderte
Vorgehen der Beschwerdeführer. Unter dieser Ziffer umschreibt die
Anklageschrift unter dem Titel "Nötigung", dass der Beschwerdeführer 2 nach
einer ersten Serie von Ohrfeigen dem Beschwerdegegner mit der rechten Hand von
hinten gegen den Kopf gegriffen habe, worauf er diesen auf eine Tischplatte
gedrückt habe. Alsdann habe er mit seiner linken Hand den linken Arm des
Beschwerdegegners ergriffen und diesen auf der Tischplatte ausgestreckt, worauf
der Beschwerdeführer 1 die Fixierung des ausgestreckten Fingers übernommen
habe. In der Folge habe der Beschwerdeführer 2 den linken Zeigefinger des
Beschwerdegegners ergriffen, worauf er diesen stark nach oben gebeugt und dabei
aufgefordert habe, sein angebliches Versteck von Hanfkraut preiszugeben
(Anklageschriften je S. 3 f.).

4.3. Es trifft zu, dass die Anklageschrift unter dem Titel "einfache
Körperverletzung" die vom Beschwerdegegner erlittene Verletzung am Mittelgelenk
des linken Zeigfingers nicht näher umschreibt. Indes verweist sie in diesem
Zusammenhang auf die Schilderung der Nötigungshandlung. Darin wird die
Vorgehensweise beider Beschwerdeführer hinreichend deutlich umschrieben. Der
Vorhalt erfüllt die Anforderungen des Anklageprinzips ohne weiteres. Der
Anklagevorwurf ist konkret umschrieben und für die Beschwerdeführer war
genügend erkennbar, was ihnen im Einzelnen angelastet wurde, so dass sie ohne
weiteres in der Lage waren, ihre Verteidigungsrechte angemessen auszuüben. Es
wird aus der Anklageschrift auch hinreichend deutlich, dass die Anklage das
Verhalten beiden Tätern gleichermassen als Mittäter zurechnet. Dass der
Sachverhalt im Zusammenhang mit der angeklagten Nötigung geschildert wird,
schadet nicht, zumal bei der Umschreibung der einfachen Körperverletzung auf
diese Ziffer der Anklageschrift verwiesen wird (vgl. Urteil 6B_492/2012 vom 22.
Februar 2013 E. 4.4). Eine Verletzung des Anklageprinzips ist nicht
ersichtlich.

5.

5.1. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die
Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Sachverhaltsfeststellung
der Vorinstanz kann gemäss Art. 97 Abs. 1 BGG vor Bundesgericht nur gerügt
werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung
im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den
Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann. Offensichtlich unrichtig ist die
Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willkürlich ist (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3 S. 5;
134 IV 36 E. 1.4.1 S. 39). Den kantonalen Instanzen steht bei der
Beweiswürdigung ein weiter Spielraum des Ermessens zu. Willkür liegt nur vor,
wenn der angefochtene Entscheid auf einer schlechterdings unhaltbaren
Beweiswürdigung beruht, d.h. wenn die Behörde in ihrem Entscheid von Tatsachen
ausgeht, die mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen oder
auf einem offenkundigen Fehler beruhen (BGE 138 I 138 E. 7.1 und 305 E. 4.3;
138 V 74 E. 7; je mit Hinweisen).

5.2. Die Vorinstanz gelangt zum Ergebnis, der Vorwurf des Beschwerdegegners, er
sei Opfer eines unerlaubten Übergriffs seitens der Beschwerdeführer geworden,
sei - wenn auch nicht im vollen Umfang der Anklage - nachgewiesen. Sie
schliesst dies aus dem Umstand, dass auf der vom Beschwerdegegner zu den Akten
gegebenen Bussenquittung die Unterschrift des Beschwerdeführers 2 und die
Belegnummer abgetrennt waren. Im Einzelnen führt die Vorinstanz in diesem
Zusammenhang aus, auf dem Durchschlag aus dem entsprechenden Quittungsbüchlein
des Beschwerdeführers 2 sei - anders als auf dem Original der Bussenquittung
(Untersuchungsakten act. 113/1; vgl. auch act. 8) - dessen Unterschrift gut
lesbar, so dass sein Name klar feststellbar sei. Angesichts des Umstands, dass
der Beschwerdegegner die Namen der Polizisten anfangs nicht gekannt und sich
nach dem Vorfall über ein halbes Jahr um die Eruierung der Identität der
Polizisten bemüht habe, sei auszuschliessen, dass er selber die Unterschrift
und die Belegnummer von der Originalquittung abgetrennt habe. Somit müssten es
die Beschwerdeführer gewesen sein, die den Quittungsbeleg verstümmelt hätten.
Der Beschwerdeführer 2 habe also die Bezahlung der Busse quittiert und den
entsprechenden Durchschlag vorerst in seinem Quittungsbüchlein belassen. Er
habe aber offenbar nicht gewollt, dass der Beschwerdegegner aufgrund des ihm
überlassenen Originals der Quittung seine Identität zurückverfolgen könne. Dies
zeige klar, dass er - und damit auch sein den Vorgang absichernder Kollege -
als Folge ihres Einsatzes im Schrebergarten etwas von Seiten des
Beschwerdegegners zu befürchten gehabt hätten. Damit sei ihre Sachdarstellung,
wonach der Polizeieinsatz vom 24. Juni 2011 ordnungsgemäss und ohne besondere
Vorkommnisse abgelaufen sei, widerlegt. Die Verheimlichungstaktik der
Beschwerdeführer im Zusammenhang mit der Ausstellung und Quittierung der Busse
und ihr tunliches Vermeiden eines Eintrags des Einsatzes im Polizeijournal
liessen sich nicht anders erklären (angefochtenes Urteil S. 16 f.).

5.3. Der Beschwerdeführer 2 macht in diesem Zusammenhang geltend, er habe die
Quittung für die Busse ordnungsgemäss ausgefüllt und den einkassierten Betrag
samt den beiden im Bussenblock verbliebenen Durchschlägen vorschriftsgemäss der
Kasse/Verwaltung abgegeben. Damit wären die Personalien des Ausstellers bei
Vorlage auch der fragmentarischen Quittung mühelos feststellbar gewesen. Zudem
habe er den Einsatz in seinem schwarzen Notizbuch eingetragen, welches den
Polizeibeamten als Gedächtnisstütze diene und für welches eine 10-jährige
Aufbewahrungspflicht gelte. Ihm und seinem Dienstkollegen sei als altgediente
Polizeibeamte das Prozedere rund um die Einkassierung von Bussen bestens
bekannt gewesen. Sie hätten daher auch gewusst, dass die Einbehaltung des
Quittungsoriginals nicht geeignet gewesen sei, ihre Identifizierung zu
behindern. Wenn sie den Vorfall tatsächlich hätten vertuschen wollen, hätten
sie auf die Ausstellung einer Busse ganz verzichten müssen (Beschwerde 2 S. 10
ff.; vgl. auch Beschwerde 1 S. 14 f.).

5.4.

5.4.1. Der Schluss der Vorinstanz von der durch den Beschwerdegegner
eingereichten verstümmelten Originalquittung auf die Verheimlichung eines
unerlaubten körperlichen Übergriffs durch die Beschwerdeführer ist mit
sachlichen Gründen nicht haltbar. Zunächst ist schon unerfindlich, weshalb nur
die Beschwerdeführer als Urheber der Verstümmelung in Frage kommen sollten. Die
Vorinstanz schliesst dies daraus, dass die Beschwerdeführer ihre
Identifizierung hätten behindern wollen. Damit setzt die Vorinstanz als
erstellt voraus, was erst zu beweisen wäre. Wie die Beschwerdeführer zutreffend
vorbringen, wären ihre Personalien ohne Weiteres auch auf anderem Wege
eruierbar gewesen (Beschwerde 2 S. 12). Wie die Vorinstanz in diesem
Zusammenhang von einer Verheimlichungstaktik der Beschwerdeführer ausgehen kann
(angefochtenes Urteil S. 17), ist nicht nachvollziehbar. Dasselbe gilt für den
unterlassenen Eintrag des Einsatzes ins Polizeijournal. Angesichts des
Umstands, dass zum damaligen Zeitpunkt nicht vorgeschrieben war, jede
Amtshandlung im Polizeijournal einzutragen, lässt sich daraus, dass die
Beschwerdeführer aufgrund des von ihnen angenommenen Bagatellcharakters des
Einsatzes von einem Eintrag absahen, nicht ableiten, sie hätten "tunlich"
darauf verzichtet, um ihre Identifizierung zu verhindern (angefochtenes Urteil
S. 17). Selbst wenn die Beschwerdeführer als Urheber der Verstümmelung der
Bussenquittung in Frage kämen, liesse sich daraus nicht zwingend ableiten, sie
hätten sich eines unerlaubten Übergriffs auf den Beschwerdegegner schuldig
gemacht und hätten diesen verheimlichen wollen.
Damit ist die Annahme der Vorinstanz, die Sachdarstellung der Beschwerdeführer,
wonach der fragliche Polizeieinsatz ordentlich und ohne besondere Vorkommnisse
abgelaufen sei, sei widerlegt, mit sachlichen Gründen nicht haltbar
(angefochtenes Urteil S. 16 f.). Dementsprechend lässt sich entgegen der
Auffassung der Vorinstanz (angefochtenes Urteil S. 16 unten) auch nicht sagen,
dass die Schilderung des Beschwerdegegners im Kern an Überzeugungskraft
gewinne.

5.4.2. Bei dieser Ausgangslage erweist sich das angefochtene Urteil in Bezug
auf die Schuldsprüche der mehrfachen Amtsmissbrauchs und der einfachen
Körperverletzung als willkürlich. Die Vorinstanz zerlegt die Schilderung des
Polizeieinsatzes durch den Beschwerdegegner in der Strafanzeige, die in die
Anklageschrift übernommen wurde, in einzelne Abschnitte. Sie nimmt an, die
Glaubwürdigkeit des Beschwerdegegners sei zu sehr angeschlagen, als dass
sämtliche Aussagen als glaubhaft eingestuft werden könnten. Sie prüft daher für
jede Phase des Geschehens, ob die Bekundungen des Beschwerdegegners glaubhaft
sind und sich durch andere Beweise stützen lassen. Dabei übersieht sie indes,
dass der Vorfall vom Beschwerdegegner vom ersten Kontakt mit den
Beschwerdeführern bis zu seiner Vertreibung durch diese als einheitliches
Geschehen beschrieben wurde, bei welchem die einzelnen Phasen ohne Unterbruch
aufeinander folgen, eng miteinander verflochten sind und aufeinander basieren.
Soweit seine Darstellung in Bezug auf einzelne Teile als unglaubhaft erscheint,
muss sich dies naturgemäss auch auf die übrigen Teile auswirken, so dass die
Glaubhaftigkeit auch in Bezug auf diese in Frage gestellt ist. Es geht hier
nicht um eine - je nach Standpunkt - dramatisierende oder beschönigende
Schilderung eines im Kern unbestrittenen Geschehens, wie dies etwa bei einer
eskalierten Personenkontrolle der Fall sein könnte. Es fällt in diesem Kontext
schon auf, dass weder der Beschwerdegegner noch die Beschwerdeführer, welche ja
jegliche Unregelmässigkeiten beim Einsatz bestreiten, einen plausiblen Grund
bzw. einen Auslöser für eine Auseinandersetzung nennen können. Der
Beschwerdegegner beschränkte sich im Verfahren denn auch lediglich darauf
anzugeben, die Beschwerdeführer hätten lediglich darauf gewartet, dass er sich
wehren würde, damit sie ihren Taser testen und ihn vollständig zusammenschlagen
könnten (Untersuchungsakten act. 6/1 S. 7; act. 6/2 S. 8). Grund für die
Kontrolle des Beschwerdegegners war offensichtlich die tätliche
Auseinandersetzung des Beschwerdegegners mit seinen betagten Nachbarn und nicht
der Verdacht auf Besitz irgendwelcher Drogen. Auch aus Sicht des
Beschwerdegegners ist sodann völlig unklar, aus welchem Grund die
Beschwerdeführer bei ihrer angeblichen Durchsuchung des Gartenhauses, bei
welcher sie rücksichtslos Gegenstände und Esswaren auf Boden geworfen hätten
und darauf herumgetrampelt seien, damit begonnen haben sollen, ihm
abwechslungsweise und serienmässig ins Gesicht zu schlagen. Nach seiner
Schilderung geschah dies praktisch unvermittelt und ohne jeglichen äusseren
Anlass (vgl. Strafanzeige Untersuchungsakten act. 1 S. 6; act. 6/1 S. 4 und 6
f.; act. 6/2 S. 8 f.). Die Vorinstanz hat denn auch etwa die "dutzendweise"
verabreichten Ohrfeigen allein aufgrund der belastenden Aussagen des
Beschwerdegegners nicht als rechtsgenügend nachgewiesen erachtet (angefochtenes
Urteil S. 19 f.) sowie sie die Schilderung, wie die Beschwerdeführer ihn zum
"Verreisen" aufgefordert hätten, als klar aufgebauscht und als filmreife, wenig
nachvollziehbare Dramatisierung beurteilt (angefochtenes Urteil S. 24). Bei
dieser Sachlage ist nicht haltbar, wenn die Vorinstanz in Bezug auf den
angeblichen Tritt in den Oberbauch und das Zurückbiegen des Zeigfingers zu
einem anderen Ergebnis gelangt. Denn auch in dieser Hinsicht ist ein
nachvollziehbarer Hintergrund für das Verhalten der Beschwerdeführer nicht
ersichtlich. Die Übergriffe, welche zu diesen Verletzungen geführt haben
sollen, bilden keine vom geschilderten Gesamtverhalten der Beschwerdeführer
losgelösten Handlungen, sondern sind darin eingebunden. Wenn die Aussagen des
Beschwerdegegners in Bezug auf die serienmässig verabreichten Ohrfeigen
unglaubhaft sind, ist nicht einzusehen, weshalb dies hinsichtlich des Tritts in
den Bauch und die Verstauchung des Fingers anders sein soll. Dies gilt
namentlich für die als Grund für das Zurückbiegen des Zeigefingers gegebene
Erklärung, die Beschwerdeführer hätten das Preisgeben des Drogenverstecks
erzwingen wollen. In Bezug auf den Vorwurf der Nötigung, der
Liegenschaftsverwaltung schriftlich zu erklären, sich auf dem
Schrebergartenareal nicht mehr blicken zu lassen, nimmt die Vorinstanz an, die
Darstellung des Beschwerdegegners mache von vornherein keinen Sinn
(angefochtenes Urteil S. 23). In Bezug auf die Nötigung zur Preisgabe des
Verstecks von Hanfkraut macht die Vorinstanz in tatsächlicher Hinsicht keine
Ausführungen. Lediglich im Rahmen der rechtlichen Würdigung erwägt sie, es sei
unter Verweis auf die Aussagen des Beschwerdegegners davon auszugehen, dass die
schmerzhafte Beugung des Zeigefingers erfolgt sei, um ihn zur Aufdeckung eines
allfälligen Drogenversteckes zu bewegen (angefochtenes Urteil S. 26). Ihr
Schluss, dass die Darstellung des Beschwerdegegners in Bezug auf die Nötigung
zur Kündigung des Pachtvertrages bereits aus objektiven Gründen als unsinnig
erschien, hätte die Vorinstanz veranlassen müssen, auch die Nötigungshandlung
im Zusammenhang mit dem Zurückbiegen des Fingers kritisch zu hinterfragen.
Dasselbe gilt für den angeblichen heftigen Tritt in den Oberbauch, bei dessen
Schilderung auffällt, dass der Beschwerdegegner lediglich in der
Berufungsverhandlung ausgeführt hat, dass es ihm dabei - für kurze Zeit - den
Atem abgestellt hat (Protokoll der Berufungsverhandlung act. 166 S. 79 f.).
Dass der Beschwerdegegner in dieser Hinsicht in der Untersuchung nichts erwähnt
hat, erstaunt auch deshalb, weil er im Zusammenhang mit den Ohrfeigen von
diversen schweren Folgeschäden berichtet (Kopfschmerzen, Tinnitus, Verlust des
Augenlichts im Umfang eines Drittels; Glaskörperablösung; Untersuchungsakten
act. 6/1 S. 7 [vgl. aber zweitinstanzliches Protokoll act. 166 S. 81];
erstinstanzliches Protokoll S. 15 f., 27 f.).
Dass dem Beschwerdegegner schliesslich von seinem Hausarzt die behaupteten
Verletzungen vier Tage nach dem Vorfall attestiert worden sind, führt für sich
allein zu keinem anderen Ergebnis. Denn es steht nicht in Frage,  ob der
Beschwerdegegner die Verletzungen erlitten hat, sondern  auf welche Weiseer zu
ihnen gekommen ist. Insofern sind sowohl die Ausführungen des Hausarztes als
auch diejenigen der weiteren Zeugen, welche die Verletzungen bestätigten, ohne
Bedeutung, zumal sie in Bezug auf die Entstehung der Verletzungen lediglich die
Darstellung des Beschwerdegegners wiedergeben und aus eigener Wahrnehmung
nichts beitragen konnten. Ebenfalls nicht relevant ist insofern, dass nach der
Auffassung des Hausarztes eine Selbstbeibringung der Verletzungen ausscheidet.
Insgesamt erscheint jedenfalls die vom Beschwerdegegner zur Herkunft der
Verletzungen gelieferte Erklärung als völlig abwegig. Entgegen der Auffassung
der Vorinstanz (angefochtenes Urteil S. 23) lässt sich nicht sagen, es lasse
sich keine andere plausible Erklärung für die Verletzungen finden.
Nur am Rande sei noch darauf hingewiesen, dass die Vorinstanz auch in Bezug auf
die Feststellung, dass der Übergriff sich einzig innerhalb des Gartenhauses des
Beschwerdegegners abgespielt haben könne, da die Nachbarn sonst etwas hätten
sehen oder zumindest hören müssen, was nach ihrer Aussage gerade nicht der Fall
gewesen sei (angefochtenes Urteil S. 18), einem Zirkelschluss erliegt. Denn die
Vorinstanz unterstellt mit dieser Erwägung, dass die Auseinandersetzung
zwischen den Beschwerdeführern und dem Beschwerdegegner tatsächlich
stattgefunden hat. Dies ist indes gerade umstritten. Nach der Darstellung der
Beschwerdeführer haben sie jedenfalls das Häuschen des Beschwerdegegners nicht
betreten. Die Kontrolle habe sich vielmehr im Vorgarten und beim
Polizeifahrzeug abgespielt. Dass die Nachbarn aussagten, nichts gehört zu
haben, trifft zu (Untersuchungsakten act. 6/4 S. 6 f.; act. 6/6 S. 5), doch
besagt dies nicht, dass der Übergriff tatsächlich stattgefunden hat.
Die Beschwerden erweisen sich in diesem Punkt als begründet. Bei diesem
Ergebnis muss auf die Rüge des Beschwerdeführers 1, die Vorinstanz habe in
Bezug auf die Verletzung am Finger zu Unrecht Mittäterschaft angenommen
(Beschwerde 1 S. 13 ff.), sowie auf die Rüge der Verletzung des rechtlichen
Gehörs des Beschwerdeführers 2 wegen Abweisung des Antrags auf diverse
Zeugeneinvernahmen (Beschwerde 2 S. 21 ff.) nicht näher eingegangen werden.

6.

6.1. Die Beschwerdeführer wenden sich ferner in rechtlicher Hinsicht gegen den
Schuldspruch wegen Hausfriedensbruchs. Es sei erstellt, dass sie im Rahmen
ihrer Patrouillentätigkeit im Schrebergartenareal eine Nachkontrolle
durchgeführt hätten. Dabei hätten sie einen Blick in den nicht abgeschlossenen
"Bunker" am Rande des vom Beschwerdegegner gepachteten Grundstücks geworfen.
Der kurze Kontrollgang, welcher in den äusseren Rand des Gartens des
Beschwerdegegners führte, erfülle den Tatbestand des Hausfriedensbruchs aber
nicht. Angesichts der gegebenen Verhältnisse könne nicht unterstellt werden,
dass sie das Areal entgegen dem ausdrücklichen Willen des Beschwerdegegners
betreten hätten, zumal eine Glocke oder eine andere Vorrrichtung, um sich
anzumelden, nicht vorhanden gewesen sei, und sie auch nicht hätten wissen
können, ob der Beschwerdegegner in seinem Gartenhäuschen anwesend gewesen sei.
Es sei namentlich zu bedenken, dass sie beide das Areal zuvor auf den
ausdrücklichen Hilferuf einer Nachbarin betreten hätten und sie nunmehr eine
Nachkontrolle hätten durchführen wollen (Beschwerde 1 S. 16 ff.).

6.2. Die Vorinstanz nimmt an, die Beschwerdeführer hätten etwa eine halbe
Stunde nach dem Weggehen des Beschwerdegegners das von ihm gepachtete,
eingefriedete Grundstück erneut betreten. Mangels Anwesenheit des
Beschwerdegegners hätten sie keine Zutrittserlaubnis gehabt, weshalb sie sich
des Hausfriedensbruchs schuldig gemacht hätten. Es liege kein Fall von § 20 des
kantonalen Polizeigesetzes vor, nach welcher Bestimmung der Polizei das
Betreten privater Grundstücke dann gestattet sei, wenn dies "zur Erfüllung
polizeilicher Aufgaben notwendig" sei. Als polizeiliche Aufgaben wäre
vorliegend nur die Verhinderung oder Aufklärung einer Straftat oder die Abwehr
einer unmittelbar drohenden Gefahr in Betracht gekommen. Dafür habe damals aber
keine dienstliche Notwendigkeit bestanden. Es sei den Beschwerdeführern
lediglich darum gegangen, allenfalls doch noch etwas zu finden, was den
Beschwerdegegner belastet hätte. Bei einer so vagen Veranlassung würden aber
auch Polizisten einen Hausfriedensbruch begehen, was den Beschwerdeführern als
Ordnungshüter zweifellos habe klar gewesen sein müssen (angefochtenes Urteil S.
25 ff.).

6.3. Gemäss Art. 186 StGB macht sich des Hausfriedensbruchs schuldig, wer gegen
den Willen des Berechtigten in ein Haus, in eine Wohnung, in einen
abgeschlossenen Raum eines Hauses oder in einen unmittelbar zu einem Hause
gehörenden umfriedeten Platz, Hof oder Garten oder in einen Werkplatz
unrechtmässig eindringt oder, trotz der Aufforderung eines Berechtigten, sich
zu entfernen, darin verweilt.
Nach § 20 des Polizeigesetzes des Kantons Zürich vom 23. April 2007 (PolG; GS
550.1) darf die Polizei, wenn es zur Erfüllung polizeilicher Aufgaben notwendig
ist, private Grundstücke betreten. Gemäss § 3 Abs. 2 lit. a und c PolG trifft
die Polizei insbesondere Massnahmen zur Verhinderung und Erkennung von
Straftaten und Abwehr von unmittelbar drohenden Gefahren für Menschen, Tiere,
Umwelt und Gegenstände sowie zur Beseitigung entsprechender Störungen.

6.4. Die Vorinstanz unterstellt den Beschwerdeführern, der Grund für das
Betreten des Areals des Beschwerdegegners sei nicht ein Kontrollgang gewesen.
Sie hätten vielmehr, wie schon bei ihrem ersten Erscheinen, Drogen finden
wollen (angefochtenes Urteil S. 26; erstinstanzliches Urteil S. 26). Die
kantonalen Instanzen stützen sich insofern auf Schilderungen des
Beschwerdegegners, welcher die Suche nach Drogen auch als Grund für die
angeblichen Übergriffe anführte. Die gestützt auf die Darstellung des
Beschwerdegegners gezogenen Schlüsse der Vorinstanz sind indes, wie in den
obstehenden Erwägungen ausgeführt, unhaltbar, so dass diese Motivation der
Beschwerdeführer für das Betreten des Grundstücks als Grundlage für den
Schuldspruch wegen Hausfriedensbruchs entfällt. Es ist daher davon auszugehen,
dass die Beschwerdeführer nach ihrer vorgängigen Intervention kontrollieren
wollten, ob sich die Situation entspannt hatte. Mangels Vorrichtung, die ihnen
erlaubt hätte, sich anzumelden, konnten sie dies nur tun, indem sie das Areal
betraten, zumal sie nicht wussten, ob der Beschwerdegegner anwesend war. Dieses
Betreten des Grundstücks ist im Nachgang des zuvor erfolgten Einsatzes von der
Erfüllung polizeilicher Aufgaben im Sinne des kantonalen Polizeigesetzes
umfasst und daher rechtmässig erfolgt (Art. 14 StGB). Der Schuldspruch wegen
Hausfriedensbruchs verletzt daher Bundesrecht.
Die Beschwerden sind auch in diesem Punkt begründet.

7.
Aus diesen Gründen sind die Beschwerden gutzuheissen. Bei diesem Ausgang des
Verfahrens ist der unterliegende Beschwerdegegner grundsätzlich kostenpflichtig
(Art. 66 Abs. 1 BGG). In Anbetracht der gegebenen Umstände ist indes auf die
Erhebung von Kosten zu verzichten. Der Kanton Zürich hat den Beschwerdeführern
für das bundesgerichtliche Verfahren eine angemessene Parteientschädigung
auszurichten (Art. 68 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege
des nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdegegners wird gegenstandslos.

 Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. 
Die Verfahren 6B_1024/2015 und 6B_1033/2015 werden vereinigt.

2. 
Die Beschwerden werden gutgeheissen, das Urteil des Obergerichts des Kantons
Zürich vom 16. Juni 2016 aufgehoben und die Sache zu neuer Entscheidung an die
Vorinstanz zurückgewiesen.

3. 
Es werden keine Kosten erhoben.

4. 
Der Kanton Zürich hat den Beschwerdeführern für das bundesgerichtliche
Verfahren eine Parteientschädigung von je Fr. 3'000.-- auszurichten.

5. 
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II.
Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 14. März 2016

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: Boog

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