Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.1282/2015
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

[8frIR2ALAGK1]     
{T 0/2}
                   
6B_1282/2015

Urteil vom 14. Januar 2016

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau,
Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Einstellungsverfügung; Entschädigung (Fahren in fahrunfähigem Zustand usw.),

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau,
Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 2. November 2015.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.
Im Rahmen einer Verkehrskontrolle wurde der Beschwerdeführer am 2. Juni 2015
einem Betäubungsmittelschnelltest unterzogen, der zu einem positiven Ergebnis
führte. Die Blut- und Urinprobe war in der Folge indessen negativ. Die
Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten stellte das Strafverfahren wegen Fahrens in
fahrunfähigem Zustand und Konsums von Betäubungsmitteln am 14. Juli 2015 ein.
Eine Entschädigung oder Genugtuung richtete die Staatsanwaltschaft dem
Beschwerdeführer nicht aus. Das Obergericht des Kantons Aargau wies am 2.
November 2015 eine dagegen gerichtete Beschwerde ab.
Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, der Entscheid
vom 2. November 2015 sei aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die
Vorinstanz zurückzuweisen. Ihm sei eine Entschädigung in Höhe von Fr. 6'070.--
zuzusprechen.

2.
In einer Beschwerde ans Bundesgericht ist unter Bezugnahme auf den
angefochtenen Entscheid darzulegen, aus welchen Gründen dieser gegen das Recht
verstossen soll (Art. 42 Abs. 2 BGG). Die vorliegende Beschwerde genügt den
Anforderungen nicht, da sie sich nicht mit den Erwägungen der Vorinstanz
befasst. Die Vorbringen gehen denn auch an der Sache vorbei. Der
Beschwerdeführer befasst sich zur Hauptsache materiell mit der Polizeikontrolle
und mit dem Entzug des Führerausweises. Beides ist nicht Gegenstand des
angefochtenen Entscheids, der sich einzig zur Frage einer Entschädigung für das
eingestellte Strafverfahren äussert. Der Führerausweisentzug hat mit dem
Strafverfahren nichts zu tun. Wie der Begründung der Vorinstanz im Übrigen zu
entnehmen ist, spielten ein allfäliges Selbstverschulden des Beschwerdeführers
oder die Frage, ob die Polizisten rechtmässig gehandelt haben, für den Ausgang
der Sache keine Rolle. Auf die Beschwerde ist mangels einer auf die Erwägungen
im angefochtenen Entscheid bezogenen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG
nicht einzutreten.

3.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

 Demnach erkennt der Präsident:

1. 
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. 
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. 
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau,
Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 14. Januar 2016

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: Monn

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