Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.1087/2015
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

[8frIR2ALAGK1]     
{T 0/2}
                   
6B_1087/2015

Urteil vom 18. November 2015

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Maulbeerstrasse 10, 3011 Bern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Veruntreuung, Verletzung von Verkehrsregeln, Nichteintreten auf eine Berufung,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern,
Strafabteilung, 1. Strafkammer, vom 14. September 2015.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. 
Am 14. September 2015 trat das Obergericht des Kantons Bern auf eine Berufung
nicht ein, weil der Beschwerdeführer innert Frist keine Berufungserklärung
eingereicht hatte. Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht, ohne
einen ausdrücklichen Antrag zu stellen.

Im vorliegenden Verfahren kann sich das Bundesgericht nur mit der Frage
befassen, ob der Beschwerdeführer rechtzeitig eine Berufungserklärung
eingereicht hat oder nicht. Dazu äussert er sich in seiner Eingabe vor
Bundesgericht indessen nicht. Seine Ausführungen zur Sache sind unzulässig,
weil die Vorinstanz die Angelegenheit materiell nicht beurteilt hat. Die
Beschwerde entspricht den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG
nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. 
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Das nachträglich sinngemäss gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege
(vgl. act. 11) ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die
Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des
Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen
(Art. 65 Abs. 2 BGG).

 Demnach erkennt der Präsident:

1. 
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. 
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. 
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. 
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern,
Strafabteilung, 1. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 18. November 2015

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: C. Monn

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