Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.1321/2015
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

[8frIR2ALAGK1]     
{T 0/2}
                   
6B_1321/2015

Urteil vom 12. Januar 2016

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Postfach 3439, 6002 Luzern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Nichtanhandnahme (Diebstahl, Drohung),

Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung, vom
10. November 2015.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.
Eine Beschwerde ans Bundesgericht ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der
vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids einzureichen (Art. 100
Abs. 1 BBB). Die Frist ist eine gesetzliche und kann deshalb nicht erstreckt
werden (Art. 47 Abs. 1 BGG). In der Beschwerde ist unter Hinweis auf den
angefochtenen Entscheid darzulegen, aus welchen Gründen dieser nach Auffassung
des Beschwerdeführers gegen das Recht verstossen soll (Art. 42 Abs. 2 BGG).

2.
Der Beschwerdeführer, der sich gegen eine Verfügung des Kantonsgerichts Luzern
vom 10. November 2015 wendet, teilte dem Bundesgericht mit Schreiben vom 17.
Dezember 2015 (Eingang am Bundesgericht am 22. Dezember 2015) ohne Begründung
mit, dass er Beschwerde gegen den erwähnten Entscheid erhebe.
Das Bundesgericht wies ihn mit Schreiben vom 23. Dezember 2015 auf die fehlende
Begründung hin und machte ihn darauf aufmerksam, dass er die Beschwerde innert
der Frist von Art. 100 Abs. 1 BGG noch ergänzen könne. Da der Eingabe vom 17.
Dezember 2015 überdies nur die Seiten 1 und 4 des angefochtenen Entscheids
beilagen, setzte das Bundesgericht dem Beschwerdeführer im selben Schreiben vom
23. Dezember 2015 gestützt auf Art. 42 Abs. 5 BGG eine Frist an bis zum 8.
Januar 2015, um den vollständigen angefochtenen Entscheid nachzureichen,
ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde.
Der Beschwerdeführer ersuchte mit vom 4. Januar 2016 datierter, der Post
indessen erst am 8. Januar 2016 übergebener Eingabe um eine Fristersteckung, da
er die vielen Unterlagen noch zusammensuchen müsse.
Zwar könnte dem Gesuch in Bezug auf die Nachreichung des angefochtenen
Entscheids entsprochen werden. Indessen wurde der angefochtene Entscheid dem
Beschwerdeführer gemäss Sendungsverfolgung am 23. November 2015 am Schalter
zugestellt. Folglich lief die Beschwerdefrist unter Berücksichtigung des
Fristenstillstands gemäss Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG nur bis zum 8. Januar 2016.
Die beantragte Fristerstreckung für die Begründung der Beschwerde kommt somit
nicht in Betracht. Da die Eingabe vom 17. Dezember 2015 keine Begründung
enthält, ist darauf im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

3.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

 Demnach erkennt der Präsident:

1. 
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. 
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. 
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 1. Abteilung,
schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 12. Januar 2016

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: Monn

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