Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.1200/2015
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

[8frIR2ALAGK1]     
{T 0/2}
                   
6B_1200/2015

Urteil vom 8. Februar 2016

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Bundesanwaltschaft, Taubenstrasse 16, 3003 Bern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Hinderung einer Amtshandlung (Art. 286 StGB),

Beschwerde gegen das Urteil des Bundesstrafgerichts, Strafkammer, vom 22.
September 2015.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. 
Der Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 8. Dezember 2015 aufgefordert, dem
Bundesgericht spätestens am 8. Januar 2016 einen Kostenvorschuss von Fr.
2'000.-- einzuzahlen. Obwohl er die Verfügung erhalten hat, ging der
Kostenvorschuss innert Frist nicht ein. Deshalb wurde dem Beschwerdeführer mit
Verfügung vom 13. Januar 2016 die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist
angesetzt zur Bezahlung des Kostenvorschusses bis zum 1. Februar 2016,
ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde.

In der Folge stellte der Beschwerdeführer am 27. Januar 2016 ein Gesuch um
unentgeltliche Rechtspflege. Indessen unterliess er es, seine Behauptung, er
sei bedürftig, zu beweisen. Folglich kann das Gesuch nicht bewilligt werden.

Zwar hat der Beschwerdeführer in der Zwischenzeit Fr. 200.-- einbezahlt, um,
wie er schreibt, seinen guten Willen zu zeigen. Indessen muss der
Kostenvorschuss innert der Nachfrist in der geforderten Höhe geleistet werden.
Eine Teilzahlung reicht zur Wahrung der Frist nicht aus.

Nachdem der Kostenvorschuss auch innert der Nachfrist nicht vollständig
einging, ist auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG
nicht einzutreten.

2. 
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1. 
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

2. 
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

3. 
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. 
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Bundesstrafgericht, Strafkammer,
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 8. Februar 2016

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: Monn

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