Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.1263/2015
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

[8frIR2ALAGK1]     
{T 0/2}
                   
6B_1263/2015

Urteil vom 10. Dezember 2015

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

unbekannt.

Gegenstand
Beschwerde gegen einen Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau vom 5.
November 2015.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. 
Der Beschwerdeführer wandte sich am 23. November 2015 (Postaufgabe am 3.
Dezember 2015) mit einer staatsrechtlichen Beschwerde gegen einen Entscheid des
Obergerichts des Kantons Aargau vom 5. November 2015 ans Bundesgericht und
beantragte einen Pflichtverteidiger und eine Fristverlängerung (act. 1).

Am 4. Dezember 2015 teilte ihm das Bundesgericht mit, die Beschwerdefrist sei
eine gesetzliche Frist, die nicht erstreckt werden könne (Art. 47 Abs. 1 BGG).
Nach den Informationen des Bundesgerichts laufe die Beschwerdefrist am 7.
Dezember 2015 (Montag) ab. Bis zu diesem Datum könne er seine Eingabe noch
ergänzen und insbesondere sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und
Verbeiständung summarisch begründen. Zudem habe er in Anwendung von Art. 42
Abs. 5 BGG bis zum 7. Dezember 2015 dem Bundesgericht den angefochtenen
Entscheid zukommen zu lassen, ansonsten seine Eingabe unbeachtet bleibe (vgl.
act. 2).

Mit Eingabe vom 7. Dezember 2015, die allerdings erst am 8. Dezember 2015 der
Post übergeben wurde, reichte der Beschwerdeführer eine zweite Eingabe ein
(act. 3). Es kann offenbleiben, ob diese fristgerecht ist. Jedenfalls hat es
der Beschwerdeführer entgegen der Aufforderung des Bundesgerichts unterlassen,
diesem den angefochtenen Entscheid zukommen zu lassen. Folglich ist auf die
Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. 
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Das sinngemässe Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art.
64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der
finanziellen Lage des Beschwerdeführers, der sich in den Anstalten von Witzwil
befindet, ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65
Abs. 2 BGG).

 Demnach erkennt der Präsident:

1. 
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. 
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. 
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. 
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Aargau
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. Dezember 2015

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: C. Monn

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