Sammlung der Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
Collection des arrêts du Tribunal fédéral suisse
Raccolta delle decisioni del Tribunale federale svizzero

Strafrechtliche Abteilung, Beschwerde in Strafsachen 6B.15/2015
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Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal

[8frIR2ALAGK1]     
{T 0/2}
                   
6B_15/2015

Urteil vom 16. Januar 2015

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Nichtanhandnahme,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts
des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 9. Dezember 2014.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. 
Die Geschäftsleitung des Kantonsrates Zürich wies am 27. Februar 2014 ein
Ermächtigungsgesuch des Beschwerdeführers ab, soweit sie darauf eintrat. Eine
in diesem Zusammenhang stehende Strafuntersuchung gegen die mitwirkenden
Kantonsrätinnen und Kantonsräte nahm die Staatsanwaltschaft I des Kantons
Zürich am 10. Juli 2014 nicht an die Hand. Das Obergericht des Kantons Zürich
wies mit Beschluss vom 9. Dezember 2014 eine dagegen gerichtete Beschwerde ab.
Der Beschwerdeführer beantragt vor Bundesgericht sinngemäss, der Beschluss vom
9. Dezember 2014 sei aufzuheben.

Es kann offenbleiben, ob der Beschwerdeführer zum vorliegenden Rechtsmittel
legitimiert ist. Seiner Eingabe ist nicht in einer Art. 42 Abs. 2 BGG
genügenden Weise zu entnehmen, dass und inwieweit der angefochtene Beschluss
willkürlich im Sinne von Art. 9 BV sein oder sonst gegen das Recht im Sinne von
Art. 95 BGG verstossen soll. So erwähnt der Beschwerdeführer z.B. Art. 42 Abs.
6 BGG, welche Bestimmung indessen auf den angefochtenen Beschluss gar nicht
anwendbar ist. Unverständlich ist auch seine Rüge, einen Beschluss "kennt die
StPO nicht". Art. 80 Abs. 1 StPO nennt den "Beschluss" ausdrücklich. Ohne dass
sich das Bundesgericht zu allen Vorbringen ausdrücklich äussern müsste, ist auf
die Beschwerde mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108
BGG nicht einzutreten.

2. 
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

3. 
Der Beschwerdeführer hat bereits in einem analogen Fall ein nicht
nachvollziehbares Revisionsgesuch eingereicht (vgl. Urteile 6B_416/2014 vom 22.
Mai 2014 und 6F_14/2014 vom 13. August 2014). Das Bundesgericht behält sich
vor, ein ähnliches Revisionsgesuch im vorliegenden Fall nach der Prüfung ohne
förmliche Erledigung abzulegen.

Demnach erkennt der Präsident:

1. 
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. 
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. 
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III.
Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 16. Januar 2015

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: Monn

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