Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.148/2015
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

[8frIR2ALAGK1]     
{T 0/2}
                   
6B_148/2015

Urteil vom 23. Februar 2015

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Bedingte Entlassung,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 2.
Abteilung, Einzelrichter, vom 21. Januar 2015.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.

 Der Beschwerdeführer verbüsst in der Justizvollzugsanstalt Pöschwies eine
Freiheitsstrafe von acht Jahren wegen strafbarer Handlungen gegen die sexuelle
Integrität. Am 1. Juli 2014 wies das Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich
die bedingte Entlassung ab. Dagegen gerichtete Rechtsmittel wiesen die
Justizdirektion am 1. Dezember 2014 und das Verwaltungsgericht des Kantons
Zürich am 21. Januar 2015 ab.

 Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, das Urteil
vom 21. Januar 2015 sei zurückzuweisen. Er sei sofort aus dem Strafvollzug zu
entlassen.

2.

 Der Beschwerdeführer macht geltend, die ihm angelasteten Straftaten seien
"durch eine Intrige entstanden" (Beschwerde S. 2). Wie er seit dem
bundesgerichtlichen Urteil 6B_751/2013 vom 29. August 2013 (E. 2) weiss, ist
das Vorbringen im vorliegenden Verfahren unzulässig.

3.

 Nachdem sich der Beschwerdeführer zur Hauptsache nicht mit den Erwägungen der
Justizdirektion auseinandergesetzt hatte, befasste sich die Vorinstanz nur mit
den Vorbringen, er werde benachteiligt, weil er Ausländer ist, und im Gegensatz
zu ihm sei einem anderen Insassen, der ebenfalls wegen strafbarer Handlungen
gegen die sexuelle Integrität verurteilt wurde, jede zweite Woche Urlaub
gewährt worden (Urteil S. 6/7 E. 3.2).

 In Bezug auf die im angefochtenen Entscheid behandelten Vorbringen macht der
Beschwerdeführer vor Bundesgericht nur geltend, ihm werde die Freiheit
ausschliesslich verwehrt, weil er Ausländer sei (Beschwerde S. 1). Mit diesem
pauschalen Vorwurf vermag er eine Diskriminierung als Ausländer nicht glaubhaft
zu machen, geschweige denn nachzuweisen.

4.

 Mit der Frage, ob dem Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren ein
Rechtsbeistand hätte beigegeben werden müssen, befasste sich das Bundesgericht
bereits im Urteil 6B_1020/2014 vom 13. November 2014. Darauf ist nicht
zurückzukommen, zumal der Beschwerdeführer die Feststellung der Vorinstanz, er
sei durchaus in der Lage, seine Rechte im Verfahren selbst zu wahren, was
insbesondere seine ausführliche Eingabe vor der Justizdirektion zeige (Urteil
S. 8), nicht zu widerlegen vermag.

5.

 Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Bei
diesem Ausgang sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art.
66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von
Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der
finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der
Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.

 Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

 Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3.

 Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4.

 Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich,
2. Abteilung, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 23. Februar 2015

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: Monn

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