Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.1062/2015
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

[8frIR2ALAGK1]     
{T 0/2}
                   
6B_1062/2015

Urteil vom 19. November 2015

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte
A.________ und B.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Schützengasse 1, 9001 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Nichtanhandnahme (Betrug),

Beschwerde gegen den Entscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 25.
August 2015.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. 
Am 30. Juni 2015 trat das Untersuchungsrichteramt Uznach mit zwei Verfügungen
auf eine Strafanzeige wegen Betrugs nicht ein. Dagegen gerichtete Beschwerden
wies die Anklagekammer des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 25. August 2015
ab. Die Beschwerdeführer wenden sich ans Bundesgericht und beantragen, es sei
eine Strafuntersuchung gegen den Beschuldigten zu eröffnen.

Ob die Beschwerdeführer zum vorliegenden Rechtsmittel überhaupt legitimiert
sind, muss nicht geprüft werden. In einer Beschwerde ans Bundesgericht ist
unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwieweit dieser
nach Ansicht des Beschwerdeführers gegen das Recht verstossen soll (Art. 42
Abs. 2 BGG). Die Beschwerdeführer nennen nur allgemeine Grundsätze und machen
geltend, im vorliegenden Fall seien nur "Scheinuntersuchungen" durchgeführt
worden. Mit dem angefochtenen Entscheid befassen sie sich nicht. Folglich ist
auf die Beschwerde mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art.
108 BGG nicht einzutreten.

2. 
Die Gerichtskosten sind den Beschwerdeführern je zur Hälfte unter solidarischer
Haftung aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG). Das nachträgliche Gesuch um
unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil
die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage der
Beschwerdeführer ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen
(Art. 65 Abs. 2 BGG).

 Demnach erkennt der Präsident:

1. 
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. 
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. 
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Beschwerdeführern je zur Hälfte
unter solidarischer Haftung auferlegt.

4. 
Dieses Urteil wird den Parteien und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 19. November 2015

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: C. Monn

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