Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.1121/2015
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

[8frIR2ALAGK1]     
{T 0/2}
                   
6B_1121/2015

Urteil vom 19. November 2015

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Nichtanhandnahme (Vollzugsbetrug, Nötigung etc.),

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III.
Strafkammer, vom 14. September 2015.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. 
Am 26. Juni 2015 nahm die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich eine
Untersuchung gegen einen Verwaltungsrichter und weitere Personen im Dienste des
Kantons wegen Vollzugsbetrugs und weiterer Delikte nicht an die Hand. Eine
dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich mit
Beschluss vom 14. September 2015 ab, soweit es darauf eintrat. Der
Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, es sei eine
Strafuntersuchung gegen die fünf Beschuldigten zu eröffnen.

Ob der Beschwerdeführer zum vorliegenden Rechtsmittel überhaupt legitimiert
ist, muss nicht geprüft werden. In einer Beschwerde ans Bundesgericht ist unter
Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwieweit dieser nach
Ansicht des Beschwerdeführers gegen das Recht verstossen soll (Art. 42 Abs. 2
BGG). Der Beschwerdeführer nennt nur allgemeine Grundsätze und macht geltend,
er sei eineinhalb Jahre beweisbar unschuldig im Gefängnis gewesen und zudem sei
der Familie eineinhalb Jahre lang die Sozialhilfe verweigert worden. Zum
angefochtenen Entscheid äussert er sich mit keinem Wort. Folglich ist auf die
Beschwerde mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG
nicht einzutreten.

2. 
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Das Gesuch um Kostenerlass ist als ein solches um unentgeltliche Rechtspflege
entgegenzunehmen. Dieses ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die
Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des
Beschwerdeführers ist analog zum heutigen Urteil 6B_1062/2015 bei der Bemessung
der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).

 Demnach erkennt der Präsident:

1. 
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. 
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. 
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. 
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III.
Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 19. November 2015

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: C. Monn

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