Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.1045/2015
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

[8frIR2ALAGK1]     
{T 0/2}
                   
6B_1045/2015

Urteil vom 3. Oktober 2016

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari,
Bundesrichter Rüedi,
Gerichtsschreiber M. Widmer.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
vertreten durch Advokatin Carol Etter,
Beschwerdeführer,

gegen

1. Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, Binningerstrasse 21, 4051 Basel,
2. A.________ AG,
vertreten durch Advokat Dr. Stephan Frey,
Beschwerdegegnerinnen.

Gegenstand
Ungetreue Geschäftsbesorgung, gewerbsmässiger Betrug; Strafzumessung;
Schadenersatz; willkürliche Beweiswürdigung,

Beschwerde gegen das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt,
Ausschuss, vom 19. Juni 2015.

Sachverhalt:

A.
X.________ wird gemäss Anklage zusammengefasst vorgeworfen, seine frühere
Arbeitgeberin A.________ AG dadurch geschädigt zu haben, dass er als
Geschäftsführer zwischen Januar 2001 und November 2010 immer wieder Zahlungen
von Kunden privat einkassiert habe, indem er Barbeträge an sich genommen oder
Einzahlungen auf seine privaten Konten veranlasst habe. Weiter habe er sich im
Mai 2002 eine Steuerrückvergütung zugunsten der Vorgängerfirma seiner
Arbeitgeberin bei der Post auszahlen lassen und für eigene Zwecke verwendet.
Zwischen März 2003 und März 2010 habe X.________ seiner Arbeitgeberin in
zahlreichen Fällen vorgetäuscht, bereits bezahlte Sprachkurse seien annulliert
oder abgebrochen worden, und den entsprechenden Kunden würde ein Teil der
Kurskosten zurückerstattet. Tatsächlich habe er die entsprechenden Beträge aber
auf seine privaten Konten, an seine privaten Gläubiger, an Gläubiger der
B.________ oder an andere ihm nahestehende Personen auszahlen lassen. Weiter
habe X.________ als Verantwortlicher für die Internet-Werbung von seiner
Arbeitgeberin zwischen September 2003 und Oktober 2010 überhöhte Beträge für
die im Internet aufgeschaltete Werbung einkassiert, indem er ihr unwahre
Abrechnungen über die von ihm mit seiner privaten Kreditkarte (angeblich)
bezahlten Werbekosten vorgelegt habe. Zwischen Ende 2004 und Mitte 2010 habe
X.________ zahlreiche Reisegutscheine auf Rechnung seiner Arbeitgeberin
bestellt und ihr vorgespiegelt, diese würden an Schüler oder Dritte
ausgehändigt, die die Schule weiterempfohlen und so neue Kunden gebracht
hätten. In Wirklichkeit habe er die Reisegutscheine für sich selbst verwendet.
Im Jahr 2006 habe X.________ seinem Zahnarzt die Teilnahme an einem
Englischkurs ermöglicht, wobei die Kurskosten mit ausstehenden respektive
künftig anfallenden Behandlungskosten seiner Familie verrechnet worden seien.
Am 8. September 2008 habe X.________ einen von einer Lehrerin abgelieferten
Betrag für an die Schüler abgegebene Lehrmittel an sich genommen und persönlich
verwendet. Schliesslich habe X.________ Ende September/Anfang November 2010
wiederum versucht, sich den ausstehenden Betrag für einen von einem Kunden
gebuchten Kurs auf sein Privatkonto bezahlen zu lassen. Der Kunde habe indes
bemerkt, dass der der Rechnung beigelegte Einzahlungsschein nicht auf das
Lerninstitut lautete und sich an den Verwaltungsrat gewandt.

B.
Das Strafgericht des Kantons Basel-Stadt sprach X.________ mit Urteil vom 5.
September 2013 des gewerbsmässigen Betrugs, der mehrfachen ungetreuen
Geschäftsbesorgung sowie der versuchten ungetreuen Geschäftsbesorgung in
Bereicherungsabsicht schuldig und bestrafte ihn mit einer teilbedingten
Freiheitsstrafe von 3 Jahren, wobei es den unbedingten Teil der Strafe auf 1
Jahr festsetzte. Es verurteilte ihn zur Zahlung von Schadenersatz in der Höhe
von Fr. 611'242.90 zuzüglich 5 % Zins seit dem 29. November 2010 sowie zu einer
Parteientschädigung von Fr. 38'768.70 an die A.________ AG.

C.
Auf Berufung von X.________ hin bestätigte das Appellationsgericht des Kantons
Basel-Stadt am 19. Juni 2015 den erstinstanzlichen Schuldspruch im
Wesentlichen, setzte für den bedingt vollziehbaren Strafteil anstelle einer
Probezeit von 5 Jahren indes lediglich eine solche von 2 Jahren fest. Es
verurteilte ihn zur Zahlung von Schadenersatz in der Höhe von Fr. 589'174.50
zuzüglich 5 % Zins seit dem 29. November 2010 sowie zu einer
Parteientschädigung für das Berufungsverfahren von Fr. 12'941.65 an die
A.________ AG. Die darüber hinausgehenden Forderungen wies es ab.

D.
X.________ beantragt mit Beschwerde in Strafsachen, das Urteil des
Appellationsgerichts sei aufzuheben und er teilweise freizusprechen. Er sei zu
einer bedingten Freiheitsstrafe von höchstens 18 Monaten zu verurteilen. Die
Zivilforderung sei auf den Zivilweg zu verweisen oder eventualiter im
Maximalbetrag von Fr. 396'915.80 gutzuheissen. Subeventualiter sei die Sache an
die Vorinstanz zurückzuweisen.

Erwägungen:

1.

1.1. Der Beschwerdeführer rügt die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung
verschiedentlich als willkürlich.

1.2. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die
Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die vorinstanzliche
Sachverhaltsfeststellung kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich
unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht
und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend
sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; vgl. auch Art. 105 Abs. 2 BGG). Offensichtlich
unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG ist die Sachverhaltsfeststellung,
wenn sie willkürlich ist (BGE 141 IV 249 E. 1.3.1 S. 253 mit Hinweis; vgl. zum
Begriff der Willkür BGE 141 IV 305 E. 1.2 S. 308 f.; 140 III 16 E. 2.1 S. 18
f.; 139 III 334 E. 3.2.5 S. 339; 138 I 49 E. 7.1 S. 51; je mit Hinweisen). Die
Rüge der Verletzung von Grundrechten (einschliesslich Willkür bei der
Sachverhaltsfeststellung) muss in der Beschwerde anhand des angefochtenen
Entscheids präzise vorgebracht und substanziiert begründet werden, anderenfalls
darauf nicht eingetreten wird (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 141 IV 249 E. 1.3.1 S.
253; 139 I 229 E. 2.2 S. 232; je mit Hinweisen).
Inwiefern das Sachgericht den Grundsatz "in dubio pro reo" als
Beweiswürdigungsregel verletzt hat, prüft das Bundesgericht ebenfalls unter dem
Gesichtspunkt der Willkür. Diese aus der Unschuldsvermutung abgeleitete Maxime
wurde wiederholt dargelegt, worauf zu verweisen ist (BGE 138 V 74 E. 7 S. 82
mit Hinweisen).

2.

2.1. Hinsichtlich der Bargeldentnahmen erwägt die Vorinstanz unter Verweis auf
die Beweiswürdigung des erstinstanzlichen Gerichts, es sei erwiesen, dass der
Beschwerdeführer sich immer wieder Geldbeträge habe auszahlen lassen, die
Kunden für die Teilnahme an den Sprachkursen bar entrichtet hätten. Die
Tatsache, dass ein Kunde in die Umsatzliste aufgenommen worden sei, bedeute
nicht, dass der geschuldete Kursbeitrag Eingang in das "Konto Kasse" der
Beschwerdegegnerin 2 gefunden habe. Aufgrund der Aussage der Sekretärin der
Beschwerdegegnerin 2 stehe vielmehr fest, dass teilweise Kunden in den
Umsatzlisten noch als "offener Debitor" geführt worden seien, obwohl sie
bereits bezahlt gehabt hätten. Der Beschwerdeführer habe gemäss ihrer Aussage
versprochen, die von ihm entnommenen Beträge "später auszugleichen". In einem
Fall habe er sich den von einer Kundin während seiner Ferienabwesenheit bar
beglichenen Kursbeitrag nachträglich von der Sekretärin aushändigen lassen. Die
Vorinstanz geht gestützt auf die Aussagen der Sekretärin und eines
Kundenberaters der Beschwerdegegnerin 2 davon aus, diese hätten im Jahr 2010
entschieden, dem Beschwerdeführer kein Bargeld mehr auszuhändigen.

2.2. Soweit der Beschwerdeführer auf die vorinstanzlichen Erwägungen überhaupt
Bezug nimmt, beschränkt er sich über weite Strecken darauf, seine eigene
Sichtweise des Geschehens darzulegen. Darauf ist nicht einzutreten. Er
verkennt, dass das Bundesgericht keine Appellationsinstanz ist, die eine freie
Würdigung in tatsächlicher Hinsicht vornimmt. Es ist grundsätzlich an die
Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz gebunden und überprüft die
vorinstanzliche Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung im Rahmen des
Rügeprinzips nur auf Willkür (vgl. Art. 105 Abs. 1, Art. 106 Abs. 2 BGG). Dass
der Beschwerdeführer aufgrund seiner eigenen Beweiswürdigung zu einem anderen
Ergebnis als die Vorinstanz gelangt, bedeutet nicht, dass deren
Sachverhaltsfeststellungen aktenwidrig sind. Soweit er seine Behauptung, mit
den entnommenen Bargeldbeträgen teilweise Rechnungen der Beschwerdegegnerin 2
bezahlt zu haben, mit dem Verweis auf drei Zahlungen im Jahr 2007 und eine im
Jahr 2008 stützt, kann ihm nicht gefolgt werden. Woraus sich ergeben sollte,
dass die fraglichen Zahlungen mit den vom Beschwerdeführer entnommenen Mitteln
und durch ihn vorgenommen wurden, ist nicht ersichtlich. Die vorinstanzliche
Sachverhaltsfeststellung verstösst weder gegen das Willkürverbot noch gegen die
Unschuldsvermutung. Nicht schlechterdings unhaltbar ist die vorinstanzliche
Erwägung, wonach sich der Beschwerdeführer eine während seiner Ferien
eingegangene Zahlung einer Kursteilnehmerin nach seiner Rückkehr habe
aushändigen lassen. Die Vorinstanz weist nachvollziehbar darauf hin, dass der
Beschwerdeführer die Möglichkeit hatte, sich den Betrag auszahlen zu lassen und
einige Tage später seinem Bankkonto exakt dieser Betrag gutgeschrieben worden
sei.
Nicht offensichtlich unrichtig ist die vorinstanzliche Feststellung, wonach die
Sekretärin und ein Kundenberater Anfang 2010 beschlossen hätten, dem
Beschwerdeführer kein Geld mehr auszuhändigen. Die Vorinstanz stützt sich
diesbezüglich insbesondere auf die Angaben der Sekretärin. Dass sie ebenfalls
aussagte, ab seinem Hauskauf im Jahr 2007 oder 2008 und dem nachfolgenden Umbau
sei gemunkelt worden, dass der Beschwerdeführer dafür Geld brauche und
Geldprobleme habe, steht dem nicht entgegen. Aus ihrer Aussage, es sei dann
darüber diskutiert und beschlossen worden, dem Beschwerdeführer kein Geld mehr
zu geben, folgt nicht zwingend, dass dies bereits im Jahr 2007 vereinbart
worden ist. Auch aus den Angaben des Kundenberaters, wonach er in den letzten
Jahren bar einkassiertes Kursgeld an die Sekretärin übergeben habe und diese
die Beträge direkt bei der Post einbezahlt habe, ergibt sich solches nicht.
Soweit der Kundenberater von den "letzten Jahren" spricht, könnte sich dies
auch auf den Zeitraum zwischen 2010 und seiner Einvernahme im Jahr 2012
beziehen. Sowohl die Sekretärin als auch der Kundenberater haben ausgesagt, der
Beschwerdeführer habe bis ins Jahr 2010 Geld aus bar bezahlten Kursen an sich
genommen (kantonale Akten, act. 807-812 sowie 908-914). Wenn sich die
Vorinstanz darauf stützt, verfällt sie jedenfalls nicht in Willkür.

2.3.

2.3.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, der Beschwerdegegnerin 2 sei durch die
Bargeldentnahmen kein Vermögensschaden entstanden, da die betroffenen Kunden
trotz Bezahlung der Kursgelder in der Buchhaltung als "offene Debitoren"
geführt worden seien. Die Beschwerdegegnerin 2 habe somit offene Forderungen
gehabt. Ein Schaden wäre erst entstanden, wenn diese hätten abgeschrieben
werden müssen. Auf der von der Beschwerdegegnerin 2 eingereichten Liste der
offenen Debitoren seien zahlreiche Kunden nicht aufgelistet, deren Kursgelder
er gemäss Anklage an sich genommen habe solle. Damit sei erwiesen, "dass in
diesen Fällen die Kursgelder schlussendlich ausgeglichen wurden" und kein
Vermögensschaden entstanden sei. Der Schaden sei überdies offensichtlich
unrichtig festgestellt worden, da von den entnommenen Beträgen von der
Beschwerdegegnerin 2 geschuldete Provisionszahlungen ausgerichtet worden seien.
Die Vorinstanz verweise zudem auf die Aussage der Sekretärin, wonach der
Beschwerdeführer ihr jeweils versprochen habe, den (entnommenen) Betrag später
auszugleichen. Er habe somit auch keinen Vorsatz zur Schädigung der
Beschwerdegegnerin 2 respektive keine Bereicherungsabsicht gehabt.

2.3.2. Der ungetreuen Geschäftsbesorgung nach Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 StGB
macht sich strafbar, wer aufgrund des Gesetzes, eines behördlichen Auftrages
oder eines Rechtsgeschäfts damit betraut ist, Vermögen eines andern zu
verwalten oder eine solche Vermögensverwaltung zu beaufsichtigen, und dabei
unter Verletzung seiner Pflichten bewirkt oder zulässt, dass der andere am
Vermögen geschädigt wird. Der Tatbestand ist erfüllt, wenn der Täter in der
Stellung eines Geschäftsführers treuwidrig eine Schutzpflicht zur Wahrung
fremder Vermögensinteressen verletzt hat und es dadurch zu einer Schädigung des
anvertrauten Vermögens gekommen ist.
Ein Vermögensschaden liegt nach der Rechtsprechung vor bei tatsächlicher
Schädigung durch Verminderung der Aktiven, Vermehrung der Passiven,
Nicht-Verminderung der Passiven oder Nicht-Vermehrung der Aktiven oder wenn das
Vermögen in einem Masse gefährdet wird, dass es in seinem wirtschaftlichen Wert
vermindert ist. Letzteres ist der Fall, wenn der Gefährdung im Rahmen einer
sorgfältigen Bilanzierung durch Wertberichtigung oder Rückstellung Rechnung
getragen werden muss (BGE 129 IV 124 E. 3.1 S. 125 f. mit Hinweisen zur
ungetreuen Geschäftsführung gemäss Art. 159 Abs. 1 aStGB; Urteil 6B_657/2015
vom 1. Juni 2016 E. 2.2.1).
Das Bundesgericht prüft als Rechtsfrage, ob die Vorinstanz ihrem Urteil einen
korrekten Rechtsbegriff des Schadens zu Grunde legt und den Schaden nach
zutreffenden Rechtsgrundsätzen berechnet. Dagegen beschlagen Feststellungen zu
Bestand und Umfang eines Schadens grundsätzlich vom kantonalen Gericht
abschliessend zu beurteilende Tatfragen (BGE 132 III 359 E. 4 S. 366; 564 E.
6.2 S. 575 f.; je mit Hinweisen).

2.3.3. Der von der Vorinstanz angenommene Bestand und Umfang des Schadens ist
nicht offensichtlich unrichtig (vgl. zum Willkürbegriff vorne E. 1.2). Soweit
die Kunden trotz Bezahlung der Kursgelder noch als "offene Debitoren" in der
Buchhaltung geführt wurden, entsprach diese offensichtlich nicht den Tatsachen.
Eine korrekt geführte Buchhaltung hätte demnach mindestens eine
Vermögensgefährdung ausweisen müssen, nachdem der Beschwerdeführer die
entsprechenden Beträge ohne Berechtigung an sich genommen hatte. Dass auf der
im Laufe des Verfahrens eingereichten Debitorenliste gewisse Personen, deren
einbezahltes Kursgeld der Beschwerdeführer an sich genommen hat, nicht
aufgeführt sind, vermag das Vorliegen eines Schadens nicht zu widerlegen. Ob
die Liste vollständig ist, steht nicht fest. Sodann wurden die vom
Beschwerdeführer angeführten Kunden, die ihre Kursgelder bereits bezahlt
hatten, möglicherweise aus der Liste entfernt, da die Beschwerdegegnerin 2
ihnen gegenüber keine Forderung mehr hatte.
Eine offensichtlich falsche Feststellung des Schadens liegt auch mit Blick auf
die vom Beschwerdeführer angeführten Provisionszahlungen nicht vor. Die
Vorinstanz zieht bei den vom Kundenberater einkassierten und in der Folge dem
Beschwerdeführer ausgehändigten Geldern die unbestrittenermassen erfolgten
Provisionszahlungen in der Höhe von 10 % des Kursbeitrags vom Schaden ab, da
die Provision von der Beschwerdegegnerin 2 geschuldet gewesen sei. Dass die
Auszahlung der Provision an den Kundenberater durch den Beschwerdeführer nicht
buchhalterisch transparent gemacht worden sei, ändere nichts daran, dass der
Beschwerdegegnerin 2 insofern kein Schaden entstanden sei. Der Beschwerdeführer
macht geltend, dass auch bei den Kursgeldzahlungen an ihn selbst oder die
Sekretärin dem jeweiligen Mitarbeiter, der den Vertrag abgeschlossen hatte,
eine Provision von 10 % zugestanden habe. Es sei deshalb auch in den Fällen, in
denen er das Geld von der Sekretärin oder selbst erhalten habe, ein Abzug von
10 % bei der Schadenssumme vorzunehmen. Ob der Provisionsanspruch in jedem Fall
bestand und auch dem Beschwerdeführer selbst zustand, kann offenbleiben. Weder
aus dem vorinstanzlichen Entscheid noch aus den Akten ergibt sich
unzweifelhaft, dass der Beschwerdeführer auch in den von ihm angeführten Fällen
die Provision aus der Bargeldentnahme entrichtete respektive die Mitarbeiter,
die den Vertrag abschlossen, die Provision nicht von der Beschwerdegegnerin 2
vergütet bekommen haben.

2.3.4. Schliesslich liegt auch kein Verstoss gegen die aus dem Anspruch auf
rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) fliessende Begründungspflicht (Art. 81
Abs. 3 lit. a StPO) vor. Der Beschwerdeführer bringt zwar zutreffend vor, dass
sich die Vorinstanz nicht explizit mit seinem Vorbringen auseinandersetzt,
wonach mit dem entnommenen Bargeld teilweise auch "offene Debitoren" getilgt
worden seien. Die Vorinstanz musste sich indes nicht mit jedem einzelnen
Vorbringen des Beschwerdeführers auseinandersetzen. Vielmehr konnte sie sich
auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Es müssen wenigstens
kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten
lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (BGE 139 IV 179 E. 2.2 S. 183; 138
IV 81 E. 2.2 S. 84; je mit Hinweis). Die Erwägungen im angefochtenen Entscheid
sind nachvollziehbar und schlüssig. Die Vorinstanz setzt sich mit den
wesentlichen Einwänden des Beschwerdeführers auseinander. Inwiefern der
Entscheid nicht sachgerecht angefochten werden konnte, ist weder ersichtlich
noch dargelegt. Es ist im Übrigen nicht erkennbar, inwiefern der der
Beschwerdegegnerin 2 entstandene Schaden in unhaltbarer Weise festgestellt
worden wäre. Aus der vom Beschwerdeführer angeführten Aktenstelle ergibt sich,
dass der Beschwerdeführer in einzelnen Fällen mit frisch entnommenem Geld von
ihm verursachte Ausstände aufgrund früherer Bargeldentnahmen ausgeglichen hat.
Wenn durch einzelne Entnahmen von Kundengeldern frühere Bargeldentnahmen
kompensiert werden, hat dies auf die Gesamthöhe des Schadens jedoch
grundsätzlich keinen Einfluss.

2.3.5. Was der Täter weiss, will und in Kauf nimmt, betrifft eine innere
Tatsache und ist Tatfrage. Rechtsfrage ist hingegen, ob gestützt auf die
festgestellten Tatsachen Fahrlässigkeit, Eventualvorsatz oder direkter Vorsatz
gegeben ist (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3 S. 4 mit Hinweis). Soweit der
Beschwerdeführer den subjektiven Tatbestand bestreitet, kann ihm nicht gefolgt
werden. Aus dem blossen Umstand, dass er gegenüber der Sekretärin jeweils
versprochen hat, den entnommenen Betrag später wieder auszugleichen, musste die
Vorinstanz nicht auf fehlenden Vorsatz schliessen. Aufgrund der gesamten
Umstände ist es nicht willkürlich, wenn sie implizit von vorsätzlichem Handeln
des Beschwerdeführers ausgeht.

3.

3.1. Bezüglich der fingierten Annullierung bezahlter Kurse erwägt die
Vorinstanz, es sei ausgeschlossen, dass die Rückerstattungszahlungen auf Konten
des Beschwerdeführers und seiner privaten Gläubiger mit konkludenter Zustimmung
der Beschwerdegegnerin 2 erfolgt seien. Es entbehre jeder Logik und sei als
blosse Schutzbehauptung zu werten, wenn der Beschwerdeführer behaupte, er habe
das Geld mit ihrem Einverständnis zur Bezahlung von Verpflichtungen der
Beschwerdegegnerin 2 gebraucht, die deren Verwaltungsrat nicht habe bezahlen
wollen. Weiter sei kein Grund ersichtlich, weshalb die Beschwerdegegnerin 2
ohne täuschende Angaben des Beschwerdeführers Zahlungen als Rückerstattung von
Kursgeldern verbucht haben sollte. Ob die Täuschung des Beschwerdeführers
mündlich durch falsche Angaben gegenüber der Sekretärin oder in Schriftform auf
einem Rückerstattungsblatt erfolgten, sei für die rechtliche Qualifikation des
Vorgehens als arglistige Täuschung unerheblich. Die Sekretärin habe auf die
Weisungen des ihr vorgesetzten Beschwerdeführers vertrauen dürfen. Dass die
Zahlungen unter anderem auch auf Privatkonten des Beschwerdeführers gingen, sei
aus den Einzahlungsscheinen nicht ohne Weiteres ersichtlich gewesen. Auch dem
Verwaltungsrat, der die Zahlungen jeweils freigegeben habe, habe dies nicht
auffallen müssen.

3.2.

3.2.1. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag keine Willkür zu
belegen. Entgegen seiner Ansicht stützt sich die Vorinstanz bei ihrer
Beweiswürdigung nicht nur auf die Tatsache, dass die von der Beschwerdegegnerin
2 getätigten Zahlungen im "Konto Rückerstattungen" aufgeführt wurden. Sie
erachtet eine bewusste Zahlung auf Konten des Beschwerdeführers und seiner
privaten Gläubiger vielmehr primär deshalb als ausgeschlossen, weil es
unlogisch erschiene, wenn die Beschwerdegegnerin 2 dem Beschwerdeführer bewusst
Geld zur Bezahlung von gegenüber ihr erhobenen Forderungen zukommen liesse,
deren Bezahlung sie selbst angeblich abgelehnt haben soll. Damit setzt sich der
Beschwerdeführer nicht auseinander. Mit seinen Ausführungen versucht er
insbesondere aufzuzeigen, dass die Buchführung der Beschwerdegegnerin 2 nicht
verlässlich ist. So seien auch in anderen Fällen Zahlungen über das "Konto
Rückerstattungen" gelaufen, die etwas anderes zum Inhalt gehabt hätten, oder
Abgrenzungen zu Zahlungen der Vorgängerfirma nicht sauber vorgenommen worden.
Es könne aus diesem Grund nicht bereits deshalb von einer Täuschung durch den
Beschwerdeführer ausgegangen werden, weil die Zahlungen der Beschwerdegegnerin
2 im Zusammenhang mit den angeblichen Rückerstattungen annullierter Kurse im
"Konto Rückerstattungen" aufgeführt wurden. Die Verbuchung der fraglichen
Zahlungen im "Konto Rückerstattungen" führt die Vorinstanz wie dargelegt nur
als zusätzliches Indiz für die erfolgte Täuschung der Beschwerdegegnerin 2 an.
Selbst wenn man mit dem Beschwerdeführer davon ausginge, dass die Buchhaltung
der Beschwerdegegnerin 2 teilweise unrichtig geführt wurde, wäre die
vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht bereits deswegen schlechterdings
unhaltbar.

3.2.2. Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, eine irrtümliche Zahlung
aufgrund seiner mündlichen Angaben sei mit der Vorschrift von Art. 957a Abs. 2
Ziff. 2 und Abs. 3 OR nicht vereinbar, wonach es für die einzelnen
Buchungsvorgänge jeweils einen Belegnachweis brauche. Es liege deshalb der
Schluss nahe, dass der Verwaltungsrat der Beschwerdegegnerin 2, der die
Zahlungen kontrolliert habe, ein schriftliches Rückerstattungsblatt verlangt
hätte. Auch mute komisch an, dass sich der Verwaltungsrat in gewissen Fällen
mit mündlichen Angaben des Beschwerdeführers begnügt habe solle, wenn er
ansonsten jeweils einen schriftlichen Beleg erhalten habe. Dies deute darauf
hin, dass die Überweisungen aufgrund gegenseitiger Absprache erfolgt seien.
Auch damit vermag der Beschwerdeführer nicht darzulegen, inwiefern die
Beweiswürdigung der Vorinstanz offensichtlich unrichtig sein sollte. So steht
nicht fest, dass sich der Verwaltungsrat der Beschwerdegegnerin 2 des
Belegprinzips bewusst war. Art. 957a OR war im Übrigen zur fraglichen Zeit noch
gar nicht in Kraft (vgl. AS 2012 6697 ff.). Es ist auch denkbar, dass
nachträglich ein entsprechender Beleg für die Buchhaltung erstellt worden ist.
Aus dem Fehlen eines schriftlichen Rückerstattungsblatts zum Zeitpunkt der
Überweisung musste die Vorinstanz nicht zwingend schliessen, die Zahlung sei
mit Wissen und Einverständnis des tatsächlichen Grundes dafür erfolgt. Weshalb
nicht in allen Fällen ein schriftliches Rückerstattungsblatt erstellt wurde,
kann offenbleiben. Aufgrund der gesamten Umstände durfte die Vorinstanz
bewusste, nicht aufgrund einer Täuschung erfolgte Zahlungen an den
Beschwerdeführer respektive seine privaten Gläubiger jedenfalls willkürfrei
ausschliessen. Inwiefern dadurch die Unschuldsvermutung verletzt worden sein
soll, ist nicht ersichtlich.

3.2.3. Nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdeführer, wenn er vorbringt, der
Sekretärin respektive dem Verwaltungsrat der Beschwerdegegnerin 2 hätte
auffallen müssen, dass mehrere Zahlungen im Zusammenhang mit den fingierten
Annullationen von Kursen auf seine Konten respektive zu seinen Gunsten erfolgt
seien. Die Vorinstanz weist nachvollziehbar darauf hin, dies sei aus den
Einzahlungsscheinen nicht ohne Weiteres ersichtlich gewesen. So sei bei den
Überweisungen auf ein Konto der C.________ AG die Zuordnung der Zahlung an den
Endbegünstigten nur aufgrund der Referenznummer des Einzahlungsscheins möglich.
Auch bei den Überweisungen an die D.________ AG und die E.________ Bank hätten
die Einzahlungsscheine keinen Hinweis enthalten, dass es sich beim Begünstigten
um den Beschwerdeführer gehandelt habe. Zudem sei nicht ausgeschlossen, dass
diese Unternehmen Sprachkurse für ihre Mitarbeiter gebucht hätten. Schliesslich
bestehe auch die Möglichkeit, dass Sprachschüler die Kurskosten mittels
Kreditkarte bezahlten; diesfalls wäre eine Rückerstattung auf das
Kreditkartenkonto naheliegend. Es mag zutreffen, wenn der Beschwerdeführer
dagegen einwendet, bei der Mehrheit der Rückerstattungsblätter sei neben dem
Namen des Schülers auch eine Firma aufgeführt und die genannten Finanzinstitute
würden nirgends als Firmenkunden von Sprachkursen bezeichnet. Aus den Akten wie
auch aus der Zusammenstellung des Beschwerdeführers selbst ergibt sich jedoch,
dass die Angaben zu den Rückerstattungen nicht einheitlich waren. Entgegen
seiner Auffassung mussten die Sekretärin und der Verwaltungsrat der
Beschwerdegegnerin 2 alleine gestützt auf die vorhandenen Angaben nicht
klarerweise wissen, dass es bei den Überweisungen an die fraglichen
Finanzinstitute nicht um Rückerstattungen für deren Mitarbeiter ging. Die
Zahlung auf ein Konto der E.________ Bank mag ungewöhnlich sein, ist mit einer
unbewussten Überweisung zu Gunsten des Beschwerdeführers aber nicht
unvereinbar. Gleiches gilt für den Umstand, dass bei einigen Buchungen eine
Jahreszahl aufgeführt wurde, die nicht mit den Angaben des Beschwerdeführers
auf den Rückerstattungsblättern übereinstimmt. Selbst wenn die Konten des
Beschwerdeführers bekannt waren und allenfalls bei der Überweisung via
E-Banking nach Eingabe der ersten Ziffern einer Kontonummer ein bereits
benutztes Konto aufschien, war für die Beschwerdegegnerin 2 nicht erkennbar,
dass das Geld dem Beschwerdeführer zugute kam, wie die Vorinstanz
nachvollziehbar darlegt. Der Beschwerdeführer bringt in diesem Zusammenhang
vor, aus der Liste der Kursrückerstattungen sei ersichtlich, dass die
Rückzahlungen jeweils eine andere Person betroffen hätten. Die Zahlungen seien
jedoch immer auf die gleichen Konten erfolgt. Damit schliesst der
Beschwerdeführer aus dem Wissen und den Unterlagen nach durchgeführtem,
umfangreichem Verfahren auf das angebliche Wissen der Beschwerdegegnerin 2 im
Zeitpunkt der Zahlungen. Dies ist offensichtlich nicht geeignet, die
vorinstanzliche Beweiswürdigung willkürlich erscheinen zu lassen oder eine
Verletzung der Unschuldsvermutung darzulegen.

3.2.4. Die Vorinstanz verletzt in diesem Zusammenhang ihre Begründungspflicht
nicht. Aus ihren Erwägungen ergibt sich hinreichend, weshalb sie auch in den
Fällen, wo kein schriftliches Rückerstattungsblatt vorliegt, von einer
Täuschung ausgeht und keine willentlichen Zahlungen an den Beschwerdeführer
annimmt. Zutreffend ist, dass die Vorinstanz sich nicht explizit zu den vom
Beschwerdeführer im Rahmen seiner Berufungsschrift angeführten Zahlungen
äussert, wo der Buchungstext nicht "Kursrückerstattung" gelautet habe. Dies
brauchte sie indes auch nicht, da nicht ersichtlich ist, inwiefern dies für die
Sachverhaltsfeststellung relevant sein sollte respektive eine allfällig
fehlende Bezeichnung als Rückerstattung zwingend zu einem anderen
Beweisergebnis hätte führen müssen. Von einer Verletzung des Anspruchs auf
rechtliches Gehör kann keine Rede sein (vgl. dazu vorne E. 2.3.4). Dies gilt
ebenso mit Blick auf die eine Zahlung, in der im Feld "Einbezahlt von" der
Beschwerdeführer aufgeführt ist. Auch diesbezüglich durfte die Vorinstanz
aufgrund der gesamten von ihr dargelegten Umstände implizit davon ausgehen,
dass die Überweisung nur aufgrund einer Täuschung erfolgt ist.

3.2.5. Soweit der Beschwerdeführer schliesslich vorbringt, drei
Rückerstattungszahlungen seien über das Konto der Vorgängerfirma der
Beschwerdegegnerin 2 erfolgt, weshalb Letzterer kein Schaden entstanden sei,
kann ihm nicht gefolgt werden. Wie die Vorinstanz zutreffend darlegt, ergibt
sich aus der Buchhaltung der Beschwerdegegnerin 2, dass die fraglichen
Zahlungen bei dieser als Aufwand verbucht wurden. Auch wenn im Rahmen der
Verrechnung zwischen der Beschwerdegegnerin 2 und ihrer Vorgängerfirma die
einzelnen Beträge dieser Überweisungen nicht mehr eindeutig ersichtlich sind,
verfällt die Vorinstanz nicht in Willkür, wenn sie die fraglichen Beträge zum
Schaden der Beschwerdegegnerin 2 hinzurechnet.

4.

4.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Verurteilung wegen Betrugs im
Zusammenhang mit der fingierten Annullierung bezahlter Kurse sowie den
überhöhten Rückforderungen für die Werbekosten und macht geltend, nicht
arglistig getäuscht zu haben.

4.2. Die Vorinstanz erwägt zusammengefasst, der Verwaltungsrat der
Beschwerdegegnerin 2 wie auch die Sekretärin hätten dem Beschwerdeführer und
seinen Angaben vertraut. Dass ihn der Verwaltungsrat nicht für fähig gehalten
habe, die Gesellschaft zu leiten, ändere daran nichts. Nicht das Vertrauen in
die Fähigkeiten des Beschwerdeführers als Geschäftsführer oder seine Eignung
zur Übernahme der Gesellschaft seien entscheidend, sondern das Vertrauen in
seine Angaben.

4.3. Gemäss Art. 146 Abs. 1 StGB macht sich des Betrugs schuldig, wer in der
Absicht, sich oder einen andern unrechtmässig zu bereichern, jemanden durch
Vorspiegelung oder Unterdrückung von Tatsachen arglistig irreführt oder ihn in
einem Irrtum arglistig bestärkt und so den Irrenden zu einem Verhalten
bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen andern am Vermögen schädigt.
Arglist ist nach ständiger Rechtsprechung gegeben, wenn der Täter ein ganzes
Lügengebäude errichtet oder sich besonderer Machenschaften oder Kniffe bedient.
Bei einfachen falschen Angaben ist das Merkmal erfüllt, wenn deren Überprüfung
nicht oder nur mit besonderer Mühe möglich oder nicht zumutbar ist, sowie dann,
wenn der Täter den Getäuschten von der möglichen Überprüfung abhält oder nach
den Umständen voraussieht, dass dieser die Überprüfung der Angaben aufgrund
eines besonderen Vertrauensverhältnisses unterlassen werde (BGE 135 IV 76 E.
5.2 S. 81 f. mit Hinweisen; Urteil 6B_887/2015 vom 8. März 2016 E. 2.2.2, zur
Publ. vorgesehen).
Mit dem Tatbestandsmerkmal der Arglist verleiht das Gesetz dem Gesichtspunkt
der Opfermitverantwortung wesentliche Bedeutung. Arglist scheidet aus, wenn der
Getäuschte den Irrtum mit einem Mindestmass an Aufmerksamkeit hätte vermeiden
können. Dabei sind die jeweilige Lage und die Schutzbedürftigkeit des
Betroffenen im Einzelfall entscheidend. Auch unter dem Gesichtspunkt der
Opfermitverantwortung erfordert die Erfüllung des Tatbestands indes nicht, dass
das Täuschungsopfer die grösstmögliche Sorgfalt walten lässt und alle
erdenklichen Vorkehren trifft. Arglist scheidet lediglich aus, wenn es die
grundlegendsten Vorsichtsmassnahmen nicht beachtet. Entsprechend entfällt der
strafrechtliche Schutz nicht bei jeder Fahrlässigkeit des Getäuschten, sondern
nur bei Leichtfertigkeit, welche das betrügerische Verhalten des Täters in den
Hintergrund treten lässt. Die zum Ausschluss der Strafbarkeit des Täuschenden
führende Opfermitverantwortung kann nur in Ausnahmefällen bejaht werden (BGE
135 IV 76 E. 5.2 S. 80 f. mit Hinweisen; Urteil 6B_887/2015 vom 8. März 2016 E.
2.2.2, zur Publ. vorgesehen).

4.4. Soweit der Beschwerdeführer seiner Argumentation einen Sachverhalt
zugrunde legt, der vom vorinstanzlich willkürfrei festgestellten abweicht, ist
darauf nicht einzugehen (vgl. vorne E. 1.2). Dies ist beispielsweise der Fall,
wenn er von einer unverlässlichen Buchführung der Beschwerdegegnerin 2 ausgeht,
eine mündliche Täuschung verneint oder vorbringt, aufgrund der
Rückerstattungsblätter und der Kenntnis seiner Konten seien irrtümliche
Überweisungen ausgeschlossen. Der Beschwerdeführer beschränkt sich im
Wesentlichen darauf, seine bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachten
Einwände zu wiederholen. Entgegen seinen Ausführungen stützt sich die
Vorinstanz bei ihrer Annahme eines Vertrauensverhältnisses nicht bloss auf eine
allgemeine Aussage des Verwaltungsrats der Beschwerdegegnerin 2, sondern belegt
dieses mit dem Verweis auf mehrere Aktenstellen. Sie weist im Übrigen
zutreffend darauf hin, dass es hinsichtlich der Prüfung der Arglist auf das
Vertrauen in die Angaben des Beschwerdeführers ankommt und nicht auf seine
Fähigkeiten zur Leitung oder seine Eignung zur Übernahme der Gesellschaft.
Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Dass der
Verwaltungsrat dem Beschwerdeführer keine Zeichnungsberechtigung einräumte und
die Zahlungen kontrollierte, vermag kein fehlendes Vertrauensverhältnis zu
belegen. Die Vorinstanz ist zu Recht von einer arglistigen Täuschung des
Beschwerdeführers ausgegangen. Dies gilt auch mit Blick auf die Abrechnung
überhöhter Werbekosten. Dass die Sekretärin beim Einrichten des zu diesem Zweck
eröffneten Online-Kontos dabei war und das vom Beschwerdeführer verwendete
Passwort aufgeschnappt hat, ändert daran nichts. Die Sekretärin sagte aus, nie
auf das entsprechende Konto zugegriffen zu haben, da dies nicht Teil ihrer
Aufgaben gewesen sei (kantonale Akten, act. 930 f.). Es ist zudem nicht
erstellt, dass sie auch den Benutzernamen kannte. Auch der Umstand, dass der
Verwaltungsrat der Beschwerdegegnerin 2 keine Kreditkartenabrechnungen
einforderte, stellt kein leichtfertiges Verhalten dar, das die täuschenden
Machenschaften des Beschwerdeführers in den Hintergrund treten liesse. So hat
der Verwaltungsrat der Beschwerdegegnerin 2 ausgesagt, auf die manipulierten
Abrechnungen des Werbeanbieters vertraut zu haben und vom Beschwerdeführer
hintergangen worden zu sein (kantonale Akten, act. 684). Die Vorinstanz
brauchte sich mit diesen Vorbringen des Beschwerdeführers nicht explizit
auseinanderzusetzen (vgl. vorne E. 2.3.4).

5.
In Bezug auf die Finanzierung privater Reisen mit Gutscheinen seiner
Arbeitgeberin, die zur Belohnung von Kundenwerbung vorgesehen waren, macht der
Beschwerdeführer eine aktenwidrige Sachverhaltsfeststellung durch die
Vorinstanz geltend. Entgegen den Ausführungen im Urteil habe er in seiner
Berufungsbegründung nicht behauptet, die Hälfte der Gutscheine an Kunden
abgegeben zu haben. Es trifft zu, dass die entsprechende Erwägung der
Vorinstanz sich nicht auf die von ihr angegebene Stelle der Berufungsbegründung
stützen lässt. Der Beschwerdeführer bringt indes selbst vor, dass diesem
Umstand in rechtlicher Sicht keine Bedeutung zukommt. Inwiefern er dadurch
negativer dargestellt würde respektive was er daraus zu seinen Gunsten ableiten
könnte, ist nicht ersichtlich.
Aktenwidrig ist das Vorbringen des Beschwerdeführers, die Beschwerdegegnerin 2
sei aufgrund einer telefonischen Nachfrage beim Reisebüro spätestens im Jahr
2008 über die tatsächliche Verwendung der Reisegutscheine im Bild gewesen. Aus
der entsprechenden Einvernahme der Reisebüro-Mitarbeiterin ergibt sich
vielmehr, dass damals keine telefonischen Auskünfte erteilt worden waren
(kantonale Akten, act. 881 f.).
Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, wenn sie auch hinsichtlich der
privaten Verwendung der Reisegutscheine von einer arglistigen Täuschung durch
den Beschwerdeführer ausgeht.

6.
Seinen Antrag auf teilweisen Freispruch respektive teilweise Verurteilung wegen
ungetreuer Geschäftsbesorgung anstelle von Betrugs, stützt der Beschwerdeführer
einzig auf den von ihm behaupteten Sachverhalt. Da die vorinstanzliche
Sachverhaltsfeststellung nicht willkürlich ist, ist darauf nicht einzutreten.
Gleiches gilt für sein Begehren, die Zivilforderung sei auf den Zivilweg zu
verweisen oder allenfalls zu reduzieren.
Auch auf die Vorbringen zur Strafzumessung ist nicht weiter einzugehen. Die
Ausführungen des Beschwerdeführers, weshalb nicht von einem gewerbsmässigen
Betrug auszugehen und sein Verschulden weniger schwer wiege, als von der
Vorinstanz angenommen, fussen auf seiner eigenen Sachverhaltsdarstellung.
Inwiefern die Vorinstanz das ihr zustehende Ermessen (vgl. BGE 136 IV 55 E. 5.6
S. 61 f. mit Hinweis) verletzt haben sollte, zeigt der Beschwerdeführer nicht
auf. Die entsprechenden Einwände genügen den Begründungsanforderungen nicht
(Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 140 III 115 E. 2 S. 116 mit Hinweisen). Soweit er
vorbringt, er werde mit Blick auf vergleichbare Fälle zu hart bestraft,
verkennt der Beschwerdeführer schliesslich, dass nach der Rechtsprechung der
Grundsatz der Individualisierung und das dem Sachgericht bei der Strafzumessung
eingeräumte weite Ermessen notwendigerweise zu einer gewissen, vom Gesetzgeber
in Kauf genommenen Ungleichheit führen. Selbst gleich oder ähnlich gelagerte
Fälle unterscheiden sich durchwegs massgeblich in zumessungsrelevanten Punkten.
Die aus diesen Umständen resultierende Ungleichheit in der Zumessung der Strafe
reicht für sich allein nicht aus, um auf einen Missbrauch des Ermessens zu
schliessen (BGE 135 IV 191 E. 3.1 S. 193 mit Hinweisen).

7.
Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Der
Beschwerdeführer wird ausgangsgemäss kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 4'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons
Basel-Stadt, Ausschuss, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. Oktober 2016

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: M. Widmer

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