Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.1046/2015
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

[8frIR2ALAGK1]     
{T 0/2}
                   
6B_1046/2015

Urteil vom 28. April 2016

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Bundesrichter Oberholzer, Rüedi,
Gerichtsschreiber Boog.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Alexander R. Lecki,
Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Bundesanwaltschaft, Taubenstrasse 16, 3003 Bern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Mehrfache qualifizierte Veruntreuung, Misswirtschaft, mehrfache Geldwäscherei
etc., Willkür, Strafzumessung,

Beschwerde gegen das Urteil des Bundesstrafgerichts, Strafkammer, vom 9. Juni
2015.

Sachverhalt:

A.
X.________ war ab Frühjahr 2007 Alleinaktionär, Verwaltungsratspräsident und
einzelzeichnungsberechtigter Geschäftsführer der A.________ Ltd., deren Zweck
Finanzgeschäfte aller Art waren. In der Zeit von Oktober 2007 bis September
2009 nahm X.________ als berufsmässiger Vermögensverwalter zusammen mit
Y.________, der seit 2007 Mitarbeiter und ab 22. September 2008 Mitglied der
Geschäftsleitung der A.________ Ltd. war (vgl. Verfahren 6B_1047/2015), und
teilweise mit Hilfe von Z.________ in Zürich Gelder der Kunden B.________,
sowie der Brüder C.E.________ und D.E.________ in der Höhe von insg. EUR 2.15
Mio., entgegen, mit der Verpflichtung, diese Gelder zu verwalten, anzulegen und
für die Kunden einen bestimmten Ertrag zu erwirtschaften. Im Februar 2009 war
das gesamte Anlagevermögen der Investoren vollständig aufgebraucht, ohne dass
nennenswerte Erträge aus den Investitionen in die A.________ Ltd.
zurückgeflossen wären. X.________ wird vorgeworfen, er habe in
mittäterschaftlichem Zusammenwirken mit den weiteren Beteiligten die ihnen
anvertrauten Vermögenswerte unrechtmässig, entgegen den vertraglichen
Vereinbarungen verwendet, ohne zum Ersatz fähig und bereit zu sein, und damit
sich selbst, die A.________ Ltd. oder Dritte unrechtmässig bereichert. In
einigen Fällen habe er an den veruntreuten Geldern zudem
Geldwäschereihandlungen begangen. X.________ wird ferner zur Last gelegt, er
habe gemeinsam mit Y.________ im Zeitraum von Oktober 2008 bis Juni 2010
gegenüber der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK) bzw. der Eidgenössischen
Finanzmarktaufsicht (FINMA) vorsätzlich falsche Auskünfte erteilt und mit der
A.________ Ltd. Misswirtschaft betrieben. Schliesslich wird X.________
vorgeworfen, er habe von einem Bekannten elf verbotene, vollfunktionsfähige
Seriefeuerwaffen bzw. Sturmgewehre übernommen und während dessen
Ferienabwesenheit in der Zeit von Mitte Oktober 2011 bis zum 2. November 2011
ohne Berechtigung an seinem Domizil aufbewahrt.

B.
Das Bundesstrafgericht sprach X.________ mit Urteil vom 9. Juni 2015 der
mehrfachen qualifizierten Veruntreuung, der Misswirtschaft, der Widerhandlung
gegen das Bundesgesetz über die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht
(Finanzmarktaufsichtsgesetz, [FINMAG]; SR 956.1) und gegen das Bundesgesetz
über die Banken und Sparkassen (Bankengesetz [BankG]; SR 952.0), der mehrfachen
Geldwäscherei sowie der Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über Waffen,
Waffenzubehör und Munition (Waffengesetz [WG]; SR 514.54) schuldig und
verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 32 Monaten. Die Freiheitsstrafe
schob es im Umfang von 23 Monaten bei einer Probezeit von 2 Jahren bedingt auf.
Im restlichen Umfang von 9 Monaten erklärte es sie als vollziehbar.

C.
X.________ führt Beschwerde in Strafsachen. Er beantragt, er sei von der
Anklage der mehrfachen qualifizierten Veruntreuung, der Widerhandlungen gegen
das FINMAG und das aBankG sowie von der Anklage der mehrfachen Geldwäscherei
freizusprechen. Ferner sei er von der Anklage der vorsätzlichen Widerhandlung
gegen das Waffengesetz freizusprechen und stattdessen der fahrlässigen
Widerhandlung im Sinne von Art. 33 Abs. 2 WG schuldig zu erklären, wobei von
der Auferlegung einer Busse abzusehen sei. Im Weiteren beantragt er, er sei
wegen Misswirtschaft zu einer bedingten Geldstrafe von maximal 2 Jahren [sic]
zu verurteilen. Schliesslich sei die Adhäsionsklage auf den Zivilweg zu
verweisen. Eventualiter sei das angefochtene Urteil in den genannten Punkten
aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.
Zuletzt stellt er Antrag auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung hinsichtlich
der Adhäsionsklage.

Erwägungen:

1.

1.1.

1.1.1. Die Vorinstanz stellt in Bezug auf den Schuldspruch wegen qualifizierter
Veruntreuung in tatsächlicher Hinsicht fest, B.________ habe am 25. Mai 2007
mit der A.________ Ltd. eine Vereinbarung über die Investition von EUR 1.5 Mio.
in ein Investitionsprogramm mit Medium Term Notes (MTN) getroffen. Der Vertrag
habe einen festen Zins von 2% pro Monat bzw. 24% pro Jahr vorgesehen,
unabhängig davon, ob die A.________ Ltd. mit dem Geld tatsächlich einen Ertrag
in dieser Höhe erwirtschaftet habe. Ausserdem sei ein Risiko von höchstens S&P
A oder Moody's A2 vereinbart worden. Aus dem Kundenprofil ergebe sich, dass
B.________ für die Geschäfte kein Risiko gewünscht habe. Der Beschwerdeführer
habe daraufhin ein Konto bei der Bank F.________ (heute Bank Bank G.________)
im Namen der A.________ Ltd. eröffnet, auf welches B.________ im Juni 2007 das
Investitionskapital überwiesen habe. Als wirtschaftlich an den Vermögenswerten
Berechtigter und einziger Zeichnungsberechtigter sei der Beschwerdeführer
angegeben worden. In der Folge hätten der Beschwerdeführer und die
Mitangeklagten weitere Investoren gesucht, wohl um baldmöglichst den für
Geschäfte mit MTN-Programmen notwendigen Mindestumfang an Investitionskapital
von EUR 10 Mio. zu erreichen. Bis Ende September 2007, also vier Monate nach
Abschluss der Vereinbarung mit B.________, sei indes keine Beteiligung an einem
MTN-Programm zustande gekommen. Da B.________ keine Zinszahlungen erhalten
habe, habe er bereits Ende September 2007 zum dritten Mal bei der A.________
Ltd. sein Kapital zurückgefordert und das Agreement gekündigt. Im September/
Oktober 2007 habe der Kunde allerdings offenbar angenommen, dass ein
MTN-Programm anlaufen werde, weshalb er an der Kündigung nicht festgehalten
habe. Er sei in seinem Glauben vor allem auch dadurch bestärkt worden, dass er
nun seitens der A.________ Ltd. Zahlungen erhalten habe, welche diese als
Zinserträge aus den MTN-Geschäften deklariert habe, obwohl sie weder derartige
Geschäfte habe abschliessen können noch mit dem Kapital überhaupt je Erträge
erwirtschaftet habe. Die Kündigung der MTN-Vereinbarung sei mithin von den
Parteien nicht vollzogen, sondern gleichsam sistiert worden. Anfangs Oktober
2007 habe der Beschwerdeführer für die A.________ Ltd. sodann bei der Bank
H.________, ein Konto eröffnet, wobei als wirtschaftlich Berechtigter
B.________ angegeben worden sei. Der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte
Y.________ seien als gemeinsam zeichnungsberechtigte Kontobevollmächtigte
eingetragen worden.
Am 6. und 27. November 2007 hätten der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte
Y.________ mit C.E.________ und D.E.________ Treuhandvereinbarungen
geschlossen, welche als Verwaltungsauftrag für die A.________ Ltd. den Kauf und
Verkauf von Obligationen, Aktien, Bezugsrechten, Trustanteilen, Edelmetallen
und Festgeldern umfasst habe. Der Treuhänder sei verpflichtet worden, das
anvertraute Vermögen getrennt von seinen eigenen Vermögenswerten aufzubewahren
und das Treugut samt Erträgen jederzeit auf einfachen Aufruf hin dem Treugeber
herauszugeben. Aus dem Kundenprofil ergebe sich, dass die Brüder E.________
nicht über ein konservatives bzw. mittleres Risiko hätten hinausgehen wollen.
Das investierte Kapital habe mit monatlich 1.5% bzw. jährlich 18% verzinst
werden sollen. Gestützt auf diese vertraglichen Grundlagen hätten die Brüder
E.________ EUR 350'000.-- bzw. EUR 300'000.-- übergeben.
Der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte Y.________ hätten in der Folge die
im Sommer und Herbst 2007 entgegengenommenen Gelder der Kunden - teilweise nach
einer Zwischenstation in einem Festgeldgeschäft bei der Bank F.________ -
schliesslich auf das bei der Bank H.________ auf den Namen der A.________ Ltd.
eröffnete Konto überwiesen und dort gepoolt. Die Vorinstanz kommt zum Schluss,
der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte Y.________ hätten bis dahin die
Absicht gehabt, die übernommenen Kundengelder ertragsbringend und mit einer
bestimmten hohen Sicherheit anzulegen. Sie schienen ursprünglich davon
ausgegangen zu sein, die erforderlichen Erträge mit den genannten Geschäften
erwirtschaften zu können. Als sich diese Möglichkeit zerschlagen habe, hätten
sie indes begonnen, die Kundengelder unkoordiniert und unter Missachtung der
definierten Risikobeschränkungen in allerlei ungesicherte Gold- und
Immobiliengeschäfte zu investieren und als ungesicherte Darlehen an
verschiedene Dritte weiterzugeben oder auch sich selber anzueignen. Das ergebe
sich u.a. daraus, dass für Schuldenzahlungen der A.________ Ltd., so etwa für
die angeblich vereinbarten Provisionen für die Vermittler, von Anbeginn weg
Kundengelder des Kontos bei der Bank H.________ eingesetzt worden seien. Der
Zeitpunkt der Eröffnung des Kontos bei der Bank H.________ sei somit der
Zeitpunkt gewesen, ab welchem sich der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte
Y.________ entschlossen hätten, die Gelder nicht mehr vertragsgemäss zu
verwenden (angefochtenes Urteil S. 16 ff., 19 ff.).

1.1.2. Die Vorinstanz nimmt in rechtlicher Hinsicht an, die drei Kunden hätten
ihre Gelder der A.________ Ltd. bzw. deren Vertretern mit der Auflage
übergeben, sie sicher und ertragsbringend anzulegen und sie jederzeit auf Abruf
hin zurückzuerstatten. Die Gelder seien formell der A.________ Ltd. und damit
dem Beschwerdeführer, der als Geschäftsführer und/oder Verwaltungsrat über die
gesamte Anklageperiode die für die Kundenanlagen zumindest mitverantwortliche
Person der A.________ Ltd. gewesen sei, anvertraut gewesen. Gemäss interner
Regelung sei der Beschwerdeführer zudem berechtigt gewesen, gemeinsam mit dem
Mitangeklagten Y.________ über die auf dem Konto bei der Bank H.________
hinterlegten Vermögenswerte der Kunden zu verfügen (angefochtenes Urteil S. 37
ff.).
Die Vorinstanz nimmt weiter an, der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte
Y.________ seien verpflichtet gewesen, die anvertrauten Vermögenswerte zu
erhalten. Im Falle einer Kündigung der Verträge hätten sie den gesamten
Vermögenswert mit Einschluss der Kapitalerträge bzw. der Zinsen zurückerstatten
müssen. Entgegen der vertraglichen Vereinbarungen seien indes sämtliche Anlagen
der A.________ Ltd. ab Oktober 2007 weder geratet gewesen noch hätten sie dem
Risikoprofil der Verträge entsprochen. Der Beschwerdeführer und der
Mitangeklagte Y.________ hätten die Gelder ausnahmslos in hochspekulative
Geschäfte investiert oder für risikoreiche Darlehen, Provisionen oder
Privatbezüge verwendet, welche für die A.________ Ltd. gar nicht aus den
Kundengeldern hätten geleistet werden dürfen. Für nahezu sämtliche
Investitionen hätten zudem keine Sicherheiten bestanden. Die A.________ Ltd.
habe auch nie irgendwelche Anstalten getroffen, das angelegte Geld
zurückzuverlangen oder auch nur die Darlehenszinsen einzufordern. Indem der
Beschwerdeführer und der Mitangeklagte Y.________ die überwiesenen Gelder der
Kunden gemeinsam und im arbeitsteiligen Zusammenwirken absprachewidrig zum
Nutzen ihrer selbst oder Dritter eingesetzt hätten, hätten sie diese mithin
veruntreut (angefochtenes Urteil S. 43 f., 46).

1.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe hinsichtlich der
relevanten Vermögenswerte zu Unrecht eine Werterhaltungspflicht bejaht. Eine
derartige Pflicht sei vertraglich nicht vereinbart gewesen und die Natur der
Rechtsgeschäfte als Investition in risikobehaftete Finanzprodukte, habe eine
solche auch ausgeschlossen. Er und der Mitangeklagte Y.________ seien
vertraglich nicht verpflichtet gewesen, Vermögen zu erhalten, sondern dieses zu
investieren. Die vertraglichen Investments in Aktien seien naturgemäss gewissen
Schwankungen unterworfen und von der Weiterentwicklung der Finanzprodukte
abhängig gewesen. Dabei hätte auch bei pflichtgemässer Vertragserfüllung ohne
weiteres ein Verlust der investierten Gelder eintreten können. In den Verträgen
mit den Brüdern E.________ sei zudem explizit festgehalten worden, dass diese
das Risiko eines Wertverlusts zu tragen hätten. Damit sei der Schluss der
Vorinstanz, es habe eine Werterhaltungspflicht bestanden, weil die A.________
Ltd. bei Kündigung verpflichtet gewesen sei, die Vermögenswerte
zurückzuerstatten, falsch. Die Rückleistungspflicht habe sich lediglich auf die
bei Beendigung des Vertrages noch vorhandenen Vermögenswerte bezogen. Gegen
eine Werterhaltungspflicht spreche auch die Renditevereinbarungen von 24% bzw.
18% p.a. Der vereinbarte Zins sei eine Renditegarantie gewesen. Diese habe
indes nur unter Eingehen erheblicher Risiken erzielt werden können, was die
Möglichkeit eines Verlusts miteingeschlossen habe. Die Vereinbarung im
Investment Agreement mit B.________, wonach die Gelder ohne Risiko in Anlagen
mit einem Rating S&P oder Moody's A2 investiert werden sollten, sei mithin im
Sinne von Art. 20 OR unmöglich gewesen. Damit seien die Gelder ihm und dem
Mitangeklagten Y.________ nicht anvertraut gewesen, so dass der Tatbestand der
Veruntreuung nicht erfüllt sei (Beschwerde S. 5 ff.).

1.3. Gemäss Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB macht sich der Veruntreuung schuldig,
wer ihm anvertraute Vermögenswerte unrechtmässig in seinem oder eines anderen
Nutzen verwendet. Wer die Tat als berufsmässiger Vermögensverwalter begeht,
macht sich der qualifizierten Veruntreuung schuldig und unterliegt gemäss Art.
138 Ziff. 2 StGB einem schärferen Strafrahmen. Als berufsmässige
Vermögensverwalter im Sinne dieser Bestimmung gelten etwa das Organ und der
Angestellte einer juristischen Person, welche gemäss ihrem Zweck Vermögen
verwaltet, soweit sie intern für die Verwaltung von Kundenvermögen
verantwortlich sind (vgl. Art. 29 StGB; BGE 120 IV 182 E. 1b mit Hinweisen).
Als anvertraut gilt, was jemand mit der Verpflichtung empfängt, es in
bestimmter Weise im Interesse des Treugebers zu verwenden, insbesondere es zu
verwahren, zu verwalten oder einem anderen abzuliefern. Der Tatbestand von Art.
138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB erfasst Fälle, in denen - anders als bei der
Veruntreuung von Sachen gemäss Abs. 1 derselben Bestimmung - zivilrechtlich die
Fremdheit der anvertrauten Werte nicht gegeben oder zumindest zweifelhaft ist.
Die Bestimmung erfasst indes nur das mit dem in Abs. 1 umschriebene strukturell
gleichwertige Unrecht. Bei der Tatvariante von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB
erwirbt der Treuhänder an den erhaltenen Werten Eigentum. Er erlangt daher
nicht nur eine tatsächliche, sondern auch eine rechtliche Verfügungsmacht. Die
ins Eigentum des Treuhänders übergegangenen Werte sind jedoch bestimmt, wieder
an den Berechtigten zurückzufliessen. In diesem Sinne sind sie wirtschaftlich
fremd. Der Treuhänder ist deshalb verpflichtet, dem Treugeber den Wert des
Empfangenen ständig zu erhalten. Die Werterhaltungspflicht bzw. das Anvertrauen
eines Vermögenswerts kann auf ausdrücklicher oder stillschweigender
Vereinbarung beruhen. Massgebend ist, ob dem Täter die Verfügungsmacht über den
Vermögenswert von einem anderen bewusst und freiwillig übertragen wird (zum
Ganzen BGE 133 IV 21 E. 6.2 mit Hinweisen).
Eine Werterhaltungspflicht liegt in der Regel vor, wenn die verabredungswidrige
Verwendung zu einem Schaden führen kann und mit der Vereinbarung eines
bestimmten Verwendungszwecks dem Risiko einer Schädigung entgegengewirkt werden
soll (BGE 129 IV 257 E. 2.2.2). Die Rechtsprechung nimmt eine Verletzung der
Werterhaltungspflicht beispielsweise bei der vertragswidrigen Verwendung eines
Darlehens im Hinblick auf einen Grundstückkauf (BGE 120 IV 117 E. 2) oder eines
Baukredits (BGE 124 IV 9 E. 1) oder bei einer Investition anvertrauter Gelder
in eine Kapitalanlage an, sofern die Gelder dazu bestimmt sind, später -
allenfalls mit einer bestimmten Rendite - wieder an den Anleger
zurückzufliessen (Urteil des Bundesgericht 6B_446/2011 vom 27. Juli 2012 E.
5.4.2 mit Hinweisen).
Die tatbestandsmässige Handlung besteht bei der Veruntreuung von
Vermögenswerten in einem Verhalten, durch welches der Täter eindeutig seinen
Willen bekundet, den obligatorischen Anspruch des Treugebers zu vereiteln (BGE
133 IV 21 E. 6.1.1). Der Täter verwendet die Vermögenswerte unrechtmässig, wenn
er sie entgegen den erteilten Instruktionen gebraucht, sich mithin über den
festgelegten Verwendungszweck hinwegsetzt (BGE 129 IV 257 E. 2.2.1).

1.4. Der Beschwerdeführer stellt sich im Wesentlichen auf den Standpunkt, die
der A.________ Ltd. von den Kunden übertragenen Geldbeträge seien mangels eines
gültigen Vertrages nicht anvertraut gewesen und die Natur des Rechtsgeschäfts
habe eine Werterhaltung ausgeschlossen (Beschwerde S. 8). Zunächst ist
einzuräumen, dass die Investition übertragener Gelder in sichere Anlagen mit
einem Rating von mindestens S&P A oder Moody's A2 einerseits und garantierte
Renditen von jährlich 24% bzw. 18% andererseits, wie sie in den Verträgen
zwischen dem Beschwerdeführer seitens der A.________ Ltd. und den Anlegern
festgelegt worden sind, schwerlich vereinbar scheinen. Derartige Renditen sind,
wie der Beschwerdeführer grundsätzlich zu Recht vorbringt (Beschwerde S. 5, 8),
wenn überhaupt, dann nur unter Eingehung erheblicher Risiken erzielbar. Doch
kann dies entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht zu einer
Verneinung der Werterhaltungspflicht im vorliegenden Fall führen. Denn aus dem
Umstand, dass die Einhaltung des Zinsversprechens ohne Eingehung erheblicher
Risiken zumindest unwahrscheinlich war, lässt sich nicht ableiten, der
Beschwerdeführer und der Mitangeklagte Y.________ hätten mangels eines
schutzwürdigen Treueverhältnisses mit den Kundengeldern nach Belieben verfahren
dürfen (vgl. BGE 92 IV 174 E. 2). Dasselbe gilt in Bezug auf die Kündigung des
Agreements durch B.________, zumal der Kunde nach den tatsächlichen
Feststellungen der Vorinstanz im Glauben, dass nunmehr ein MTN-Programm
beginne, an der Kündigung nicht festgehalten hat bzw. die Parteien die
Vereinbarung stillschweigend erneuert haben (angefochtenes Urteil S. 18, 47).
Aus den Kundenprofilen ergibt sich nach den tatsächlichen Feststellungen der
Vorinstanz, dass diese für ihre Geschäfte kein Risiko gewollt bzw. nicht über
ein konservatives oder mittleres Risiko hinausgehen wollten (angefochtenes
Urteil S. 20 f.). An der Verbindlichkeit dieses Risikoprofils ändert dessen
Verbindung mit den überzogenen Renditevereinbarungen nichts, zumal bei
Unklarheiten im Zweifel jeweils eine konservativere Strategie zu verfolgen ist
(JEAN-MARC SCHALLER, Handbuch des Vermögensverwaltungsrechts, 2013, N 263). Im
Übrigen wird dem Beschwerdeführer und dem Mitangeklagten Y.________ nicht
vorgeworfen, dass sie die versprochenen Renditen nicht erzielt haben, sondern
dass sie die Gelder teils in ungesicherte Anlagen investiert, teils für private
Belange verwendet und keinerlei Anstalten getroffen haben, die Vermögenswerte
oder auch nur die Darlehenszinsen zurückzuerhalten. Die Vermögenswerte waren
dem Beschwerdeführer von den Kunden mithin zweifellos mit der Verpflichtung
übergeben worden, sie in ihrem Interesse zu verwalten oder sie jedenfalls
zurückzugeben. Sie waren ihm mithin anvertraut. Wie die Vorinstanz zutreffend
festhält (angefochtenes Urteil S. 48), waren damit private Barbezüge,
ungesicherte Darlehen und (höchst-) risikoreiche Investitionsprojekte
ausgeschlossen (angefochtenes Urteil S. 18 f.).
Schliesslich haben die vom Beschwerdeführer und dem Mitangeklagten Y.________
konkret eingegangenen Investitionen der A.________ Ltd. nach den Feststellungen
der Vorinstanz allesamt den Vorgaben der Kunden bei weitem nicht entsprochen.
So sind etwa für Zahlungen, welche eigentlich die A.________ Ltd. geschuldet
hatte, etwa für Kommissionskosten und Provisionen für die Vermittler der
Kunden, von Beginn weg Kundengelder des Kontos bei der Bank H.________
eingesetzt worden, und haben die beiden Verantwortlichen die Kundengelder für
Auslagen für Immobiliengeschäfte, Aktienkäufe und Auslagen für ein Goldgeschäft
sowie für persönliche Bezüge verwendet oder als ungesicherte Darlehen an Dritte
oder sich selbst weitergegeben, wobei sie weder die Verzinsung noch die
Rückzahlung der Darlehen je eingefordert haben (angefochtenes Urteil S. 19, 23,
25 ff.). Mit diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht
auseinander. Es mag zutreffen, dass auch bei pflichtgemässer Vertragsausführung
ein Wertverlust hätte eintreten können. Die Erwirtschaftung von
Vermögensverlusten durch den Vermögensverwalter ohne Verletzung der
vereinbarten Anlagestrategie ist denn auch strafrechtlich ohne Bedeutung
(MARCEL ALEXANDER NIGGLI, in: Basler Kommentar, Strafrecht II, 3. Aufl. 2013,
Art. 158 N 123; STRATENWERTH et al., Schweizerisches Strafrecht, BT/I, 7.
Aufl., 2010,, § 19 N 13; SCHALLER, a.a.O., N 824). Doch erschöpft sich der
gegen den Beschwerdeführer erhobene Vorwurf nicht darin, dass er, indem er die
Kundengelder in risikobehaftete Anlagen investierte, bloss glücklos oder
unsorgfältig gehandelt hat. Es wird ihm vielmehr zur Last gelegt, dass er durch
die Herbeiführung unerlaubter Geschäftsrisiken und die unterbliebenen
Bemühungen, Zinsen oder gar Kapital ein- bzw. zurückzufordern, seinen Willen
zum Ausdruck gebracht habe, die obligatorischen Ansprüche der Treugeber zu
vereiteln.
Insgesamt nimmt die Vorinstanz zu Recht an, die der A.________ Ltd. von
B.________ und den Brüdern E.________ übergebenen Vermögenswerte seien dem
Beschwerdeführer und dem Mitangeklagten Y.________ anvertraut gewesen. Diese
waren daher verpflichtet, jene ständig zur Verfügung der Treugeber zu halten
oder in deren Sinne zu verwenden - insbesondere anzulegen. Der Beschwerdeführer
und der Mitangeklagte Y.________ sind damit zur Erhaltung der Werte
verpflichtet gewesen (angefochtenes Urteil S. 22, 43). Durch die Anlagen und
den Verzicht auf Rückforderung der investierten Beträge hat der
Beschwerdeführer eindeutig den Willen manifestiert, seine Verpflichtungen
gegenüber den Treugebern nicht zu erfüllen bzw. deren Ansprüche zu vereiteln.
Der Schuldspruch wegen mehrfacher qualifizierter Veruntreuung verletzt daher
kein Bundesrecht. Inwiefern die Vorinstanz ihre Begründungspflicht verletzt
haben soll, so dass der Beschwerdeführer in diesem Punkt nicht in der Lage
gewesen wäre, das vorinstanzliche Urteil sachgerecht anzufechten, ist nicht
ersichtlich.
Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegründet. Damit ist der
Beschwerde auch insofern kein Erfolg beschieden, als der Beschwerdeführer den
Schuldspruch der Geldwäscherei mit der Begründung anficht, es fehle an einer
Vortat (Beschwerde S. 12).

2.

2.1. Der Beschwerdeführer wendet sich im Weiteren gegen den Schuldspruch der
Widerhandlung gegen das FINMAG. Die Vorinstanz habe ihn in diesem Punkt
schuldig gesprochen, obwohl die Strafbestimmung von Art. 45 FINMAG im Zeitpunkt
der Tatbegehung noch nicht in Kraft gewesen sei. Sie habe dies unter Anwendung
eines Kniffs korrigiert, indem sie auf Art. 46 Abs. 1 lit. i BankG
zurückgegriffen habe. Er habe indes mit seinem Unternehmen nicht gewerbsmässig
Publikumseinlagen entgegengenommen oder sich öffentlich dafür empfohlen und
daher nicht als Bank fungiert, so dass diese nicht unter das Bankengesetz
falle. Die A.________ Ltd. habe zu keinem Zeitpunkt mehr als die drei
Geschädigten als Kunden betreut und auch zu keinem anderen Zeitpunkt
anderweitig Publikumseinlagen entgegengenommen. Die Vorinstanz habe in diesem
Punkt überdies Art. 333 Abs. 4 StPO verletzt. Nachdem sie zur Erkenntnis
gelangt sei, dass eine Verletzung des Bankengesetzes zu prüfen gewesen sei,
hätte sie den Parteien das rechtliche Gehör gewähren müssen. Dies habe sie
nicht getan. Er habe von einem angeblichen Verstoss gegen das BankG erst durch
das schriftlich begründete Urteil erfahren (Beschwerde S. 9 f.).
Der Beschwerdeführer rügt weiter eine Verletzung von Bundesrecht in Bezug auf
das Schreiben der FINMA vom 16. Juni 2009. Diese habe lediglich die Beilage der
Unterlagen verlangt, welche zur Feststellung der Anzahl Kunden erforderlich
gewesen seien. Die Renditevereinbarungen seien hiefür nicht notwendig gewesen
und von der FINMA auch nicht ausdrücklich verlangt worden. Aus dem Umstand,
dass diese nicht geliefert worden seien, resultiere daher keine falsche oder
unvollständige Information durch Unterdrücken von Dokumenten. Dasselbe gelte
hinsichtlich der Kundenliste, welche die Anzahl Kunden korrekt wiedergebe, und
lediglich die verwalteten Beträge nicht vollständig aufführe. Eine Pflicht zur
Lieferung weiterer Informationen habe nicht bestanden (Beschwerde S. 10 f.).

2.2. Die Vorinstanz nimmt an, Art. 45 Abs. 1 FINMAG sei aufgrund seiner höheren
Strafandrohung nicht milderes Recht im Sinne von Art. 2 Abs. 2 StGB, so dass
die Taten, welche in das Jahr 2008 fielen, nach altem Recht (aArt. 46 Abs. 1
lit. i BankG) zu beurteilen seien, die späteren hingegen nach Art. 45 Abs. 1
FINMAG (angefochtenes Urteil S. 62). Im Weiteren führt die Vorinstanz aus, die
schriftlichen Auskünfte gegenüber der damaligen EBK seien im Zusammenhang mit
der Bewilligungsvoraussetzung als Finanzintermediär erfolgt. Der
Beschwerdeführer und der Mitangeklagte Y.________ hätten im Schreiben vom 31.
Oktober 2008 angegeben, die von den Kunden investierten Gelder seien nicht zu
einer Anlage zusammengefasst worden ("pooling"), obwohl die A.________ Ltd. die
Vermögenswerte der Kunden B.________ sowie C.E.________ und D.E.________ seit
November 2007 auf dem Treuhand-Callgeldkonto der Bank H.________ Zürich
"gepoolt" angelegt gehabt habe. Die Auskunft habe daher objektiv nicht den
Tatsachen entsprochen. Der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte Y.________
hätten ihre Tätigkeit so umschrieben, damit das BankG nicht auf sie anwendbar
sei. In Wirklichkeit seien sie nicht bloss Vermögensverwalter gewesen, sondern
hätten als Bank fungiert (angefochtenes Urteil S. 65 f.).
In Bezug auf das Schreiben vom 16. Juli [recte: Juni] 2009 nimmt die Vorinstanz
an, die Auskunft sei insofern falsch gewesen, als den "nötigen
Beweisunterlagen" in den Kundendossiers ohne entsprechenden Hinweis ein Teil
der vertraglichen Vereinbarungen nicht beigelegt gewesen seien. Zudem hätten
der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte Y.________ eine Liste
"Kundenübersicht" betreffend fünf Konten der A.________ Ltd. bei der Bank
H.________ E-Banking beigelegt, lautend auf ein Total von EUR 1'291'604.--, von
welcher aber nur ein Konto mit einem Betrag von EUR 15'015.-- die drei
dokumentierten Kunden betroffen habe. Aufgrund der falschen Inhaltsbezeichnung
seien die fehlenden Hinweise als eigentliches Unterdrücken und nicht mehr als
blosses Verschweigen zu würdigen. Die FINMA habe infolgedessen die Beilagen als
vollständig erachten müssen, was nicht zugetroffen habe. Damit seien die
Auskünfte falsch gewesen (angefochtenes Urteil S. 69).

2.3. Gemäss Art. 45 Abs. 1 FINMAG (in Kraft seit 1. Januar 2009) wird mit
Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft, wer vorsätzlich
u.a. der FINMA falsche Auskünfte erteilt. Den Bestimmungen des FINMAG sind
gemäss dessen Art. 2 Abs. 3 unter anderem Finanzintermediäre unterstellt, d.h.
Personen, die berufsmässig fremde Vermögenswerte annehmen oder aufbewahren oder
helfen, sie anzulegen oder zu übertragen, insbesondere Personen, die Vermögen
verwalten (lit. e). Bis zum Inkrafttreten des FINMAG galt die Strafbestimmung
von aArt. 46 Abs. 1 lit. i BankG (in Kraft vom 1. Mai 2004 bis 31. Dezember
2008; [AS 2004 1985, 2006]). Nach dieser Bestimmung wurde mit Gefängnis bis zu
sechs Monaten oder mit Busse bis zu CHF 50'000.-- bestraft, wer der
Bankenkommission (EBK) oder der Revisionsstelle falsche Auskünfte erteilt
hatte.

2.4.

2.4.1. Das Finanzmarktaufsichtsgesetz vom 22. Juni 2007 ist am 1. Januar 2009
in Kraft getreten. Bis zum Inkrafttreten des FINMAG galt die Strafbestimmung
von aArt. 46 Abs. 1 lit. i BankG (in Kraft vom 1. Mai 2004 bis 31. Dezember
2008; [AS 2004 1985, 2006]). Die Anklageschrift wirft dem Beschwerdeführer
unter dem Titel "Widerhandlungen gegen das Finanzmarktaufsichtsgesetz (Art. 45
Abs. 1 FINMAG) " falsche Angaben "gegenüber der FINMA (ehemals EBK) " in der
Zeit vom 31. Oktober 2008 bis Juni 2010 vor (Anklageschrift S. 31 ff.). Indem
die Vorinstanz den Beschwerdeführer auch wegen Widerhandlung gegen das
Bankengesetz schuldig spricht, geht sie somit über den Wortlaut der
Anklageschrift hinaus. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers
(Beschwerde S. 10) liegt hierin weder eine Änderung noch eine Erweiterung der
Anklage im Sinne von Art. 333 StPO. Darüber hinaus würdigt die Vorinstanz damit
den Sachverhalt rechtlich auch nicht anders als die Bundesanwaltschaft. Durch
Art. 45 FINMAG werden - mit leichten terminologischen Anpassungen - lediglich
die Vorgängerbestimmungen u.a. des Bankengesetzes vereinheitlicht (Botschaft
zum Bundesgesetz über die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht
[Finanzmarktaufsichtsgesetz; FINMAG], BBl 2006 2889). Die Vorinstanz weicht
mithin nicht von der rechtlichen Würdigung der Anklageschrift ab und ändert
durch die Anwendung der mittlerweile ausser Kraft gesetzten Strafbestimmung des
Bankengesetzes auch nicht das Prozessthema.

2.4.2. Gemäss aArt. 23bis Abs. 2 BankG (AS 1971 808, 824) waren gegenüber der
Bankenkommission die Revisionsstellen sowie die Banken zur Auskunft
verpflichtet. Darüber hinaus unterstanden der Auskunftspflicht nach Art. 1 der
Verordnung über die Banken und Sparkassen vom 17. Mai 1972 (Bankenverordnung
[BankV]; AS 1972 821) auch potentiell dem Bankengesetz unterstehende
Unternehmen im Hinblick auf die Beurteilung, ob eine bewilligungspflichtige
Tätigkeit vorlag. Insofern stösst der Einwand des Beschwerdeführers, der
Schuldspruch wegen Erteilung falscher Auskünfte gegenüber der Bankenkommission
(EBK) gemäss aArt. 46 Abs. 1 lit. i BankG (in Kraft vom 1. Mai 2004 bis 31.
Dezember 2008; [AS 2004 1985, 2006]) verletze Bundesrecht, weil die A.________
Ltd. keine Bank gewesen sei (vgl. Art. 2 lit. a und 6 BankV [SR 952.02] und
Art. 2 lit. a und Art. 3a Abs. 2 aBankV vom 17. Mai 1972 [AS 1995 253]) ins
Leere.
In Bezug auf das Schreiben vom 16. Juni 2009 (Untersuchungsakten
AB-B3-18-00-0062) steht fest, dass die FINMA von der A.________ Ltd. unter
Beilage der "nötigen Beweisunterlagen (Kundendossiers, Kontoauszüge,
Kundenliste usw.) " Auskunft über die Anzahl Kunden verlangte, für welche diese
Konten führte. In ihrer Antwort vom 6. Juli 2009 führte der Beschwerdeführer
wahrheitsgemäss aus, dass die A.________ Ltd. für insgesamt drei Kunden ein
Konto führe. Es ist indes unbestritten, dass den Kundendossiers die Anhänge
bezüglich der effektiven Zinskonditionen nicht beigelegt waren, sodass ein Teil
der vertraglichen Vereinbarungen fehlte, ohne dass darauf hingewiesen worden
wäre.
Gemäss Art. 29 Abs. 1 FINMAG umfasst die Auskunfts- und Meldepflicht sämtliche
Auskünfte und Unterlagen, welche die FINMA zur Erfüllung ihrer Angaben
benötigt. Welcher Auskünfte und Unterlagen die Aufsichtsbehörde zur Wahrnehmung
ihrer Aufsichtsfunktionen im Einzelfall bedarf, ist dabei weitgehend ihrem
"technischen Ermessen" anheimgestellt. Zwar sollen sich die Auskünfte und die
Herausgabe von Unterlagen auf das beschränken, was zur Erfüllung der
Aufsichtstätigkeit tatsächlich erforderlich ist. Im Zweifelsfall wird indessen
der Umfang der Auskunftspflicht weit interpretiert, da der präventive Beizug
von genügenden und gesicherten Informationen im öffentlichen Interesse die
frühzeitige Erkennung von Gesetzesverletzungen und sonstigen Missständen
ermöglicht (BGE 126 II 111 E. 3b, mit Hinweisen). Vorausgesetzt ist demnach
nicht eine strenge Notwendigkeit zur Aufgabenerfüllung durch die FINMA. Es
genügt vielmehr, dass die Information dafür dienlich ist und das Ersuchen sich
im Rahmen der Verhältnismässigkeit hält (ROLAND TRUFFER, in: Basler Kommentar,
Börsengesetz/Finanzmarktaufsichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, Art. 29 FINMAG N 17
f.).
Vor diesem Hintergrund kommt die Vorinstanz zu Recht zum Schluss, die FINMA
habe als Adressatin des Schreibens der A.________ Ltd. aufgrund der falschen
Inhaltsbezeichnung annehmen müssen, die Beilagen seien vollständig. Im Übrigen
war die Auskunft auch in Bezug auf die Kontoauszüge falsch, wogegen der
Beschwerdeführer nichts einwendet. Insofern erweckten die Auskünfte des
Beschwerdeführers zweifellos einen falschen Eindruck (vgl. SCHWOB/WOHLERS, in:
Basler Kommentar, Börsengesetz/Finanzmarktaufsichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, Art.
45 FINMAG N 5).
Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegründet.

3.

3.1. Der Beschwerdeführer wendet sich weiter gegen den Schuldspruch der
Geldwäscherei. Selbst wenn die relevanten Provisionszahlungen von I.________
als Veruntreuung zu qualifizieren wären, fehle es jedenfalls an einer 
abgeschlossenen Vortat. Die Überweisung der Provisionszahlungen ins Ausland
falle mit der Geldwäschereihandlung zusammen. Die Vortat könne auch nicht
dadurch abgeschlossen sein, dass intern Gelder vom Konto mit gepoolten
Kundengeldern auf ein operatives Konto der A.________ Ltd. verschoben worden
seien. Dieses Vorgehen manifestiere nicht die Absicht, die obligatorischen
Ansprüche des Berechtigten zu vereiteln (Beschwerde S. 12).

3.2. Dem Beschwerdeführer wird in diesem Punkt vorgeworfen, er habe zusammen
mit dem Mitangeklagten Y.________ in der Zeit vom 10. Juli 2008 bis 29. Oktober
2008 gemeinsam in Zürich die von ihnen veruntreuten EUR 30'000.00 (Anklagepunkt
1.1.1.17; angefochtenes Urteil S. 35) in vier Überweisungen vom operativen
Geschäftskonto der A.________ Ltd. bei der Bank J.________ auf das Konto des
Vermittlers I.________ auf einer Bank in Rom transferiert, um diesem
Provisionen auszuzahlen. Die Abdispositionen seien geeignet gewesen, die
Ermittlung der Herkunft, die Auffindung sowie die Einziehung der Gelder zu
vereiteln (angefochtenes Urteil S. 74, 77).

3.3. Gemäss Art. 305bis StGB macht sich der Geldwäscherei schuldig, wer eine
Handlung vornimmt, die geeignet ist, die Ermittlung der Herkunft, die
Auffindung oder die Einziehung von Vermögenswerten zu vereiteln, die, wie er
weiss oder annehmen muss, u.a. aus einem Verbrechen herrühren. Nach der
Rechtsprechung kann der Tatbestand auch vom Vortäter selbst erfüllt werden (BGE
120 IV 323 E. 3; 124 IV 274 E. 3). Durch Geldwäscherei wird der Zugriff der
Strafbehörden auf die Verbrechensbeute vereitelt. Als Vereitelungshandlungen
kommen nach der Rechtsprechung etwa in Betracht das Umwechseln von Bargeld in
kleiner Stückelung in grössere Banknoten der gleichen Währung, der Umtausch in
eine andere Währung (BGE 122 IV 211 E. 2c), das Anlegen (BGE 119 IV 59 E. 2e)
oder die Überweisung von Konto zu Konto ins Ausland (vgl. BGE 127 IV 20 E. 3b).
Die Begehung eines Anschlussdelikts setzt voraus, dass die Vortat abgeschlossen
ist. Die Vereitelung von Einziehungs-, Auffindungs- und
Herkunftsermittlungsinteressen beim Tatbestand der Geldwäscherei setzt voraus,
dass solche Interessen überhaupt bestehen (Urteile 6B_115/2007 und 6B_141/2007
vom 24. September 2007 E. 5.3.1 bzw. E. 6.3.1, mit Hinweisen; ferner JÜRG-BEAT
ACKERMANN, in: Wirtschaftsstrafrecht der Schweiz, hrsg. von Jürg-Beat Ackermann
/Günter Heine, 2013, § 15 Geldwäschereidelikte, N 26 f.).

3.4. Beim Tatbestand der Veruntreuung von Vermögenswerten besteht die
Tathandlung in der unrechtmässigen Verwendung im eigenen Nutzen oder demjenigen
eines anderen. Das Merkmal ist erfüllt, wenn die Handlungsweise des Täters
eindeutig seinen Willen manifestiert, den Verpflichtungen gegenüber dem
Treugeber nicht nachzukommen bzw. dessen obligatorischen Anspruch zu vereiteln
(BGE 133 IV 21 E. 6.1.1). Im zu beurteilenden Fall liegt diese Bekundung des
Aneignungswillens im Abdisponieren des Betrages von gesamthaft EUR 152'775.--
vom Kundenkonto der A.________ Ltd. bei der Bank H.________ unter Angabe eines
täuschenden Zahlungsgrundes auf das operative Konto der Gesellschaft bei der
Bank J.________, ohne dass die Kunden davon wussten (angefochtenes Urteil S. 34
f.). Damit war die Veruntreuung als Vortat abgeschlossen. Die Weiterverwendung
des Teilbetrages von EUR 30'000.-- als Provisionszahlung an den Vermittler
I.________ und die Überweisung dieses Betrages auf dessen Konto in Rom stellen
die sich an die Veruntreuung anschliessende Geldwäschereihandlung dar. Der
Schuldspruch der Geldwäscherei verletzt somit kein Bundesrecht.
Die Beschwerde erweist sich auch in diesem Punkt als unbegründet.

4.

4.1. Schliesslich beanstandet der Beschwerdeführer den Schuldspruch wegen
Widerhandlung gegen das Waffengesetz. Er habe die elf Sturmgewehre lediglich
für 14 Tage in Obhut genommen. Es sei ihm nicht bewusst gewesen, dass er auch
bei zeitlich befristetem Besitz der Schusswaffen für einen Dritten über eine
Bewilligung verfügen müsse. Dabei habe sich sein Irrtum nicht auf die
Bewilligungspflicht als solche, sondern auf den Begriff des Besitzes bezogen.
Er sei der Meinung gewesen, dass er die Waffen, die er für seinen Bekannten
während dessen Ferienabwesenheit aufbewahrt habe, lediglich in Obhut genommen
habe und nicht Besitzer im Sinne von Art. 33 Abs. 1 lit. a WG gewesen sei.
Juristischen Laien bliebe die Abgrenzung der Begriffe Eigentum, Besitz, Obhut
oder Gewahrsam oftmals verborgen. Dass er er angenommen habe, er sei nicht
Besitzer, wenn er nur vorübergehend die Waffen eines Dritten in Obhut genommen
habe, sei daher nachvollziehbar. Damit könne lediglich ein Schuldspruch wegen
fahrlässiger Widerhandlung gegen das Waffengesetz erfolgen (Beschwerde S. 13
f.).

4.2. Die Vorinstanz nimmt an, der Bekannte des Beschwerdeführers habe ihm die
Waffen überbracht, weil er für längere Zeit weggefahren sei. Dieser sei mit
Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten vom 24. Februar 2012 u.a.
wegen Erwerbs und Einfuhr der Waffen zu einer bedingten Geldstrafe von 150
Tagessätzen zu je Fr. 110.-- sowie einer Busse von Fr. 3'000.-- verurteilt
worden. Am 2. November 2011 seien die elf verbotenen Waffen am Domizil des
Beschwerdeführers als Zufallsfund sichergestellt worden. Somit stehe fest, dass
der Beschwerdeführer von Mitte Oktober 2011 bis 2. November 2011 ohne
Berechtigung elf Schusswaffen an seinem Domizil aufbewahrt und somit
unerlaubterweise besessen habe. In subjektiver Hinsicht bestünden am Vorsatz
des Beschwerdeführers keine Zweifel. Er sei Jäger und habe nach eigenen Angaben
das nötige Fachwissen bezüglich die Berechtigung zum Besitz von Waffen gehabt.
Er habe somit gewusst, dass er verbotenerweise bewilligungspflichtige Waffen
besessen habe (angefochtenes Urteil S. 78 f.).

4.3. Gemäss Art. 4 Abs. 1 lit. a WG gelten als Waffen u.a. Geräte, mit denen
durch Treibladung Geschosse abgegeben werden können und die eine einzige Person
tragen und bedienen kann, oder Gegenstände, die zu solchen Geräten umgebaut
werden können (Feuerwaffen). Nach Art. 5 Abs. 2 lit. a WG ist der Besitz von
Seriefeuerwaffen und von zu halbautomatischen Feuerwaffen umgebauten
Seriefeuerwaffen sowie ihren wesentlichen und besonders konstruierten
Bestandteilen verboten.
Gemäss Art. 33 Abs. 1 lit. a WG wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren
oder Geldstrafe u. a. bestraft, wer ohne Berechtigung Waffen erwirbt, besitzt
oder trägt. Handelt der Täter oder die Täterin fahrlässig, so ist die Strafe
gemäss Abs. 2 derselben Bestimmung Busse. In leichten Fällen kann von einer
Bestrafung abgesehen werden.

4.4. Der Beschwerdeführer räumt ein, er habe gewusst, dass der Besitz von
Waffen eine Bewilligung erfordere. Er stellt sich indes auf den Standpunkt, er
habe irrtümlicherweise angenommen, die Waffen nicht  besessen, sondern sie
lediglich  in Obhut genommen zu haben. Er sei sich mithin nicht im Klaren
darüber gewesen, dass er die Waffen, welche vorübergehend bei ihm untergebracht
gewesen seien, im Sinne des Gesetzes besessen habe. Er beruft sich mithin auf
einen Irrtum über ein rechtlich geprägtes Tatbestandsmerkmal (vgl. hiezu BGE
129 IV 238 E. 3.1 und 3.2.1). Handelt der Täter in einer irrigen Vorstellung
über den Sachverhalt, beurteilt das Gericht gemäss Art. 13 Abs. 1 StGB die Tat
zugunsten des Täters nach dem Sachverhalt, den sich der Täter vorgestellt hat.
Nach Abs. 2 derselben Bestimmung ist der Täter wegen Fahrlässigkeit strafbar,
wenn er den Irrtum bei pflichtgemässer Vorsicht hätte vermeiden können und wenn
die fahrlässige Tatbegehung mit Strafe bedroht ist.
Der Einwand des Beschwerdeführers ist, wie die Vorinstanz zutreffend annimmt,
abwegig. Es war ihm offensichtlich klar, dass er die Waffen von seinem
Bekannten entgegengenommen und zumindest für eine gewisse Zeit aufbewahrt
hatte. Daraus ergibt sich von selbst, dass er wusste, dass er die Waffen auch
besass. Für die an Rabulistik grenzende Unterscheidung von Besitz und Obhut
bleibt kein Raum. Der Beschwerdeführer hat die Tatumstände mit Einschluss ihrer
sozialen Bedeutung, mithin den rechtlich-sozialen Bedeutungsgehalt des Besitzes
offensichtlich richtig erfasst. Darüber hinaus war ihm, wie er selber einräumt,
als Jäger auch die Unrechtmässigkeit dieses Besitzes bekannt. Das angefochtene
Urteil verletzt in diesem Punkt mithin kein Bundesrecht.
Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegründet.

5.
Soweit der Beschwerdeführer geltend, macht er habe sich lediglich der
fahrlässigen Misswirtschaft schuldig gemacht (Beschwerde S. 15), setzt er sich
nicht hinreichend mit dem angefochtenen Urteil auseinander, sodass seine
Beschwerde den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht genügt.
Auf die Beschwerde kann daher in diesem Punkt nicht eingetreten werden.
Kein Anlass zu Erörterungen geben auch die Ausführungen des Beschwerdeführers
zum Strafmass, zumal er für seinen Antrag auf Aussprechung einer Geldstrafe von
2 Jahren (vgl. indes Art. 34 Abs. 1 StGB) mit bedingtem Strafvollzug von einem
Schuldspruch lediglich wegen Misswirtschaft ausgeht (Beschwerde S. 15).
Nichts anderes gilt, soweit sich der Beschwerdeführer gegen die Gutheissung der
adhäsionsweise geltend gemachten Schadenersatzklagen wendet. Er geht indes in
diesem Punkt davon aus, dass der Tatbestand der Veruntreuung mangels Erfüllung
als Grundlage für die Zusprechung von Schadenersatz entfalle und sich die
Gutheissung der Adhäsionsklage nicht auf den Tatbestand der Misswirtschaft
stützen könne, da der Schaden nicht adäquat kausal sei (Beschwerde S. 15 f.).
Mit der Bestätigung des angefochtenen Entscheides in Bezug auf den Schuldspruch
wegen Veruntreuung ist der Argumentation des Beschwerdeführers der Boden
entzogen. Es kann in diesem Punkt ohne weiteres auf die Erwägungen der
Vorinstanz verwiesen werden (angefochtenes Urteil S. 116 ff.).
Schliesslich ist mangels hinreichender Beschwerdebegründung auch nicht auf die
Rüge einzutreten, die Vorinstanz habe die Begründungspflicht verletzt, da sich
aus ihrem Urteil nicht ergebe, inwiefern die Verletzung der Pflicht, in
gleicher Weise nach belastenden und entlastenden Umständen zu forschen, keine
Unvoreingenommenheit der Untersuchungsbehörden zu begründen vermöge (Beschwerde
S. 4; angefochtenes Urteil S. 15 f.). Inwiefern der Beschwerdeführer nicht in
der Lage gewesen sein soll, das vorinstanzliche Urteil sachgerecht anzufechten,
ist nicht ersichtlich.

6.
Aus diesen Gründen ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten
werden kann. Bei diesem Ausgang trägt der Beschwerdeführer die Kosten des
bundesgerichtlichen Verfahrens (Art. 66 Abs. 1 BGG). Mit dem Entscheid in der
Sache wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.

 Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. 
Die Gerichtskosten von Fr. 4'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. 
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesstrafgericht, Strafkammer, sowie
B.________ schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 28. April 2016

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: Boog

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