Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.1287/2015
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

[8frIR2ALAGK1]     
{T 0/2}
                   
6B_1287/2015

Urteil vom 29. Dezember 2015

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau,
Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Nichtanhandnahme (Betrug usw,),

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau,
Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 3. Dezember 2015.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.
Das Obergericht des Kantons Aargau wies am 3. Dezember 2015 eine Beschwerde ab,
soweit es darauf eintrat. Es erkannte gestützt auf Art. 428 Abs. 1 StPO weiter,
die obergerichtlichen Verfahrenskosten, bestehend aus einer Gerichtsgebühr von
Fr. 800.-- sowie den Auslagen von Fr. 47.--, würden der Beschwerdeführerin
auferlegt und mit der von ihr geleisteten Sicherheit von Fr. 800.-- verrechnet,
so dass sie noch Fr. 47.-- zu bezahlen habe. Die Beschwerdeführerin wendet sich
ans Bundesgericht und beantragt, es seien ihr neben den Fr. 800.-- keine
weiteren Gerichtskosten aufzuerlegen.
In einer Beschwerde ans Bundesgericht ist darzutun, aus welchem Grund der
angefochtene Entscheid das Recht verletzen soll (Art. 42 Abs. 2 BGG). Die
Beschwerdeführerin macht ohne weitere diesbezügliche Ausführungen geltend, dass
sie neben den Fr. 800.-- noch weitere Fr. 47.-- bezahlen müsse, sei unlauter
und reiche an Abzockerei (Beschwerde S. 2). Diesem Vorbringen ist nicht in
einer nachvollziehbaren Weise zu entnehmen, inwieweit das Vorgehen der
Vorinstanz Art. 428 Abs. 1 StPO oder eine andere Norm verletzen könnte. Es
vermag den minimalen Begründungsanforderungen von Abs. 42 Abs. 2 BGG nicht zu
genügen. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im
Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2.
Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1
BGG). Das nachträglich gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in
Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos
erschienen. Der finanziellen Lage der Beschwerdeführerin ist bei der Bemessung
der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).

 Demnach erkennt der Präsident:

1. 
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. 
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. 
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

4. 
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau,
Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 29. Dezember 2015

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: Monn

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